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Tag Archives: 1970

-1871: beim großen Brand in Chicago (vom 8. Oktober bis zum 10. Oktober 1871) brannte fast die ganze Stadt nieder. Der Große Brand von Chicago war ein vernichtendes Großfeuer in Chicago/Illinois und vernichtete große Teile der Innenstadt. Schließlich wurde festgestellt, daß das Feuer ein Gebiet von sechs Kilometern Länge und durchschnittlich einem Kilometer Breite – mehr als acht Quadratkilometer – zerstört hatte. Dieses Gebiet schloss 120 km Straßen, 190 km Gehwege, 2.000 Laternenmasten, 17.000 Gebäude und 200 Millionen US-Dollar an Besitz mit ein – ein Drittel des Stadtwerts. Nach dem Feuer wurden 125 Leichen geborgen, Schätzungen kamen letztendlich auf 200 bis 300 Tote, was für diese Ausmaße wenig war – schließlich verloren von rund 300.000 Einwohnern 100.000 ihr Zuhause.
-1982: Verbot der polnischen Gewerkschaft Solidarność durch ein neues Gewerkschaftsgesetz.
-1970: der sowjetische Schriftsteller und Dramatiker Alexander Issajewitsch Solschenizyn wurde mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Den Nobelpreis in Stockholm/Schweden nahm er nicht persönlich entgegen, da er befürchtete, nach der Verleihungszeremonie nicht mehr in die Sowjetunion zurückkehren zu können.
-1956: der US-Baseballspieler Don Larsen schaffte als einziger Werfer in der Geschichte der Major League Baseball in einer Finalserie ein „Perfect Game“ („perfektes Spiel“) im Spiel 5 „New York Yankees“ gegen die „Brooklyn Dodgers“. Larsen bot eine historische Leistung und benötigte gerade einmal 97 Würfe, um die 27 Schlagmänner um „Dodgers“-Star Jackie Robinson auszuschalten. Kein „Dodger“ erreichte durch einen Schlag oder einen Walk die 1. Base.

 

 

-1957: Start von „Sputnik“ 1 – war der erste künstliche Erdsatellit auf einer Umlaufbahn. Mit ihm begann das Zeitalter der sowjetischen Raumfahrt.
-1993: während der Schlacht von Mogadischu („Operation Irene“) wurden zwei  MH-60 „Black Hawk“-Hubschrauber abgeschossen. Die Schlacht von Mogadischu war eine Auseinandersetzung zwischen US-Soldaten sowie Soldaten einer UNO-Mission aus Malaysia und Pakistan einerseits und somalischen Milizionären andererseits im somalischen Bürgerkrieg. Sie fand am 3. und 4. Oktober 1993 in Mogadischu statt.
-1895: der US-Schauspieler Buster Keaton wurde in Piqua/Kansas geboren.
-1970: die US-Sängerin Janis Joplin starb in Los Angeles/Kalifornien an einer Überdosis Heroin.

 

 

 

-1998: der US-Sender CNN und andere Fernsehsender strahlten eine vierstündige, drei Tage zuvor vom Justiz-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses freigegebene Videoaufzeichnung der Vernehmung von US-Präsident Bill Clinton durch die Grand Jury aus, in der Clinton über seine Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky (Lewinsky-Affäre) aussagte.
-1981: die US-Juristin Sandra Day O’Connor wurde vom US-Senat als als Nachfolgerin für den im Juni ausgeschiedenen Potter Stewart am Obersten Gerichtshof der USA bestätigt. Sie war von 1981 bis 2006 als erste Frau Richterin am US-Supreme Court.
-1866: der englische Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur H. G. Wells wurde in Bromley/Kent/England geboren.
-1947: der US-Schriftsteller Stephen King wurde in Portland/Maine geboren.
-1970: Start der US-Sendung „Monday Night Football“ – ist eine Fernsehsendung, die ausschließlich American-Football-Spiele der National Football League (NFL) überträgt. Von ihrem Start im Jahre 1970 bis 2005 wurde sie auf dem Sender ABC gezeigt, seit der Saison 2006 läuft sie auf ESPN. Beide Fernsehsender gehören der Walt Disney Company an.
-1937: der Roman „Der kleine Hobbit“ („The Hobbit“) des britischen Schriftstellers J. R. R. Tolkien wurde im Verlag George Allen & Unwin veröffentlicht.
-1950: der US-Schauspieler Bill Murray wurde in Wilmette/Illinois geboren.

