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Tag Archives: 1945

-1945: Beginn der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse nach dem 2. Weltkrieg, diese umfassten den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof sowie zwölf weitere Nachfolge-Prozesse vor einem amerikanischen Militärgerichtshof, die nach dem 2. Weltkrieg im Justizpalast an der Fürther Straße in der Stadt Nürnberg zwischen dem 20. November 1945 und dem 14. April 1949 gegen Verantwortliche des Deutschen Reichs zur Zeit des Nationalsozialismus durchgeführt wurden.
-1925: Robert F. Kennedy (war ein US-Politiker, der nach einer Karriere als Senatsjurist, United States Attorney General, Justizminister und Senator das US-Präsidentenamt anstrebte) wurde in Brookline/Massachusetts geboren. Robert F. Kennedy fiel als aussichtsreicher Kandidat für das Präsidentenamt in der Nacht vom 4. zum 5. Juni 1968 in Los Angeles/Kalifornien einem Attentat zum Opfer.
-1947:  Großbritanniens Königin Elisabeth II. (damals noch Prinzessin) heiratete den britischen Kriegsmarineoffizier Lieutenant Sir Philip Mountbatten.
-1975: der spanische General und Diktator Franco (Francisco Franco) starb in Madrid. In der Zeit von 1939 bis zu seinem Tod war Franco Staatschef von Spanien. Unter seiner Führung führten rechte Militärs im Juli 1936 einen Staatsstreich gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens durch. Er regierte das Land nach dem Sieg der Aufständischen im Spanischen Bürgerkrieg 1939 bis zu seinem Tod diktatorisch.
-1910: Beginn der Mexikanischen Revolution – als Porfirio Díaz anlässlich einer inszenierten Wahl erneut als Präsident Mexikos bestätigt werden sollte, formierte sich eine breit angelegte Oppositionsbewegung um Francisco Madero. In seinem Namen begannen bewaffnete Gruppen unter Pancho Villa im Norden Mexikos, Emiliano Zapata im südlich der Hauptstadt gelegenen Bundesstaat Morelos und an anderen Orten mit der Rebellion gegen Díaz.
-1966: Broadway-Premiere des Musicals “Cabaret” im Broadhurst Theatre in New York City.

 

 

-1927: Leo Trotzki (war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker) wurde von der Kommunistischen Partei Russlands ausgeschlossen. Josef Stalin wurde uneingeschränkter Herrscher über die Sowjetunion.
-1942: Beginn der Seeschlacht von Guadalcanal nahe der Salomonen-Insel Guadalcanal im Pazifik während des 2. Weltkriegs. US-Armee und japanische Einheiten trafen dort während des Pazifikkriegs aufeinander.
-1815: die US-Bürgerrechtlerin Elizabeth Cady Stanton wurde in Johnstown/New York geboren.
-1929: die US-Schauspielerin Grace Kelly wurde in Philadelphia/Pennsylvania geboren.
-1945:  der kanadische Rockmusiker Neil Young wurde in Toronto/Ontario geboren.

 

 

-1945: die Charta der Vereinten Nationen trat in Kraft, nachdem ChinaFrankreich, die Sowjetunion, Großbritannien, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Mehrheit der Gründungsstaaten die Charta ratifiziert hatten. Die Vereinten Nationen (UN) wurden am 26. Juni 1945 in San Francisco/Kalifornien von 50 Staaten als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes gegründet.
-1952: Dwight D. Eisenhower (war von 1953–1961 der 34. Präsident der Vereinigten Staaten) versprach während seiner Wahlkampfkampagne, den Koreakrieg zu beenden.
-2002: die Täter der Beltway Sniper Attacks wurden verhaftet – der 41-jährige John Allen Muhammad und der 17-jährige Lee Boyd Malvo wufrden schlafend in ihrem Auto, einem blauen Chevrolet Caprice, Baujahr 1990, von einem Trucker auf einem Parkplatz in Maryland entdeckt, der die Polizei alarmierte. Im Wagen fanden die Beamten ein Gewehr und ein Stativ. Beide Männer wurden deshalb wegen unerlaubten Waffenbesitzes verhaftet. Die Beltway Sniper Attacks waren eine Reihe von Angriffen auf die Zivilbevölkerung durch zwei Heckenschützen im Oktober 2002, betroffen war das Gebiet um Washington, D.C. und die Interstate 95 in Virginia. John Allen Muhammad und Lee Boyd Malvo hatten mittels eines mit einer Zieleinrichtung ausgestatteten halbautomatischen Sturmgewehrs auf Passanten geschossen. Mindestens zehn Menschen wurden getötet und drei schwer verletzt, drei weitere Morde konnten den Tätern allerdings nicht nachgewiesen werden. Die Täter traten mehrmals telefonisch oder schriftlich über Notizen am Tatort mit den Behörden in Kontakt. Über das Motiv der Taten gibt es dennoch widersprüchliche Aussagen, darunter Terrorismus, die Erpressung von 10 Millionen Dollar sowie die Verschleierung des geplanten Mordes an der Ehefrau eines der beiden Täter.
-2003: British Airways beendete die Flüge des Überschall-Passagierflugzeugs “Concorde”.
-2005: die US-Bürgerrechtlerin Rosa Parks starb in Detroit/Michigan. Rosa Parks wurde am 1. Dezember 1955 in Montgomery/Alabama verhaftet, weil sie sich weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Dies löste den Montgomery Bus Boycott aus, der neben den Protesten im Fall Emmett Till als Anfang der schwarzen Bürgerrechtsbewegung gilt, die das Ende der „Jim-Crow“-Gesetze herbeiführte.
-1991: der US-Produzent Gene Roddenberry (Drehbuchautor, Fernseh- und Filmproduzent und Schöpfer von “Star Trek”) starb in Santa Monica/Kalifornien.

