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Tag Archives: 1947

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-1967: ein südafrikanisches Transplantationsteam führte unter der Leitung des südafrikanischen Herzchirurgen Doktor Christiaan Barnard die weltweit erste erfolgreiche Herztransplantation am Menschen im Groote Schuur Hospital in Kapstadt/Südafrika durch. Der Patient Louis Washkansky überlebte die Operation 18 Tage. Der Eingriff löste ein immenses weltweites Medienecho mit sehr kontroversen Debatten aus.
-1984: Katastrophe von Bhopal – eine Giftgas-Katastrophe in einem Werk des US-Chemiekonzerns Union Carbide Corporation in Bhopal/Indien. In dem Werk traten aufgrund technischer Pannen mehrere Tonnen giftiger Stoffe in die Atmosphäre. Schätzungen der Opferzahlen reichen von 3.800 bis 25.000 Toten durch direkten Kontakt mit der Gaswolke sowie bis zu 500.000 Verletzten, die mitunter bis heute unter den Folgen des Unfalls leiden. Die zum Teil großen Abweichungen der Schätzungen erklären sich vor allem aus der ungenauen Kenntnis über die Zahl der Einwohner des betroffenen Elendsviertels in dieser Zeit. Es lebten damals etwa 100.000 Menschen in einem Radius von einem Kilometer rund um die Pestizidfabrik. Dies war die bisher schlimmste Chemiekatastrophe und eine der bekanntesten Umweltkatastrophen der Geschichte.
-1964: 6000 Studenten der Universität Berkeley (US-Bundesstaat Kalifornien) besetzten (Free Speech Movement) unter Führung des Philosophiestudenten Mario Savio und der Folksängerin Joan Baez das Verwaltungsgebäude (Sproul Hall) der Universität und erklärten die Hochschule zur “Free University of California”. Am 3. Dezember kurz nach zwei Uhr umstellten 600 Polizeibeamte aus Berkeley und weiteren umliegenden Gemeinden das Gebäude. Der Präsident der Universität,Clark Kerr, forderte von den Studenten die sofortige und bedingungslose Räumung des Gebäudes. Als diese der Forderung nicht nachkamen, begann die Polizei mit der Räumung. Da die Besetzer passiven Widerstand leisteten, dauerte es zwölf Stunden bis die Sproul Hall geräumt war. Insgesamt gab es 773 Festnahmen wegen Hausfriedensbruchs, die größte Massenverhaftung in der Geschichte Kaliforniens.
-1947: Broadway-Premiere des Tennessee Williams-Dramas “Endstation Sehnsucht” (“A Streetcar Named Desire”) am Ethel Barrymore Theatre in New York mit den US-Schauspielern Marlon Brando und Jessica Tandy.
-1948: der britische Rockmusiker Ozzy Osbourne (Lead-Sänger der Band „Black Sabbath“) wurde in Birmingham/England geboren.

 

 

-1963: nach dem tödlichen Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas/Texas berief dessen Amtsnachfolger Präsident Lyndon B. Johnson die Warren-Kommission ein, um die Umstände des Attentats zu untersuchen. Sie ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am Supreme Court war. Nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas und des FBI stützte, wurde im September 1964 das Ergebnis zunächst den Medien mitgeteilt, danach erfolgte die Veröffentlichung des über 850 Seiten starken Abschlussberichts. Der Warren-Report kam zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und John F. Kennedy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten J. D. Tippit verantwortlich.
-1947: der UN-Teilungsplan für Palästina wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 181 angenommen. Er sollte den Konflikt zwischen arabischen und jüdischen Bewohnern des britischen Mandatsgebiets Palästina lösen. Er teilte das Gebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat und sah vor, den Großraum Jerusalem (einschließlich Betlehems) als Corpus separatum unter internationale Kontrolle zu stellen. Der Plan scheiterte durch den unmittelbar nach Israels Staatsgründung am 14. Mai 1948 eingeleiteten Palästinakrieg.
-1929: US-Admiral Richard Evelyn Byrd wurde in Begleitung seines ersten Piloten Bernt Balchen die erste Person, die den Südpol überfliegen konnte.
-1981: die US-Schauspielerin Natalie Wood ertrank bei einem Bootstrip unter mysteriösen Umständen nahe Santa Catalina Island/Kalifornien. An dem Bootstrip nahmen auch die US-Schauspieler Robert Wagner (Woods Ehemann) und Christopher Walken teil. Im November 2011 meldeten sich nun neue Zeugen bei der Polizei, weswegen die Umstände ihres Todes von den Behörden nochmals untersucht wurden.
-1986: der US-Schauspieler Cary Grant starb in Davenport/Iowa.
-2001: der englische Musiker und Komponist George Harrison („The Beatles“) starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1945: Beginn der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse nach dem 2. Weltkrieg, diese umfassten den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof sowie zwölf weitere Nachfolge-Prozesse vor einem amerikanischen Militärgerichtshof, die nach dem 2. Weltkrieg im Justizpalast an der Fürther Straße in der Stadt Nürnberg zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus durchgeführt wurden.
-1925: Robert F. Kennedy (war ein US-Politiker, der nach einer Karriere als Senatsjurist, United States Attorney General, Justizminister und Senator das US-Präsidentenamt anstrebte) wurde in Brookline/Massachusetts geboren. Robert F. Kennedy fiel als aussichtsreicher Kandidat für das Präsidentenamt in der Nacht vom 4. zum 5. Juni 1968 in Los Angeles/Kalifornien einem Attentat zum Opfer.
-1947:  Großbritanniens Königin Elisabeth II. (damals noch Prinzessin) heiratete den britischen Kriegsmarineoffizier Lieutenant Sir Philip Mountbatten.
-1975: der spanische General und Diktator Franco (Francisco Franco) starb in Madrid. In der Zeit von 1939 bis zu seinem Tod war Franco Staatschef von Spanien. Unter seiner Führung führten rechte Militärs im Juli 1936 einen Staatsstreich gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens durch. Er regierte das Land nach dem Sieg der Aufständischen im Spanischen Bürgerkrieg 1939 bis zu seinem Tod diktatorisch.
-1910: Beginn der Mexikanischen Revolution – als Porfirio Díaz anlässlich einer inszenierten Wahl erneut als Präsident Mexikos bestätigt werden sollte, formierte sich eine breit angelegte Oppositionsbewegung um Francisco Madero. In seinem Namen begannen bewaffnete Gruppen unter Pancho Villa im Norden Mexikos, Emiliano Zapata im südlich der Hauptstadt gelegenen Bundesstaat Morelos und an anderen Orten mit der Rebellion gegen Díaz.
-1966: Broadway-Premiere des Musicals “Cabaret” im Broadhurst Theatre in New York City.