 

-1850: der US-Kongress erließ auf Druck der Südstaaten ein verschärftes Fugitive Slave Law – dies war ein US-Gesetz, das die Exekutive der Nordstaaten zwang, entlaufene Sklaven ihren Besitzern in den Südstaaten wieder zu übergeben. Es war Teil eines Kompromissversuches zwischen den Nord- und den Südstaaten und war einer der umstrittensten Teile dieses Kompromisspaketes. In den Nordstaaten erhöhte es die Furcht vor einer konspirativen Verschwörung der sklavenhaltenden Südstaaten. Das Gesetz fand letztlich in den Nordstaaten nur relativ selten Anwendung. Eine Reihe von Nordstaaten erließen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ergänzende Verordnungen, die beispielsweise verlangten, daß ein Geschworenengericht befinden musste, ob es sich bei jemandem tatsächlich um einen entflohenen Sklaven handelte. Andere Staaten untersagten, daß in lokalen Gefängnissen entflohene Sklaven festgesetzt werden durften, um ihren Rücktransport zu organisieren. Für alle entflohenen Sklaven, die sich in den Nordstaaten niedergelassen hatten, war das Gesetz jedoch existenzbedrohend. Viele von ihnen flohen weiter nach Norden und ließen sich in Kanada nieder.
-2001: Anthrax-Briefe wurden an NBC-Moderator Tom Brokaw umd die US-Zeitung „New York Post“ verschickt. Am 18. September 2001 wurden fünf Briefe verschickt, die ein braunes granuläres Material enthielten. Die Briefe trugen Poststempel eines Briefzentrums in Trenton im Bundesstaat New Jersey und waren an drei Nachrichtensender und zwei Zeitungen adressiert, vier von den Adressen in New York City. Die Anthrax-Anschläge in den USA wurden im Verlauf mehrerer Wochen nach dem 18. September 2001 (eine Woche nach den Terroranschlägen am 11. September 2001) verübt. Briefe mit Milzbranderregern wurden an mehrere Nachrichtensender und Senatoren verschickt. Fünf Menschen starben. Am 6. August 2008 beschuldigten FBI und Justizministerium Bruce Edwards Ivins, alleinig für die Anschläge verantwortlich gewesen zu sein, eine Woche zuvor beging er Selbstmord.
-1975: Patty Hearst (ist die Enkeltochter des einflussreichen US-Medienmoguls William Randolph Hearst) wurde in San Francisco/Kalifornien neben anderen Mitgliedern der linksradikalen Symbionese Liberation Army (SLA) verhaftet. Patty Hearst wurde am 4. Februar 1974 von der SLA entführt und schloss sich dieser an. Sie wurde nach ihrer Verhaftung wegen Bankraubs zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und später begnadigt.
-1961: der UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld starb bei Ndola/Sambia bei einem Flugzeugabsturz, dessen Ursache ungeklärt blieb, auf einer Friedensmission in Afrika. Dabei wollte er im Konflikt um die rohstoffreiche, abgespaltene Region Katanga des gerade unabhängig gewordenen Kongo vermitteln, was auch als Kongo-Krise oder Kongo-Wirren bekannt wurde. Indizien und Zeugenaussagen deuten darauf hin, daß sein Tod Ergebnis eines Komplotts von Geheimdiensten oder Wirtschaftsunternehmen westlicher Staaten war, denen sein friedensstiftendes Engagement im Weg war.
-1905: die schwedische Schauspielerin Greta Garbo wurde in Stockholm geboren.
-1970: der US-Gitarrist und Sänger Jimi Hendrix wurde tot im Samarkand Hotel in London/England aufgefunden, nachdem er dort eine Nacht gemeinsam mit seiner Freundin Monika Dannemann verbracht hatte.

