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Tag Archives: 1964

-1964: der US-Bürgerrechtler Martin Luther King jr. erhielt in der Aula der Universität von Oslo/Norwegen den Friedensnobelpreis.
-1869: das Wyoming-Territorium (aus dem der Bundesstaat Wyoming später entstand) führte als erstes Gebiet der USA das Frauenwahlrecht ein. Wyoming wählte später auch die erste weibliche Abgeordnete ins US-Parlament, hatte die erste weibliche Friedensrichterin und 1925 mit Nellie Tayloe Ross die erste Gouverneurin eines Bundesstaats der USA.
-1958: National Airlines leaste einige Boeing 707 Flugzeuge von Pan Am, um im Kampf um die Strecke New York – Miami mit Eastern Airlines mithalten zu können.
-2006: der chilenische General und Ex-Diktator Augusto Pinochet starb in Santiago de Chile.
-1967: der US-Soul-Sänger Otis Redding kam ums Leben, als er zusammen mit vier Mitgliedern seiner damaligen Begleitband „The Bar Kays“ verunglückte. Sein zweimotoriges Flugzeug vom Typ Beechcraft Model 18 war auf dem Weg von einem Fernsehauftritt in Cleveland/Ohio zu einem Konzert in Madison/Wisconsin, als es bei der Landung in den vereisten Monona-See in Madison stürzte, wobei nur ein Bandmitglied überlebte.

 

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-1967: ein südafrikanisches Transplantationsteam führte unter der Leitung des südafrikanischen Herzchirurgen Doktor Christiaan Barnard die weltweit erste erfolgreiche Herztransplantation am Menschen im Groote Schuur Hospital in Kapstadt/Südafrika durch. Der Patient Louis Washkansky überlebte die Operation 18 Tage. Der Eingriff löste ein immenses weltweites Medienecho mit sehr kontroversen Debatten aus.
-1984: Katastrophe von Bhopal – eine Giftgas-Katastrophe in einem Werk des US-Chemiekonzerns Union Carbide Corporation in Bhopal/Indien. In dem Werk traten aufgrund technischer Pannen mehrere Tonnen giftiger Stoffe in die Atmosphäre. Schätzungen der Opferzahlen reichen von 3.800 bis 25.000 Toten durch direkten Kontakt mit der Gaswolke sowie bis zu 500.000 Verletzten, die mitunter bis heute unter den Folgen des Unfalls leiden. Die zum Teil großen Abweichungen der Schätzungen erklären sich vor allem aus der ungenauen Kenntnis über die Zahl der Einwohner des betroffenen Elendsviertels in dieser Zeit. Es lebten damals etwa 100.000 Menschen in einem Radius von einem Kilometer rund um die Pestizidfabrik. Dies war die bisher schlimmste Chemiekatastrophe und eine der bekanntesten Umweltkatastrophen der Geschichte.
-1964: 6000 Studenten der Universität Berkeley (US-Bundesstaat Kalifornien) besetzten (Free Speech Movement) unter Führung des Philosophiestudenten Mario Savio und der Folksängerin Joan Baez das Verwaltungsgebäude (Sproul Hall) der Universität und erklärten die Hochschule zur “Free University of California”. Am 3. Dezember kurz nach zwei Uhr umstellten 600 Polizeibeamte aus Berkeley und weiteren umliegenden Gemeinden das Gebäude. Der Präsident der Universität,Clark Kerr, forderte von den Studenten die sofortige und bedingungslose Räumung des Gebäudes. Als diese der Forderung nicht nachkamen, begann die Polizei mit der Räumung. Da die Besetzer passiven Widerstand leisteten, dauerte es zwölf Stunden bis die Sproul Hall geräumt war. Insgesamt gab es 773 Festnahmen wegen Hausfriedensbruchs, die größte Massenverhaftung in der Geschichte Kaliforniens.
-1947: Broadway-Premiere des Tennessee Williams-Dramas “Endstation Sehnsucht” (“A Streetcar Named Desire”) am Ethel Barrymore Theatre in New York mit den US-Schauspielern Marlon Brando und Jessica Tandy.
-1948: der britische Rockmusiker Ozzy Osbourne (Lead-Sänger der Band „Black Sabbath“) wurde in Birmingham/England geboren.

