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Tag Archives: 1972

-1998: das US-Repräsentantenhaus erhob Anklage gegen US-Präsident Bill Clinton wegen Meineids (228 gegen 206 Stimmen) und Behinderung der Justiz (221 gegen 212 Stimmen), weil Clinton unter Eid ausgesagt hatte, er hätte keinerlei sexuelle Beziehungen zur Praktikantin Monica Lewinsky gehabt (Lewinsky-Affäre). Damit war das Amtsenthebungsverfahren offiziell eingeleitet. Es begann am 7. Januar 1999. Der Senat erklärte am Schluss des Amtsenthebungsverfahrens Clinton mit 55 zu 45 Stimmen für nicht des Meineids schuldig und mit 50 zu 50 Stimmen für nicht der Strafvereitelung schuldig. Das Impeachment ging mit diesem Ergebnis mangels einer erforderlichen Zweidrittelmehrheit der Senatoren am 12. Februar 1999 zu Ende, Clinton blieb im Amt.
-1777: General George Washington (Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783, von 1789 bis 1797 der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika) erreichte das Winterquartier in Valley Forge, im südlichen Pennsylvania, etwa 35 Kilometer nordwestlich von Philadelphia. Die Soldaten litten dort unter den feuchtkalten Witterungsbedingungen, unzureichender Winterkleidung und schlechter Versorgungslage. Mehrere tausend starben an Krankheiten wie Typhus, Dysenterie und Lungenentzündung oder erfroren.
-1843: die bekannte Erzählung “A Christmas Carol” des englischen Schriftstellers Charles Dickens wurde in Großbritannien erstmals veröffentlicht.
-1972: die Besatzung der Apollo 17 (der elfte bemannte Flug des Apollo-Programms und der bisher letzte bemannte Raumflug zum Mond) wasserte nach dem Rückflug zur Erde um 19:24 UT mit der Kommandokapsel im Pazifik und wurde von der USS „Ticonderoga“ geborgen.
-1957: Broadway-Premiere des Musicals “The Music Man” im Majestic Theatre in New York City.

 

 

-1944: der US-Supreme Court entschied während des 2. Weltkriegs in zwei Urteilen, daß die Internierung japanischstämmiger Amerikaner im Grundsatz rechtmäßig ist, allerdings die Internierung eines japanischstämmigen amerikanischen Staatsbürgers, dessen Loyalität unbestritten ist, nach dem Habeas Corpus-Grundsatz unzulässig war. Daraufhin erklärte die US-Bundesregierung, die Internierung bis Jahresende 1945 beenden zu wollen. Das Ende des 2. Weltkriegs kam dem zuvor.
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941 wurden auf der Grundlage weitverbreiteter rassistischer Vorurteile und in Fortsetzung verschiedener diskriminierender Einschränkungen nicht nur japanische Staatsangehörige in den Vereinigten Staaten, sondern auch alle amerikanischen Staatsbürger japanischer Abstammung als Enemy Alien eingestuft. Am 19. Februar 1942 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen. Eine vergleichbare Ermächtigung zur vollständigen Internierung von deutsch– und italienischstämmigen Bewohnern der Ostküste wurde nicht umgesetzt. Einzelne Personen wurden aber interniert.
Insgesamt waren alleine von den Zwangsmaßnahmen gegen die japanischstämmige Bevölkerung 116.000 Menschen betroffen, sie lebten bis 1945 in zehn Barackensiedlungen (eines war das Manzanar War Relocation Center) weit abseits größerer Ortschaften und unter Bewachung durch das US-Militär. Nach dem Ende des Krieges wurden ihnen unter engen Voraussetzungen einige nachgewiesene Schäden erstattet. Nachdem eine vom US-Kongress eingesetzte Kommission zum Schluss kam, daß die Maßnahmen nicht durch militärische Notwendigkeit gerechtfertigt werden konnten und die Ursachen viel mehr „rassistische Vorurteile, kriegsbedingte Hysterie und das Versagen der politischen Führung“ waren, sprach 1988 der Civil Liberties Act of 1988 jedem noch lebenden Opfer der Zwangsumsiedelung 20.000 US-Dollar Entschädigung zu. 1992 wurden in einer Gesetzesänderung weitere Mittel bereitgestellt, um die Verpflichtung erfüllen zu können und US-Präsident George H. W. Bush sprach eine formelle Bitte um Entschuldigung aus.
-1972: Beginn der elf Tage andauernden so genannten „Weihnachtsbombardements“ („Operation Linebacker II“) während des Vietnamkriegs, bestehend aus 739 Angriffen mit Boeing B-52-Bombern und etwa 1.200 Angriffen mit Kampfflugzeugen auf die Städte Hải Phòng und Hanoi in Nordvietnam. Diese Luftangriffe töteten 2.000 Zivilisten und fügten dem Ansehen der USA weiteren Schaden zu.
-1946: der US-Regisseur Steven Spielberg wurde in Cincinnati/Ohio geboren.
-1892: Premiere des Balletts “Der Nussknacker” des russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.

