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Tag Archives: 1981

-2003: der irakische Diktator Saddam Hussein wurde von US-Besatzungstruppen („Operation Red Dawn“) festgenommen. Nach US-Darstellung wurde er nach einem Verrat eines früheren Gefolgsmannes, eines ehemaligen irakischen Geheimdienstlers, in dem Dorf Dur rund 15 Kilometer von seiner Heimatstadt Tikrit entfernt von US-Soldaten gefangen genommen. Demnach habe sich der einstmals mächtigste Mann des Landes zuletzt in einem engen gemauerten Erdloch vor einer ärmlichen Hütte versteckt gehalten. Als die Soldaten das Erdloch mit vorgehaltener Waffe inspizierten, habe sich Saddam Hussein ihnen kampflos und müde ergeben. Bei ihm soll Bargeld im Wert von etwa 750.000 US-Dollar gefunden worden sein. Der von der US-Führung verbreitete Hergang der Festnahme und der konkrete Zeitpunkt wurde durch den Anwalt Saddam Husseins sowie ihn selbst bestritten. Der ehemalige US-Soldat Nadim Abou Rabeh sagte im März 2005, daß die Szene mit dem so genannten Erdloch gestellt worden sei, Saddam Hussein in einem Haus gelebt habe und die US-Soldaten bei der Festnahme auf Widerstand gestoßen seien. In jedem Fall blieb Saddam Hussein bei seiner Ergreifung gänzlich unverletzt und machte einen recht heruntergekommenen Eindruck, wie Fotos während der ersten ärztlichen Untersuchung nach seiner Inhaftierung belegten.
-1981: der polnische Politiker und General Wojciech Jaruzelski (von 1981 bis 1985 Ministerpräsident der Volksrepublik Polen) verhängte in Warschau das Kriegsrecht, um den wachsenden Einfluss der Gewerkschaft Solidarność (Vorsitzender Lech Wałęsa), die 1980 aus einer Streikbewegung heraus entstand, zu brechen und weil diese für den 17. Dezember Massendemonstrationen geplant hatte.
-1950: die Schlacht um das Chosin-Reservoir (vom 26. November bis 13. Dezember 1950) endete. Diese Schlacht fand während des Koreakriegs statt, kurz nachdem die Chinesen in den Konflikt eingetreten waren. Eine große Anzahl chinesischer Soldaten gelangte über den Fluss Yalu in das Umland des Changjin-Stausees und kesselte dort die UN-Truppen (vor allem der USA) ein. Es folgte eine brutale Schlacht in eisiger Kälte. Obwohl die US-Streitkräfte in der Unterzahl den chinesischen Truppen große Verluste zufügten, mussten sie sich sehr schnell aus Nordkorea zurückziehen.
-1862: Unions-Truppen erlitten eine Niederlage in der Schlacht von Fredericksburg/Virginia während des US-Bürgerkriegs. Generalmajor Ambrose Burnside beabsichtigte, den Rappahannock bei Fredericksburg auf Pontonbrücken zu überqueren, die Nord-Virginia-Armee auf dem jenseitigen Ufer zu schlagen und Richmond einzunehmen. Da sich der Übergang über den Fluss jedoch aufgrund fehlender Pontonbrücken um mehrere Tage verzögerte, konnten die Konföderierten auf dem gegenüberliegenden Ufer Stellung beziehen. Am 13. Dezember kam es zur Schlacht. Alle Angriffe Burnsides scheiterten.
-1925: der US-Schauspieler Dick Van Dyke wurde in West Plains/Missouri geboren. 

