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Tag Archives: 1974

-1918: der Waffenstillstand von Compiègne wurde zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten (Entente) geschlossen und beendete die Kampfhandlungen im 1. Weltkrieg in Europa. Er wurde in einem Eisenbahnwagen unterzeichnet, der in einem Waldstück bei Compiègne im nordfranzösischen Département Oise stand.
-1620: Pilgerväter unterzeichneten im Hafen des heutigen Provincetown auf Cape Cod den „Mayflower-Vertrag“, dieser war das erste Regierungsdokument der Kolonie Plymouth (US-Bundesstaat Massachusetts). Der Vertrag wurde von den Pilgervätern, die auf der „Mayflower“ den Atlantik überquert hatten, entworfen.
-2004: Jassir Arafat (war vom 12. Februar 1996 bis zum 11. November 2004 Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete) starb in Clamart/Département Hauts-de-Seine/Frankreich.
-1922: der US-Schriftsteller Kurt Vonnegut, Jr. wurde in Indianapolis/Indiana geboren.
-1974: der US-Schauspieler Leonardo DiCaprio wurde in Los Angeles/Kalifornien geboren.

 

 

-1938: Ausstrahlung von “Krieg der Welten” (ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Werke des englischen Schriftstellers H. G. Wells) als Hörspiel vom US-Radiosender CBS am Abend vor Halloween. Das Buch wurde von US-Schauspieler Orson Welles und dem Mercury Theatre als Hörspiel in Form einer fiktiven Reportage nach einer Adaption von US-Drehbuchautor Howard Koch inszeniert. Dazu wurde der Handlungsort von Großbritannien nach Grover’s Mill/New Jersey in den USA verlegt und die Geschichte entsprechend angepasst. Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York und New Jersey, die teilweise das Hörspiel für eine authentische Reportage hielt und einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer befürchtete.
-1998: eine Schlammlawine tötete mindestens 2.000 Menschen in Nicaragua nach Hurrikan “Mitch”. Der Hurrikan wütete 1998 vom 22. Oktober bis zum 8. November in Mittelamerika, wobei ca. 11.000 Menschen ums Leben kamen. Honduras und Nicaragua waren die am schwersten vom Hurrikan getroffenen Länder. Auch El Salvador und Guatemala litten unter den Folgen. Die volkswirtschaftlichen Schäden werden auf 7 Milliarden US-Dollar geschätzt.
-1974: Muhammad Ali schlug George Foreman beim Boxkampf “Rumble in the Jungle” („Der Kampf im Dschungel“) in Kinshasa/Demokratische Republik Kongo. Der historische Boxkampf wurde von Box-Promoter Don King organisiert und größtenteils von Diktator Mobutu Sese Seko als Werbemaßnahme für sein Land und ganz Afrika finanziert.
-2000: der US-Schauspieler Steve Allen starb in Encino/Kalifornien.

 

-1792: Grundsteinlegung für das Weiße Haus in Washington, D.C. (dem Amtssitz und offiziellen Residenz des Präsidenten der Vereinigten Staaten). Dieses Datum gilt zugleich als Gründungstag der neuen Hauptstadt, da man die Stadtbebauung mit dem Weißen Haus begann. Der zweite Präsident John Adams bezog es erstmals am 1. November 1800.
-1925: Margaret Thatcher (ist eine ehemalige britische Politikerin und war von 1975 bis 1990 Führerin der Konservativen Partei sowie von Mai 1979 bis November 1990 Premierministerin von Großbritannien) wurde im englischen Grantham/Lincolnshire geboren.
-1903: die erste World Series (das Finale der USBaseball-Profiligen. In den World Series treffen jährlich im Oktober die Sieger der National League und der American League aufeinander) gewannen die „Boston Red Sox“, Titelträger der American League, durch einen 3:0-Sieg über die „Pittsburgh Pirates“ im Huntington Avenue Baseball Grounds in Boston/Massachusetts.
-1974: der US-Moderator Ed Sullivan („Ed Sullivan Show“) starb in New York City/New York.
-1941: der US-Musiker Paul Simon wurde in Newark/New Jersey geboren.