 

 

-2001: der USA PATRIOT Act wurde von US-Präsident George W. Bush unterzeichnet. Der USA PATRIOT Act war am 25. Oktober 2001 vom US-Kongress im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedet worden. Es war eine direkte Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 und die wenig später erfolgten Milzbrand-Anschläge.
-1972: zwölf Tage vor dem Wahltag zur Präsidentschaftswahl trat Henry Kissinger (von 1969 bis 1973 war Kissinger Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 US-Außenminister), der amerikanische Verhandlungsführer der Regierung von US-Präsident Richard Nixon, vor die Presse im Weißen Haus und gab bekannt: „Der Frieden liegt zum Greifen nahe“. Die USA standen im vierten Jahr der Friedensverhandlungen im Vietnamkrieg. Das formale Friedensabkommen erfolgte erst im Januar 1973. Im März 1973 waren letzte US-Truppen aus Vietnam abgezogen, 1975 waren alle Kämpfe beendet.
-1881: Schießerei am O. K. Corral – war eine Schießerei im Wilden Westen der USA und wurde gegen 14:30 Uhr Ortszeit in der Fremont Street in Tombstone/Arizona ausgetragen. An der Schießerei waren insgesamt acht Personen beteiligt: Wyatt Earp, Morgan Earp, Virgil Earp und Doc Holliday kämpften gegen Frank McLaury, Tom McLauryIke Clanton und Billy ClantonBilly Claiborne befand sich nur zufällig vor Ort und geriet als Unbeteiligter in die Auseinandersetzung hinein. Beide McLaurys und Billy Clanton wurden getötet, Holliday, Morgan Earp und Virgil Earp verwundet, Ike Clanton und Billy Claiborne flüchteten unverletzt.
-1942: der britische Schauspieler Bob Hoskins wurde in Bury St Edmunds/Suffolk geboren.
-1946: der US-Moderator Pat Sajak (moderiert die US-Variante des Glücksrads/Wheel of Fortune) wurde in Chicago/Illinois geboren.

 

-1862: Schlacht am Antietam – war die entscheidende Schlacht des konföderierten Maryland-Feldzuges während des amerikanischen Bürgerkrieges. Sie fand entlang des Antietam in der Nähe der Ortschaft Sharpsburg in Maryland, statt. Sie gilt als die wichtigste Schlacht auf dem östlichen Kriegsschauplatz im Jahr 1862 und brachte keine Entscheidung auf dem östlichen Kriegsschauplatz, gilt aber als verpasste Gelegenheit der Nordstaaten, der Nord-Virginia-Armee einen vernichtenden Schlag zuzufügen und den Bürgerkrieg vorzeitig zu beenden. Sie war die verlustreichste Ein-Tages-Schlacht des gesamten Bürgerkrieges. Wegen der rund 3.600 Gefallenen und Gesamtverlusten von etwa 23.000 Mann wird der 17. September 1862 auch als „blutigster Tag der amerikanischen Geschichte“ bezeichnet. Gleichzeitig bedeutete ihr Ausgang einen strategischen Sieg der Union, da sie nach Meinung führender Historiker politisch als einer der wichtigsten Wendepunkte des Krieges gilt.
-1787: die Delegierten der Philadelphia Convention beendeten mit einem Schlusswort Benjamin Franklins, Delegierter des Staates Pennsylvania, ihre Arbeit an der Verfassung der Vereinigten Staaten. Franklin erklärte, dass auch der endgültige Entwurf nicht vollständig zufriedenstellend sei, man aber nie Perfektion erreichen könne. Er unterstützte die neue Verfassung und bat auch alle Kritiker, sie anzunehmen. Unter der Führung George Washingtons wurde die US-Verfassung von den 39 Delegierten in Philadelphia unterzeichnet. Die Verfassung wurde von keinem Delegierten aus Rhode Island unterzeichnet, da dieser Staat keine Vertreter entsandte. Franklin war der einzige Gründervater der Vereinigten Staaten, der neben der Verfassung auch die Unabhängigkeitserklärung und den Friedensvertrag mit dem Königreich Großbritannien unterzeichnete.
-1978: Camp-David-Abkommen – basierte auf der Grundlage der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates und sollte zur Friedenssicherung im Nahen Osten beitragen. Auf Vermittlung des US-Präsidenten Jimmy Carter trafen die Verhandlungsteams Israels unter Leitung von Ministerpräsident Menachem Begin und Ägyptens unter Leitung von Präsident Anwar as-Sadat in Camp David (Maryland/USA), einer Erholungsanlage für den jeweiligen US-Präsidenten, zu vorerst geheimen Verhandlungen zusammen. Nach zwölf Tagen wurden die Ergebnisse präsentiert, die zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Ägypten und einer Beruhigung des Nahostkonfliktes beitragen sollten.
-1923: der US-Countrymusiker Hank Williams wurde in Mount Olive/Alabama geboren.
-1972: Erstausstrahlung der US-Fernsehserie „M*A*S*H“ im US-Sender CBS.