 

-1989: die Regierung in Ungarn entschloss sich, die streng bewachte Westgrenze für Flüchtlinge aus der DDR zu öffnen. Nachdem Ungarn am 11. September die Grenze für im Land befindliche DDR-Flüchtlinge offiziell geöffnet hatte, flohen binnen drei Tagen 15.000 Menschen und bis zum Monatsende noch einmal fast 20.000.
-1935: der US-Politiker Huey Pierce Long (Demokratische Partei) erlag in Baton Rouge/Louisiana seinen Schussverletzungen, die er zwei Tage zuvor bei einem Attentat im Louisiana State Capitol in Baton Rouge erlitten hatte. Sein mutmaßlicher Mörder, der Arzt Carl Austin Weiss, war sofort von Polizei und Longs Leibwächtern erschossen worden.
-1846: der US-Fabrikant und Erfinder Elias Howe erhielt ein Patent für seine Nähmaschine.
-1955: Erstausstrahlung der US-Westernserie „Rauchende Colts“ („Gunsmoke“) mit US-Schauspieler James Arness in der Hauptrolle im US-Sender CBS.
-1945: der Sänger José Feliciano wurde in Lares/Puerto Rico geboren.

 

 

-1945: formelle Unterzeichnung der japanischen Kapitulationserklärung – Außenminister Shigemitsu Mamoru (im Auftrag und in Vertretung des Kaisers von Japan und der japanischen Regierung) und der Kommandant der Kantōarmee, General Umezu Yoshijirō (im Auftrag und für die kaiserlich-japanischen Generalhauptquartiere) unterzeichneten auf der USS „Missouri“ in der Sagami-Bucht bei Tokio um 9 Uhr vormittags die Urkunde der bedingungslosen Kapitulation. Für die USA unterzeichneten General Douglas MacArthur und Flottenadmiral C. W. Nimitz. Die Kapitulation Japans beendete den 2. Weltkrieg in Asien.
-1944: George H. W. Bush (ist ein US-Politiker der Republikanischen Partei und war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der USA) mußte während des Pazifikkrieges, nachdem ein japanisches Kriegsschiff seinen Torpedobomber (Grumman TBF) in Brand geschossen hatte, mit einem Fallschirm über dem Pazifik, 600 Meilen südlich von Japan,  abspringen. Zwei Kameraden der Besatzung kamen ums Leben. Bush wurde von einem US-Schiff aus dem Ozean gefischt und mit dem Distinguished Flying Cross (Flugverdienstkreuz) dekoriert.
-1864: während des Atlanta-Feldzuges im Amerikanischen Bürgerkrieg kapitulierte die Stadt Atlanta/Georgia gegenüber den Unionstruppen, nachdem Südstaatengeneral John Bell Hood die Stadt evakuiert hatte.
-1666: der „Große Brand von London“ – war eine Feuersbrunst, die vom 2. bis 5. September 1666 vier Fünftel der City of London, zerstörte. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer, aber nach offiziellen Zahlen starben nur neun Personen. Die Stadt wurde nach dem verheerenden Brand neu aufgebaut.
-1969: Hồ Chí Minh (war ein vietnamesischer Revolutionär und Politiker) starb in Ba Vì/Hanoi. Hồ Chí Minh war Premierminister (1945–1955) und Präsident (1955–1969) der Demokratischen Republik Vietnam.
-1985: das Wrack des britischen Passagierschiffes „RMS Titanic“ wurde von einer Expedition, angeführt von Jean-Louis Michel und Robert Ballard, in einer Tiefe von 3.803 Metern im Nordatlantik entdeckt.