 

 

-1974: der US-Präsident Gerald Ford gewährte amerikanischen Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus dem Vietnamkrieg eine bedingte Amnestie.
-1982: Massaker von Sabra und Schatila – war eine Aktion der christlichen libanesischen Phalange-Milizen gegen im südlichen Stadtgebiet von Beirut lebende palästinensische Flüchtlinge. Zwischen dem 16. und 18. September 1982 – mitten im libanesischen Bürgerkrieg – wurden dabei die Flüchtlingslager Sabra und Schatila gestürmt, die zu jener Zeit von israelischen Soldaten umstellt waren. Nach filmisch belegten Aussagen beteiligter Phalange-Milizionäre richtete sich die Aktion in erster Linie gegen Zivilisten; bewaffneter Widerstand soll kaum noch vorhanden gewesen sein. Die Zahl der Opfer konnte nicht geklärt werden, wird aber je nach Quelle zwischen 460 bis 3.000 angegeben. Am Tag vor Beginn des Massakers wurden die Lager Sabra und Schatila in Westbeirut von israelischen Truppen umstellt. Die israelische Armee traf eine Abmachung mit der Phalange-Miliz, die vorgab, die vermeintlich in den Flüchtlingslagern befindlichen Verantwortlichen des Gemayel-Anschlags ausfindig zu machen und sie den Israelis zu übergeben. Ariel Scharon und Generalstabschef Rafael Eitan stimmten dem zu.
-1498: Tomás de Torquemada (war ein spanischer Dominikaner, Beichtvater Isabellas von Kastilien und der erste Großinquisitor Spaniens) starb in Ávila.
-1810: Beginn des Mexikanischen Unabhängigkeitskrieges – war der von 1810 bis 1821 dauernde bewaffnete Kampf der Mexikaner gegen die spanische Kolonialherrschaft. Er endete mit der Unabhängigkeit Mexikos. Zuerst handelte es sich um den Aufstand einer von Miguel Hidalgo (1753–1811), einem Priester aus Dolores, und von Juan Aldama geführten Gruppe von kreolischen Bauern, die am 16. September 1810 von Dolores aus mit dem Ruf „Viva México“ den Kampf gegen die in Spanien geborenen peninsulares aufnahm
-1977: die griechische Sopranistin Maria Callas starb in Paris/Frankreich.
-1925: der US-Blues-Gitarrist und -Sänger B. B. King wurde in Itta Bena/Mississippi geboren.

 

-1900: Galveston-Hurrikan – zerstörte die texanische Stadt Galveston. Der Hurrikan forderte eine hohe Zahl von Todesopfern, welche von manchen Quellen auf 6.000, von anderen auf bis zu 12.000 geschätzt wird. Die meisten offiziellen Berichte gehen von 8.000 Todesopfern aus.
-1974: US-Präsident Gerald Ford erließ wenige Wochen nach seiner Ernennung zum Präsidenten eine Begnadigung für seinen Vorgänger Richard Nixon, der am 9. August 1974 zurückgetreten war, um einer Amtsenthebung zuvorzukommen („Watergate“-Affäre).
-1664: die Engländer übernahmen Nieuw Amsterdam von den Niederländern und benannten es in New York um.
-1941: Leningrader Blockade – die Belagerung Leningrads durch die deutsche Heeresgruppe Nord und finnische Truppen während des 2.Weltkrieges. Sie dauerte vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944. Schätzungen gehen von etwa 1,1 Millionen zivilen Bewohnern der Stadt aus, die in Folge der Blockade ihr Leben verloren. Die Einschließung der Stadt durch die deutschen Truppen, mit dem Ziel, die Leningrader Bevölkerung systematisch verhungern zu lassen, war eines der eklatantesten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht während des Krieges gegen die Sowjetunion.
-1922: der US-Jazz-Saxophonist und Schauspieler Sid Caesar wurde in Yonkers/New York geboren.
-1966: Erstausstrahlung der US-Science-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise” (“Star Trek: The Original Series”/TOS) auf dem US-Sender NBC. Die Serie wurde von Gene Roddenberry konzipiert.