 

 

 

-1972: Olympia-Attentat – acht bewaffnete Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ stürmten das Wohnquartier der israelischen Mannschaft während der Olympischen Sommerspiele in München und nahmen elf Mannschaftsmitglieder als Geiseln. Zwei bei dem Angriff bzw. wenig später durch Schüsse schwer verletzte Israelis starben bereits in den ersten Stunden der Geiselnahme. Die Geiselnehmer verlangten zunächst die Freilassung von 232 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen sowie die Freilassung zweier deutscher und eines japanischen Terroristen. Die israelische Regierung unter Golda Meir lehnte Zugeständnisse ab. Versuche deutscher Politiker, sich als Austauschgeiseln anzubieten, wiesen die Palästinenser zurück. Bei einem schlecht geplanten und katastrophal gescheitertenBefreiungsversuch durch deutsche Behörden auf dem nahen Militärflugplatz Fürstenfeldbruck starben am Abend des selben Tages alle verbleibenden neun Geiseln, ein deutscher Polizist und fünf der Terroristen. Insgesamt kamen in München und Fürstenfeldbruck 17 Menschen ums Leben. Unterstützt wurden die palästinensischen Terroristen im Vorfeld von Helfern aus der deutschen Neonazi-Szene. Das belegen Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), die auf Antrag des „Spiegel“ im Juni 2012 freigegeben wurden.
-1975: in Sacramento/Kalifornien versuchte eine Anhängerin des inhaftierten US-Massenmörders Charles Manson namens Lynette „Squeaky“ Fromme, US-Präsident Gerald Ford zu töten. Der Secret Service konnte den Anschlag jedoch verhindern.
-1957: Veröffentlichung des Romans „Unterwegs“ („On The Road“) des US-Schriftstellers Jack Kerouac.
-1997: Mutter Teresa (bürgerlich Anjezë Gonxhe Bojaxhiu) starb in Kalkutta/Indien. Mutter Teresa war eine durch ihre humanitären Hilfsprojekte für Arme weltweit bekannte römisch-katholische Ordensschwester und Trägerin des Friedensnobelpreises (1979).

 

 

 

 

-1957: es kam zu erheblichen Rassenunruhen in Little Rock/Arkansas – neun afroamerikanische Schüler, die als die „Little Rock Nine“ bekannt wurden, forderten 1957 ihr Grundrecht ein, die Little Rock’s Central High School besuchen zu dürfen. Die National Guard hinderte die Jugendlichen bei ihrem ersten Versuch daran, sich als Schüler an der High School einzuschreiben. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen setzte die Bundesregierung die Armee zur Beruhigung der Lage ein. In Folge der Unruhen wurde im darauffolgenden Jahr alle drei öffentlichen High Schools in Little Rock für ein Jahr von Gouverneur Orval Faubus geschlossen.
-1957: der Ford Edsel (Automobilmarke der Firma Ford Motor Company) wurde offiziell vorgestellt.
-1781: die Gemeinde Los Angeles (im US-Bundesstaat Kalifornien) wurde mit 44 spanischen Siedlern auf dem Gebiet der Tongvá-Ureinwohner gegründet.
-1888: der US-Unternehmer George Eastman ließ die Handelsmarke „Kodak“ registrieren und erhielt ein Patent für eine Rollfilm-Kamera.
-1995: William Kunstler (war in den 1960er und 1970er Jahren der bekannteste Bürgerrechtsanwalt in den USA) starb in Manhattan/New York. Er war Vorstandsmitglied der American Civil Liberties Union (ACLU) und Mitbegründer des Center for Constitutional Rights (CCR).
-1972: der US-Schwimmer Mark Spitz gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München sieben Goldmedaillen (7. Medaille am 4. September 1972: 4×100 m Lagenstaffel in 3:48,16 Minuten) und stellte dabei jeweils einen Weltrekord auf.
-2006: der australische Dokumentarfilmer Steve Irwin starb vor der Küste von Port Douglas bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef an den Folgen des Stichs eines Stachelrochens ins Herz.
-1981: die US-Sängerin Beyoncé Knowles wurde in Houston/Texas geboren.