 

 

-1973: „Saturday Night Massacre“ während der „Watergate-Affäre“. Dieser Tag wurde von Rücktritten und Neubesetzungen des Amts des Justizministers unter US-Präsident Richard Nixon bestimmt. Nixon wollte Archibald CoxChefermittler des Untersuchungsausschusses zum „Watergate-Skandal“, aus dem Weg schaffen. Sein Stabschef Alexander Haig befahl in Nixons Namen dem Justizminister Elliot L. Richardson, Cox zu entlassen.  Allerdings weigerte sich Richardson und trat sofort zurück. Danach setzte Haig den Stellvertretenden Justizminister William Ruckelshaus genauso unter Druck. Doch auch Ruckelshaus weigerte sich und trat ebenfalls zurück. Erst der Nachfolger Robert Bork, vorher Vertreter der Regierung beim Bundesgerichtshof und dadurch dritter der Rangfolge des Justizministeriums, führte den Befehl aus und Cox wurde entlassen. Neuer Chefermittler wurde am 1. November 1973 Leon Jaworski. Das „Saturday Night Massacre“ gilt als einer der größten Fehler Nixons. Er nahm sich das Recht heraus, über der Verfassung zu stehen und faktisch Immunität zu genießen.
-1944: Douglas MacArthur (war ein Feldmarschall im 2. Weltkrieg, hatte gemeinsam mit Admiral Chester W. Nimitz den Oberbefehl über den pazifischen Kriegsschauplatz und nach Kriegsende den Oberbefehl über die Besatzungstruppen in Japan inne) leitete die Rückeroberung der Philippinen. Schauplatz waren die Inseln der Philippinen, die 1942 von den Japanern besetzt worden waren und nun durch die US-Armee zurückerobert wurden.
-1947: der Ausschuss für unamerikanische Umtriebe (House Un-American Activities Committee/HUAC – war ein Gremium beim Repräsentantenhaus der USA) eröffnete Anhörungen über die kommunistische Unterwanderung der Filmindustrie in Hollywood.
-2004: Staff Sergeant Ivan Frederick gab im Rahmen der juristischen Aufarbeitung des Abu-Ghuraib-Folterskandals ein Schuldeingeständnis ab. Er wurde zu acht Jahren Haft, der unehrenhaften Entlassung aus der Armee und zur Zahlung einer Geldstrafe verurteilt. Der Abu-Ghuraib-Folterskandal war eine Folteraffäre während der Besetzung des Irak durch die Streitkräfte der Vereinigten Staaten, die weltweit Aufsehen erregte. Dabei wurden irakische Insassen des Abu-Ghuraib-Gefängnisses vom Wachpersonal gefoltert. Aufgedeckt wurde der Skandal durch die Veröffentlichung von Beweisfotos und -videos.
-1968: die US-Präsidentenwitwe Jacqueline Kennedy (Ehefrau des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy) und der griechische Reeder Aristoteles Onassis heirateten auf der Insel Skorpios/Griechenland.
-1977: Ronnie Van Zant, Steve Gaines, seine Schwester Cassie Gaines (US-Rockband „Lynyrd Skynyrd“) starben auf dem Weg von Greenville/South Carolina nach Baton Rouge/Louisiana bei einem Flugzeugabsturz in Amite County in der Nähe von Gillsburg/Mississippi.