 

 

-1963: nach dem tödlichen Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas/Texas berief dessen Amtsnachfolger Präsident Lyndon B. Johnson die Warren-Kommission ein, um die Umstände des Attentats zu untersuchen. Sie ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am Supreme Court war. Nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas und des FBI stützte, wurde im September 1964 das Ergebnis zunächst den Medien mitgeteilt, danach erfolgte die Veröffentlichung des über 850 Seiten starken Abschlussberichts. Der Warren-Report kam zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und John F. Kennedy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten J. D. Tippit verantwortlich.
-1947: der UN-Teilungsplan für Palästina wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 181 angenommen. Er sollte den Konflikt zwischen arabischen und jüdischen Bewohnern des britischen Mandatsgebiets Palästina lösen. Er teilte das Gebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat und sah vor, den Großraum Jerusalem (einschließlich Betlehems) als Corpus separatum unter internationale Kontrolle zu stellen. Der Plan scheiterte durch den unmittelbar nach Israels Staatsgründung am 14. Mai 1948 eingeleiteten Palästinakrieg.
-1929: US-Admiral Richard Evelyn Byrd wurde in Begleitung seines ersten Piloten Bernt Balchen die erste Person, die den Südpol überfliegen konnte.
-1981: die US-Schauspielerin Natalie Wood ertrank bei einem Bootstrip unter mysteriösen Umständen nahe Santa Catalina Island/Kalifornien. An dem Bootstrip nahmen auch die US-Schauspieler Robert Wagner (Woods Ehemann) und Christopher Walken teil. Im November 2011 meldeten sich nun neue Zeugen bei der Polizei, weswegen die Umstände ihres Todes von den Behörden nochmals untersucht wurden.
-1986: der US-Schauspieler Cary Grant starb in Davenport/Iowa.
-2001: der englische Musiker und Komponist George Harrison („The Beatles“) starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1966: Sam Sheppard (war ein US-Arzt und Opfer eines berühmten Justizirrtums. 1954 wurde er für den Mord an seiner schwangeren Frau Marilyn Sheppard zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt) wurde in einem Wiederaufnahmeverfahren mangels Beweisen freigesprochen. Die Fernsehserie „Auf der Flucht“ („The Fugitive“) und der gleichnamige Film basieren lose auf seiner Geschichte.
-1933: die US-Regierung erkannte die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
-2001: ein zweiter Anthrax-Brief, adressiert an US-Senator Patrick Leahy (Demokraten), wurde 2001 in einem beschlagnahmten Postsack sichergestellt. Aufgrund einer falsch entzifferten Postleitzahl wurde der Brief an eine Nebenstelle des US-Außenministeriums in Sterling (US-Bundesstaat Virginia) fehlgeleitet. Der dortige Mitarbeiter in der Poststelle, David Hose, atmete Sporen des Milzbranderregers ein.
-1981: der US-Schauspieler William Holden wurde in seinem Appartement in Santa Monica/Kalifornien tot aufgefunden. Der forensischen Untersuchung der Leiche zufolge soll Holden unter Alkoholeinfluss gestürzt und mit dem Kopf auf einen Nachttisch aufgeschlagen sein. Das Todesdatum wurde auf den 12. November rückdatiert.
-1959: Broadway-Premiere des Musicals “The Sound of Music” im Lunt-Fontanne Theatre in New York.

 

-1981: Anwar as-Sadat (war ein ägyptischer Staatsmann, 1970 wurde er Staatspräsident) wurde während einer Militärparade in Kairo, die an die Überquerung des Sueskanals zu Beginn des Jom-Kippur-Krieges erinnerte, durch einen Angriff von vier Islamisten der Gruppe Al-Dschihad ermordet.
-1973: Beginn des Jom-Kippur-Krieges mit einem Überraschungsangriff Ägyptens und Syriens am 6. Oktober 1973, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, auf dem Sinai und den Golan-Höhen, die sechs Jahre zuvor von Israel im Zuge des Sechstagekrieges erobert worden waren. Der Jom-Kippur-Krieg war 1973 nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg (1948), der Sueskrise (1956) und dem Sechstagekrieg von 1967 der vierte arabisch-israelische Krieg im Rahmen des Nahostkonflikts.
-2004: die USA räumten ein, daß im Irak keine Massenvernichtungswaffen, einer der Gründe für den Irakkrieg 2003, gefunden wurden. Der Leiter der Iraq Survey Group, Charles Duelfer, legte im Oktober 2004 in Washington, D.C. den Abschlussbericht vor. Laut dem Bericht wurden keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden und die Programme zur Erlangung derselben lagen spätestens seit Mitte der 90er Jahre auf Eis.
-1989: die US-Schauspielerin Bette Davis starb in Neuilly-sur-Seine/Frankreich.
-1927: Erstaufführung des ersten Tonfilms in Spielfilmqualität „Der Jazzsänger“ („The Jazz Singer“) in New York City.