 

 

-1946: Hermann Göring (war ein führender nationalsozialistischer Politiker und Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe) beging in Nürnberg vor Vollstreckung seiner Todesstrafe Selbstmord. Göring war für die Gründung der Gestapo sowie die Einrichtung der ersten Konzentrationslager nach 1933 verantwortlich. Ab Oktober 1936 betrieb er als Beauftragter für den Vierjahresplan die Aufrüstung Deutschlands und bereitete so den Krieg vor. Am 31. Juli 1941 beauftragte er Reinhard Heydrich mit der Organisation der sogenannten „Endlösung der Judenfrage“. Göring gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen und wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt.
-1917: Mata Hari (war eine niederländische Tänzerin und Spionin für den deutschen Geheimdienst im 1. Weltkrieg) wurde in Vincennes/Frankreich hingerichtet. Mata Hari wurde am 25. Juli 1917 wegen Doppelspionage und Hochverrats von den Richtern eines französischen Militärgerichts zum Tode verurteilt.
-1964: Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (war ein sowjetischer Politiker. Von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef) wurde mit Billigung des Zentralkomitees als Parteichef und als Ministerpräsident gestürzt. Leonid Breschnew wurde sein Nachfolger als Erster Sekretär des Zentralkomitees, Alexei Kossygin als Ministerpräsident. Anastas Mikojan wurde Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets (faktisch Staatspräsident).
-1951: Erstausstrahlung der US-Sitcom „I Love Lucy“ mit den US-Schauspielern Lucille Ball und Desi Arnaz auf dem US-Sender CBS.

 

-1964: die Warren-Kommission (ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am US-Supreme Court war) kam nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas/Texas und des FBI stützte, zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und US-Präsident John F. Kennedyy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten J. D. Tippit verantwortlich (Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963).
-1996: die Taliban (sind eine deobandischislamistische Miliz, welche von September 1996 bis Oktober 2001 große Teile Afghanistans beherrschte) nahmen nach zweijähriger Belagerung und Bombardement die Hauptstadt Kabul ein und errichteten das Islamische Emirat Afghanistan.
-1825: die von dem englischen Ingenieur Edward Pease initiierte Eisenbahnstrecke zwischen Stockton und Darlington/England wurde mit einer Lokomotive von George Stephenson eröffnet und gleichzeitig der erste Passagier-Transport mit einem lokomotiv-gezogenen Zug durchgeführt.
-1954: Premiere der „Tonight Show“ auf dem US-Sender NBC unter dem Namen „Variety Show“. Erster Moderator war der Komiker und Musiker Steve Allen. Die Sendung wechselte bis 1962 mehrfach den Gastgeber und ihren Namen. Dann übernahm Johnny Carson und moderierte 30 Jahre lang die Show. Seither trägt sie den Namen „Tonight Show“. Trotzdem zählt man auch die Zeit davor zur „Tonight Show“.

 

 

-1776: Nathan Hale (war ein US-Offizier, Lehrer und einer der historischen Helden der USA) wurde im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in New York von den Briten gehängt, da er beschuldigt wurde, ein Spion zu sein. Er war ein Mitglied des von George Washington gegründeten Culper Rings, einem Vorläufer des US-Geheimdienstes.
-1980: Beginn des 1. Golfkrieges, einem Grenzkrieg zwischen dem Iran und dem Irak, der vom 22. September 1980 bis zum 20. August 1988 andauerte. Er endete ohne einen Sieger durch einen Waffenstillstand und mit hohen menschlichen und wirtschaftlichen Verlusten auf beiden Seiten. Am 22. September 1980 um 14.00 Uhr Ortszeit begann der Krieg mit massiven Luftschlägen auf iranische Flughäfen der Städte Teheran, Täbris, Kermanschah, Ahvaz, Hamadan und Dezful. Gleichzeitig rückte die irakische Armee mit insgesamt 100.000 Mann an drei Stellen in die erdöl- und erdgasreiche Provinz Chuzestan vor.
-1975: die US-Attentäterin Sara Jane Moore versuchte vor dem St.-Francis-Hotel in San Francisco/Kalifornien US-Präsident Gerald Ford zu erschießen. Das konnte jedoch der Passant Oliver Sipple verhindern. Dies geschah nur 17 Tage, nachdem eine Frau namens Lynette „Squeaky“ Fromme ihrerseits versucht hatte, Ford Sacramento/Kalifornien zu ermorden. Der Secret Service konnte diesen Anschlag jedoch verhindern.
-1964: Uraufführung des Musicals „Anatevka“ („Fiddler on the Roof“) im Imperial Theatre am Broadway/New York City.
-1989: der US-Komponist Irving Berlin starb in New York City.

 

 