 

-1998: der US-Sender CNN und andere Fernsehsender strahlten eine vierstündige, drei Tage zuvor vom Justiz-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses freigegebene Videoaufzeichnung der Vernehmung von US-Präsident Bill Clinton durch die Grand Jury aus, in der Clinton über seine Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky (Lewinsky-Affäre) aussagte.
-1981: die US-Juristin Sandra Day O’Connor wurde vom US-Senat als als Nachfolgerin für den im Juni ausgeschiedenen Potter Stewart am Obersten Gerichtshof der USA bestätigt. Sie war von 1981 bis 2006 als erste Frau Richterin am US-Supreme Court.
-1866: der englische Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur H. G. Wells wurde in Bromley/Kent/England geboren.
-1947: der US-Schriftsteller Stephen King wurde in Portland/Maine geboren.
-1970: Start der US-Sendung „Monday Night Football“ – ist eine Fernsehsendung, die ausschließlich American-Football-Spiele der National Football League (NFL) überträgt. Von ihrem Start im Jahre 1970 bis 2005 wurde sie auf dem Sender ABC gezeigt, seit der Saison 2006 läuft sie auf ESPN. Beide Fernsehsender gehören der Walt Disney Company an.
-1937: der Roman „Der kleine Hobbit“ („The Hobbit“) des britischen Schriftstellers J. R. R. Tolkien wurde im Verlag George Allen & Unwin veröffentlicht.
-1950: der US-Schauspieler Bill Murray wurde in Wilmette/Illinois geboren.

 

-1945: „Victory over Japan Day“ („V-J Day“ – „Sieg-über-Japan-Tag“) steht für den Tag der Kapitulation Japans im 2. Weltkrieg. Wenige Tage vorher hatten die USA zwei Atombomben auf japanische Städte abgeworfen: am 6. August auf Hiroshima und am 9. August auf Nagasaki. Die großen Verwüstungen und die große Zahl der Opfer dieser Atombombenabwürfe waren ein wichtiger Grund für die Kapitulation Japans. Am 15. August 1945 um 12:00 Uhr Mittag japanischer Standardzeit sendete das japanische Radio eine Erklärung des Tennō (Kaisers) Hirohito an das japanische Volk, daß Japan die Bedingungen der Potsdamer Erklärung akzeptieren werde. Zuvor am selben Tag hatte die japanische Regierung über die Schweizer Botschaft in Washington, D.C. US-Präsident Harry S. Truman diese Kapitulation mitgeteilt. Die formelle Unterzeichnung der Kapitulation fand am 2. September 1945 an Bord des Schlachtschiffs USS „Missouri“ statt. Damit begann zugleich offiziell die Besatzung Japans durch alliierte Streitkräfte, die bis Ende April 1952 andauerte.
-1969: Beginn des Woodstock-Festivals (war ein Musikfestival, das als musikalischer Höhepunkt der US-Hippiebewegung gilt. Es fand offiziell vom 15. bis 17. August 1969 statt, endete jedoch erst am Morgen des 18. August. Der Veranstaltungsort war eine Farm in Bethel 76 Kilometer entfernt von Woodstock im US-Bundesstaat New York). Auf dem Festival traten 32 Bands und Solisten der Musikrichtungen Folk, Rock, Soul und Blues für insgesamt rund 200.000 US-Dollar Gage auf. Auf dem Festivalgelände herrschten chaotische Zustände, da die erwarteten Besucherzahlen um ein Vielfaches übertroffen wurden. Trotzdem blieb die Stimmung bei den hunderttausenden Besuchern friedlich. Das Woodstock-Festival verkörpert bis heute den Mythos des „anderen Amerikas“, des künstlerischen und friedliebenden Amerikas, das sich damals im umstrittenen Vietnamkrieg befand.
-1769: Napoleon Bonaparte (war ein französischer General, Staatsmann und Kaiser) wurde auf der Mittelmeerinsel Korsika geboren.
-1947: Britisch-Indien erlangte Unabhängigkeit, und wurde nach der Zwei-Nationen-Theorie durch die Teilung Indiens in einen hinduistischen Teil, das heutige Indien und einen muslimischen Teil, das heutige Pakistan aufgeteilt.
-1998: die Real IRA verübte in Omagh, der Hauptstadt des County Tyrone in Nordirland auf der Market Street einen Bombenanschlag mit 29 Todesopfern und 250 Verletzten.
-1914: Eröffnung des Panamakanals (ist eine künstliche, etwa 82 Kilometer lange Wasserstraße, die die Landenge von Panama in Mittelamerika durchschneidet, den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet und ihr damit die Fahrt um das Kap Hoorn an der Südspitze Südamerikas erspart).
-1939: Premiere des US-Musicalfilms „Der Zauberer von Oz“ („The Wizard of Oz“ mit US-Schauspielerin Judy Garland in der Hauptrolle) in Hollywood/Kalifornien.