 

 

-1960: erste Präsidentschaftsdebatte im US-TV zwischen Richard Nixon, dem Kandidaten der Republikaner und John F. Kennedy, dem Kandidaten der Demokraten während des Wahlkampfes zur Präsidentschaftswahl in den USA. Das Fernsehduell zwischen beiden Spitzenkandidaten, das von rund 70 Millionen Zuschauern gesehen wurde, konnte Kennedy zu seinen Gunsten nutzen.
-1980: Kuba beendete die Mariel-Bootskrise – dabei flüchteten zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 1980 circa 125.000 kubanische Staatsbürger hauptsächlich in den Süden des US-Bundesstaates Florida. Die Flüchtlinge reisten mittels einer Vielzahl privater Boote – von bootsähnlichen Behelfskonstruktionen bis hin zu Kuttern, Motorbooten und Jachten – über den Hafen in Mariel nahe der kubanischen Hauptstadt Havanna aus.
-1898: der US-Komponist, Pianist und Dirigent George Gershwin wurde in Brooklyn/New York City geboren.
-1888: der US-Lyriker, Dramatiker und Kritiker T. S. Eliot wurde in St. Louis/Missouri geboren.
-1981: die US-Tennisspielerin Serena Williams wurde in Saginaw/Michigan geboren.
-1957: Uraufführung des Musicals „West Side Story“ im Winter Garden Theatre am Broadway in New York City.

 

-1998: der US-Sender CNN und andere Fernsehsender strahlten eine vierstündige, drei Tage zuvor vom Justiz-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses freigegebene Videoaufzeichnung der Vernehmung von US-Präsident Bill Clinton durch die Grand Jury aus, in der Clinton über seine Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky (Lewinsky-Affäre) aussagte.
-1981: die US-Juristin Sandra Day O’Connor wurde vom US-Senat als als Nachfolgerin für den im Juni ausgeschiedenen Potter Stewart am Obersten Gerichtshof der USA bestätigt. Sie war von 1981 bis 2006 als erste Frau Richterin am US-Supreme Court.
-1866: der englische Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur H. G. Wells wurde in Bromley/Kent/England geboren.
-1947: der US-Schriftsteller Stephen King wurde in Portland/Maine geboren.
-1970: Start der US-Sendung „Monday Night Football“ – ist eine Fernsehsendung, die ausschließlich American-Football-Spiele der National Football League (NFL) überträgt. Von ihrem Start im Jahre 1970 bis 2005 wurde sie auf dem Sender ABC gezeigt, seit der Saison 2006 läuft sie auf ESPN. Beide Fernsehsender gehören der Walt Disney Company an.
-1937: der Roman „Der kleine Hobbit“ („The Hobbit“) des britischen Schriftstellers J. R. R. Tolkien wurde im Verlag George Allen & Unwin veröffentlicht.
-1950: der US-Schauspieler Bill Murray wurde in Wilmette/Illinois geboren.

 