 

-1939: Polenfeldzug – begann ohne vorherige Kriegserklärung mit dem Einmarsch der Wehrmacht in den Westteil der 2. Polnischen Republik und endete am 6. Oktober mit der Kapitulation der letzten polnischen Feldtruppen, nicht jedoch der ins Exil geflohenen polnischen Regierung. Mit dem völkerrechtswidrigen Polenfeldzug löste die nationalsozialistische Regierung des Deutschen Reiches den 2. Weltkrieg in Europa aus. Am 3. September 1939 erklärten Frankreich und Großbritannien im Rahmen ihrer Beistandsverträge mit Polen Deutschland den Krieg. Sie eröffneten aber nur minimale militärische Aktivitäten, die Polen keine reale Entlastung brachten. Am 17. September ließ der sowjetische Diktator Josef Stalin die Rote Armee auf breiter Front über die Grenzen Polens vorrücken. Hintergrund war das geheime Zusatzprotokoll zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt vom 23. August 1939, das zwei Tage später auf diplomatischem Wege ergänzt worden war. Demnach sollten die Flüsse Pissa, Narew, Weichsel und San die Grenze zwischen den Interessensphären Deutschlands und der UdSSR bilden. Der sowjetische Einmarsch, zu dem Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop die sowjetische Führung bereits am 3. September aufgefordert hatte, wurde vom Oberkommando des Heeres (OKH) als militärische Entlastung begrüßt. Nachdem im deutsch-sowjetischen Vertrag vom 28. September 1939 die territoriale Teilung Polens festgeschrieben wurde, blieb Ostpolen sowjetisch besetzt.
-2004: Geiselnahme von Beslannordkaukasische Terroristen brachten mehr als 1100 Kinder und Erwachsene in einer Schule in der nordossetischen Stadt Beslan in ihre Gewalt. Die Geiselnahme endete nach drei Tagen in einer Tragödie – bei der Erstürmung des Gebäudes durch russische Einsatzkräfte starben nach offiziellen Angaben 331 Geiseln.
-1983: ein Abfangjäger der sowjetischen Luftverteidigung schoss ein südkoreanisches Passagierflugzeug, Flug KAL007, wegen Verletzung des Luftraumes über internationalen Gewässern westlich der Insel Sachalin ab. Alle 269 Personen an Bord kamen zu Tode.
-1972: der US-Schachweltmeister Bobby Fischer gewann in einem als „Match des Jahrhunderts“ bezeichneten Wettkampf gegen den russisch-französischen Schachmeister.Boris Spasski. Vom Dienstag, dem 11. Juli 1972 bis zum Freitag, den 1. September 1972 fanden die 21 Partien des auf 24 Partien angesetzten Wettkampfes in der Ausstellungshalle Laugardalshöllin in der isländischen Hauptstadt Reykjavík statt.
-1923: der US-Boxer Rocky Marciano wurde in Brockton/Massachusetts geboren.
-1957: die Sängerin Gloria Estefan wurde in Havanna/Kuba geboren.

 

 

 

-1972: die 101. US-Luftlandedivision verließ als letzte US-Kampftruppe Vietnam (Vietnamkrieg)
-1944: Joseph P. Kennedy junior (war der älteste Sohn unter den neun Kindern von Joseph und Rose Kennedy und somit der Bruder des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy) starb im 2. Weltkrieg als sein mit Bomben voll beladenes Flugzeug kurz nach dem Start über dem Ärmelkanal explodierte. Seine Leiche wurde nie gefunden.
-2004: Jim McGreevey (ist ein US-Politiker der Demokratischen Partei. Er war der Gouverneur des US-Bundesstaates New Jersey) gabeine Pressekonferenz, in der er eine Affäre mit einem anderen Mann als Grund für seinen Rücktritt angab.
-2000: die K-141 „Kursk“ (war ein 1990/91 gebautes, mit Marschflugkörpern bestücktes russisches Atom-U-Boot) sank durch die Folgen einer Explosion, die vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Das russische Militär behauptete, es sei von einem US-U-Boot gerammt worden. Die 118 Besatzungsmitglieder starben. Später stellte sich heraus, daß etwa 23 Besatzungsmitglieder zunächst überlebt hatten und sich in die hinterste Sektion, wo auch die Notausstiegsluken waren, hatten retten können. Diese erstickten aber, aufgrund des Absinkens des Sauerstoffanteils der Atemluft, offenbar bereits wenige Stunden nach der Explosion, was aus der von einem Matrosen hinterlassenen letzten schriftlichen Aufzeichnung und einem Abschiedsbrief hervorgeht.
-1881: der US-Regisseur, Produzent und Schauspieler Cecil B. DeMille wurde in Ashfield/Massachusetts geboren.