-1945: Atombombenabwurf auf Nagasaki in Japan – wurde von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Kernwaffentests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. Nachdem am 6. August 1945 “Little Boy” (war der Codename der ersten Atombombe) vom US-Bomber “Enola Gay” auf die Hafenstadt Hiroshima abgeworfen worden war, folgte der Atombombenabwurf der zweiten Bombe “Fat Man” auf die japanische Hafenstadt Nagasaki. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der 2. Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten.
-1974: US-Präsident Richard Nixon trat als Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen der “Watergate-Affäre” von seinem Amt zurück. Am 8. August 1974 gab er in Washington, D.C. in einer Fernsehansprache bekannt, daß er am folgenden Tag zurücktreten werde. Er kam damit einer drohenden Amtsenthebung zuvor und ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Nach Nixons Rücktritt übernahm US-Vizepräsident Gerald Ford mit den Worten „our long national nightmare is over“ („unser langer nationaler Albtraum ist vorüber“) die Präsidentschaft. Am 8. September 1974 amnestierte er Nixon für alle Straftaten, die diesem während seiner Präsidentschaft vorgeworfen worden waren. Diese Entscheidung war zu jener Zeit äußerst umstritten.
-1969: die hochschwangere US-Schauspielerin Sharon Tate und ihre Freunde Jay Sebring, Abigail Folger und Voyteck Frykowski und der zufällig auf dem Grundstück anwesende 18 Jahre alte Student Steven Parent wurden von Susan Atkins, Patricia Krenwinkel, Linda Kasabian und Charles Watson („Manson Family“ – war eine Hippiekommune um den Musiker und Sektengründer Charles Manson) ermordet. Die Gruppe drang in der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 in Tates Haus am Cielo Drive in Bel Air/Los Angeles/Kalifornien ein und ermordete die Anwesenden durch Schüsse und zahlreiche Messerstiche. Mit dem Blut von Sharon Tate schrieb Susan Atkins das Wort „PIG“ an die Haustür. Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt. Er wurde wegen Verabredung zum Mord zum Tode verurteilt und verbüßt nach Abschaffung der Todesstrafe 1972 in Kalifornien eine lebenslange Haftstrafe im kalifornischen Staatsgefängnis in Corcoran.
-1854: das Buch „Walden. Or life in the Woods“ („Walden. Oder das Leben in den Wäldern“) des US-Schriftstellers Henry David Thoreau wurde veröffentlicht. In seinem Werk beschrieb er sein einfaches Leben am See und dessen Natur, aber er integrierte auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft.
-1964: die US-Musikerin Whitney Houston wurde in Newark/New Jersey geboren.
-1995: der US-Musiker Jerry García (wurde bekannt als Bandleader der Rockgruppe „Grateful Dead“) starb in Lagunitas-Forest Knolls/Kalifornien.

 

-1998: Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi – waren eine Serie gleichzeitig gezündeter Autobomben, die in Daressalam, dem tansanischen Regierungssitz, und in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gezündet wurden. Die Urheberschaft für die Anschläge, in deren Folge insgesamt 224 Menschen starben und mehrere Tausend verletzt wurden, wird regionalen Aktivisten des islamistisch-terroristischen Netzwerks al-Qaida unter der Leitung von Osama bin Laden zur Last gelegt.
-1964: der US-Kongress verabschiedete bei insgesamt nur zwei Gegenstimmen die Tonkin-Resolution, diese Resolution bevollmächtigte den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson zum offiziellen Kriegseintritt der USA mit dem kommunistischen Nordvietnam. Grund für das Ersuchen des Präsidenten für die Resolution war der wenige Tage vorhergehende Tonkin-Zwischenfall.
-1942: Beginn der Schlacht um Guadalcanal (war einer der Wendepunkte des 2. Weltkriegs auf dem pazifischen Kriegsschauplatz und lief bei den Amerikanern unter dem Codenamen „Operation Watchtower“. Zum ersten Mal ging die US-Army gegen die mehr und mehr pazifische Inseln besetzenden Japaner in die Offensive. Vom August 1942 bis in den Februar 1943 war die Insel Guadalcanal der Brennpunkt sehr heftiger Kämpfe zu Lande, zu Wasser und in der Luft). In der Nacht zum 7. August 1942 brachte die Task Force 61 unter Vizeadmiral Frank Jack Fletcher rund 19.000 US-Marineinfanteristen in Stellung, um die Insel Guadalcanal und das etwas nördlich gelegene, kleinere Tulagi anzugreifen und zu besetzen.
-1947: das Floß „Kon-Tiki“ (war ein Floß aus Balsaholz, mit dem der Norweger Thor Heyerdahl 1947 über den Pazifik segelte, um zu beweisen, daß die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus möglich war. Namensgeber war Qun Tiksi Wiraqucha, der Schöpfergott in der Mythologie der Inka. Dieser kam der Legende nach aus dem Osten und gründete als Kulturbringer „Kon-Tiki“ die Zivilisation der Inka. Nach einem Krieg segelte er weiter nach Westen) lief im Tuamotu-Archipel auf Grund. Es hatte ca. 3.770 sm (6.980 km) in 101 Tagen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,5 Knoten zurückgelegt. Die Crew konnte an Land gehen und wurde nach einer Woche von Polynesiern entdeckt, die auf der anderen Seite des Atolls lebten.
-1957: der US-Schauspieler Oliver Hardy starb in Hollywood/Kalifornien.
-2005: Peter Jennings (war der führende Nachrichtensprecher des US-Senders ABC) starb in New York City.
-2007: der US-Baseballspieler Barry Bonds („San Francisco Giants“) schlug im Spiel gegen die „Washington Nationals“ seinen 756. Home Run und führt seither die ewige Homerun-Liste der Major League Baseball an. Damit hatte Bonds die alte Bestmarke von Hank Aaron aus dem Jahr 1976 übertroffen.