 

 

-1998: Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi – waren eine Serie gleichzeitig gezündeter Autobomben, die in Daressalam, dem tansanischen Regierungssitz, und in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gezündet wurden. Die Urheberschaft für die Anschläge, in deren Folge insgesamt 224 Menschen starben und mehrere Tausend verletzt wurden, wird regionalen Aktivisten des islamistisch-terroristischen Netzwerks al-Qaida unter der Leitung von Osama bin Laden zur Last gelegt.
-1964: der US-Kongress verabschiedete bei insgesamt nur zwei Gegenstimmen die Tonkin-Resolution, diese Resolution bevollmächtigte den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson zum offiziellen Kriegseintritt der USA mit dem kommunistischen Nordvietnam. Grund für das Ersuchen des Präsidenten für die Resolution war der wenige Tage vorhergehende Tonkin-Zwischenfall.
-1942: Beginn der Schlacht um Guadalcanal (war einer der Wendepunkte des 2. Weltkriegs auf dem pazifischen Kriegsschauplatz und lief bei den Amerikanern unter dem Codenamen „Operation Watchtower“. Zum ersten Mal ging die US-Army gegen die mehr und mehr pazifische Inseln besetzenden Japaner in die Offensive. Vom August 1942 bis in den Februar 1943 war die Insel Guadalcanal der Brennpunkt sehr heftiger Kämpfe zu Lande, zu Wasser und in der Luft). In der Nacht zum 7. August 1942 brachte die Task Force 61 unter Vizeadmiral Frank Jack Fletcher rund 19.000 US-Marineinfanteristen in Stellung, um die Insel Guadalcanal und das etwas nördlich gelegene, kleinere Tulagi anzugreifen und zu besetzen.
-1947: das Floß „Kon-Tiki“ (war ein Floß aus Balsaholz, mit dem der Norweger Thor Heyerdahl 1947 über den Pazifik segelte, um zu beweisen, daß die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus möglich war. Namensgeber war Qun Tiksi Wiraqucha, der Schöpfergott in der Mythologie der Inka. Dieser kam der Legende nach aus dem Osten und gründete als Kulturbringer „Kon-Tiki“ die Zivilisation der Inka. Nach einem Krieg segelte er weiter nach Westen) lief im Tuamotu-Archipel auf Grund. Es hatte ca. 3.770 sm (6.980 km) in 101 Tagen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,5 Knoten zurückgelegt. Die Crew konnte an Land gehen und wurde nach einer Woche von Polynesiern entdeckt, die auf der anderen Seite des Atolls lebten.
-1957: der US-Schauspieler Oliver Hardy starb in Hollywood/Kalifornien.
-2005: Peter Jennings (war der führende Nachrichtensprecher des US-Senders ABC) starb in New York City.
-2007: der US-Baseballspieler Barry Bonds („San Francisco Giants“) schlug im Spiel gegen die „Washington Nationals“ seinen 756. Home Run und führt seither die ewige Homerun-Liste der Major League Baseball an. Damit hatte Bonds die alte Bestmarke von Hank Aaron aus dem Jahr 1976 übertroffen.

 