 

-1997: Lady Diana Spencer (war als erste Ehefrau des derzeitigen britischen Thronfolgers Charles von 1981 bis 1996 Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches. Aus Dianas Ehe mit Charles stammen die Söhne William sowie Henry) starb in Paris/Frankreich, nachdem der Wagen, in dem Diana mit ihrem damaligen Freund Dodi Al-Fayed saß, um 00:25 Uhr Ortszeit mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler im Autotunnel unter dem Place de l’Alma in Paris prallte. Dianas Partner Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul starben noch am Unfallort. Al-Fayeds Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte den Unfall mit schweren Gesichtsverletzungen. Diana war nicht sofort tot. Sie starb wenige Stunden nach dem Unfall an den Folgen ihrer schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière.
-1980: Formierung der Unabhängigen Selbstverwalteten Gewerkschaft „Solidarität“ (Solidarność) in Polen, nachdem im Danziger Abkommen vom 31. August 1980 die Regierung der zentralen Forderung nach der Zulassung von unabhängigen Gewerkschaften nach langen Verhandlungen stattgegeben wurde. Lech Wałęsa war seit der offiziellen Gründung am 17. September 1980 Vorsitzender von Solidarność. Die staatliche Anerkennung wurde am 10. November 1980 durch die offizielle staatliche Registrierung von Solidarność besiegelt.
-1888: die Prostituierte Mary Ann Nichols (sie war wahrscheinlich das erste Opfer des bis heute nicht identifizierten Serienmörders „Jack the Ripper“) wurde gegen 3:40 Uhr auf dem Boden vor dem verschlossenen Stalleingang in der Buck’s Row (heute Durward Street), einer Hinterstraße in Whitechapel/London, zirka 200 Meter vom Londoner Krankenhaus entfernt aufgefunden.
-1969: der US-Boxer Rocky Marciano starb in der Nähe von Newton/Iowa bei einem Flugzeugabsturz.
-1945: der israelische Geiger Itzhak Perlman wurde in Tel Aviv-Jaffa geboren.
– 1945: der nordirische Musiker Van Morrison wurde in Belfast geboren.

 

-1945: „Victory over Japan Day“ („V-J Day“ – „Sieg-über-Japan-Tag“) steht für den Tag der Kapitulation Japans im 2. Weltkrieg. Wenige Tage vorher hatten die USA zwei Atombomben auf japanische Städte abgeworfen: am 6. August auf Hiroshima und am 9. August auf Nagasaki. Die großen Verwüstungen und die große Zahl der Opfer dieser Atombombenabwürfe waren ein wichtiger Grund für die Kapitulation Japans. Am 15. August 1945 um 12:00 Uhr Mittag japanischer Standardzeit sendete das japanische Radio eine Erklärung des Tennō (Kaisers) Hirohito an das japanische Volk, daß Japan die Bedingungen der Potsdamer Erklärung akzeptieren werde. Zuvor am selben Tag hatte die japanische Regierung über die Schweizer Botschaft in Washington, D.C. US-Präsident Harry S. Truman diese Kapitulation mitgeteilt. Die formelle Unterzeichnung der Kapitulation fand am 2. September 1945 an Bord des Schlachtschiffs USS „Missouri“ statt. Damit begann zugleich offiziell die Besatzung Japans durch alliierte Streitkräfte, die bis Ende April 1952 andauerte.
-1969: Beginn des Woodstock-Festivals (war ein Musikfestival, das als musikalischer Höhepunkt der US-Hippiebewegung gilt. Es fand offiziell vom 15. bis 17. August 1969 statt, endete jedoch erst am Morgen des 18. August. Der Veranstaltungsort war eine Farm in Bethel 76 Kilometer entfernt von Woodstock im US-Bundesstaat New York). Auf dem Festival traten 32 Bands und Solisten der Musikrichtungen Folk, Rock, Soul und Blues für insgesamt rund 200.000 US-Dollar Gage auf. Auf dem Festivalgelände herrschten chaotische Zustände, da die erwarteten Besucherzahlen um ein Vielfaches übertroffen wurden. Trotzdem blieb die Stimmung bei den hunderttausenden Besuchern friedlich. Das Woodstock-Festival verkörpert bis heute den Mythos des „anderen Amerikas“, des künstlerischen und friedliebenden Amerikas, das sich damals im umstrittenen Vietnamkrieg befand.
-1769: Napoleon Bonaparte (war ein französischer General, Staatsmann und Kaiser) wurde auf der Mittelmeerinsel Korsika geboren.
-1947: Britisch-Indien erlangte Unabhängigkeit, und wurde nach der Zwei-Nationen-Theorie durch die Teilung Indiens in einen hinduistischen Teil, das heutige Indien und einen muslimischen Teil, das heutige Pakistan aufgeteilt.
-1998: die Real IRA verübte in Omagh, der Hauptstadt des County Tyrone in Nordirland auf der Market Street einen Bombenanschlag mit 29 Todesopfern und 250 Verletzten.
-1914: Eröffnung des Panamakanals (ist eine künstliche, etwa 82 Kilometer lange Wasserstraße, die die Landenge von Panama in Mittelamerika durchschneidet, den Atlantik mit dem Pazifik für die Schifffahrt verbindet und ihr damit die Fahrt um das Kap Hoorn an der Südspitze Südamerikas erspart).
-1939: Premiere des US-Musicalfilms „Der Zauberer von Oz“ („The Wizard of Oz“ mit US-Schauspielerin Judy Garland in der Hauptrolle) in Hollywood/Kalifornien.

