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Tag Archives: 1960

-1923: Hitlerputsch (Hitler-Ludendorff-Putsch) – Adolf Hitler, Erich Ludendorff und weitere Putschisten versuchten am 8. und 9. November in München, die Regierungsmacht an sich zu reißen.
-1960: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten StaatenJohn F. Kennedy (Demokraten) gewann sehr knapp gegen seinen republikanischen Kontrahenten Richard Nixon. Die electoral vote war die knappste seit 1916 und Kennedys Vorsprung in der popular vote war einer der kleinsten jemals in den USA gezählten. Die Wahl von 1960 ist nach wie vor Gegenstand von Diskussionen zwischen Historikern inwiefern Abstimmungsunregelmäßigkeiten in einigen Bundesstaaten Kennedys Sieg unter Umständen erst ermöglichten. Ebenfalls durften bei dieser Wahl erstmals Alaska und Hawaii teilnehmen, die am 3. Januar beziehungsweise am 21. August 1959 in die USA als Bundesstaaten aufgenommen worden waren.
-1966: der US-Schauspieler Ronald Reagan (Republikaner) wurde 1966 zum 33. Gouverneur von Kalifornien (1967 bis 1975) gewählt.
-1949: die US-Rhythm-and-Blues- und Country-Sängerin Bonnie Raitt wurde in Burbank/Kalifornien geboren.
-1971: die englische Rockband „Led Zeppelin“ veröffentlichte das Album “Led Zeppelin IV”

 

 

 

 

-1492: Entdeckung Amerikas durch den genuesischen Seefahrer Christoph Kolumbus. Kolumbus hatte vor, den Seeweg nach Indien auf dem Westkurs zu finden. Für diesen Plan fand er Unterstützung bei den katholischen Königen Isabella und Ferdinand von Spanien. Mit den drei Schiffen „Santa María“, „Pinta“ und „Niña“ stach er am 3. August 1492 von Palos de la Frontera (Andalusien) Richtung Kanarische Inseln in See und erreichte am 12. Oktober 1492 die Bahamas, die von Tainos bevölkert waren. Kolumbus gab der von den Ureinwohnern Guanahani genannten Insel den Namen „San Salvador“ („Heiliger Erlöser“) – möglicherweise entspricht diese der Insel San Salvador.
-2000: Sprengstoffanschlag auf die USS „Cole“ (ist ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse der United States Navy) im Hafen von Aden/Jemen durch das Terrornetzwerk al-Qaida. Dabei starben 17 US-Soldaten und zwei Terroristen. 39 weitere US-Soldaten wurden verletzt.
-1960: Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (war ein sowjetischer Politiker. Von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef) bekam im Verlauf einer erregten Rede auf der 15. Generalversammlung der UNO-Vollversammlung einen legendären Wutanfall, wobei er mit seinem Schuh auf den Tisch hämmerte.
-2002: Anschlag von Bali – dabei wurden in der Stadt Kuta auf der indonesischen Insel Bali 202 Menschen getötet und über 209 zum Teil schwer verletzt. Der islamistische Bombenanschlag war der bisher folgenschwerste Akt von Terrorismus in der indonesischen Geschichte. Die Opfer waren mehrheitlich ausländische Touristen, hauptsächlich Australier. Sechs Deutsche und drei Schweizer Staatsangehörige, aber auch viele Einheimische fanden sich unter den Toten. Die größte Gruppe der Opfer mit 88 Personen waren australische Urlauber. Außerdem starben 38 indonesische, 26 britische, 7 amerikanische, 5 schwedische, 4 niederländische, 4 französische, 3 dänische und Staatsangehörige anderer westlicher Nationen. Einige Indonesier wurden später für ihre Beteiligung an der Tat zum Tode verurteilt.
-1935: der italienische Tenor Luciano Pavarotti wurde in Modena geboren.
-1997: der US-Country- und Folk-Sänger John Denver starb in der Monterey Bay/Kalifornien bei einem Flugzeugabsturz eines von ihm selbst geflogenen Leichtflugzeuges, einer Rutan 61 Long EZ.
 