-1957: es kam zu erheblichen Rassenunruhen in Little Rock/Arkansas – neun afroamerikanische Schüler, die als die „Little Rock Nine“ bekannt wurden, forderten 1957 ihr Grundrecht ein, die Little Rock’s Central High School besuchen zu dürfen. Die National Guard hinderte die Jugendlichen bei ihrem ersten Versuch daran, sich als Schüler an der High School einzuschreiben. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen setzte die Bundesregierung die Armee zur Beruhigung der Lage ein. In Folge der Unruhen wurde im darauffolgenden Jahr alle drei öffentlichen High Schools in Little Rock für ein Jahr von Gouverneur Orval Faubus geschlossen.
-1957: der Ford Edsel (Automobilmarke der Firma Ford Motor Company) wurde offiziell vorgestellt.
-1781: die Gemeinde Los Angeles (im US-Bundesstaat Kalifornien) wurde mit 44 spanischen Siedlern auf dem Gebiet der Tongvá-Ureinwohner gegründet.
-1888: der US-Unternehmer George Eastman ließ die Handelsmarke „Kodak“ registrieren und erhielt ein Patent für eine Rollfilm-Kamera.
-1995: William Kunstler (war in den 1960er und 1970er Jahren der bekannteste Bürgerrechtsanwalt in den USA) starb in Manhattan/New York. Er war Vorstandsmitglied der American Civil Liberties Union (ACLU) und Mitbegründer des Center for Constitutional Rights (CCR).
-1972: der US-Schwimmer Mark Spitz gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München sieben Goldmedaillen (7. Medaille am 4. September 1972: 4×100 m Lagenstaffel in 3:48,16 Minuten) und stellte dabei jeweils einen Weltrekord auf.
-2006: der australische Dokumentarfilmer Steve Irwin starb vor der Küste von Port Douglas bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef an den Folgen des Stichs eines Stachelrochens ins Herz.
-1981: die US-Sängerin Beyoncé Knowles wurde in Houston/Texas geboren.

 

-1492: Christoph Kolumbus (war ein italienischer Seefahrer in spanischen Diensten, dem im Jahr 1492 die Wiederentdeckung Amerikas gelang) stach mit seinem Flaggschiff, der Karacke „Santa Maria“, sowie den beiden Karavellen „Niña“ und „Pinta“ von Palos de la Frontera bei Huelva aus zu seiner ersten Reise in See. Im Bestreben, auf dem westlichen Seeweg von Europa nach Ostasien zu gelangen, erreichte Kolumbus am 12. Oktober 1492 die dem amerikanischen Kontinent vorgelagerten Karibischen Inseln. Er selbst war bis zu seinem Lebensende der Ansicht, eine Route auf dem Seeweg nach Hinterindien entdeckt zu haben. Anders als oft behauptet, glaubte er nie, Indien selbst erreicht zu haben.
-1914: das Deutsche Reich erklärte Frankreich offiziell wegen diverser Grenzverletzungen in Deutsch-Lothringen sowie angeblicher Luftangriffe auf Nürnberg, Wesel und Karlsruhe den Krieg (1. Weltkrieg).
-1948: Whittaker Chambers (war ein US-Schriftsteller und Redakteur, sowie kommunistischer Agent und Informant. Er war Repräsentant des amerikanischen McCarthyismus der frühen 1950er Jahre und wurde wegen seiner Aussagen gegen Alger Hiss bekannt) bezeugte vor dem House Un-American Activities Committee (Ausschuss für die Ermittlung von unamerikanischen Aktivitäten, oder HUAC). Er legte eine Liste mit Namen vor. Diese Leute, so Chambers, waren Mitglieder eines kommunistischen Untergrundnetzwerkes, das während der 1930er und 1940er Jahre innerhalb der US-Regierung tätig gewesen sei. Einer der Namen war Alger Hiss.
-1981: Beginn des Streiks der Professional Air Traffic Controllers Organization (PATCO) – üer 85 Prozent der US-Fluglotsen stimmten für den Streik und 15.000 der 16.000 Beschäftigten erschienen nicht zur Arbeit. US-Präsident Ronald Reagan berief sich auf das selten angewandte Taft-Hartley-Gesetz (ist ein von US-Senator Robert A. Taft und dem US-Kongressabgeordneten Fred A. Hartley 1947 eingebrachtes Gesetz, das die rechtliche Beziehungen zwischen Unternehmern und Arbeitnehmern in den USA neu ordnete. Das gegen das Veto von US-Präsident Harry S. Truman beschlossene Gesetz verschlechterte die Position der Gewerkschaften deutlich), das eine Bestimmung für den nationalen Notfall beinhaltet. Wer als Arbeiter nicht binnen achtundvierzig Stunden wieder an die Arbeit ginge, sollte entlassen werden. Um den Reise- und Geschäftsluftverkehr, wenn auch stark eingeschränkt, aufrecht erhalten zu können, setzte Reagan Tausende Armeefluglotsen als Streikbrecher ein. Die Regierung verschaffte sich einen Gerichtsbeschluss, der den Streik für illegal erklärte und es ermöglichte, die Streikführer ins Gefängnis zu werfen, die einfachen Arbeiter zu bestrafen und die Auszahlung von Gewerkschaftsgeldern für die Streikenden zu verbieten.
-1949: die National Basketball Association (NBA – ist die seit dem 6. Juni 1946, dem Gründungstag der Vorgängerliga Basketball Association of America/BAA, bestehende Basketball-Profiliga in Nordamerika) übernahm die National Basketball League (NBL – war eine Basketball-Profiliga in den USA).
-1926: der US-Jazzsänger und Entertainer Tony Bennett wurde in New York geboren.