 

 

-1945: US-Präsident Harry S. Truman verkündete in Washington, D.C. die Kapitulation Japans, welche den 2. Weltkrieg in Asien beendete. Tennō Hirohito verkündete den „Kaiserlichen Erlass über das Kriegsende“ des Vortages am 15. August 1945 im Rundfunk. Formell unterzeichnet wurde die japanische Kapitulationserklärung am 2. September 1945.
-2003: großflächiger Stromausfall im Nordosten der USA sowie in Teilen Kanadas. Der Ausfall war die Folge einer Marktaufsplitterung und mangelnder Investitionen nach der Deregulierung des Strommarktes. Jahrzehntealte Netze mit schlechter Wartung konnten die ständig steigende Last nicht mehr verkraften. Der Zusammenbruch war schon seit Jahren vorausgesagt worden.
-1935: US-Präsident Franklin D. Roosevelt unterzeichnete in Washington, D.C. den „Social Security Act“ (die Social Security bezeichnet die staatliche Rentenversicherung im Sozialversicherungssystem der USA und wurde als Teil des New Deal von Roosevelt im Jahre 1935 als öffentliches Rentensystem eingeführt).
-1969: nach einer Eskalation des Nordirlandkonflikts in Derry kam es zum Einsatz britischer Truppen in Nordirland.
-1980: August-Streiks in Polen – Jerzy Borowczak, Bogdan Felski und Ludwik Prondziński riefen unter Führung von Bogdan Borusewicz einen Streik auf der Danziger Leninwerft aus (gefordert wurden u. a. die Rückkehr zur Arbeit von Anna Walentynowicz, eine Lohnerhöhung, der Bau eines Denkmals für die Opfer vom Aufstand vom Dezember 1970).
-1945: der US-Schauspieler Steve Martin wurde in Waco/Texas geboren.

 

-1945: Atombombenabwurf auf Nagasaki in Japan – wurde von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Kernwaffentests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. Nachdem am 6. August 1945 “Little Boy” (war der Codename der ersten Atombombe) vom US-Bomber “Enola Gay” auf die Hafenstadt Hiroshima abgeworfen worden war, folgte der Atombombenabwurf der zweiten Bombe “Fat Man” auf die japanische Hafenstadt Nagasaki. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der 2. Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten.
-1974: US-Präsident Richard Nixon trat als Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen der “Watergate-Affäre” von seinem Amt zurück. Am 8. August 1974 gab er in Washington, D.C. in einer Fernsehansprache bekannt, daß er am folgenden Tag zurücktreten werde. Er kam damit einer drohenden Amtsenthebung zuvor und ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Nach Nixons Rücktritt übernahm US-Vizepräsident Gerald Ford mit den Worten „our long national nightmare is over“ („unser langer nationaler Albtraum ist vorüber“) die Präsidentschaft. Am 8. September 1974 amnestierte er Nixon für alle Straftaten, die diesem während seiner Präsidentschaft vorgeworfen worden waren. Diese Entscheidung war zu jener Zeit äußerst umstritten.
-1969: die hochschwangere US-Schauspielerin Sharon Tate und ihre Freunde Jay Sebring, Abigail Folger und Voyteck Frykowski und der zufällig auf dem Grundstück anwesende 18 Jahre alte Student Steven Parent wurden von Susan Atkins, Patricia Krenwinkel, Linda Kasabian und Charles Watson („Manson Family“ – war eine Hippiekommune um den Musiker und Sektengründer Charles Manson) ermordet. Die Gruppe drang in der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 in Tates Haus am Cielo Drive in Bel Air/Los Angeles/Kalifornien ein und ermordete die Anwesenden durch Schüsse und zahlreiche Messerstiche. Mit dem Blut von Sharon Tate schrieb Susan Atkins das Wort „PIG“ an die Haustür. Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt. Er wurde wegen Verabredung zum Mord zum Tode verurteilt und verbüßt nach Abschaffung der Todesstrafe 1972 in Kalifornien eine lebenslange Haftstrafe im kalifornischen Staatsgefängnis in Corcoran.
-1854: das Buch „Walden. Or life in the Woods“ („Walden. Oder das Leben in den Wäldern“) des US-Schriftstellers Henry David Thoreau wurde veröffentlicht. In seinem Werk beschrieb er sein einfaches Leben am See und dessen Natur, aber er integrierte auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft.
-1964: die US-Musikerin Whitney Houston wurde in Newark/New Jersey geboren.
-1995: der US-Musiker Jerry García (wurde bekannt als Bandleader der Rockgruppe „Grateful Dead“) starb in Lagunitas-Forest Knolls/Kalifornien.