 

-1944: Anne Frank (war ein jüdisches deutsches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen, und kurz vor Ende des 2. Weltkrieges dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fiel. Zuvor hatte sie sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt gehalten, wo sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch niederschrieb. Das nach dem Krieg von ihrem Vater Otto Frank veröffentlichte „Tagebuch der Anne Frank“ gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur für alle Opfer der Vernichtungspolitik der Zeit des Nationalsozialismus) und ihre Familie wurden nach einem Verrat ihres Verstecks an die Gestapo von den Nationalsozialisten verhaftet.
-1914: während des Ausbruchs des 1. Weltkrieges befahl Großbritannien die Mobilmachung seiner Armee und setzte dem Deutschen Reich ein Ultimatum bis Mitternacht. Nach Ablauf dieses Ultimatums erklärte Großbritannien dem Kaiserreich am 5. August den Krieg.
-1964: im US-Bundesstaat Mississippi wurden die Leichen der drei US-Bürgerrechtler James Earl Chaney, Andrew Goodman und Michael Schwerner gefunden. Die drei Bürgerrechtler wurden am 21. Juni 1964 von rassistischen Mitgliedern des Ku-Klux-Klans in der Nähe Philadelphias in Neshoba County/Mississippi/USA ermordet (Mississippi-Bürgerrechtsaktivistenmord). Die Bürgerrechtler verfolgten das Ziel, schwarze Amerikaner, die unter den rassistischen Jim-Crow-Gesetzen in den Südstaaten litten, über ihre Bürgerrechte, vor allem das Recht zu wählen, aufzuklären. Sie wurden auf einer abgelegenen Straße gestoppt und von Klansmännern gefangengenommen. Schwerner und Goodman wurden gleich erschossen und zuletzt Chaney, nachdem er gefoltert worden war. Ihre Leichen wurden in einem Erdwall vergraben. Erst als das FBI eine Belohnung von 25.000 US-Dollar aussetzte, gab es Hinweise aus der Bevölkerung.
-1892: der Axtmord an Andrew Borden und Abby Borden in Fall River/Massachusetts. Die Amerikanerin Lizzie Borden wurde für diesen Mord an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter verdächtigt und danach freigesprochen. Die Umstände der Verhandlung und der Urteilsspruch bekamen große mediale Aufmerksamkeit. Der tatsächliche Tathergang ist bis heute nicht vollständig geklärt.
-1901: der US-Jazztrompeter und Sänger Louis Armstrong wurde in New Orleans/Louisiana geboren.

 

 