 

 

-1965: „Ranger 7“ („Ranger“ ist der Name eines USRaumfahrtprogramms und von neun Raumsonden, die zwischen 1961 und 1965 zum Mond flogen und von dort vor dem Aufschlag Bilder übermittelten. Es wurde von der NASA durchgeführt und stand unter der Leitung des Jet Propulsion Laboratory/JPL) schlug im „Mare Tranquillitatis“ auf dem Mond auf. Die Sonde übertrug 7300 Bilder.
-1777: durch einen Sonderbeschluss des US-Kongresses wurde der Marie-Joseph Motier, Marquis de La Fayette (war ein französischer General und Politiker. Der Aufklärer nahm auf der Seite der Kolonisten am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil und spielte eine wichtige Rolle in der Französischen Revolution) zum Generalmajor der Kontinentalarmee ernannt.
-1972: Thomas Eagleton (ist ein ehemaliger US-Politiker der Demokratischen Partei. Er war US-Senator im US-Bundesstaat Missouri 1968 bis 1987) trat wegen einer zuvor verschwiegenen depressiven Erkrankung als George McGoverns (ist ein ehemaliger US-Politiker. Er war Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei im Präsidentschaftswahlkampf in den USA 1972) Kandidat für für das Amt des US-Vizepräsidenten zurück.
-1965: die britische Schriftstellerin Joanne K. Rowling (wurde mit einer Reihe von Romanen um den Zauberschüler Harry Potter berühmt) wurde in Yate/South Gloucestershire/England geboren.

 

 

-1972: der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten (US-Supreme Court) erklärte 40 Todesstrafengesetze für nichtig, setzte die Todesstrafe im ganzen Land aus und wandelte die Todesurteile von 629 Gefangenen in lebenslängliche Haftstrafen um (Todesstrafe in den Vereinigten Staaten). Die US-Bundesstaaten überarbeiteten ihre Todesstrafengesetze, um Willkür bei der Verhängung eines Todesurteils auszuschließen. Es wurden Richtlinien festgelegt, die es einem Richter oder den Geschworenen ermöglichen, erschwerende oder strafmildernde Faktoren zu berücksichtigen. Weiterhin wurden zwei unterschiedliche Phasen der Gerichtsverhandlung eingeführt – eine, in der über Schuld oder Nicht-Schuld des Angeklagten entschieden wird, und eine zweite, in der im Falle eines Schuldspruchs die Höhe der Strafe bestimmt wird. Außerdem wurden automatische Rechtsmittel festgelegt, nach denen Urteil und Strafe in der Berufung noch einmal geprüft werden können. 1976 wurde die Todesstrafe wieder in Kraft gesetzt.
-1967: Jerusalem wurde unter israelischer Kontrolle nach dem Sechstagekrieg (zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. Juni bis zum 10. Juni 1967 – als Teilaspekt des Nahostkonfliktes war er nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg – 1948 – und der Sueskrise – 1956 – der dritte arabisch-israelische Krieg. Israel konnte große Gebiete unter seine Kontrolle bringen: Die Sinai-Halbinsel, den Gazastreifen und das Westjordanland mit der historischen Altstadt von Jerusalem sowie die Golanhöhen) wiedervereinigt.
-1995: während der STS-71-Mission (der dritte Flug im Rahmen des Shuttle-„Mir“-Programms) des US-Space Shuttle „Atlantis“ fand die erste Kopplung einer US-Raumfähre an die Raumstation „Mir“ statt.
2002: die US-Schauspielerin und Pop- und Jazzsängerin Rosemary Clooney starb in Beverly Hills/Kalifornien.
-2003: die US-Schauspielerin Katharine Hepburn starb in Old Saybrook/Connecticut.