 

-1945: Atombombenabwurf auf Hiroshima in Japan – wurde von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Kernwaffentests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. „Little Boy“ war der Codename der Atombombe, die vom US-Bomber „Enola Gay“ abgeworfen wurde. Am 9. August 1945 folgte der Atombombenabwurf der Bombe „Fat Man“ auf die japanische Hafenstadt Nagasaki. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der 2. Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten.
-1965: US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den „Voting Rights Act“, ein US-Bundesgesetz, das die gleiche Beteiligung von Minderheiten an US-Wahlen, besonders Afroamerikaner, gewährleisten soll. Im Einzelnen schaffte es Analphabetismus-Tests für potenzielle Wähler ab, verbot Gerrymandering, wenn es Minderheiten benachteiligte, zentralisierte die Wählerregistrierung auf Bundesebene in Gegenden, in denen weniger als 50 % der Einwohner registrierte Wähler waren und gab dem US-Justizministerium diverse Kontrollrechte über das Wahlgesetz in Gegenden, in denen Afroamerikaner mehr als 5 % der Bevölkerung stellen. Das Gesetz passierte beide Häuser des US-Kongresses mit großer Mehrheit und wurde 1970, 1975, 1982 und 2006 jeweils vom Kongress erneuert.
-1978: Paul VI. (war von 1963 bis 1978 nach kirchlicher Zählung der 262. Papst der Kirchengeschichte) starb im päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo in der Provinz Rom.
-1881: der schottische Bakteriologe Alexander Fleming (er erhielt 1945 als einer der Entdecker des Antibiotikums Penicillin den Nobelpreis) wurde in Lochfield bei Darvel/East Ayrshire geboren.
-2004: der US-Sänger, Songwriter und Musikproduzent Rick James starb in Los Angeles/Kalifornien geboren.

 

 

 

 

 

 

-1975: der US-Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa (als Präsident der Teamsters-Gewerkschaft war Hoffa in den USA als „Herr der Lastkraftwagen“ bekannt) verschwand gegen 14:30 Uhr im Alter von 62 Jahren von dem Parkplatz des Restaurants „Machus Red Fox“ in Bloomfield Hills nördlich von Detroit/Michigan und wurde sieben Jahre nach seinem Verschwinden am 30. Juli 1982 offiziell für tot erklärt.
-1965:  US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den „Social Security Act of 1965“ in Independence/Missouri im Beisein von Harry S. Truman (war ein US-Politiker der Demokratischen Partei und von 1945 bis 1953 der 33. US-Präsident). Dieser hatte während seiner Präsidentschaft ein ähnliches Gesetz schaffen wollen, war damit jedoch im US-Kongress gescheitert. Johnson wollte an Trumans Verdienst um das endlich zustande gekommene Gesetz erinnern, das die bereits 1935 eingeführte Sozialversicherung in den USA erweiterte. Der neu eingeführte steuer- und beitragsfinanzierte Gesundheitsschutz umfasste einerseits „Medicare“, eine öffentliche und bundesstaatliche Krankenversicherung überwiegend für Rentenbezieher ab einem Alter von 65 Jahren und andererseits die nur aus Steuern des Bundes, der Bundesstaaten und der Gemeinden finanzierte „Medicaid“, eine Krankenfürsorge für besonders bedürftige Menschen.
-1916: Black Tom Explosion – war ein Sprengstoffanschlag, den deutsche Agenten auf die Umschlags- und Lagerungseinrichtung für Munitionsgüter auf Black Tom Island in Jersey City/New Jersey verübten, um die Verschiffung dieser Güter an die Entente-Mächte im 1. Weltkrieg – und damit ihren Gebrauch am europäischen Kriegsschauplatz – zu verhindern. Insgesamt wurden 1000 Tonnen Munition, darunter 50 Tonnen TNT, die nach Großbritannien und Frankreich verschifft werden sollten, durch die Explosionen zerstört. Bis zu sieben Menschen (darunter Polizisten, ein Barkassenkapitän und ein Säugling) starben. Der materielle Schaden, den die Explosion anrichtete, wird auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt (inflationsbereinigt heute etwa 365 Millionen Dollar). Der Schaden an der Freiheitsstatue auf Liberty Island wurde auf etwa 100.000 US-Dollar beziffert. Die Beschädigung, die das Denkmal durch die Explosion erfuhr, führte dazu, daß die eigentlich begehbare Fackel, die die Statue in ihrer rechten Hand hält, nach der Black-Tom-Explosion für Besucher gesperrt und bis heute nicht wieder zugänglich gemacht wurde.
-1945: der Schwere Kreuzer USS „Indianapolis“ (CA-35) (war ein Kriegsschiff der United States Navy und gehörte der Portland-Klasse an. Sie wurde während des 2. Weltkrieges im Pazifikkrieg gegen Japan eingesetzt. Benannt war das Schiff nach der Stadt Indianapolis in den USA) wurde vom japanischen U-Boot I-58  unter dem Kommando von Kommandant Kaigun-Taisa Mochitsura Hashimoto torpediert. Das U-Boot schoss einen Torpedofächer von sechs Torpedos ab, von denen zwei das Schiff unter dem vorderen Turm bzw. unter dem Brückenaufbau trafen. Das Schiff legte sich schnell zur Steuerbordseite über und sank in zwölf Minuten. Nach mehreren Tagen konnten nur noch 316 (andere Quellen nennen 317 bzw. 318) der insgesamt 1.196 Besatzungsmitglieder gerettet werden – allein durch die Explosion einer Munitionskammer starben schätzungsweise 300 Besatzungsmitglieder, die restlichen rund 900 Mann konnten das Schiff noch verlassen. Bis zu 100 von ihnen starben jedoch innerhalb weniger Stunden an ihren Verletzungen. Die „Indianapolis“ hatte wenige Tage zuvor u. a. die atomaren Bestandteile für die zum späteren Abwurf über der japanischen Stadt Hiroshima bestimmten Atombombe „Little Boy“ von der US-Westküste nach Tinian (nördlich von Guam) gebracht.
-1863: Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) wurde in Greenfield Township (einer Kleinstadt in Wayne County, in der Nähe von Dearborn, westlich von Detroit/USA) geboren.
-1947: der Schauspieler Arnold Schwarzenegger wurde in Thal/Steiermark/Österreich geboren. 