 

 

 

-1920: US-Außenminister Bainbridge Colby beglaubigte die Ratifizierung des US-Bundesstaates Tennessee zum 19. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der der US-Bundesregierung und den US-Bundesstaaten untersagte, einer Person aufgrund ihres Geschlechts den Zugang zu einer Wahl zu verbieten. Der Zusatz sollte besonders das Frauenwahlrecht erweitern.
-2003: das Columbia Accident Investigation Board (CAIB) veröffentlichte ihren finalen Untersuchungsbericht zur Katastrophe der USRaumfähre „Columbia“, die nach zweiwöchigem Flug am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach (Mission STS-107). Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Einen Tag nach dem Unglück berief NASA-Chef Sean O’Keefe einen unabhängigen Untersuchungsausschuss ein. Die CAIB-Kommission sollte klären, wie es zu dem Unglück gekommen war. Zum Vorsitzenden wurde US-Marineadmiral Harold W. Gehman ernannt, der drei Jahre zuvor aus dem aktiven Dienst ausgeschieden und zuletzt Oberster Alliierter Befehlshaber Atlantik der NATO war. In dem Bericht wurde als Ursache das beim Start abgefallene Stück Isolierschaum des Außentanks angegeben. Es habe ein Loch in die Vorderkante des linken Flügels geschlagen, durch welches beim Wiedereintritt extrem heißes Plasma eingetreten sei, das die Raumfähre habe auseinanderbrechen lassen.
-1974: der US-Pilot Charles Lindbergh starb in Kipahulu/Maui/Hawaii.

 

 

-1945: Atombombenabwurf auf Nagasaki in Japan – wurde von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Kernwaffentests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. Nachdem am 6. August 1945 “Little Boy” (war der Codename der ersten Atombombe) vom US-Bomber “Enola Gay” auf die Hafenstadt Hiroshima abgeworfen worden war, folgte der Atombombenabwurf der zweiten Bombe “Fat Man” auf die japanische Hafenstadt Nagasaki. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der 2. Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten.
-1974: US-Präsident Richard Nixon trat als Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen der “Watergate-Affäre” von seinem Amt zurück. Am 8. August 1974 gab er in Washington, D.C. in einer Fernsehansprache bekannt, daß er am folgenden Tag zurücktreten werde. Er kam damit einer drohenden Amtsenthebung zuvor und ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Nach Nixons Rücktritt übernahm US-Vizepräsident Gerald Ford mit den Worten „our long national nightmare is over“ („unser langer nationaler Albtraum ist vorüber“) die Präsidentschaft. Am 8. September 1974 amnestierte er Nixon für alle Straftaten, die diesem während seiner Präsidentschaft vorgeworfen worden waren. Diese Entscheidung war zu jener Zeit äußerst umstritten.
-1969: die hochschwangere US-Schauspielerin Sharon Tate und ihre Freunde Jay Sebring, Abigail Folger und Voyteck Frykowski und der zufällig auf dem Grundstück anwesende 18 Jahre alte Student Steven Parent wurden von Susan Atkins, Patricia Krenwinkel, Linda Kasabian und Charles Watson („Manson Family“ – war eine Hippiekommune um den Musiker und Sektengründer Charles Manson) ermordet. Die Gruppe drang in der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 in Tates Haus am Cielo Drive in Bel Air/Los Angeles/Kalifornien ein und ermordete die Anwesenden durch Schüsse und zahlreiche Messerstiche. Mit dem Blut von Sharon Tate schrieb Susan Atkins das Wort „PIG“ an die Haustür. Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt. Er wurde wegen Verabredung zum Mord zum Tode verurteilt und verbüßt nach Abschaffung der Todesstrafe 1972 in Kalifornien eine lebenslange Haftstrafe im kalifornischen Staatsgefängnis in Corcoran.
-1854: das Buch „Walden. Or life in the Woods“ („Walden. Oder das Leben in den Wäldern“) des US-Schriftstellers Henry David Thoreau wurde veröffentlicht. In seinem Werk beschrieb er sein einfaches Leben am See und dessen Natur, aber er integrierte auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft.
-1964: die US-Musikerin Whitney Houston wurde in Newark/New Jersey geboren.
-1995: der US-Musiker Jerry García (wurde bekannt als Bandleader der Rockgruppe „Grateful Dead“) starb in Lagunitas-Forest Knolls/Kalifornien.