 

 

-1972: in der Watergate-Affäre berichtete US-Stabschef H. R. Haldeman dem US-Präsidenten Richard Nixon über einen gemeinsamen Vorschlag von CRP-Direktor John N. Mitchell und von Nixons Rechtsberater John Dean, der darauf abzielte, die FBI-Untersuchung des Dahlberg/Andreas-Schecks zu verhindern. Mitchell und Dean regten an, die CIA sollte dazu gebracht werden, dem FBI zu signalisieren, daß diese Finanztransaktionen Belange der „nationalen Sicherheit“ berührten und daher ermittlungstechnisch tabu seien. Der US-Agent Bernard Barker war einer der fünf Männer, die beim Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei im Washingtoner Watergate-Gebäudekomplex gefasst wurden. Während des Einbruchs war er außerdem weiterhin bezahlter CIA-Agent. In seiner Funktion als Rechtsbeistand des Finanzausschusses im Komitee zur Wiederwahl des Präsidenten (CRP) benutzte G. Gordon Liddy im April und Mai 1972 das private Bankkonto von Barker, um fünf anrüchige Wahlspenden-Schecks im Gesamtwert von 114.000 US-Dollar, die das Komitee erreicht hatten, einzulösen. Dazu gehörte auch eine Spende von 25.000 US-Dollar von Dwayne Andreas, des leitenden Direktors der Firma Archer Daniels Midlands, die Andreas über seinen Mittelsmann Kenneth H. Dahlberg an CRP gegeben hatte. Liddy benutzte das aus Barkers Konto eingelöste Bargeld anschließend zur Finanzierung seiner illegalen Aktivitäten wie den zwei Watergate-Einbrüchen am 28. Mai und 17. Juni 1972. Nach der Verhaftung Barkers beim zweiten Watergate-Einbruch stieß das FBI bei einer routinemäßigen Überprüfung der Finanzen der Festgenommenen auf die verdächtigen Transaktionen auf dem Privatkonto von Barker. Daraufhin wollte das FBI Dahlberg, dessen Name auf dem eingelösten Scheck stand, verhören. Dahlberg, der keine Ahnung davon hatte, wofür das über ihn kommende Geld verwendet worden war, ließ sich vor dem FBI verleugnen, alarmierte aber CRP über die laufenden Ermittlungen. Diese Untersuchungen lösten bei den eingeweihten Mitarbeitern von Nixon im CRP und Weißen Haus große Besorgnis aus, stand doch nun zu befürchten, daß über Barker und Dahlberg eine Verbindungslinie der Watergate-Einbrecher zur Wiederwahl-Kampagne des Präsidenten gezogen werden könnte. Persönlich informierte Haldeman Nixon am Morgen des 23. Juni 1972 über diese Gefahr.
-1940: Adolf Hitler (Diktator des Deutschen Reiches in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945) besuchte im 2. Weltkrieg nach dem Waffenstillstand mit dem besiegten Frankreich (Westfeldzug) die Hauptstadt Paris.
-1868: der US-Erfinder Christopher Latham Sholes erhielt das Patent für die erste US-Schreibmaschine (typewriter), die erste, welche die heute noch übliche QWERTY-Tastaturbelegung verwendete; deren Tastenanordnung wurde von Sholes ersonnen.
-1995: der US-Arzt und Immunologe Jonas Salk (er entwickelte den inaktivierten Polioimpfstoff gegen Kinderlähmung/Polio) starb in La Jolla/Kalifornien.
-2006: der US-Fernsehproduzent Aaron Spelling („Der Denver-Clan“/“Dynasty“) starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1972: „Watergate“-Einbruch – die von einem Wachmann verständigte Polizei verhaftete in der Nacht zum 17. Juni 1972 fünf Einbrecher (Bernard Barker, Virgilio R. González, Eugenio Martinez, James W. McCord, Jr. und Frank Sturgis), die offenbar versucht hatten, Abhörwanzen im Watergate-Gebäudekomplex (in Washington – dort befand sich sich Anfang der 1970er Jahre das Hauptquartier der Demokratischen Partei) zu installieren und Dokumente zu fotografieren. Schon frühzeitig wurde dieses Aufsehen erregende Ereignis in Verbindung mit den im November 1972 anstehenden Präsidentschaftswahlen gebracht, bei denen der Amtsinhaber US-Präsident Richard Nixon erneut für die Republikanische Partei antreten sollte. Umfangreiche Ermittlungen des FBI offenbarten alsbald, daß die Auftraggeber des Watergate-Einbruchs unter engen Mitarbeitern des Präsidenten beziehungsweise seines Wahlkomitees zu suchen waren. Diese Erkenntnis führte nach Nixons Wiederwahl zur Aufdeckung weiterer Verbrechen und Vergehen, die in den Jahren zuvor teils auf direkte Anweisung des Weißen Hauses hin begangen worden waren. In Enthüllungen ab März 1973 in den Medien, erfuhr die US-Öffentlichkeit vom Ausmaß dieser Amtsmissbräuche zulasten der politischen Gegner Nixons. Daraufhin wuchs der Druck auf den Präsidenten, zur vollständigen Aufklärung der Affäre beizutragen und umfassend mit der Justiz und mehreren Ausschüssen des Kongresses zu kooperieren. Nixons Weigerung, dies zu tun, und seine teils massiven Versuche, die Ermittlungen zu behindern oder zu begrenzen, stürzten die USA in eine lang andauernde Verfassungskrise und veranlassten das US-Repräsentantenhaus schließlich dazu, ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Nixon einzuleiten. Die Konfrontation der drei Staatsgewalten endete am 9. August 1974 mit dem bisher einzigen Rücktritt eines US-Präsidenten („Watergate-Affäre“).
-1775: Schlacht von Bunker Hill – war eine Schlacht im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und fand während der Belagerung von Boston statt. Die britische Armee unter General William Howe vertrieb die amerikanischen Milizen aus den befestigten Stellungen an Bunker Hill und Breed’s Hill.
-1994: Verhaftung des ehemaligen US-American-Football-Spielers und Schauspielers O. J. Simpson nach der Ermordung von Nicole Brown Simpson (Ex-Frau von Simpson) und ihrem Bekannten Ronald Goldman in ihrem Haus in Los Angeles. Als Hauptverdächtiger floh O. J. Simpson in einem weißen Ford Bronco SUV vor der Polizei, die ihn festnehmen wollte. Die Verfolgungsjagd quer durch Beverly Hills wurde live von einem US-amerikanischen Fernsehsender übertragen. Es war die erste „Verbrecherverfolgungsfahrt“, die live per Hubschrauber übertragen wurde. O. J. Simpson wurde festgenommen und wegen beider Morde angeklagt. In einem der umstrittensten und meistdiskutierten Strafverfahren in der US-Geschichte, das ebenfalls live vom US-amerikanischen Fernsehen übertragen wurde, sprachen ihn die Geschworenen 1995 frei. In einem Zivilprozess wurde Simpson 1997 zur Zahlung von 33,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz an die Familien von Brown und Goldman verurteilt.
-1986: die US-Sängerin Kate Smith starb in Raleigh/North Carolina.
-1953: Aufstand des 17. Juni – in den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der Deutschen Demokratischen Republik zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten, die verbunden mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen als Aufstand des 17. Juni (auch Volksaufstand oder Arbeiteraufstand) bezeichnet werden. Dieser erste antistalinistische Aufstand hatte zahlreiche Ursachen, zum Beispiel die Ignoranz der DDR-Führung gegenüber den Bedürfnissen der Arbeiterklasse einschließlich ihres Beschlusses, die Arbeitsnormen übermäßig zu erhöhen, sowie Fehler der SED. Die sowjetischen Behörden reagierten mit der Verhängung des Ausnahmezustands für 167 der 217 Landkreise der DDR. Mit dieser Ausrufung des Kriegsrechts übernahm die Sowjetunion offiziell wieder die Regierungsgewalt über die DDR. Die einrückenden sowjetischen Truppen demonstrierten vor allem Präsenz, denn mit dem Eintreffen der Panzer verlor der Aufstand schnell an Schwung; zu größeren Angriffen auf das Militär kam es nicht. Obwohl die sowjetischen Behörden die Situation schon am 17. Juni weitgehend unter Kontrolle brachten, kam es auch in den darauf folgenden Tagen noch zu Protesten, vor allem am 18. Juni, in einzelnen Betrieben aber auch noch bis in den Juli hinein. Nach Ergebnissen des Projekts „Die Toten des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953“ sind 55 Todesopfer durch Quellen belegt. Etwa 20 weitere Todesfälle sind ungeklärt. Der 17. Juni war von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als „Tag der deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