 

 

-1914: Beginn des 1. Weltkrieges (wurde von 1914 bis 1918 in Europa, dem Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Weltmeeren geführt und forderte rund 17 Millionen Menschenleben. Annähernd 70 Millionen Menschen standen unter Waffen, etwa 40 Staaten waren am Krieg direkt oder indirekt beteiligt. Nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo durch Gavrilo Princip, dem Mitglied einer bosnischserbischen nationalistischen Bewegung, richtete Österreich-Ungarn in der sogenannten Julikrise am 23. Juli ein Ultimatum an Serbien, was schließlich den Weltkrieg auslöste) durch Kriegserklärung Österreichs an Serbien.
-1932: die US-Army ging in Washington, D.C. gewaltsam gegen Bonus Armee Veteranen (war der populäre Name einer Ansammlung von rund 43.000 Demonstranten – 17.000 Veteranen des 1. Weltkrieges, ihre Familien und andere unterstützende Gruppierungen, die sich im Frühjahr und Sommer 1932 in Washington, D.C.versammelten, um die sofortige Auszahlung einer Entschädigung für ihre Kriegsteilnahme zu verlangen, welche der US-Kongress 1924 per Gesetz in Form eines Fonds und über Zertifikate für die Veteranen zur abschließenden Auszahlung 1945 vorgesehen hatte. Die Differenz zwischen diesem finalen Entschädigungsanspruch und den bereits in Form von Anleihen teilweise darauf ausgezahlten Teilbeträgen – gesetzlich 1931 von ursprünglich 22,5 auf 50% festgesetzt – wurde im Sprachgebrauch der Veteranen und der Kongressmitglieder als Bonus bekannt) vor.  US-Generalbundesanwalt William D. Mitchell ordnete die polizeiliche Evakuierung der Bonus Armee Veteranen an. Bei diesen Aktionen wurden zwei Veteranen durch zwei Polizisten, die sich mit ihren Waffen gegen eine angreifende Menge verteidigten, tödlich verletzt. Auf diese Nachricht hin befahl US-Präsident Herbert Hoover der Armee die Evakuierung der Veteranen. Am Morgen formierten sich unter dem Befehl von General Douglas MacArthur in der Pennsylvania Avenue ein Infanterie- und ein Kavallerie-Regiment mit Unterstützung von 6 Kampfpanzern unter Befehl von Major George S. Patton. Tausende Angestellte verließen ihren Arbeitsplatz und beobachteten das Geschehen. Die Veteranen glaubten zunächst, die Armee sei zu ihren Ehren aufmarschiert und ließen die Soldaten hochleben bis Major Patton einen Angriff der Kavallerie befahl, was die zuschauende Menge mit „Schande, Schande“-Rufen quittierte. Nach der Kavallerieattacke griff die Infanterie mit eingelegtem Bajonett und unter Verwendung eines Arsen enthaltenden und Brechreiz verursachenden Kampfgases des Weltkrieges an und vertrieb die Veteranen und alle Angehörigen aus den Lagern. Nachdem diese über den Anacostia River in das Hauptlager der Veteranen geflohen waren, befahl Präsident Hoover die Attacken einzustellen. General McArthur war jedoch überzeugt, daß die Aktionen der Veteranen ein kommunistischer Umsturzversuch waren, setzte sich daher über den Befehl des Präsidenten hinweg und befahl einen erneuten Angriff. 55 Veteranen wurden verletzt und 135 verhaftet; ein weiterer Teilnehmer der Protestaktionen soll dabei tödlich verletzt worden sein.