 

 

-1939: Frankreich und Großbritannien erklärten im Rahmen ihrer Beistandsverträge mit Polen dem Deutschen Reich den Krieg, nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht ohne vorheriger Kriegserklärung in den Westteil der 2. Polnischen Republik am 1. September 1939 (Beginn des Polenfeldzuges). Mit dem völkerrechtswidrigen Polenfeldzug löste die nationalsozialistische Regierung des Deutschen Reiches den 2. Weltkrieg in Europa aus.
-1783: „Frieden von Paris“ – beendete formal den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen dem Königreich Großbritannien und den Dreizehn Kolonien in Nordamerika, die seit 1776 gegen die britische Herrschaft rebelliert hatten. Großbritannien unterzeichnete gesonderte Verträge mit Frankreich und Spanien, die unter dem Namen „Verträge von Versailles von 1783“ bekannt sind.
-2004: die Geiselnahme von Beslan, bei der am 1. September 2004 nordkaukasische Terroristen mehr als 1100 Kinder und Erwachsene in einer Schule in der nordossetischen Stadt Beslan in ihre Gewalt gebracht hatten, endete in einer Tragödie – bei der Erstürmung des Gebäudes durch russische Einsatzkräfte starben nach offiziellen Angaben 331 Geiseln.
-1976: die Raumsonde „Viking 2“ der NASA landete in der Ebene „Utopia Planitia“ auf dem Mars.
-1970: der USAmerican Football-Trainer Vince Lombardi starb in Washington, D.C..

 

 

-1945: V-E-Day („Victory in Europe Day“/„Sieg-in-Europa-Tag“), bezeichnet den 8. Mai 1945 als Ende des 2. Weltkrieges in Europa. In vielen europäischen Ländern wird er als Tag der Befreiung gefeiert. In einigen Ländern wie Frankreich, Tschechien und der Slowakei ist er öffentlicher Feiertag.  In den Verhandlungen mit den Alliierten am 6. und 7. Mai wurde der 8. Mai als Zeitpunkt des Inkrafttretens der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte (die zum Ende der militärischen Feindseligkeiten der Alliierten gegen Deutschland führte, wurde am 7. Mai 1945 im Hauptquartier der US-Streitkräfte in Reims unterzeichnet) festgesetzt. Die Gegenzeichnung der Kapitulationserklärung durch die Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte der Wehrmacht zog sich bis in die frühen Morgenstunden des 9. Mai hin. Da die Kapitulation in Moskau ebenfalls erst am 9. Mai bekannt gegeben wurde, wird in der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten dieses Datum als der Tag des Sieges begangen.
-1973: Ende der Besetzung von Wounded Knee. Diese begann am 27. Februar 1973, als Mitglieder der militanten indianischen Gruppe American Indian Movement (AIM) die Ortschaft Wounded Knee Pine Ridge Reservation im US-Bundesstaat South Dakota besetzten und elf Geiseln nahmen. Mit der Aktion wollten sie die Absetzung des Stammesvorsitzenden von Pine-Ridge, Dick Wilson, erreichen. Durch die gute Medienarbeit des AIM waren viele Reporter amerikanischer und internationaler Medien am Ort des Geschehens und berichteten täglich für ein weltweites Publikum. Als die Forderung nach der Absetzung der gewählten, aber der Korruption und Vetternwirtschaft verdächtigten Regierung von Pine Ridge erfolglos blieb und das FBI stattdessen einen Belagerungsring um die Besetzer in Wounded Knee zog, riefen diese nach mehrmaligem Scheitern von Verhandlungen mit einem stellvertretenden Attorney General der USA schließlich die unabhängige Oglala-Nation aus. Die Besetzung dauerte 71 Tage. Am 8. Mai kapitulierten die Aufständischen, nachdem der besonders in den Nachtstunden aufflackernde Beschuss durch ein Großaufgebot von FBI-Agenten und Nationalgarde am 26. April 1973 zum Tod des Oglala Lakota Buddy Lamont durch einen Scharfschützen geführt hatte.
-1886: der Amerikaner John Stith Pemberton erfand das Getränk Coca-Cola. Der Kriegsveteran und Pharmazeut aus Atlanta braute mit Wein, Kolanüssen, Damiana und einem Extrakt aus den Blättern der Cocapflanze einen Sirup als Mittel gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen, das er Pemberton’s French Wine Coca nannte. Vorbild hierfür war der beliebte Vin Mariani. Sein Ziel war es, durch das enthaltene Kokain einen Ersatz für das damals beliebte, aber mit Nebenwirkungen behaftete Morphin zu finden. Nachdem am 25. November 1885 Atlanta und Fulton County beschlossen hatten, die Prohibition am 1. Juli 1886 versuchsweise für zwei Jahre einzuführen, war Pemberton gezwungen, den Wein aus dem Getränk zu nehmen, und erfand so Coca-Cola. Den Namen leitete er aus den Zutaten Kokablatt (coca leaves) und Kolanuss (cola nut) ab. Mit Sodawasser gemischt wurde der Sirup erstmals am 8. Mai 1886 als Getränk in Jacob’s Pharmacy in Atlanta für 5 Cent pro Glas verkauft.
-1970: das Album „Let It Be“ von der britischen Rockband „The Beatles“ wurde veröffentlicht.