-1975: der US-Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa (als Präsident der Teamsters-Gewerkschaft war Hoffa in den USA als „Herr der Lastkraftwagen“ bekannt) verschwand gegen 14:30 Uhr im Alter von 62 Jahren von dem Parkplatz des Restaurants „Machus Red Fox“ in Bloomfield Hills nördlich von Detroit/Michigan und wurde sieben Jahre nach seinem Verschwinden am 30. Juli 1982 offiziell für tot erklärt.
-1965:  US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den „Social Security Act of 1965“ in Independence/Missouri im Beisein von Harry S. Truman (war ein US-Politiker der Demokratischen Partei und von 1945 bis 1953 der 33. US-Präsident). Dieser hatte während seiner Präsidentschaft ein ähnliches Gesetz schaffen wollen, war damit jedoch im US-Kongress gescheitert. Johnson wollte an Trumans Verdienst um das endlich zustande gekommene Gesetz erinnern, das die bereits 1935 eingeführte Sozialversicherung in den USA erweiterte. Der neu eingeführte steuer- und beitragsfinanzierte Gesundheitsschutz umfasste einerseits „Medicare“, eine öffentliche und bundesstaatliche Krankenversicherung überwiegend für Rentenbezieher ab einem Alter von 65 Jahren und andererseits die nur aus Steuern des Bundes, der Bundesstaaten und der Gemeinden finanzierte „Medicaid“, eine Krankenfürsorge für besonders bedürftige Menschen.
-1916: Black Tom Explosion – war ein Sprengstoffanschlag, den deutsche Agenten auf die Umschlags- und Lagerungseinrichtung für Munitionsgüter auf Black Tom Island in Jersey City/New Jersey verübten, um die Verschiffung dieser Güter an die Entente-Mächte im 1. Weltkrieg – und damit ihren Gebrauch am europäischen Kriegsschauplatz – zu verhindern. Insgesamt wurden 1000 Tonnen Munition, darunter 50 Tonnen TNT, die nach Großbritannien und Frankreich verschifft werden sollten, durch die Explosionen zerstört. Bis zu sieben Menschen (darunter Polizisten, ein Barkassenkapitän und ein Säugling) starben. Der materielle Schaden, den die Explosion anrichtete, wird auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt (inflationsbereinigt heute etwa 365 Millionen Dollar). Der Schaden an der Freiheitsstatue auf Liberty Island wurde auf etwa 100.000 US-Dollar beziffert. Die Beschädigung, die das Denkmal durch die Explosion erfuhr, führte dazu, daß die eigentlich begehbare Fackel, die die Statue in ihrer rechten Hand hält, nach der Black-Tom-Explosion für Besucher gesperrt und bis heute nicht wieder zugänglich gemacht wurde.
-1945: der Schwere Kreuzer USS „Indianapolis“ (CA-35) (war ein Kriegsschiff der United States Navy und gehörte der Portland-Klasse an. Sie wurde während des 2. Weltkrieges im Pazifikkrieg gegen Japan eingesetzt. Benannt war das Schiff nach der Stadt Indianapolis in den USA) wurde vom japanischen U-Boot I-58  unter dem Kommando von Kommandant Kaigun-Taisa Mochitsura Hashimoto torpediert. Das U-Boot schoss einen Torpedofächer von sechs Torpedos ab, von denen zwei das Schiff unter dem vorderen Turm bzw. unter dem Brückenaufbau trafen. Das Schiff legte sich schnell zur Steuerbordseite über und sank in zwölf Minuten. Nach mehreren Tagen konnten nur noch 316 (andere Quellen nennen 317 bzw. 318) der insgesamt 1.196 Besatzungsmitglieder gerettet werden – allein durch die Explosion einer Munitionskammer starben schätzungsweise 300 Besatzungsmitglieder, die restlichen rund 900 Mann konnten das Schiff noch verlassen. Bis zu 100 von ihnen starben jedoch innerhalb weniger Stunden an ihren Verletzungen. Die „Indianapolis“ hatte wenige Tage zuvor u. a. die atomaren Bestandteile für die zum späteren Abwurf über der japanischen Stadt Hiroshima bestimmten Atombombe „Little Boy“ von der US-Westküste nach Tinian (nördlich von Guam) gebracht.
-1863: Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) wurde in Greenfield Township (einer Kleinstadt in Wayne County, in der Nähe von Dearborn, westlich von Detroit/USA) geboren.
-1947: der Schauspieler Arnold Schwarzenegger wurde in Thal/Steiermark/Österreich geboren. 

 

 

-1948: mit der Unterzeichnung der Executive Order 9981 beendete US-Präsident Harry S. Truman die Rassentrennung in der US Army.
-1947: US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnete den National Security Act – war ein wichtiges Gesetz der US-Nachkriegsgeschichte. Mit ihm wurde die Neuausrichtung der US-Sicherheits- und Verteidigungspolitik nach dem Ende des 2. Weltkrieges auf institutioneller Ebene vollzogen. Die wichtigsten Punkte waren:
die Schaffung des Department of Defense (DoD) durch die Zusammenlegung des vorherigen US-Kriegsministeriums und des US-Marineministeriums
die Schaffung der US Air Force (USAF)
die Beibehaltung und Institutionalisierung des während des Krieges eingerichteten Vereinigten Generalstabs, der Joint Chiefs of Staff (JCS)
die Schaffung des Nationalen Sicherheitsrats (NSC)
die Gründung der Central Intelligence Agency (CIA)
-1953: Angriff auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba durch den damaligen Rechtsanwalt Fidel Castro und seine Mitstreiter. 129 Männer und Frauen – insbesondere aus Kreisen der Orthodoxen Partei  – sollten die Moncada-Kaserne mit 810 schwer bewaffneten Soldaten stürmen. Das Ziel war zunächst, sich mit Waffen für den weiteren Kampf gegen das Regime des Diktators Fulgencio Batista zu versorgen. Der Versuch scheiterte, machte Fidel Castro aber bekannt. 103 Angreifer und 16 Soldaten wurden getötet. Batistas Geheimpolizei machte in den folgenden Tagen Jagd auf die Überlebenden.
-1952: Eva Perón (war die „Primera Dama“ – „First Lady“ – Argentiniens und die zweite Frau des Präsidenten Juan Perón) starb in Buenos Aires.
-1856: der irischbritische Dramatiker George Bernard Shaw wurde in Dublin geboren.
-1948: der britische Musiker, Sänger und Songwriter Mick Jagger wurde in Dartford/Kent/England geboren.