-1964: Tonkin-Zwischenfall – bezeichnet man die Ereignisse im Golf von Tonkin, vor der Küste des damaligen Nordvietnams, im August 1964, bei denen ein US-Kriegsschiff, der Zerstörer USS „Maddox“ angeblich in ein Gefecht mit nordvietnamesischen Schnellbooten verwickelt wurde.  Am Mittag des 2. August traf die in Gefechtsbereitschaft stehende „Maddox“ bei ihrer Fahrt entlang der Küste auf drei nordvietnamesische Schnellboote. Deren Versuche, den Zerstörer zu umkreisen und vor der Küste zu stellen, misslangen jedoch. Die „Maddox“ fuhr auf das offene Meer hinaus und forderte umgehend Luftunterstützung von dem in der Nähe befindlichen Flugzeugträger USS „Ticonderoga“ an, wo sich einsatzbereite Angriffsflugzeuge bereits in der Luft befanden. Nach amerikanischer Darstellung wurde eines der Schnellboote manövrierunfähig geschossen und die beiden anderen beschädigt, während die „Maddox“ mehreren Torpedos ausweichen konnte und nur leichte Treffer durch Maschinengewehrfeuer hinnehmen musste. Daraufhin zog sich das Schiff aus den Gewässern zurück. Am Abend des 4. August, gab US-Verteidigungsminister Robert McNamara eine Meldung von Admiral Ulysses S. Grant Sharp, Kommandeur der Einsatzgruppe Pazifik, an den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson weiter, wonach die beiden Zerstörer „Maddox“ und die USS „Turner Joy“ weiter südlich unter erneutem Torpedobeschuss lägen. Auf die Nachfrage des Präsidenten konnte er die Angreifer nicht genau identifizieren, erklärte aber, daß die Torpedos vermutlich von nordvietnamesischen Schiffen kämen. Wenige Stunden später gab Johnson den Befehl zu Vergeltungsschlägen mit Luftangriffen auf nordvietnamesische Hafenanlagen und Flugabwehrstellungen. Der Zwischenfall wurde von der US-Regierung unter Johnson als Begründung für die sogenannte Tonkin-Resolution angeführt, welche die offizielle Beteiligung der USA an den damals stattfindenden Feindseligkeiten zwischen den beiden Landesteilen vorsah, die sich in der Folge zum Vietnamkrieg (1965–75) ausweiteten. Spätere Aussagen von Beteiligten lassen darauf schließen, daß am 4. August kein Gefecht stattgefunden hatte bzw. daß die „Maddox“ und die „Turner Joy“ auf nicht vorhandene Gegner gestoßen waren. 1971 veröffentlichte der Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg einen als „Pentagon-Papiere“ bekannt gewordenen Bericht, der die Darstellung des Zwischenfalls durch die frühere Regierung als bewusste Falschinformation entlarvte. Zu diesem Zeitpunkt hatten der Krieg in Vietnam und die US-Beteiligung bereits ihren Höhepunkt erreicht. Am 30. November 2005 gab der US-Geheimdienst NSA geheime Dokumente frei und bestätigte damit indirekt, aber offiziell, daß der Vietnamkrieg infolge einer bewussten Falschmeldung an US-Präsident Johnson begann.
-1990: 2. Golfkrieg – begann mit der gewaltsamen Annexion Kuwaits durch den Irak. Ungefähr 100.000 irakische Soldaten mit Panzertruppen und Infanterie und Unterstützung durch Flugzeuge drangen in Kuwait ein und eroberten strategische Positionen im Land, einschließlich des Palastes des Emirs. Der Scheich Jaber Al Ahmad Al Sabah floh mit seiner Familie nach Saudi-Arabien. Soldaten plünderten medizinische Versorgungseinrichtungen und bemächtigten sich der Medien. Tausende westlicher Touristen behielt der Irak als Geiseln zurück und versuchte später, sie als Verhandlungsmasse einzusetzen. Der Irak stellte zunächst eine „befreite“ kuwaitische Marionettenregierung unter Alaa Hussein Ali auf – die er aber schnell auflöste – und erklärte am 8. August die Annexion Kuwaits. Ab dem 16. Januar 1991 begann eine Koalition angeführt von den Vereinigten Staaten und legitimiert durch die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits („Operation Desert Storm“/“Operation Wüstensturm“).
-1943: John F. Kennedy (war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und Mitglied der Demokratischen Partei. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten) nahm im 2. Weltkrieg als Kommandant des Schnellbootes PT-109 an einer geheimen Nachtaktion bei den Salomonen teil. PT-109 wurde während der Operation von dem japanischen Zerstörer „Amagiri“ gerammt und sank. Zwei Mitglieder von Kennedys Crew starben. Kennedy selbst wurde an seinem Rücken verletzt.
-1923: Warren G. Harding (war ein US-Politiker und der 29. Präsident der Vereinigten Staaten. Dieses Amt hatte er von 1921 bis 1923 inne) starb während der laufenden Amtszeit in San Francisco/Kalifornien.
-1876: der US-Western- beziehungsweise Revolverheld Bill Hickok (genannt „Wild Bill“) wurde in Deadwood/South Dakota von Jack McCall im Saloon No 10 hinterrücks ermordet.

 

 