-1960: erste Präsidentschaftsdebatte im US-TV zwischen Richard Nixon, dem Kandidaten der Republikaner und John F. Kennedy, dem Kandidaten der Demokraten während des Wahlkampfes zur Präsidentschaftswahl in den USA. Das Fernsehduell zwischen beiden Spitzenkandidaten, das von rund 70 Millionen Zuschauern gesehen wurde, konnte Kennedy zu seinen Gunsten nutzen.
-1980: Kuba beendete die Mariel-Bootskrise – dabei flüchteten zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 1980 circa 125.000 kubanische Staatsbürger hauptsächlich in den Süden des US-Bundesstaates Florida. Die Flüchtlinge reisten mittels einer Vielzahl privater Boote – von bootsähnlichen Behelfskonstruktionen bis hin zu Kuttern, Motorbooten und Jachten – über den Hafen in Mariel nahe der kubanischen Hauptstadt Havanna aus.
-1898: der US-Komponist, Pianist und Dirigent George Gershwin wurde in Brooklyn/New York City geboren.
-1888: der US-Lyriker, Dramatiker und Kritiker T. S. Eliot wurde in St. Louis/Missouri geboren.
-1981: die US-Tennisspielerin Serena Williams wurde in Saginaw/Michigan geboren.
-1957: Uraufführung des Musicals „West Side Story“ im Winter Garden Theatre am Broadway in New York City.

 

-2001: der Tag nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 – waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City, American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm, United-Airlines-Flug 175 in den Südturm und eines, American-Airlines-Flug 77,  in das Pentagon in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, das wahrscheinlich ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. treffen sollte, brachte der Pilot der Entführer während Kämpfen mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. Etwa 15.100 von etwa 17.400 Personen konnten sich aus den WTC-Gebäuden retten. Die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. Die USA und ihre Verbündeten reagierten mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001, um al-Qaida zu zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden zu fassen oder zu töten und das Regime der Taliban zu entmachten. Die USA begründeten auch den Irakkrieg 2003 unter anderem mit den Anschlägen. Bin Laden bekannte sich 2004 erstmals dazu, die Anschläge initiiert zu haben. Osama bin Laden wurde am frühen Morgen des 2. Mai 2011 bei der von US-Präsident Barack Obama befohlenen Erstürmung seines Anwesens in Abbottabad/Pakistan von Spezialeinheiten der Navy Seals im zweiten Stock erschossen (“Operation Neptune’s Spear”).
-1943: Benito Mussolini (war Diktator des Königreiches Italien von 1922 bis 1943 und der Italienischen Sozialrepublik von 1943 bis 1945) wurde im 2. Weltkrieg von deutschen Fallschirmjägern aus dem Campo Imperatore in den Abruzzen befreit („Unternehmen Eiche“). Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien („Operation Husky“) setzte der Große Faschistische Rat Mussolini am 25. Juli 1943 mit einfachem Mehrheitsbeschluss ab. Mussolini wurde, als er seine Demission vom Amt des Ministerpräsidenten einreichen wollte, auf Befehl von König Viktor Emanuel III. verhaftet und an wechselnden Orten interniert, um eine eventuelle Befreiungsaktion zu erschweren. Inzwischen verhandelte Marschall Pietro Badoglio mit den USA und schloss mit ihnen den Waffenstillstand von Cassibile, der am 8. September 1943 öffentlich gemacht wurde. Deutsche Truppen besetzten daraufhin Italien („Fall Achse“).
-1960: Präsidentschaftskandidat John F. Kennedy (Demokratische Partei – war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten) hielt in der „Greater Houston Ministerial Association“, einer Gruppe von protestantischen Geistlichen, eine Rede über seine Ansicht von Religion.
-1953: John F. Kennedy heiratete Jacqueline Bouvier in Newport/Rhode Island.
-1977: Steve Biko (war ein bekannter Student und Bürgerrechtler in Südafrika. Er gilt als ein Begründer der Black-Consciousness-Bewegung) starb in Pretoria/Südafrika in einem Gefängniskrankenhaus, nachdem ihm in einem Gefängnis in Port Elizabeth durch Foltermaßnahmen während Verhöre schwere Kopfverletzungen zugefügt wurden.
-2003: der US-Country-Sänger Johnny Cash starb in Nashville/Tennessee.