 

 

 

(Quelle: wsws.org)

-1981: Prinz Charles (ist der Thronfolger des Vereinigten Königreiches – er ist der älteste Sohn von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip) heiratete unter den Augen eines weltweiten TV-Publikums in der Saint Paul’s Cathedral in London nach kurzer Verlobungszeit Lady Diana Spencer, Tochter des 8. Earl Spencer, die dadurch zur Fürstin von Wales (Titel „Ihre Königliche Hoheit The Princess of Wales“) wurde. In dieser Ehe wurden am 21. Juni 1982 Prinz William und am 15. September 1984 Prinz Harry geboren.
-1883: Benito Mussolini (war Diktator des Königreiches Italien von 1922 bis 1943 und der Italienischen Sozialrepublik von 1943 bis 1945. Mussolini war während der gesamten Zeit Ministerpräsident und Regierungschef, außerdem zeitweise unter anderem auch Außen- und Innenminister. Als Führer der faschistischen Bewegung und des faschistischen Regimes führte er den Titel „Duce del Fascismo“/“Führer des Faschismus“ oder kurz „Duce“/“Führer“) wurde in Dovia/Region Emilia-Romagna geboren.
-1958: die National Aeronautics and Space Administration (NASA – ist die zivile und militärische US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt) wurde gegründet. US-Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnete den „National Aeronautics and Space Act“, der die Schaffung der NASA vorsah. Die neue Behörde nahm am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit auf. Damals bestand sie aus vier Laboratorien und rund 8000 Mitarbeitern, die aus dem schon 43 Jahre alten National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) stammten. Der Hauptsitz der NASA befindet sich in Washington, D.C..
-1890: der niederländische Maler und Zeichner Vincent van Gogh starb in Auvers-sur-Oise/Frankreich, nachdem er sich am 27. Juli 1890 eine Kugel in die Brust geschossen hatte.

 