-1945: um 15:34 Uhr Ortszeit flog ein Pilot der United States Army Air Forces, Lieutenant Colonel William F. Smith jun mit einem zweimotorigen, unbewaffneten B-25-Bomber auf dem Weg von Bedford in Massachusetts nach Newark in New Jersey wegen eines Navigationsfehlers bei schlechter Sicht, verursacht durch Nebel, in das Empire State Building (ist ein Wolkenkratzer im New Yorker Stadtteil Manhattan) auf Höhe der 78. Etage. 14 Menschen starben hierbei. Das Empire State Building hielt dem Crash problemlos stand und wurde bereits am nächsten Tag wieder eröffnet. Die Schäden am Gebäude wurden innerhalb weniger Monate behoben.
-1929: Jacqueline Kennedy Onassis (war eine US-Journalistin und Verlagslektorin sowie die Ehefrau des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy und die First Lady der USA vom 20. Januar 1961 bis zum 22. November 1963. Während ihrer zweiten Ehe mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis verliehen ihr die Medien den Spitznamen Jackie O.) wurde in Southampton/Long Island/New York geboren.
-1866: die englische Kinderbuchautorin und -illustratorin Beatrix Potter wurde in London geboren.

 

 

 

(Quelle:Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Münster E.V. )

-1945: in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico wurde auf einem 30,5 Meter hohen stählernen Turm in der White Sands Missile Range um 5:29:45 Uhr Ortszeit im Rahmen des „Manhattan-Projekts“ mit dem „Trinity“Atombombentest erstmals eine Atombombe gezündet. „Trinity“ war der Codename des US-Militärs für diese erste Kernwaffenexplosion. Der Codename der  Testwaffe (eine PlutoniumImplosionsbombe) lautete „The Gadget“.  Die Explosion, die 88 TJ Energie freisetzte, also eine Sprengkraft von 21 Kilotonnen TNT-Äquivalent besaß, hinterließ einen 3 Meter tiefen und 330 Meter breiten Krater  in der Wüste. Die Druckwelle war 160 Kilometer weit zu spüren und die atombomben-typische Pilzwolke erreichte 12 Kilometer Höhe. Der Sand in der Explosionsumgebung schmolz wegen der großen Hitze zu grünlichem Glas. Um den Test zu verbergen, meldete das Militär, daß es sich um die Explosion eines Munitionslagers gehandelt habe, und gab den wahren Sachverhalt erst am 6. August, also am Tag des Bombenabwurfs auf Hiroshima, bekannt.
-1973: Offenbarung der „Watergate“-Tonbänder – die Ermittler des „Watergate“-Ausschusses (war ein Untersuchungsausschuss des US-Senats, der den Einbruch ins „Watergate“-Hotel und in Folge die sich daraus entwickelnde „Watergate“-Affäre untersuchte) entdeckten eine ausschlaggebende Tatsache: Alexander Butterfield, der bis Dezember 1972 als Mitarbeiter von US-Präsident Richard Nixons Stabschef  H.R. „Bob“ Haldeman einer der wenigen war, der in dieses streng gehütete Geheimnis eingeweiht gewesen war, sagte aus, daß ein Tonbandsystem im Weißen Haus automatisch alles aufzeichnete, was im Oval Office gesprochen wurde.
-1999: John F. Kennedy jr. (war ein US-Jurist und Verleger – er war das dritte Kind von US-Präsident John F. Kennedy und seiner Frau Jacqueline Bouvier) starb in der Nähe von Martha’s Vineyard, eine Insel im Süden des US-Bundesstaates Massachusetts, auf der auch der Familiensitz der Kennedys liegt, als das das von ihm gesteuerte Flugzeug mit seiner Frau Carolyn Bessette und deren Schwester Lauren Bessette auf dem Weg zur Hochzeit seiner Cousine Rory Kennedy abstürzte. Auch seine Frau und deren Schwester kamen ums Leben.
-2004: Martha Stewart (ist eine prominente US-Fernsehpersönlichkeit und Herausgeberin) wurde in New York von einem Bundesrichter wegen Meineids hinsichtlich ihrer Aktienverkäufe sowie wegen Verschwörung und Behinderung der US-Justiz zu fünf Monaten Gefängnis und fünf Monaten Hausarrest verurteilt. Außerdem musste sie 30.000 Dollar Bußgeld bezahlen, und ihr wurde ein zweijähriges Berufsverbot auferlegt.
-1969: „Apollo 11“ (war eine Raumfahrtmission im Rahmen des „Apollo“-Programms der US-Raumfahrtbehörde NASA und der erste bemannte Flug zum Mond, der eine Mondlandung und eine sichere Rückkehr auf die Erde zum Ziel hatte) startete mit den drei Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins mit einer Saturn-V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida.  Am 19. Juli erreichten sie eine Mondumlaufbahn. Am nächsten Tag landeten Armstrong und Aldrin in der Mondlandefähre „Eagle“, während Collins im Mondorbit zurückblieb. Wenige Stunden später betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, danach folgte ihm Aldrin.