 

-1974: US-Präsident Richard Nixon trat als Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen der „Watergate-Affäre“ von seinem Amt zurück. Am 8. August 1974 gab er in Washington, D.C. in einer Fernsehansprache bekannt, daß er am folgenden Tag zurücktreten werde. Er kam damit einer drohenden Amtsenthebung zuvor und ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist.
-1963: eine britische Räuberbande (Anführer war der damals 32-jährige Bruce Reynolds. Als gesichert gilt außerdem die Teilnahme von Ronald Biggs, Buster Edwards, Roger Cordrey, John Daly, Gordon Goody, Jimmy Hussey, Roy James, Robert Welch, Jimmy White, Charlie Wilson und Tommy Wisbey) überfiel bei der Bridego-Eisenbahnbrücke in Ledburn den königlichen Postzug der britischen Royal Mail von Glasgow nach London und erbeutete 2.631.684 Millionen Pfund Sterling (nach heutigem Wert etwa 40 Millionen Pfund Sterling bzw. 50 Millionen Euro). Dem Überfall gab man die Bezeichnung „The Great Train Robbery“ („Der Große Zugraub“).
-1942: für sechs Teilnehmer am Kommandounternehmen „Operation Pastorius“ während des 2. Weltkrieges endete ihre Bereitschaft, für das Deutsche Reich Sabotageakte in den Vereinigten Staaten zu begehen, kurz nach Verkündung des Urteils durch ein US-Militärgericht auf dem elektrischen Stuhl (Herbert Haupt, Edward John Kerling, Richard Quirin, Heinrich Harm Heinck, Hermann Otto Neubauer und Werner Thiel). Zwei weitere Täter in spe erhielten hohe Haftstrafen (George John Dasch und Ernst Burger).
-1879: Emiliano Zapata (war ein Führer der mexikanischen Revolution) wurde in San Miguel Anenecuilco/Morelos/Mexiko geboren.
-1937: der US-Schauspieler Dustin Hoffman wurde in Los Angeles/Kalifornien geboren.

 

 

-1953: nach weiteren verlustreichen Kämpfen und zähen Verhandlungen im Koreakrieg (war eine Auseinandersetzung zwischen Truppen der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ – Nordkorea – zusammen mit der Volksrepublik China auf der einen Seite und der „Republik Korea“  – Südkorea – zusammen mit UNO-Truppen, vor allem den USA, auf der anderen Seite. Er wurde am 25. Juni 1950 mit dem Überfall Nordkoreas auf Südkorea begonnen, und beide Parteien eroberten wechselseitig beinahe die gesamte Koreanische Halbinsel. Letzten Endes führte er wieder zu den Ausgangspositionen zurück, zementierte aber die Teilung Koreas. Dabei wurde fast die gesamte Industrie des Landes zerstört, und die Zivilbevölkerung erlitt große Verluste. Ihm waren 940.000 Soldaten und etwa 3 Millionen Zivilisten zum Opfer gefallen) schlossen die UNO und Nordkorea in Panmunjeom ein Waffenstillstandsabkommen. Es bestätigte im Wesentlichen den 38. Breitengrad als Grenze zwischen Nord- und Südkorea und legte eine vier Kilometer breite demilitarisierte Zone entlang der Grenze fest. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht abgeschlossen.
-1974: vom Rechtsausschuss des US-Repräsentantenhauses wurde ein Amtsenthebungsverfahren (Verfassung der Vereinigten Staaten  – Artikel II, Abschnitt 4) gegen US-Präsident Richard Nixon eingeleitet. Der erste Gesetzesartikel wurde mit 28 gegen 10 Stimmen verabschiedet.
-1996: während der XXVI. Olympischen Spiele in Atlanta/Georgia/USA kam es im Centennial Olympic Stadium zu einem Bombenattentat, bei dem zwei Menschen getötet und 111 verletzt wurden. Als Täter wurde Eric Rudolph, ein Aktivist der Terrororganisation „Army of God“, zu lebenslanger Haft verurteilt. verurteilt.
-1980: Mohammad Reza Pahlavi (war vom 17. September 1941 bis zum Sturz durch die Islamische Revolution am 11. Februar 1979 Schah Schahinschah (Großkönig oder Kaiser) von Persien – Iran – und letzter Herrscher auf dem Pfauenthron) starb in Kairo/Ägypten.
-2003: der US-Schauspieler Bob Hope starb in Toluca Lake/Kalifornien.