 

 

-1998: der Afroamerikaner James Byrd Junior wurde von drei weißen Rassisten (Shawn Berry, Lawrence Brewer und John King) fast fünf Kilometer durch die Straßen von Jasper im US-Bundesstaat Texas hinter einem Ford Pickup mit einer Kette um den Fuß geschleift, nachdem er zuvor stundenlang geschlagen und gedemütigt worden war. Er starb, als ihm während der Fahrt Kopf und rechter Arm abgetrennt wurden. Brewer und King wurden zum Tode verurteilt, Berry wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Lawrence Brewer wurde am 21. September 2011 durch eine Giftspritze hingerichtet.
-1948: Edvard Beneš (war Mitbegründer, Außenminister, Regierungschef und Präsident der Tschechoslowakei) trat zurück, weil er die neue Verfassung vom Mai 1948 nicht unterschreiben wollte, nachdem am 25. Februar 1948 in der Tschechoslowakei de facto die Kommunistische Partei die Macht übernommen hatte und uneingeschränkt die stalinistische Politik der Sowjetunion betrieb.
-1981: der irakische Kernreaktor Osirak wurde von der israelischen Luftwaffe weitgehend zerstört.
-1972: Broadway-Premiere des Musicals „Grease“ in New York.
-1958: der US-Sänger, Komponist, Songwriter, Musikproduzent Prince wurde in Minneapolis/Minnesota geboren.