 

 

-1970: Kent-State-Massaker – dabei wurden an der Kent State University in den USA vier Studenten erschossen und neun teils schwer verletzt, als die Nationalgarde des Staates Ohio während einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg das Feuer auf die Menge unbewaffneter Demonstranten eröffnete. Auslöser der massiven Proteste war die US-Invasion Kambodschas am 25. April 1970 gewesen, die US-Präsident Richard Nixon am 29. April bekannt gegeben hatte, obwohl er im Wahlkampf einen „anständigen Frieden“ versprochen hatte. Ziel des Feldzuges war die Vernichtung der dort verborgenen Viet-Kong-Kämpfer.
Daraufhin kam es landesweit zu massiven Protesten, auch an der Universität in Kent. Nachdem am 2. Mai ein vom „Reserve Officer Training Corps“ genutztes Gebäude auf dem Campus niedergebrannt worden war, erklärte der Bürgermeister den Ausnahmezustand und rief die Nationalgarde (Ohio Army National Guard), die mit ca. 1.000 Mann anrückte. Am 4. Mai versuchte diese, eine nicht genehmigte Protestkundgebung mit Tränengas aufzulösen, was nicht gelang. Darauf zog sich ein Trupp Nationalgardisten, unter ihnen ihr General, auf einen Hügel zurück, drehte sich um und eröffnete unvermittelt das Feuer auf die Menge – laut FBI „ohne bedroht oder in Gefahr zu sein“. Dabei wurden in 13 Sekunden mindestens 67 Schüsse abgegeben, einige Nationalgardisten verschossen ihr gesamtes achtschüssiges Magazin. Es gab vier Tote (Allison Krause, William Knox Schroeder, Sandy Scheuer und Jeffrey Miller), einen Querschnittsgelähmten (Dean Kahler) und acht weitere Verletzte. Einige der Opfer waren über hundert Meter entfernt und unbeteiligt.
-1979: Margaret Thatcher wurde nach dem Wahlsieg der Konservativen Partei bei der Parlamentswahl vom 3. Mai 1979 Nachfolgerin des  britischen Premierministers James Callaghan.
-1886: Haymarket Riot – am 1. Mai 1886 begann in Chicago/Illinois ein mehrtägiger, von den Gewerkschaften organisierter Streik, um eine Reduzierung der täglichen Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden durchzusetzen. Die mit diesem und den darauf folgenden Tagen verbundenen Ereignisse werden als Haymarket Riot bezeichnet. Die Lage eskalierte am 4. Mai, als jemand eine Bombe in die Menge warf, die sich wieder am Haymarket-Square versammelt hatte. Zwölf Menschen, darunter der Polizist Mathias J. Degan, starben noch am Ort des Geschehens. Sechs weitere Polizisten erlagen später ihren Verletzungen. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer und tötete und verletzte eine unbekannte Zahl von Protestierenden. Da einige der Redner dieses Tages Anarchisten gewesen waren, ging man davon aus, daß ein Anarchist die Bombe geworfen hatte. Ein Beweis für eine solche Verbindung konnte allerdings nicht erbracht werden. Bis heute ist unklar, wer die Bombe geworfen hat.
-1961: der erste Freedom Ride (ist die Bezeichnung einer Widerstandsform, die aus der US-Bürgerrechtsbewegung entstand. Die sogenannten Freedom Rider beteiligten sich an der Abschaffung der staatlich sanktionierten Rassentrennung, indem sie in Überlandbussen in die Südstaaten der USA fuhren, um die Umsetzung der höchstrichterlichen Entscheidung -364 U.S. 454 1960 – des US-Supreme Court über das Verbot der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gaststätten und Wartesälen zu testen) verließ Washington D. C. und sollte New Orleans am 17. Mai erreichen. Das Ziel der Fahrt war, mit einer gemeinsamen Fahrt von Weißen und Schwarzen, den status quo und die örtlichen Gesetze zu testen und anzuklagen. Die Fahrt und die gewaltsamen Proteste, die hervorgerufen wurden, gaben der Bürgerrechtsbewegung Aufwind und machten erst die amerikanische und dann die Weltöffentlichkeit auf das Problem aufmerksam. Die Teilnehmer wurden zum Teil wegen unbefugten Betretens, ungesetzmäßiger Versammlung und der Verletzung von Staats- und örtlichen Gesetzen verhaftet. Am 4. Mai 1961 verließen 7 schwarze und 6 weiße Fahrgäste Washington DC in Greyhound und Trailways Bussen. Die Taktik war es, gemischt zu sitzen, mit mindestens einem Schwarzen in der für Weiße reservierten Zone im vorderen Bereich. Mit kleineren Schwierigkeiten fuhren die Busse durch Virginia, North Carolina und Georgia.
-1927: Gründung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences/AMPAS (eine professionelle, ehrenamtlich arbeitende US-Organisation, die vor allem durch die Verleihung des Academy Awards Oscar ein Begriff ist).