 

 

-1969: die erste Mondlandung – die zwei “Apollo 11″Astronauten Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin landeten in der Mondlandefähre “Eagle” auf dem Mond, während Michael Collins, der dritte Astronaut der „Apollo 11“-Mission, im Mondorbit zurückblieb.  Wenige Stunden später betrat Armstrong um 02:56:20 Uhr koordinierter Weltzeit (UTC) als erster Mensch die Mondoberfläche, danach folgte ihm Aldrin. Dabei sagte Armstrong einen der berühmtesten Sätze der Geschichte:

„That’s one small step for man… one… giant leap for mankind.“ („Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit.“)

-1976: die Raumsonde der USRaumfahrtbehörde NASA landete in der Landschaft „Chryse Planitia“ auf dem Mars.
-1944: Attentat vom 20. Juli 1944 auf Diktator Adolf Hitler– ist als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus in die Geschichte eingegangen. Die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (war ein Offizier der deutschen Wehrmacht während des 2. Weltkrieges) bei einer Besprechung im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ unter dem Kartentisch platzierte Sprengladung tötete den Diktator jedoch nicht.
-1919: der Bergsteiger Edmund Hillary wurde in Auckland/Neuseeland geboren.
-1947: der Musiker Carlos Santana wurde in Autlán de Navarro/Jalisco/Mexiko geboren.

 

 

 

 

-1896: William Jennings Bryan (war ein US-Politiker, der als US-Außenminister dem Kabinett von US-Präsident Woodrow Wilson angehörte. Von 1891 bis 1895 saß er für den US-Bundesstaat Nebraska im US-Repräsentantenhaus) hielt in Chicago eine begeistert aufgenommene Parteitagsrede im Wahlkampf um die Präsidentschaft 1896 (er kämpfte darin gegen die Einführung des Goldstandards, es sollte beim Bimetallismus – Gold und Silber –  bleiben), in der er davor warnte, die arbeitende Bevölkerung unter ein „Kreuz aus Gold“ zu zwingen („Kreuz aus Gold“-Rede).
“Wir werden auf ihre Forderung nach einem Goldstandard antworten: Sie werden diese Dornenkrone nicht auf die Brauen der Arbeiterschaft pressen, Sie werden die Menschheit nicht an einem Kreuz aus Gold kreuzigen.”
Seine Nominierung verdankte er dieser Rede und schuf damit eine breite Grundlage für die Demokratische Partei, die sich als „Partei des kleinen Mannes“ und der Sozialreformen gegen Großkapital und imperialistische US-Außenpolitik präsentierte und vor allem im ländlichen Mittleren Westen viele Wählerstimmen errang.
-1947: Verlobung zwischen Prinzessin Elizabeth (am 6. Februar 1952, dem Todestag ihres Vaters Georg VI., des Königs des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirlands, wurde Elisabeth vom Thronfolgerat zur Königin proklamiert) und dem britischen Kriegsmarineoffizier Lieutenant Sir Philip Mountbatten, der vor der Hochzeit zum Duke of Edinburgh ernannt worden war.
-1997: der US-Boxer Mike Tyson wurde aufgrund seines äußerst unsportlichen Verhaltens im letzten Kampf gegen Evander Holyfield (der Rückkampf am 28. Juni 1997  endete nach drei Runden mit der Disqualifikation von Tyson, als dieser seinem Gegner Holyfield, nach Punkten zurückliegend, ein Stück des rechten Ohres abbiss) auf Beschluss der Sportkommission des US-Bundesstaates Nevada die Box-Lizenz auf unbestimmte Zeit entzogen. Zudem musste er drei Millionen Dollar Strafe zahlen.
-1956: der US-Schauspieler Tom Hanks wurde in Concord/Kalifornien geboren.
-2002: der US-Schauspieler Rod Steiger starb in Los Angeles.

 

 