 

-1974: in der „Watergate-Affäre“ verlor US-Präsident Richard Nixon vor dem Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten das Verfahren United States v. Nixon (ist eine Grundsatzentscheidung zu den Grenzen der Befugnisse des Präsidenten der Vereinigten Staaten im Verhältnis zu den anderen Gewalten und zur innerstaatlichen Informationsordnung) und musste die im Weißen Haus aufgenommenen Tonbänder herausgeben, die zur Aufklärung der Affäre hätten beitragen können. Nixon war vom Sonderermittler Archibald Cox und später vom US-Kongress dazu aufgefordert worden, die Tonbänder herauszugeben. Nixon weigerte sich jedoch, die Tonbänder herauszugeben, und bot stattdessen Abschriften einiger der Mitschnitte an. Der Richter des zuständigen Bezirksgerichts für Washington D.C. beharrte jedoch auf der Herausgabe der Bänder, und der Streit kam schließlich vor den US-Supreme Court. Der Gerichtshof hatte letztlich darüber zu entscheiden, ob die Legislative bzw. die Judikative das Recht haben, vom Präsidenten der Vereinigten Staaten und damit der Exekutive eine solche Herausgabe zu verlangen, oder ob dies – wie Nixon argumentierte – eine Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips darstellen würde. In seiner einstimmig ergangenen Entscheidung stellte der Gerichtshof zunächst klar, daß er die Kompetenz habe festzustellen, inwiefern die Verfassung der Vereinigten Staaten die Befugnisse des Präsidenten begrenze, und daß die Verfassung vorsehe, daß Gesetze auch gegenüber dem Präsidenten durchgesetzt werden können. In Bezug auf die Exekutivgewalt des Präsidenten stellte er fest, daß ihr jedenfalls dann kein Vorrang zukäme, wenn es um die Herausgabe nachweislich relevanten Beweismaterials in Strafverfahren ginge.
-1959: „Küchendebatte“ zwischen dem damaligen US-Vizepräsidenten Richard Nixon und dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow – während des Besuchs der Amerikanischen Nationalausstellung 1959 in Moskau, die im Rahmen eines Kulturaustauschprogramms stattfand, führten Nixon und Chruschtschow vor laufenden Fernsehkameras eine improvisierte Debatte über Vor- und Nachteile des Kommunismus und des Kapitalismus. Die „Küchendebatte“ spiegelte in überzeichneter Weise den Kalten Krieg auf persönlicher Ebene wider.
-1847: Brigham Young (war der zweite Präsident und Prophet der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“/Mormonen – er war auch der erste Gouverneur des Utah-Territoriums) führte die Mehrheit der Mitglieder der Kirche ab 1846 aus den USA hinaus in das damals noch zu Mexiko gehörende, praktisch aber von niemandem beherrschte Gebiet der Rocky Mountains, das heute Utah heißt, und gründete dort die Stadt Salt Lake City und ihr eigenes Territorium am Großen Salzsee.
-1783: Simón Bolívar (war südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer und ist Nationalheld vieler südamerikanischer Länder. Er führte die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanischen Kolonialherren in den heutigen lateinamerikanischen Staaten Venezuela, Kolumbien, Panamá, Ecuador, Peru und Bolivien an) wurde in Caracas/Capitania General de Venezuela (heute Venezuela) geboren.
-1969: Landung der “Apollo 11″Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins nach der ersten Mondlandung auf der Erde – um 16:50 koordinierter Weltzeit (Universal Time Coordinated/UTC) wasserte die Kommandokapsel im Pazifischen Ozean und wurde vom Bergungsschiff USS „Hornet“ an Bord genommen

 