 

Richard Nixon (ein US-Politiker der Republikanischen Partei und von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Nixon ist der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Grund dafür war die Watergate-Affäre) starb 1994 in New York City.
Elián González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons, ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches; Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida) wurde 2000 von U.S. Marshals ergriffen, als diese das Haus seines Großonkels stürmten. Dies wurde in einer bekannten Fotografie dokumentiert, auf der zu sehen ist, wie ein Marshal eine Maschinenpistole auf Elián und einen Betreuer richtet, die sich zusammen im Kleiderschrank versteckt hatten. Elián wurde von seiner Mutter anscheinend ohne das Wissen und Einverständnis des Vaters aus Kuba mitgenommen, so daß neben der Frage des politischen Asyls dieser Fall auch unter dem Gesichtspunkt des Sorgerechtes zu beurteilen war. Die kubanische Regierung, nach einiger Zeit auch die Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde der USA und das amerikanische Justizministerium (Department of Justice) argumentierten, daß aus diesem Grund Elián zu seinem Vater nach Kuba zurückkehren solle. Der Fall gelangte schließlich bis vor den amerikanischen Kongress und das U.S.-Bundesgericht. Nachdem der Supreme Court der USA sich geweigert hatte, Eliáns Verwandte in Miami anzuhören, weigerten diese sich, Elián an die Behörden zu übergeben. Nach der Wiedervereinigung mit seinem Vater in Washington, D.C., kehrte Elián im Juni 2000 mit ihm nach Kuba zurück.
-der Oklahoma Land Rush 1889 – führte zur Besiedlung der Westhälfte des letzten Indianer-Territoriums (Indianerschutzgebiets) der USA im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Oklahoma durch Siedler.
„Tag der Erde“ („Earth Day“) – wird alljährlich seit 1970 (zuerst in den USA, seit 1990 auch international) am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Menschen dazu anregen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken.
-der US-Schauspieler Jack Nicholson wurde 1937 in New York City geboren.