 

 

-1963: US-Präsident John F. Kennedy besuchte während des Kalten Krieges zum 15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke West-Berlin. Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er seine berühmte Rede, in der er an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt seinen berühmten Satz sagte: „Ich bin ein Berliner“. Kennedy sagte auch zukünftig der Stadt und Deutschland die Unterstützung der USA als alliierte Schutzmacht zu.
-1945: Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen – ist der Gründungsvertrag und damit die „Verfassung“ der Vereinten Nationen (UN). Sie wurde durch die 51 Gründungsmitglieder in San Francisco unterzeichnet (Polen unterzeichnete später und wurde dadurch 51. Gründungsmitglied) und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft, nachdem sie von den damals fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates (Frankreich, Sowjetunion, Volksrepublik China, Großbritannien, USA) sowie der Mehrheit der anderen Unterzeichner ratifiziert worden war. Die Charta als völkerrechtlicher Vertrag bindet alle Mitglieder aufgrund der entsprechenden Bestimmungen des Völkerrechts. Änderungen der Charta erfordern eine Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung, darunter die Zustimmung aller fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates.
-2000: Wissenschaftler vervollständigten die erste grobe Karte des menschlichen genetischen Codes. die vorläufigen Ergebnisse wurden veröffentlicht, nach denen 96 % des menschlichen Genoms entschlüsselt wurden (Humangenomprojekt – war ein internationales Forschungsprojekt. Es wurde im Herbst 1990 mit dem Ziel gegründet, das Genom des Menschen vollständig zu entschlüsseln, d. h. die Abfolge der Basenpaare der menschlichen DNA auf ihren einzelnen Chromosomen durch Sequenzieren zu identifizieren).
-1870: der erste Holzsteg („Boardwalk“) in Atlantic City/New Jersey/USA wurde eröffnet.
-1925: US-Premiere der US-Stummfilm-Komödie „Goldrausch“ („The Gold Rush“) von und mit Charles Chaplin

 

-1940: Frankreich und das Deutsche Reich schlossen im 2. Weltkrieg den Waffenstillstand von Compiègne, der den Westfeldzug beendete. Er sah die Besetzung von 60 Prozent des französischen Territoriums durch die deutsche Wehrmacht vor, weitere Teile Frankreichs wurden annektiert. Im unbesetzten Teil Frankreichs bildete sich das eng an Deutschland angelehnte Vichy-Regime. Der Waffenstillstand trat am 25. Juni um 1:35 Uhr in Kraft.
-1941: „Unternehmen Barbarossa“ – war der vom nationalsozialistischen Regime Deutschlands genutzte Deckname für den Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion, mit dem der Deutsch-Sowjetische Krieg begann.
-1945: die US-Amerikaner beendeten während des 2. Weltkrieges die Schlacht um Okinawa gegen die Japaner siegreich. Die Schlacht um Okinawa ging Ende des Monats in Plänkeleien mit Versprengten über, der größte Teil des Inselterritoriums war in der Hand der Amerikaner.
-1938: der US-Boxer Joe Louis besiegte in einem Rückkampf Max Schmeling. Louis gewann souverän in der ersten Runde nach zwei Minuten und vier Sekunden. Dies war Schmelings letzter Boxkampf in den USA.
-1969: die US-Schauspielerin Judy Garland starb in Chelsea/ London an einer versehentlich eingenommenen Überdosis Schlafmittel.
-1987: der US-Schauspieler Fred Astaire starb in Los Angeles/ Kalifornien.