 

-1939: Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt – war ein auf zehn Jahre befristeter Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion, der am 24. August 1939 (mit Datum vom 23. August 1939) in Moskau vom Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und dem sowjetischen Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Wjatscheslaw Molotow in Anwesenheit Josef Stalins und des deutschen Botschafters Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg unterzeichnet wurde. Der Pakt garantierte dem Deutschen Reich die sowjetische Neutralität bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Polen und den Westmächten und gestattete andererseits der Sowjetunion, im 1. Weltkrieg verlorene Territorien des russischen Kaiserreichs wiederzugewinnen. Mit einem geheimen Zusatzprotokoll wurden die Interessensphären beider Staaten abgegrenzt: Finnland, Estland, Lettland fielen in das sowjetische Interessengebiet, Litauen in das deutsche. Das umstrittene Wilnaer Gebiet wurde dabei Litauen zugerechnet. Im polnischen Staatsgebiet sollten die Flüsse Narew, Weichsel und San die Interessensphären abgrenzen. Im Südosten Europas wurde Bessarabien zum sowjetischen Interessengebiet deklariert. Deutschland wiederum erklärte, an Bessarabien politisch nicht interessiert zu sein. Der Nichtangriffspakt wurde mit dem Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag verändert und ergänzt. Dieser wurde am 28. September 1939 abgeschlossen, nachdem die Wehrmacht im Polenfeldzug das westliche Polen und die Rote Armee Ostpolen militärisch besetzt hatten. In einem begleitenden geheimen Abkommen wurde die Aufteilung Polens und des Baltikums vereinbart, sowie ein Austausch seiner deutschen, ukrainischen und weißrussischen Bevölkerung. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 brach die Reichsregierung den Vertrag.
-1927: Ferdinando Sacco und Bartolomeo Vanzetti, zwei aus Italien in die USA eingewanderte Arbeiter, die sich der anarchistischen Arbeiterbewegung angeschlossen hatten und wegen der Beteiligung an einem doppelten Raubmord in einem umstrittenen Prozess am 9. April 1927 zum Tode verurteilt wurden, wurden im Staatsgefängnis von Charlestown/Massachusetts auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Die Frage ihrer tatsächlichen Schuld oder Unschuld konnte bis in die Gegenwart nicht vollständig geklärt werden. Das Todesurteil vom 9. April 1927 hatte weltweite Massendemonstrationen zur Folge. Kritiker warfen der US-Justiz vor, es handele sich um einen politisch motivierten Justizmord auf der Grundlage fragwürdiger Indizien. Entlastende Hinweise seien unzureichend gewürdigt oder sogar unterdrückt worden. Hunderttausende von Menschen beteiligten sich an Petitionen und versuchten damit, einen Aufschub oder die Aussetzung der Urteilsvollstreckung zu erreichen. Im Jahr 1977 wurden beide postum durch den Gouverneur von Massachusetts, Michael Dukakis, rehabilitiert.
-2003: John Geoghan (war ein US-Pfarrer, der zur Schlüsselfigur für die Skandale um Sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten wurde. Geoghan wurde zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.) wurde in der Haft im Souza-Baranowski Correctional Center in Shirley/Massachusetts durch einen Mithäftling erdrosselt.
-1926: der italienische Stummfilm-Schauspieler Rudolph Valentino starb in New York City/New York.
-1960: der US-Musical-Produzent Oscar Hammerstein starb in Doylestown/Pennsylvania.