 

 

-1934: Geburt der Dionne-Fünflinge – die fünf eineiigen Mädchen Yvonne (Edouila Marie), Annette (Lillianne Marie), Cécile (Marie Emilda), Emilie (Marie Jeanne) und Marie (Reina Alma) wurden mit Hilfe des Landarztes Dr. Allan Roy Dafoe und zwei Hebammen in einer Hütte ohne Wasser und Stromversorgung in dem Ort Corbeil im Norden der kanadischen Provinz Ontario geboren. Ihr Geburtsgewicht betrug jeweils unter 1000 Gramm. Über den tatsächlichen Geburtsort gibt es unterschiedliche Ansichten, da die Farm der Familie zwischen zwei Städten lag. Ihre Geburt wurde jedoch in Corbeil registriert, welche die Eltern als ihre Heimatstadt betrachteten. Da die etwas größere Nachbarstadt Callander jedoch mehr Einnahmen aus der Vermarktung der Kinder erhielt, wird des Öfteren behauptet, sie seien dort geboren. Auf Grund finanzieller Probleme trafen die Eltern Elizire Legros und Oliva Dionne die Entscheidung, die Kinder auf der Weltausstellung in Chicago auszustellen, woraufhin die Regierung Ontarios unter Mitchell Hepburn ihnen 1935 das Sorgerecht entzog und näheren Kontakt untersagte. Die Kinder wurden in einem dem Elternhaus gegenüberliegenden Hospital von ihrem Geburtshelfer Dr. Allan Roy Defoe und drei weiteren Pflegern erzogen und von der Wissenschaft als Studienobjekt verwendet. Defoe ließ sie zeitweise als Werbeträger für Maissirup und die Quaker Oats Company fungieren und wurde durch die Vermarktung der Mädchen reich und international bekannt.
-1908: der britische Schriftsteller Ian Fleming (bekanntheit erlangte er vor allem mit der von ihm erdachten Roman- und Filmfigur „James Bond“) wurde in London geboren:
-1972: der Duke of Windsor (war ein Adelstitel, der 1937 an Prinz Eduard, den ehemaligen König des Vereinigten Königreichs und Kaiser von Indien, nach dessen Abdankung verliehen wurde) starb in Paris. Eduard VIII. hatte im Vorjahr abgedankt, um die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten.
-1998: der kanadische Schauspieler Phil Hartman wurde in Encino/Kalifornien von seiner dritten Frau Brynn im Schlaf ermordet, die sich anschließend selbst tötete. Der Grund ist unbekannt.
-1957: die National League genehmigte den Umzug des US-Baseballteams „Brooklyn Dodgers“ nach Los Angeles/ Kalifornien („Los Angeles Dodgers“)

 

 

-1972: Attentat auf den US-Politiker George Wallace (Demokratische Partei – er wurde viermal zum Gouverneur des Bundesstaates Alabama gewählt) – während eines Wahlkampfauftritts in Laurel/Maryland wurde Wallace bei einem Attentat von Arthur Bremer angeschossen. Drei weitere Personen wurden bei der Schießerei verletzt; alle überlebten. Das Attentat ließ Wallace gelähmt zurück, da eine der Kugeln in seinem Rückenmark geblieben war.
-1948: nach der Israelischen Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 erklärten kurz danach Ägypten, Transjordanien, Syrien, Libanon und Irak dem israelischen Staat den Krieg.
-1911: der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschied, daß die Standard Oil Company (war bis zu ihrer Zerschlagung das größte Erdölraffinerie-Unternehmen der Welt. Sie wurde von John D. Rockefeller gemeinsam mit einigen Geschäftspartnern gegründet) gegen den „Sherman Antitrust Act“ (ein Gesetz, das unter anderem die Verschwörung zur Absicherungen von Monopolen und unzulässige Eingriffe in den Handel verbot) verstoßen hatte, und ordnete die Entflechtung des Unternehmens an.
-1856: der US-Schriftsteller Lyman Frank Baum wurde in Chittenango/New York geboren.
-2003: die US-Country-Sängerin June Carter Cash (die Ehefrau von Johnny Cash) starb in Nashville/Tennessee.