-2005: Terroranschläge in London – waren eine Serie von islamistischen Selbstmordattentaten auf Zivilisten, die während der morgendlichen Hauptverkehrszeit den öffentlichen Nahverkehr der Stadt nutzten. Es handelt sich um die schwersten islamistischen Terroranschläge in der Geschichte von Großbritannien. Während des Berufsverkehrs kam es innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger (so genannte „Rucksackbomber“) in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen (inklusive der vier Selbstmordattentäter) getötet und über 700 teilweise schwer verletzt. Viele Menschen waren bis zum Nachmittag in den betroffenen Zügen eingeschlossen. Die Anschläge werden in den britischen Medien auch unter der Abkürzung 7/7 genannt, in Anlehnung an die islamistischen Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA, die unter 9/11 bekannt wurden. Drei der Explosionen fanden gleichzeitig um etwa 8:50 Uhr Londoner Zeit in fahrenden U-Bahn-Zügen (teilweise bei der Ein- oder Ausfahrt aus der Station) statt. Eine davon ereignete sich an der Liverpool Street und forderte sieben Todesopfer. Ebenfalls sieben Personen starben bei einer Detonation an der Edgware Road. Der schwerste der Anschläge ereignete sich auf der Piccadilly Line zwischen King’s Cross St. Pancras und Russell Square. Er fand mitten im Tunnel statt, was die Rettungsarbeiten erschwerte, und forderte 28 Tote. Die vierte Detonation forderte knapp eine Stunde später (um 9:47 Uhr) in einem Doppeldeckerbus am Tavistock Square (nahe Russell Square) weitere 13 Todesopfer.
-1865: Hinrichtung von Mary Surratt, Lewis Powell, David Herold und dem deutschstämmigen George Atzerodt –  den Mitverschwörern von dem Schauspieler John Wilkes Booth, einem fanatischen Sympathisanten der Südstaaten, der am Abend des 14. April 1865 US-Präsident Abraham Lincoln beim Besuch des Ford’s Theatre in Washington D.C. anschoss. Am folgenden Tag, dem 15. April, erlag Lincoln seinen schweren Kopfverletzungen. Das Attentat war Teil einer größeren Verschwörung: Eine Gruppe von Sklaverei-Anhängern um Booth hatte geplant, neben Lincoln weitere Regierungsmitglieder zu ermorden. So wurde auch US-Außenminister William H. Seward bei einem Mordanschlag schwer verletzt. Booth wurde am 26. April in Virginia gestellt und bei einem Schusswechsel mit seinen Verfolgern getötet. Seine Mitverschwörer wurden später von einem Militärgericht zum Tode verurteilt.
-1987: Lieutenant Colonel Oliver North (war im Weißen Haus als Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats für die Koordination verdeckter Operationen zuständig) sagte vor der Untersuchungskommission des US-Kongresses zur Untersuchung der „Iran-Contra-Affäre“ (war ein politischer Skandal während der Amtszeit von US-Präsident Ronald Reagan) aus.
-1981: Sandra Day O’Connor (ist eine US-Juristin. Sie war von 1981 bis 2006 als erste Frau Richterin am Obersten Gerichtshof der USA) wurde von US-Präsident Ronald Reagan für den Supreme Court als Nachfolgerin für den im Juni ausgeschiedenen US-Juristen Potter Stewart vorgeschlagen und offiziell am 19. August nominiert.
-1907: der US-Science-Fiction-Schriftsteller Robert A. Heinlein wurde in Butler/Missouri geboren.
-1940: der britische Musiker und Schauspieler Ringo Starr (war Schlagzeuger der Band „The Beatles“) wurde in Liverpool/England geboren.

 

 

-1998: der Afroamerikaner James Byrd Junior wurde von drei weißen Rassisten (Shawn Berry, Lawrence Brewer und John King) fast fünf Kilometer durch die Straßen von Jasper im US-Bundesstaat Texas hinter einem Ford Pickup mit einer Kette um den Fuß geschleift, nachdem er zuvor stundenlang geschlagen und gedemütigt worden war. Er starb, als ihm während der Fahrt Kopf und rechter Arm abgetrennt wurden. Brewer und King wurden zum Tode verurteilt, Berry wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Lawrence Brewer wurde am 21. September 2011 durch eine Giftspritze hingerichtet.
-1948: Edvard Beneš (war Mitbegründer, Außenminister, Regierungschef und Präsident der Tschechoslowakei) trat zurück, weil er die neue Verfassung vom Mai 1948 nicht unterschreiben wollte, nachdem am 25. Februar 1948 in der Tschechoslowakei de facto die Kommunistische Partei die Macht übernommen hatte und uneingeschränkt die stalinistische Politik der Sowjetunion betrieb.
-1981: der irakische Kernreaktor Osirak wurde von der israelischen Luftwaffe weitgehend zerstört.
-1972: Broadway-Premiere des Musicals „Grease“ in New York.
-1958: der US-Sänger, Komponist, Songwriter, Musikproduzent Prince wurde in Minneapolis/Minnesota geboren.