-1776: der 2. Kontinentalkongress (der Kontinentalkongress bestand aus den Delegierten der 13 Kolonien Nordamerikas, die sich gegen Beschränkungen der Freiheit der amerikanischen Bürger wehren wollten. Der Kongress tagte zwischen 1774 und 1789 und ging somit unmittelbar dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg voraus. Es gab zwei Kontinentalkongresse. Der zweite Kontinentalkongress bestand vom 10. Mai 1775 bis zum 2. März 1789. Er tagte an wechselnden Orten. Seit 1775 bereitete der Kongress die amerikanische Revolution gegen England vor. Man schuf eine Kontinentalarmee und eine eigene Währung, den Kontinental-Dollar) verabschiedete in Philadelphia/Pennsylvania eine formelle Erklärung der Unabhängigkeit von Großbritannien. Am 4. Juli 1776 wurde die von Thomas Jefferson (war der dritte Präsident der Vereinigten Staaten 1801–1809) verfasste amerikanische Unabhängigkeitserklärung vorgelegt, erster Unterzeichner war John Hancock, Präsident des Kontinentalkongresses.
-1964: der Civil Rights Act von 1964 ( ist ein amerikanisches Bürgerrechtsgesetz, welches diskriminierende Wahltests für Afroamerikaner für ebenso illegal erklärte wie die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Hotels, Sportstadien, Bussen, Sanitäreinrichtungen etc. Es bevollmächtigte das Justizministerium, dieses Gesetz durchzusetzen, was nämlich nach dem Erlass der vorherigen Bürgerrechtsgesetze 1957 und 1960 nicht oder nur zögerlich geschehen war. Das Gesetz wurde nach langen Diskussionen im Juni 1964 vom US-Kongress beschlossen) erlangte durch die Unterschrift des US-Präsidenten Lyndon B. Johnson Gesetzeskraft.
-1937: die US-Pilotin Amelia Earhart verschwand bei einem zweiten Versuch als erster Mensch die Erde am Äquator zu umrunden. Mit ihrem Navigator Fred Noonan startete sie am 21. Mai 1937 in Miami. Nach Zwischenlandungen in Brasilien, Westafrika, Kalkutta und Rangun hatte sie am 29. Juni drei Viertel der Strecke zurückgelegt und startete am 2. Juli von Lae in Neuguinea, um das letzte Stück – den Pazifik – hinter sich zu bringen. Sie flog die Howlandinsel an, wo sie einen letzten Zwischenstopp einlegen wollte. Earhart hatte geplant, die kleine Howlandinsel mittels Funkpeilung zu finden. Zu diesem Zweck wartete dort das Schiff SS Itasca, das auf ihre Funksprüche wie vereinbart reagierte. Earhart meldete allerdings wiederholt, keinerlei Funksignale zu empfangen, und irrte offenbar zunehmend über dem Pazifik umher. Gegen 8:40 Uhr Ortszeit gab ihr Navigator die Flugrichtung durch – auf der Standlinie 157°/337° –, danach riss der Kontakt endgültig ab. Auf der Howlandinsel kam das Flugzeug nie an. Kurz nach ihrem letzten Funkspruch wurde von der US-Regierung eine große Suchaktion eingeleitet: 64 Flugzeuge und 8 Kriegsschiffe waren an der Suche beteiligt, der bis dahin größten in der Geschichte der Luftfahrt. Mehr als 402.000 km² Meer wurden durchkämmt, die Kosten beliefen sich auf ca. 4 Millionen US-Dollar. Weder das Flugzeug noch Earhart oder ihr Begleiter konnten gefunden werden, so daß die Suche am 19. Juli eingestellt wurde. Amelia Earhart wurde am 5. Januar 1939 für tot erklärt.
-1881: James A. Garfield (war ein US-Politiker der Republikanischen Partei und vom 4. März 1881 bis zu seinem Tod der 20. US-Präsident) wurde von  Charles J. Guiteau an der (später so genannten) Pennsylvania-Station in Washington D.C. angeschossen. Eine der Kugeln in seinem Rücken konnte nicht gefunden werden − der Präsident starb am 19. September 1881 in Elberon/New Jersey an den Folgen einer Infektion durch diese Kugel.
-1961: der US-Schriftsteller Ernest Hemingway (war einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – 1953 erhielt Hemingway den Pulitzer-Preis für seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“/“The Old Man and the Sea“ und 1954 den Literaturnobelpreis) erschoss sich in Ketchum/Idaho.
-1997: der US-Schauspieler James Stewart starb in Beverly Hills/Kalifornien.

 

-1964: Mississippi-Bürgerrechtsaktivistenmord – war ein Mord, der am 21. Juni 1964 von rassistischen Mitgliedern des Ku-Klux-Klans an drei Mitgliedern der US-Bürgerrechtsbewegung – dem 21-jährigen Afro-Amerikaner James Earl Chaney, dem 20-jährigen Andrew Goodman und dem 24-jährigen Michael Schwerner – in der Nähe Philadelphias in Neshoba County/Mississippi/USA begangen wurde. Die Bürgerrechtler verfolgten das Ziel, schwarze Amerikaner, die unter den rassistischen Jim-Crow-Gesetzen in den Südstaaten litten, über ihre Bürgerrechte, vor allem das Recht zu wählen, aufzuklären. Sie wurden auf einer abgelegenen Straße gestoppt und von Klansmännern gefangengenommen. Schwerner und Goodman wurden gleich erschossen und zuletzt Chaney, nachdem er gefoltert worden war. Ihre Leichen wurden in einem Erdwall vergraben. Erst als das FBI eine Belohnung von 25.000 US-Dollar aussetzte, gab es Hinweise aus der Bevölkerung. Im August 1964 konnten die Leichen schließlich gefunden werden.
-1788: die rechtliche Grundlage der USA entstand mit der Ratifizierung der noch heutig gültigen US-Verfassung von 1787, als New Hampshire sich als neunter Staat mit der Verfassung einverstanden erklärte.
– 1834: der US-Erfinder Cyrus McCormick (Gründer der McCormick Harvesting Machine Company) erhielt nach Verbesserungen das amerikanische Patent für seine von Pferden gezogenen Mähmaschine (Reaper).
-1982: der US-Attentäter John Hinckley, Jr. (verübte am 30. März 1981 ein Attentat auf den US-Präsidenten Ronald Reagan, um dadurch die Aufmerksamkeit der US-Schauspielerin Jodie Foster zu erregen) wurde in einem Prozess gegen ihn in Washington D.C. auf nicht schuldig wegen Unzurechnungsfähigkeit entschieden. Hinckley wurde in das Saint Elisabeth Hospital in Washington D.C. zur Sicherungsverwahrung eingewiesen. 1999 wurde ihm zugestanden, die Anstalt zu verlassen, um seine Familie zu besuchen. Diese Regelung wurde jedoch wieder zurückgenommen, als man feststellte, daß Hinckley Material über Jodie Foster in das Krankenhaus eingeschmuggelt hatte. 2004 wurde ihm die Besuchsregelung erneut zugestanden.
-1982: der britische Prinz William (er ist ein Enkel von Königin Elisabeth II. und Prinz Philip,er ist ältester Sohn von Prinzessin Diana und Prinz Charles, Prince of Wales) wurde im St. Marys Hospital/Paddington in London geboren.