 

 

-1991: Augustputsch in Moskau – eine Gruppe sowjetischer Funktionäre der Kommunistischen Partei der Sowjetunion setzte einen Tag bevor Staatspräsident Michail Gorbatschow und eine Gruppe der Staatenführer der Republiken den Unionsvertrag unterzeichnen sollten Gorbatschow in Moskau ab und versuchte, die Kontrolle über das Land zu erlangen. Die Führer des Putschversuches waren Mitglieder einer konservativen Junta und reaktionäre Kommunisten der KPdSU („Staatliches Komitee für den Ausnahmezustand“/GKTschP), in deren Augen die wirtschaftliche Umgestaltung zu weit ging und eine rechte Abweichung vom Kommunismus seine Abschaffung bedeute. Weiterhin fürchteten sie, der von Gorbatschow neu ausgehandelte Unionsvertrag gebe den Republiken zu viel Macht. Obgleich der Putschversuch in nur drei Tagen scheiterte und Gorbatschow wieder eingesetzt wurde, machte das Ereignis Gorbatschows Hoffnungen hinsichtlich des Fortbestehens einer, wenn auch dezentralisierten, Staatenunion zunichte und beschleunigte den Zerfall der Sowjetunion. Gorbatschow selbst war zu Beginn des Putschversuches im Urlaub in Foros auf der Halbinsel Krim. Dort wurde er am Nachmittag des 18. August bis zum 21. August festgesetzt und isoliert, nachdem er seine Zustimmung zur Verhängung des Notstandes und die Übertragung seiner Vollmachten an den Vizepräsidenten verweigerte. Er blieb dort bis zum Ende des Putsches drei Tage später. In Moskau und Leningrad folgten große Demonstrationen gegen die Putschführer. Der Putsch war nicht erfolgreich, da es an Loyalität der Streitkräfte gegenüber den Putschisten fehlte. Somit konnte der Widerstand, der hauptsächlich vom Präsidenten Russlands Boris Jelzin aus dem Regierungsgebäude, dem Weißen Haus, gegen den Putsch geführt wurde, nicht niedergeschlagen werden. Am 21. August bekannte sich die Mehrheit der Truppen offen zu den Demonstranten, die verbliebenen wurden abgezogen. Der Putsch scheiterte und Gorbatschow kehrte nach Moskau zurück. Durch ein Dekret Jelzins wurde daraufhin die KPdSU auf dem Gebiet der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) verboten. Gorbatschow trat als Generalsekretär der KPdSU zurück, blieb jedoch Präsident der Sowjetunion. Auch der Geheimdienst KGB wurde im Oktober abgeschafft. Die Putschisten wurden ihrer Ämter enthoben und inhaftiert.
-1934: Volksabstimmung im nationalsozialistischen Deutschen Reich über die Zusammenlegung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person des Diktators Adolf Hitler.
-1960: der US-Pilot Francis Gary Powers (wurde am 1. Mai 1960 während eines Spionagefluges von Peshawar/Pakistan nach Bodø/Norwegen von der sowjetischen Luftverteidigung bei Swerdlowsk/Ural mit einer damals neuartigen Flugabwehrrakete abgeschossen) wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt.
-1906: der US-Erfinder Philo Taylor Farnsworth (er war der erste, dem eine elektronische Übertragung von Bildern mit einer Elektronenstrahlröhre auf Sender- und Empfangsseite gelang und ist damit einer der Väter des Fernsehens) wurde in Indiana Springs in der Nähe von Beaver im US-Bundesstaat Utah geboren.
-1977: der US-Schauspieler Groucho Marx starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1869: die Vollendung der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in den USA – der Streckenbau der Union Pacific Railroad (die größte Eisenbahngesellschaft in den USA) traf sich mit der aus Kalifornien vorangetriebenen Strecke der Central Pacific Railroad (entstand 1861 und ging durch ihre Beteiligung am Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in die Geschichte der Eisenbahn in Nordamerika ein. Die Gesellschaft wurde später in die Southern Pacific Railroad eingegliedert) am heutigen Golden Spike National Historic Site am Großen Salzsee in Utah.
-1933: Bücherverbrennungen im nationalsozialistischen Deutschland, bei denen im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ der Deutschen Studentenschaft zehntausende Bücher in ritualisierten Demonstrationen öffentlich verbrannt wurden. Am 10. Mai 1933 fanden auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierte öffentliche Bücherverbrennungen statt, bei denen zehntausende Werke verfemter Autoren von Studenten, Professoren und NS-Organen ins Feuer geworfen wurden (Liste der verbrannten Bücher 1933).
-1941: Rudolf Heß (ein nationalsozialistischer Politiker. Heß war ab 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Mitglied des Ministerrates für Reichsverteidigung. 1933 ernannte ihn Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter) flog mit einer Messerschmitt Bf 110 in Richtung Schottland, um in Dungavel Castle (South Lanarkshire) mit Douglas Douglas-Hamilton, 14. Duke of Hamilton, den er für den Anführer der britischen Friedensbewegung und Gegner von Premierminister Winston Churchill hielt, über Frieden zu verhandeln. Heß sprang mit dem Fallschirm ab und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. 1945 wurde Heß dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Heß wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. 1987 starb er im Kriegsverbrechergefängnis Spandau durch Suizid.
-1994: Nelson Mandela (ein ehemaliger führender Anti-Apartheid-Kämpfer Südafrikas und war von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes) wurde zum Präsidenten vereidigt.
John Wayne Gacy (ein US-Serienmörder, der für die Vergewaltigung und Tötung von 33 Jungen und jungen Männern in den Jahren 1972 bis 1978 verurteilt wurde) wurde im Stateville Correctional Center/Illinois hingerichtet.
-1960: der irische Musiker Bono (Frontmann der Rockband „U2“) wurde in Dublin geboren.