-1853: unter dem Kommando von Matthew Calbraith Perry (war ein US-Seeoffizier, zuletzt im Rang eines Commodore) landeten die sogenannten „Schwarzen Schiffe“ (war ein Name, der westlichen Schiffen gegeben wurde, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in Japan anlandeten) „Mississippi“, „Plymouth“„Saratoga“ und „Susquehanna“ im Hafen von Uraga nahe Edo (dem heutigen Tokio), um die Öffnung Japans gegenüber dem Westen zu erzwingen.
-1839: der US-Unternehmer John D. Rockefeller wurde in Richford/New York geboren.
-1947: „Roswell-Zwischenfall“ – bezeichnen sogenannte Ufologen seit 1980 den Absturz eines angeblichen unbekannten Flugobjekts im Juni oder Juli 1947 bei der Kleinstadt Roswell im Chaves County im US-Bundesstaat New Mexico. Die UFO-Theorie kam durch den Bericht einer Lokalzeitung vom 8. Juli 1947 auf und wurde durch das Buch „Der Roswell-Zwischenfall“ (1980) von Charles Berlitz und William L. Moore, weitere Bücher, Filme und Fernsehdokumentationen verbreitet. Die US-Luftwaffe hat diese Falschmeldung wiederholt, erstmals am 9. Juli 1947, zurückgewiesen: Der Fund sei ein abgestürzter Wetterballon gewesen.
-1994: Kim Il-sung (war ab 1948, spätestens ab Ende der 1950er Jahre, bis zu seinem Tode der unumstrittene diktatorische Machthaber in Nordkorea) starb nach offizieller nordkoreanischer Darstellung in Pjöngjang.
-1986: Kurt Waldheim (war ein österreichischer Diplomat und parteiloser Politiker. Er war von 1968 bis 1970 Außenminister, von 1972 bis 1981 Generalsekretär der Vereinten Nationen und von 1986 bis 1992 Bundespräsident Österreichs) wurde als österreichischer Bundespräsident vereidigt.
-1907: der US-Theater- und Filmproduzent Florenz Ziegfeld Jr.  brachte die „Ziegfeld Follies“ (ist der Titel einer Jahresrevue am New Yorker Broadway, die von 1907 bis 1957 – jährlich bis 1931 – stattfand und zwischen 1910 und 1930 prägenden Einfluss auf die dortige Showszene hatte) auf die Bühne.

 

-1954: der US-Sänger, Musiker und Schauspieler Elvis Presley hielt seine erste richtige Aufnahmesession im Aufnahmestudio Memphis Recording Service von US-Produzent Sam Phillips (der in den Räumlichkeiten auch sein Plattenlabel „Sun Records“, unter dem er erfolgreich vornehmlich schwarze R&B-Musiker wie Howlin’ Wolf, B. B. King, Junior Parker und Joe Hill Louis vermarktete) mit dem Gitarristen Scotty Moore und dem Bassisten Bill Black. Während dieser Session versuchte sich das Trio zunächst an einer ganzen Reihe von Country-Songs, ohne dabei einen eigenen Stil zu entwickeln. Erst als Presley in einer Pause Arthur „Big Boy“ Crudups Bluesnummer „That’s All Right Mama“ anstimmte, sie allerdings völlig neu interpretierte, war ein neuer Sound geboren. „That’s All Right Mama“ gilt als erster Rockabilly-Titel der Geschichte, wobei Rockabilly als Fusion von „schwarzem“ Rhythm & Blues und „weißer“ Country-Musik eine Spielart des Rock-’n’-Roll ist.
-1946: der französische Erfinder Louis Réard präsentierte  im Pariser Nobelbad „Molitor“ den ersten Bikini den Medien. Der Name Bikini stammt von einer Marshallinsel, dem Bikini-Atoll, einem nuklearen Kernwaffentestgebiet der USA.
-2006: Kenneth Lay (war ein US-Geschäftsmann, der als ehemaliger CEO (Vorstandsvorsitzender) des US-Energiekonzerns Enron in einem der größten Bilanzfälschungsskandale eine Schlüsselrolle spielte) starb in Aspen/ Colorado. Die Funktion des CEO und Chairman hatte Lay von 1986 bis zu seinem Rücktritt am 23. Januar 2002 inne, wenig später brach Enron zusammen.  Lay wurde zusammen mit Jeffrey Skilling (besetzte den Posten des CEO von Enron von Februar bis August 2001) am 25. Mai 2006 des Betrugs und Verschwörung im Rahmen des Bankrotts von Enron schuldig gesprochen.
-1975: der US-Tennisspieler Arthur Ashe besiegte im Tennisturnier Wimbledon Championships überraschend Jimmy Connors.
-1947: der US-Baseballspieler Larry Doby bestritt sein erstes Spiel in der American League für die „Cleveland Indians“. Vier Monate, nachdem Jackie Robinson 15. April 1947 die Barriere für schwarze Spieler im Major League Baseball gebrochen hatte und als erster schwarzer Spieler seit 1888 in einem Team der Major Leagues, den „Brooklyn Dodgers“, auflief, war Doby der zweite Afroamerikaner in den Major Leagues und der erste in der American League.
-2002: der US-Baseballspieler Ted Williams („Boston Red Sox“) starb in Inverness/Florida.

 

 