 

 

Invasion in der Schweinebucht 1961 – war ein von den USA organisierter militärischer Angriff kubanischer Exilanten auf Kuba. Sie wurde mit verdeckter Unterstützung der CIA von rund 1.300 seit 1959 aus Kuba geflohenen Freiwilligen von Nicaragua aus durchgeführt und hatte den Sturz der Revolutionsregierung unter Fidel Castro zum Ziel. Die Invasion markierte einen ersten Höhepunkt der gegen die Castro-Regierung gerichteten Aktionen der USA. Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte, übernahm US-Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung. Die gescheiterte Invasion war nicht nur ein militärisches, sondern vor allem ein politisches Debakel für die Vereinigten Staaten. Neben scharfer Kritik im In- und Ausland und dem verlorenen Vertrauen in die nur 90 Tage alte Regierung unter Kennedy führte sie zur Stärkung Castros und seiner nun offen vertretenen, bereits 1959 eingeleiteten kommunistischen Ausrichtung der kubanischen Revolution. Befürchtungen eines zweiten Invasionsversuches beschleunigten die weitere Annäherung Kubas an die Sowjetunion bis zur Eskalation in der Kubakrise 1962.
-die Apollo 13 (eine Raumfahrtmission des US-Apollo-Programms – Mannschaft: Kommandant James Arthur „Jim“ Lovell, Pilot „Jack“ Swigert, Pilot der Mondlandefähre war Fred Haise) wasserte am 17. April 1970 um 13:07 Uhr problemlos im Pazifik, wo die Crew von der USS Iwo Jima (LPH-2) aufgenommen wurde. Nach der Explosion eines Sauerstofftanks im Servicemodul der „Odyssey“, kurz nachdem der im Tank befindliche Ventilator in Betrieb genommen worden war, während des Fluges zum Mond (55 Stunden und 54 Minuten nach dem Start, über 300.000 Kilometer von der Erde entfernt) musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Dieser Apolloflug war der einzige, der vorzeitig abgebrochen werden musste.
Benjamin Franklin (ein US-Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann, als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianzvertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung) starb 1790 in Philadelphia/Pennsylvania.
-der US-Unternehmer J. P. Morgan wurde 1837 in Hartford/Connecticut geboren.
-US-Automobilhersteller Ford präsentierte 1964 den Mustang der ersten Generation auf technischer Basis des Ford Falcon als Coupé sowie als Cabriolet und schuf damit die nachmalig nach ihm benannte Klasse der Pony Cars.

 

Amoklauf an der Virginia Tech 2007 – dabei wurden auf dem Campus der Virginia Polytechnic Institute and State University  in Blacksburg/USA, 32 Menschen getötet und 29 weitere verletzt. Der Täter erschoss sich anschließend selbst. Die Tat wurde von dem 23-jährigen südkoreanischen Studenten Cho Seung-hui verübt. Es gehört neben dem Schulmassaker von Bath (1927) und dem Columbine-Massaker (1999) zu den folgenschwersten
Massakern an einer Bildungseinrichtung in den Vereinigten Staaten.
-die Texas-City-Katastrophe 1947 – begann mit einem Feuer am Vormittag und gipfelte in der Detonation von ungefähr 2.300 Tonnen Ammoniumnitrat an Bord des in Frankreich eingetragenen Schiffs Grandcamp im Hafen von Texas City/Texas. Dabei wurden 581 Menschen getötet, mehr als 5.000 Personen wurden verletzt. Der Unfall war Gegenstand der ersten Sammelklage von 8.485 Opfern gegen die Regierung der Vereinigten Staaten.
Wladimir Iljitsch Lenin (ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und gilt als Begründer der Sowjetunion) kehrte 1917 aus seinem Exil in der Schweiz nach Russland zurück. Nachdem in der Februarrevolution 1917 der Zar gestürzt worden war, die russische Armee aber noch weiterkämpfte, kehrten Lenin und andere prominente Kommunisten mit Unterstützung der deutschen Obersten Heeresleitung aus der Schweiz über das Gebiet des Kriegsgegners Deutschland, Schwedens und Finnlands nach Russland zurück.
-der britische Schauspieler Charles Chaplin wurde 1889 in London geboren.
-der britische Prinz Andrew und seine Frau Sarah Ferguson („Fergie“) gaben 1996 Pläne zur Scheidung bekannt.
-die englische Rockband „The Rolling Stones“ veröffentlichte 1964 ihre erste Langspielplatte „The Rolling Stones“.
-der US-Basketballspieler Michael Jordan (zwischen 1984 und 2003 spielte er – mit Unterbrechungen – in der US-Profiliga NBA, zunächst bei den „Chicago Bulls“, später bei den „Washington Wizards“) bestritt 2003 sein letztes Spiel für die „Wizards“, welches in einer 87:107 Niederlage gegen die „Philadelphia 76ers“ endete. In diesem Spiel erzielte er 15 Punkte, 4 Assists und 4 Rebounds.