 

-1960: die Food and Drug Administration (FDA – die behördliche Lebensmittelüberwachung und die Arzneimittelzulassungsbehörde der USA) erteilte die Zulassung für die Antibabypille.
-1961: Newton N Minow, der Vorsitzende der Federal Communications Commission (FCC – eine unabhängige Behörde der USA in Washington, D.C., die durch den Kongress geschaffen wurde. Sie regelt die Kommunikationswege Rundfunk, Satellit und Kabel) kritisierte in einer Rede das amerikanische Fernsehen als eine „riesige Ödnis“. („Vast Wasteland“-Rede).
-1926: der US-Polarforscher Richard Evelyn Byrd erreichte (angeblich) gemeinsam mit Floyd Bennett als erster mit einem Flugzeug, einer dreimotorigen Fokker, den Nordpol.
-1918: der US-Journalist Mike Wallace wurde in Brookline/Massachusetts geboren.
-1949: der US-Musiker Billy Joel wurde in der Bronx/New York City geboren.

 

 

-der Irakkrieg 2003 (eine Invasion in den Irak durch US-Streitkräfte und die Streitkräfte des Vereinigten Königreichs mit militärischer und politischer Unterstützung verbündeter Staaten als der sogenannten Koalition der Willigen) wurde am 1. Mai nach der Eroberung Bagdads und dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein von US-Präsident George W. Bush für beendet erklärt. In einer medienwirksam inszenierten Rede erklärte er auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln (CVN-72) unter dem Schlagwort „Mission Accomplished“ das Ende der Kampfhandlungen im Irak.
-der US-Pilot Francis Gary Powers wurde 1960 während eines Spionagefluges von der sowjetischen Luftverteidigung bei Swerdlowsk (Ural) mit einer damals neuartigen Flugabwehrrakete abgeschossen.
-das Empire State Building im New Yorker Stadtteil Manhattan wurde 1931 durch US-Präsident Herbert Hoover feierlich eröffnet.
-Premiere des US-Spielfilms „Citizen Kane“ (mit Orson Welles in der Hauptrolle) 1941 im New Yorker Palace Theatre.
-der US-Sänger Elvis Presley heiratete 1967 in Las Vegas Priscilla Ann Beaulieu, die er Ende 1959 in Deutschland kennengelernt hatte und mit der er seit Frühjahr 1963 zusammenlebte. Das einzige gemeinsame Kind Lisa Marie Presley kam am 1. Februar 1968 in Memphis zur Welt.