-1953: Hinrichtung von Ethel und Julius Rosenberg auf dem elektrischen Stuhl im Staatsgefängnis Sing Sing in New York. Die beiden waren ein wegen Spionage verurteiltes US-Ehepaar. Ihr Strafprozess erregte Anfang der 1950er weltweites Aufsehen. Ihnen wurde Atomspionage für die Sowjetunion vorgeworfen. Spätere Aussagen deuten darauf hin, dass die Vorwürfe gegen Julius Rosenberg berechtigt gewesen sein könnten, während Ethel lediglich eine Mitwisserin war. Die Spionagevorwürfe wurden weder durch Geständnisse des Ehepaares, noch durch eindeutige Beweise belegt. Trotz heftiger nationaler und internationaler Proteste u.a. von Papst Pius XII., Jean-Paul Sartre, Albert Einstein, Pablo Picasso, Fritz Lang, Bertolt Brecht und Frida Kahlo, wurden beide am 5. April 1951 zum Tode verurteilt.
-1910: der erste „Vatertag“ („Father’s Day“) wurde in den USA in Spokane/Washington gefeiert. 1924 unterstützte US-Präsident Calvin Coolidge die Idee eines nationalen Vatertags. Und im Jahre 1966 unterzeichnete US-Präsident Lyndon Johnson eine Proklamation, die den dritten Junisonntag zum Vatertag erklärte. US-Präsident Richard Nixon erhob 1974, mittels Public Law 92-278, den Vatertag in den Rang eines offiziellen Feiertages für den dritten Sonntag im Juni.
-1865:„Juneteenth“ („Juni“ und „neunzehn“) – ein Feiertag in den USA, der der Erinnerung an die Abschaffung an die Sklaverei in Texas im Jahre 1865 dienen soll. Obwohl die Emanzipations-Proklamation am 22. September 1862, ausgestellt wurde, hatte sie nur minimale Auswirkungen am Anfang. Am 18. Juni 1865 wurde der Unions-General Gordon Granger mit 2.000 Unions-Soldaten nach Galveston/Texas geschickt, um die Befreiung der Sklaven zu erzwingen. Am 19. Juni 1865 verlas Granger die „General Order Nr. 3“, die deklarierte, daß Sklaven frei waren.
-1947: der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie wurde in Bombay/Indien geboren.
-1986: der US-Basketballspieler Len Bias starb in College Park/ Maryland an einer Überdosis Kokain. Len Bias galt als sehr talentierter Spieler und besuchte die University of Maryland, wo er als All-American ausgezeichnet wurde. Bias wurde beim NBA Draft 1986 an zweiter Stelle von den „Boston Celtics“ gewählt.
-1962: die US-Sängerin Paula Abdul wurde in San Fernando/ Kalifornien geboren.

 

-1968: der US-Politiker Robert F. Kennedy (nach einer Karriere als Senatsjurist, Justizminister und Senator strebte er das US-Präsidentenamt an – als aussichtsreicher Kandidat fiel er einem Attentat zum Opfer) wurde in der Nacht vom 4. zum 5. Juni kurz nach einer Dankesrede (Kennedy hatte, nach Siegen in Indiana und Nebraska und einer Niederlage in Oregon, gerade die Vorwahlen in South Dakota und Kalifornien gewonnen) im Ballsaal des Hotels „Ambassador“ in Los Angeles/Kalifornien bei einem Attentat angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Als Täter wurde der palästinensische Einwanderer Sirhan Bishara Sirhan noch am Tatort, der Kaltküche des Hotels, verhaftet. Kennedy starb einen Tag später im „Good Samaritan Hospital“ am Wilshire Blvd. an seinen Verletzungen.
-1967: Sechstagekrieg – zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien dauerte vom 5. Juni bis zum 10. Juni 1967. Als Teilaspekt des Nahostkonfliktes war er nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg (1948) und der Sueskrise (1956) der dritte arabisch-israelische Krieg.
-1947: Ankündigung des Marshallplans (war ein großes Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem 2. Weltkrieg dem an den Folgen des Krieges leidenden Westeuropa zugute kam. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren) – US-Außenminister George C. Marshall (Amtszeit 1947–1949) verkündete in einer zwölf Minuten langen Rede vor der Absolventenklasse der Harvard University (in Cambridge/Massachusetts):

„It would be neither fitting nor efficacious for this Government to undertake to draw up unilaterally a program designed to place Europe on its feet economically. This is the business of the Europeans. The initiative, I think, must come from Europe. The role of this country should consist of friendly aid in the drafting of a European program and of later support of such a program so far as it may be practical for us to do so. The program should be a joint one, agreed to by a number, if not all European nations.“

„Es wäre weder angebracht noch zweckmäßig, wenn die Regierung der Vereinigten Staaten von sich aus ein Programm entwerfen würde, um die wirtschaftliche Wiederaufrichtung Europas durchzuführen. Das ist Sache der Europäer selbst. Ich denke, die Initiative muss von Europa ausgehen. Unsere Rolle sollte darin bestehen, den Entwurf eines europäischen Programms freundschaftlich zu fördern und später dieses Programm zu unterstützen, soweit das für uns praktikabel ist. Das Programm sollte ein gemeinschaftliches sein, vereinbart durch einige, wenn nicht alle, europäischen Nationen.“
-1981: erste AIDS-Berichte in den USA – der US-Doktor Michael S. Gottlieb beschrieb in der am 5. Juni erschienenen Ausgabe des „Morbidity and Mortality Weekly Report“, einem wöchentlichen Bulletin der US-Gesundheitsbehörde CDC, eine Häufung einer seltenen Form der Lungenentzündung.
-2004: der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan (von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der Vereinigten Staaten) starb in Bel Air/Kalifornien.