 

 

-1968: der US-Politiker Robert F. Kennedy (nach einer Karriere als Senatsjurist, Justizminister und Senator strebte er das US-Präsidentenamt an – als aussichtsreicher Kandidat fiel er einem Attentat zum Opfer) wurde in der Nacht vom 4. zum 5. Juni kurz nach einer Dankesrede (Kennedy hatte, nach Siegen in Indiana und Nebraska und einer Niederlage in Oregon, gerade die Vorwahlen in South Dakota und Kalifornien gewonnen) im Ballsaal des Hotels „Ambassador“ in Los Angeles/Kalifornien bei einem Attentat angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Als Täter wurde der palästinensische Einwanderer Sirhan Bishara Sirhan noch am Tatort, der Kaltküche des Hotels, verhaftet. Kennedy starb einen Tag später im „Good Samaritan Hospital“ am Wilshire Blvd. an seinen Verletzungen.
-1967: Sechstagekrieg – zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. Juni bis zum 10. Juni 1967. Als Teilaspekt des Nahostkonfliktes war er nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg (1948) und der Sueskrise (1956) der dritte arabisch-israelische Krieg.
-1947: Ankündigung des Marshallplans (war ein großes Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem 2. Weltkrieg dem an den Folgen des Krieges leidenden Westeuropa zugute kam. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren) – US-Außenminister George C. Marshall (Amtszeit 1947–1949) verkündete in einer zwölf Minuten langen Rede vor der Absolventenklasse der Harvard University (in Cambridge/Massachusetts):

„It would be neither fitting nor efficacious for this Government to undertake to draw up unilaterally a program designed to place Europe on its feet economically. This is the business of the Europeans. The initiative, I think, must come from Europe. The role of this country should consist of friendly aid in the drafting of a European program and of later support of such a program so far as it may be practical for us to do so. The program should be a joint one, agreed to by a number, if not all European nations.“

„Es wäre weder angebracht noch zweckmäßig, wenn die Regierung der Vereinigten Staaten von sich aus ein Programm entwerfen würde, um die wirtschaftliche Wiederaufrichtung Europas durchzuführen. Das ist Sache der Europäer selbst. Ich denke, die Initiative muss von Europa ausgehen. Unsere Rolle sollte darin bestehen, den Entwurf eines europäischen Programms freundschaftlich zu fördern und später dieses Programm zu unterstützen, soweit das für uns praktikabel ist. Das Programm sollte ein gemeinschaftliches sein, vereinbart durch einige, wenn nicht alle, europäischen Nationen.“
-1981: erste AIDS-Berichte in den USA – der US-Doktor Michael S. Gottlieb beschrieb in der am 5. Juni erschienenen Ausgabe des „Morbidity and Mortality Weekly Report“, einem wöchentlichen Bulletin der US-Gesundheitsbehörde CDC, eine Häufung einer seltenen Form der Lungenentzündung.
-2004: der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan (von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der Vereinigten Staaten) starb in Bel Air/Kalifornien.

 

 

-1981: Attentat auf Papst Johannes Paul II. (war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche) – der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Ağca feuerte um 17:17 Uhr aus nächster Nähe mindestens zwei Pistolenschüsse auf Johannes Paul II. ab, als dieser im offenen Papamobil auf dem Weg zur Generalaudienz in langsamer Fahrt die auf dem Petersplatz versammelte Menschenmenge passierte. Eine Kugel traf den Papst an der linken Hand und an der Schulter, eine zweite durchbohrte seinen Unterleib. Sofort in das Gemelli-Krankenhaus gebracht, konnte sein Leben durch eine fünfstündige Operation, bei der ein Stück des perforierten Darms entfernt wurde, gerettet werden.
-1607: englische Kolonisten erreichten Jamestown Island im James River in Virginia wo zunächst James Fort und später Jamestown (die erste dauerhaft besiedelte englische Kolonie in Nordamerika und nach dem König James I. von England benannt) gegründet wurde.
-1940: Winston Churchill (war zweimal Premierminister und führte Großbritannien durch den 2. Weltkrieg) hielt seine erste Rede als Premierminister („Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede“) vor dem britischen Unterhaus drei Tage nach seiner Ernennung.
-1846: der US-Kongress deklarierte den Konflikt zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten als Kriegszustand
(Mexikanisch-Amerikanischer Krieg).
-1950: der US-Soul- und Pop-Sänger Stevie Wonder wurde in Saginaw/Michigan geboren.