 

 

-Bombenanschlag auf die Diskothek La Belle (in der Hauptstraße 78 in Berlin-Friedenau) in der Nacht vom 4. auf den 5. April 1986 bei dem drei Menschen ums Leben kamen. Der US-Soldat Kenneth T. Ford und die türkische Besucherin Nermin Hannay starben sofort, ein weiterer US-Soldat, James E. Goins, starb kurz darauf im Krankenhaus. 28 Menschen trugen schwere Verletzungen davon, rund 250 Anwesenden zerriss der Luftdruck das Trommelfell. Als Auftraggeber des Attentats wird die Regierung Libyens unter Staatschef Muammar al-Gaddafi vermutet.
Douglas MacArthur (General of the Army im 2. Weltkrieg, hatte gemeinsam mit Admiral Chester W. Nimitz den Oberbefehl über den pazifischen Kriegsschauplatz und nach Kriegsende den Oberbefehl über die Besatzungstruppen in Japan inne) starb 1964 in Washington D.C..
Booker T. Washington (war ein US-Pädagoge, Sozialreformer und Bürgerrechtrechtler) wurde 1856 auf der Burroughs Farm/Hale’s Ford/Franklin County/Virginia geboren. 1881 wurde Washington auf Vorschlag von Samuel Chapman Armstrong, dem Gründer und Leiter des Hampton Institute und Mentor von Washington, als Leiter einer neu gegründeten Schule für Schwarze in Tuskegee im Bundesstaat Alabama berufen (Tuskegee Institute)
-der US-Unternehmer, Filmproduzent und Luftfahrtpionier Howard Hughes starb 1976 in einem Flugzeug über Texas an Nierenversagen.
-der US-Basketballspieler Kareem Abdul-Jabbar (zwischen 1969 und 1989 spielte er in der US-Profiliga NBA bei den Milwaukee Bucks und Los Angeles Lakers) wurde 1984 der nach Punkten erfolgreichste Werfer der NBA-Geschichte (Los Angeles Lakers gegen Utah Jazz)
-US-Journalistin und Korrespondentin Katie Couric kündigte am 5. April 2006, ihrem 15. Jahrestag als Ansagerin der Today-Show (NBC), ihren Wechsel zu CBS als Sprecherin der Hauptnachrichten CBS Evening News an.

 

 

-Unterzeichnung des Israelisch-ägyptischen Friedensvertrages 1979 in der US-Hauptstadt Washington durch den israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin und den ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat. US-Präsident Jimmy Carter unterzeichnete den Friedensvertrag, wie auch schon das vorangegangene Camp-David-Abkommen, als Zeuge.
-die Leichen von Marshall Applewhite und 38 seiner Anhänger der „Heaven’s Gate“-Sekte (eine in den frühen 1970ern in den USA gegründete Neue Religiöse Bewegung, die einen Ufoglauben vertrat) wurden 1997 in ihrer Villa in der Gemeinde Rancho Santa Fe (nördlich San Diegos/Kalifornien) gefunden. Der kollektive Suizid der meisten Gruppenmitglieder während des Erscheinens des Kometen „Hale-Bopp“ erregte 1997 weltweit großes Aufsehen. Applewhite überzeugte 38 seiner Anhänger zur Massenselbsttötung als Weg dazu, ihre Seelen auf eine Reise in ein Raumschiff zu schicken. Das Raumschiff sollte sich angeblich hinter dem Kometen befinden.
-die „Seattle Metropolitans“ gewannen 1917 als erstes US-Team den Stanley Cup (wird jedes Jahr dem Sieger des Play-off-Turniers der National Hockey League verliehen) gegen die „Canadiens de Montréal“.
-das Musical „Funny Girl“ erlebte 1964 seine Broadway-Premiere im Winter Garden Theatre in New York.
-die US-Sängerin Diana Ross wurde 1944 in Detroit/Michigan geboren.