Unruhen in Los Angeles 1992 – begannen am 29. April 1992, als vier Polizisten, drei Weiße und ein Latino, die in Los Angeles der Misshandlung des Afroamerikaners Rodney King beschuldigt worden waren, von einem Gericht freigesprochen wurden. Die daraus vor allem in der afroamerikanischen Bevölkerungsgruppe resultierende Empörung löste in Teilen Los Angeles‘ für einige Tage einen Gewaltausbruch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen aus. Am Ende waren 53 bekannt gewordene Todesfälle zu beklagen, mehrere Tausend Menschen wurden verletzt und es entstanden Sachschäden in Höhe von ca. einer Milliarde US-Dollar. Unter den 53 Todesopfern waren 48 Männer und 5 Frauen.
Befreiung des Konzentrationslagers Dachau (rund 20 Kilometer nordwestlich von München) 1945 während des 2. Weltkrieges durch US-Truppen.
-US-Präsident Richard Nixon gab 1974 die Watergate-Tonbänder (Watergate-Affäre) frei. Richard Nixon reagierte verspätet auf eine Prozess-Vorladung, die im Juli 1973 ausgestellt worden war, sagte er würde 46 Abschriften der Gespräche im Weißen Haus im Zusammenhang mit Watergate veröffentlichen.
-der US-Schauspieler Jerry Seinfeld wurde 1954 in Brooklyn/New York geboren.
-der US-Jazzmusiker Duke Ellington wurde 1899 in Washington D.C. geboren.

 

-Beisetzung des am 2. April 2005 in der Vatikanstadt verstorbenen Papstes Johannes Paul II. (war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche) am 8. April 2005. Zu den Exequien auf dem Petersplatz kamen 3,5 Millionen Pilger nach Rom, viele davon aus Polen. 200 Staats- und Regierungschefs und hohe geistliche Vertreter verschiedener Religionen wohnten der Feier bei. Zu den Gästen zählten unter anderem der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I., der Metropolit von Smolensk und Kaliningrad als Vertreter des Außenamtes der Russisch-Orthodoxen Kirche sowie der Papst der Koptischen Kirche. Die Exequien auf dem Petersplatz wurden vom Dekan des Kardinalskollegiums, dem deutschen Kardinal Joseph Ratzinger, zelebriert, der wenige Tage später zum Nachfolger Johannes Pauls II. gewählt wurde (Benedikt XVI.).
-der spanische Maler Pablo Picasso starb 1973 in Mougins/ Frankreich.
Ryan White (ein US-Aktivist gegen AIDS) starb 1990 in Indianapolis/Indiana.
-dem US-Baseballspieler Hank Aaron (Atlanta Braves) gelang es 1974 vor heimischem Publikum und der größten Zuschauerzahl in der Geschichte der Braves, im vierten Inning gegen die Los Angeles Dodgers seinen 715. Home-Run zu schlagen und den Rekord des legendären Babe Ruth von 714. Home-Runs zu übertreffen.

 

 

Attentat auf Martin Luther King – der US-Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. wurde 1968 in Memphis/Tennessee erschossen. Für die Tat verurteilt wurde der Amerikaner James Earl Ray. Das Attentat geschah einen Tag nach seiner letzten und berühmten Rede “I ‘ve been to the mountaintop,” , in der er sagte, daß er das Gelobte Land (Promised Land) gesehen habe. Am 4. April 1968 um 18.01 Uhr wurde King auf dem Balkon des Lorraine Motels erschossen. An seiner Seite stand in dem Augenblick Jesse Jackson.
William Henry Harrison (war ein US-General und im Jahr 1841 der neunte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) starb 1841 in Washington D.C. an den Folgen einer Lungenentzündung, nur einen Monat nach seiner Amtseinführung am 4. März 1841.
-dem US-Basballspieler Hank Aaron (Atlanta Braves) gelang es 1974 in Cincinnati mit seinem 714. Home-Run mit dem Rekord des legendären Babe Ruth von 714 Home-Runs gleichzuziehen. Am 8. April 1974 schlug Aaron dann, vor heimischem Publikum und der größten Zuschauerzahl in der Geschichte der Braves, im vierten Inning gegen die Los Angeles Dodgers mit seinem 715. Home-Run, den Rekord von Babe Ruth von 714 Home-Runs zu übertreffen.
-die US-Schriftstellerin Maya Angelou wurde 1928 in St. Louis/Missouri geboren.