 

 

-1973: die Anklage gegen Daniel Ellsberg (ein ehemaliger Informant über rechtswidrige Handlungen des Verteidigungsministerium der Vereinigten Staatens und des Weißen Hauses. Durch die Veröffentlichung der von ihm an die Öffentlichkeit gebrachten „Pentagon-Papiere“ deckte er einen Skandal im Umfeld des Vietnamkrieges auf) wurde fallen gelassen. Richter William M. Byrne wies Anklage der Spionage, Diebstahl und Verschwörung gegen Daniel Ellsberg und Anthony J. Russo Jr.  ab. In seiner Zeit bei der RAND Corporation hatte er Zugang zu geheimsten Papieren des Pentagons („Pentagon-Papiere“), die die Rolle der US-Präsidenten von Harry S. Truman über John F. Kennedy bis Lyndon B. Johnson bezüglich ihrer Haltung zum Vietnamkonflikt dokumentierten, die oft im krassen Widerspruch zu den offiziellen Veröffentlichungen standen. Er kopierte die 47 Ordner mit 7000 Seiten starken Dokumente und trug sie zunächst der „New York Times“, dann der „Washington Post“ an, denen nach ersten Veröffentlichungen eine weitere Wiedergabe durch das US-Bundesgericht untersagt wurde. 15 Zeitungen, die sich davon nicht abschrecken ließen, führten diese Arbeit fort.
-1997: der russische Schachweltmeister Garri Kasparow wurde in einem Wettkampf unter Turnierbedingungen von „Deep Blue“ (einen von IBM entwickelten Schachcomputer) besiegt.
-1888: der Komponist Irving Berlin wurde in Weißrussland (im Russischen Kaiserreich) geboren.
-1981: der jamaikanische Sänger, Gitarrist und Songwriter Bob Marley starb in Miami/Florida.

 

-der US-Präsident Franklin D. Roosevelt starb 1945 in Warm Springs/Georgia. Er war von 1933 bis zu seinem Tod 1945 der 32. Präsident der USA. Er war Kandidat der Demokratischen Partei und wurde nach seiner ersten Amtszeit dreimal wiedergewählt (1936, 1940, 1944) – er ist damit der einzige Präsident der USA, der länger als zwei Wahlperioden amtierte. Aufgrund der kritischen außenpolitischen Lage, bedingt durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges, entschied sich Roosevelt, für eine dritte und vierte Amtszeit zu kandidieren, und setzte sich somit über die von George Washington eingeführte freiwillige Selbstbeschränkung hinweg. Erst seit einer Verfassungsergänzung (22nd Amendment to the U.S. Constitution) im Jahre 1947 gibt es seit 1951 eine formale Begrenzung auf zwei Amtszeiten.
-der US-Bürgerkrieg begann 1861 mit dem Beschuss Fort Sumters im Hafen von Charleston/South Carolina durch die Konföderation. Nach dem Fall Fort Sumters forderte US-Präsident Abraham Lincoln die Bundesstaaten der Union am 15. April 1861 auf, 75.000 Mann für drei Monate einzuberufen, mit denen der „Aufstand“ der Südstaaten niedergeschlagen werden sollte.
-der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin absolvierte 1961 mit dem Raumschiff Wostok 1 seinen spektakulären Raumflug und umrundete dabei in 106 Minuten einmal die Erde. Er der erste Mensch, der im Weltraum die Erde umrundete.
-Start des Jungfernfluges des Space Shuttle „Columbia“ (Mission STS-1) 1981.
-der US-Moderator David Letterman („Late Show with David Letterman“ auf CBS) wurde 1947 in Indianapolis/Indiana geboren.