 

Invasion in der Schweinebucht 1961 – war ein von den USA organisierter militärischer Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba. Sie wurde mit verdeckter Unterstützung der CIA von rund 1.300 seit 1959 aus Kuba geflohenen Freiwilligen von Nicaragua aus durchgeführt und hatte den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro zum Ziel. Die Invasion markierte einen ersten Höhepunkt der gegen die Castro-Regierung gerichteten Aktionen der USA. Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte, übernahm US-Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung. Die gescheiterte Invasion war nicht nur ein militärisches, sondern vor allem ein politisches Debakel für die Vereinigten Staaten. Neben scharfer Kritik im In- und Ausland und dem verlorenen Vertrauen in die nur 90 Tage alte Regierung unter Kennedy führte sie zur Stärkung Castros und seiner nun offen vertretenen, bereits 1959 eingeleiteten kommunistischen Ausrichtung der kubanischen Revolution. Befürchtungen eines zweiten Invasionsversuches beschleunigten die weitere Annäherung Kubas an die Sowjetunion bis zur Eskalation in der Kubakrise 1962.
-die Apollo 13 (eine Raumfahrtmission des US-Apollo-Programms – Mannschaft: Kommandant James Arthur „Jim“ Lovell, Pilot „Jack“ Swigert, Pilot der Mondlandefähre war Fred Haise) wasserte am 17. April 1970 um 13:07 Uhr problemlos im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde. Nach der Explosion eines Sauerstofftanks im Servicemodul der „Odyssey“, kurz nachdem der im Tank befindliche Ventilator in Betrieb genommen worden war, während des Fluges zum Mond (55 Stunden und 54 Minuten nach dem Start, über 300.000 Kilometer von der Erde entfernt) musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.
Benjamin Franklin (ein US-Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann, als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianzvertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung) starb 1790 in Philadelphia/Pennsylvania.
-der US-Unternehmer J. P. Morgan wurde 1837 in Hartford/Connecticut geboren.
-US-Automobilhersteller Ford präsentierte 1964 den Mustang der ersten Generation auf technischer Basis des Ford Falcon als Coupé sowie als Cabriolet und schuf damit die nachmalig nach ihm benannte Klasse der Pony Cars.

 

Douglas MacArthur (General of the Army – Feldmarschall – im 2. Weltkrieg, hatte gemeinsam mit Admiral Chester W. Nimitz den Oberbefehl über den pazifischen Kriegsschauplatz und nach Kriegsende den Oberbefehl über die Besatzungstruppen in Japan inne. Im Koreakrieg befehligte er die UN-Truppen) wurde 1951 von US-Präsident Harry S. Truman als Oberbefehlshaber der Besatzungstruppen in Japan durch General Matthew Ridgway ersetzt.
Napoleon Bonaparte (ein französischer General, Staatsmann und Kaiser – Zunächst von 1799 bis 1804 als Erster Konsul der Französischen Republik und anschließend bis 1814 als Kaiser der Franzosen stand er einem halbdiktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor) wurde 1814 auf die Insel Elba verbannt. Der Vertrag von Fontainebleau wurde am 11. April 1814 zwischen Bonaparte auf der einen Seite und Österreich, Russland und Preußen auf der anderen Seite abgeschlossen. In diesem wurden die Einzelheiten der Abdankung Kaiser Napoleons I., die am gleichen Tag erfolgte, geregelt (u. a. Napoleon verzichtete für sich und seine Erben auf den französischen und den italienischen Thron. Dafür erhielt er die Insel Elba als souveränes Fürstentum auf Lebenszeit).
-das Konzentrationslager Buchenwald wurde 1945 befreit. Während der Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von der abziehenden SS (Befreiung 1945).
-Ugandas Diktator (von 1971 bis 1979) Idi Amin wurde 1979 entmachtet. In einer Gegenoffensive wurde die ugandische Hauptstadt Kampala von tansanischen Truppen zusammen mit Exilugandern (Uganda National Liberation Army/UNLA) am 11. April 1979 eingenommen. Damit endete auch Amins Amtszeit als Präsident.
-Start der Apollo 13 (eine Raumfahrtmission des US-Apollo-Programms – Mannschaft: Kommandant James Arthur „Jim“ Lovell, Pilot „Jack“ Swigert, Pilot der Mondlandefähre war Fred Haise) 1970. Nach der Explosion eines Tanks während des Fluges zum Mond musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.