 

 

-der dritte der Selma-nach-Montgomery-Märsche (waren drei Märsche im Jahr 1965, die den politischen Höhepunkt der US-Bürgerrechtsbewegung markierten. Sie waren die Zuspitzung im Kampf für Wahlrechte nach dem Civil Rights Act von 1964 in Selma/Alabama, der von Amelia Boynton und ihrem Ehemann gestartet wurde. Boyton brachte viele Führer des „African-American Civil Rights Movement“ nach Selma, darunter James Bevel, der als erster zum Marsch aufrief, Martin Luther King jr. und Hosea Williams) begann am 21. März 1965. Der Marsch dauerte fünf Tage und vier Nächte. Er erreichte am 24. März die etwa 86 Kilometer von Selma entfernte Hauptstadt Montgomery. Abends fand dort das Konzert „Stars for Freedom“ statt, bei dem unter anderem Harry Belafonte, Tony Bennett, Frankie Laine, Peter, Paul and Mary, Sammy Davis, Jr. und Nina Simone auftraten.
Sharpeville-Massaker – war die Erschießung von 69 Demonstranten und Verwundung weiterer Demonstranten im Township Sharpeville in der heutigen Provinz Gauteng in Südafrika, damals Südafrikanische Union 1960 und gilt als ein Wendepunkt in der Geschichte Südafrikas.
Randall Dale Adams wurde 1989 nach 12 Jahren im Todestrakt aus einem texanischen Gefängnis als unschuldig entlassen. Der Dokumentarfilm  „Der Fall Randall Adams“ („The Thin Blue Line“) des Regisseurs Errol Morris über seinen Fall hatte die Wahrheit ans Licht gebracht.
-der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde 1685 in Eisenach geboren.

 

 

-der US-Spielfilm „Vom Winde verweht“ („Gone with the Wind“/1939 mit den US-Schauspielern Vivien Leigh und Clark Gable in den Hauptrollen) wurde bei der Oscarverleihung 1940 mit zehn Oscars ausgezeichnet.
-in Chicago öffnete 1960 der erste Playboy-Club der Welt.
-der US-Jazzmusiker und Big-Band-Leiter Jimmy Dorsey wurde 1904 in Shenandoah/Pennsylvania geboren.
-der US-Rapper Ja Rule wurde 1976 in Hollis/Queens/New York City geboren.
-der US-Schauspieler James Mitchell wurde 1920 in Sacramento/Kalifornien geboren.
-der US-Schauspieler Dennis Farina wurde 1944 in Chicago geboren.

 

 

-Explosion in der Kohlegrube (Sago-Mine) von Tallmannsville in West Virginia 2006. 42 Stunden waren 13 US-Kumpel nach einer Explosion unter Tage eingeschlossen. Nur einer, Randal McCloy, überlebte.
-in den USA erklärte John F. Kennedy 1960 öffentlich, sich um die Präsidentschaftskandidatur (Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1960) der Demokratischen Partei zu bewerben.
die philippinische Hauptstadt Manila wurde 1942 während des 2. Weltkriegs von der Kaiserlich Japanischen Armee während der Schlacht um die Philippinen erobert.
-der Prozess gegen Bruno Richard Hauptmann (ein deutscher Emigrant, der wegen der Entführung und der Ermordung von Charles Lindberghs Sohn Charles Lindbergh III zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde) begann 1935.
-das Musical „Annie“ schloss 1983 am Broadway nach 2377 Aufführungen.