 

 

-die Zuganschläge in Madrid 2004 – waren eine Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen in der spanischen Hauptstadt Madrid. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen 191 Menschen ums Leben, 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer. Damit stellt dieses Ereignis nach dem Anschlag auf die Pan-Am-Maschine 1988 über dem schottischen Lockerbie in der Geschichte der Europäischen Union (EU) den terroristischen Anschlag mit den meisten Todesopfern dar.
Slobodan Milošević (von 1989 bis 1990 Präsident der Sozialistischen Republik Serbien, von 1990 bis 1997 Präsident der Republik Serbien, von 1997 bis 2000 Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien – im Zusammenhang mit den Jugoslawienkriegen wurde er 1999 als erstes Staatsoberhaupt noch während seiner Amtsausübung von einem Kriegsverbrechertribunal, dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag wegen Völkermordes angeklagt) starb 2006 während des im Jahre 2002 begonnenen Prozesses. Milošević wurde tot in seiner Zelle in der United Nations Detention Unit, dem Gefängnis des ICTY aufgefunden. Eine erste Obduktion der Leiche durch vom Gericht bestellte Gutachter ergab, daß er an einem Herzinfarkt verstorben war.
Michail Gorbatschow ( war von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und von März 1990 bis Dezember 1991 Präsident der Sowjetunion. Durch seine Politik der Glasnost und der Perestroika  leitete er das Ende des Kalten Krieges ein) wurde am 11. März 1985, dem Tag nach dem Tod des damaligen Generalsekretärs der KPdSU, Konstantin Tschernenko, mit 54 Jahren zum zweitjüngsten Generalsekretär in der Geschichte der Kommunistischen Partei gewählt.
-General of the Army Douglas MacArthur (hatte im 2. Weltkrieg gemeinsam mit Admiral Chester W. Nimitz den Oberbefehl über den pazifischen Kriegsschauplatz) wurde 1942 vom US-Kriegsministerium von den Philippinen abgezogen und zum Oberbefehlshaber der alliierten Truppen im Südwestpazifik ernannt. In dieser Funktion leitete MacArthur von Australien aus den Feldzug zur Befreiung Neuguineas
-die Rockband Crosby, Stills, Nash and Young (David Crosby, Stephen Stills, Graham Nash und Neil Young) veröffentlichte 1970 ihr Album „Déjà Vu“.

 


-der Roman „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ („The Adventures of Huckleberry Finn“) des US-Schriftstellers Mark Twain (30. November 1835-21. April 1910) wurde 1885 in den USA veröffentlicht.
Jefferson Davis (war ein US-Politiker, von 1861 bis 1865 der einzige Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika und damit Führer der Südstaaten im Sezessionskrieg) legte 1861 seinen Amtseid ab.
-fünf der Chicago Seven (waren sieben-zunächst acht- Angeklagte, die aufgrund von Verschwörung, Aufhetzung, Demonstrationen und anderen Anklagepunkten in Verbindung mit den gewalttätigen Protesten in Chicago anlässlich der Democratic National Convention 1968 vor Gericht gestellt wurden) wurden 1970 verurteilt, einen Volksaufruhr angezettelt zu haben. Diese Fünf wurden am 20. Februar 1970 zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 5000 $ verurteilt. Alle Urteile wurden am 21. November 1972 in einem Berufungsverfahren vom United States Court of Appeals for the Seventh Circuit aufgehoben.
Robert Hanssen (ein ehemaliger Mitarbeiter des FBI, der für einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren als Agent für die Sowjetunion und später für Russland tätig war) wurde 2001 am Foxstone Park in der Nähe seines Hauses in Virginia festgenommen.
-der US-NASCAR-Rennfahrer Dale Earnhardt, Senior starb 2001 in Daytona Beach/Florida nach einem Unfall.
-der US-Schauspieler John Travolta wurde 1954 in Englewood/ New Jersey/USA geboren.