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Tag Archives: 1943

-1940: Luftangriffe auf Coventry – schwerer Bombenangriff auf die englische Industriestadt Coventry durch die deutsche Luftwaffe (“Unternehmen Mondscheinsonate”) während des 2. Weltkriegs.
-1851: Veröffentlichung des Romans “Moby Dick” (von US-Schriftsteller Herman Melville).
-1889: die US-Journalistin und Weltreisende Nellie Bly begann in New York eine 32.800 Kilometer lange Reise um die Welt (eine Nachahmung der Reise aus Jules Vernes Roman “In 80 Tagen um die Welt”). Bly reiste über England, Jules Vernes Wohnort Amiens, Brindisi in Italien, Colombo auf Ceylon, Hongkong, China, Japan und San Francisco.. Nach 72 Tagen, 6 Stunden, 11 Minuten und 14 Sekunden beendete sie die Reise in damaliger Rekordzeit am 25. Januar 1890. Sie war die erste Frau, die unbegleitet von einem Mann eine derartige Reise unternommen hatte, was sie zum Vorbild für viele Frauen machte.
-1943: US-Komponist und Dirigent Leonard Bernstein machte sein Debüt als Dirigent. Der Assistant Conductor des New York Philharmonic Orchestra unter Artur Rodziński musste kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einspringen. Die Aufführung von Robert Schumanns Manfred-Ouvertüre und Richard Strauss’ „Don Quixote“ wurde über Radio landesweit übertragen.
-1900: der US-Komponist Aaron Copland wurde in Brooklyn/New York geboren.

 

 

-1917: während der Oktoberrevolution (nach julianischem Kalender 25. Oktober) in Russland stürzten die Bolschewiki die provisorische Regierung und übernahmen die Macht. Die Oktoberrevolution beseitigte die aus der Februarrevolution hervorgegangene Regierung unter Alexander Kerenski und errichtete einen neuen Staat, der sich selbst als „Diktatur des Proletariats“ verstand.
-2000: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten – in einer der knappsten Wahlen in der Geschichte der USA wurde George W. Bush (Republikaner) zum 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Durch die juristischen Probleme der korrekten Stimmenauszählung im US-Bundesstaat Florida dauerte es nach der Wahl mehr als einen Monat, bis ein Ergebnis feststand. Als der Supreme Court letztinstanzlich eine erneute Nachzählung in bestimmten Wahlkreisen Floridas verbot, war der Wahlsieg des republikanischen Kandidaten offiziell. George W. Bush hatte die Präsidentschaftswahl gegen Al Gore (Demokraten) mit einer bis heute umstrittenen Differenz von 537 Stimmen in Florida gewonnen. Von den entscheidenden insgesamt 538 Wahlmännerstimmen konnte George W. Bush mit 271 Stimmen die Mehrheit für sich gewinnen (eine Stimme mehr als die notwendigen 270). Da die Mehrzahl der Richter am Supreme Court von republikanischen Präsidenten ernannt worden waren, war bereits des Öfteren Kritik an der Objektivität der Entscheidung des Gerichts laut geworden. Durch die öffentliche Kritik an den Wahlmaschinen in Florida wurde der Help America Vote Act entworfen und am 29. Oktober 2002 verabschiedet.
-2000: Hillary Clinton wurde zur Senatorin für den US-Bundesstaat New York gewählt (84 Jahre nachdem die republikanische US-Abgeordnete Jeannette Rankin als erste Frau 1916 für den US-Bundesstaat Montana ins US-Repräsentantenhaus gewählt wurde).
-1962: Richard Nixon (Republikaner) verlor bei den Gouverneurswahlen in Kalifornien.
-1940: die erste Tacoma-Narrows-Brücke (eine Hängebrücke im US-Bundesstaat Washington) stürzte nach nur vier Monaten Betriebszeit aufgrund winderregter Schwingungen spektakulär ein. Menschen kamen bei dem Unglück nicht ums Leben.
-1918: der US-Baptistenpastor Billy Graham wurde in Charlotte/North Carolina geboren.
-1991: der US-Basketballspieler Magic Johnson („Los Angeles Lakers“) gab in einer Pressekonferenz 1991 sein sofortiges Karriereende bekannt, nachdem er bei einer Routineuntersuchung vor der Saison 1991/92 positiv auf HIV getestet worden war.
-1943: die kanadische Sängerin Joni Mitchell wurde in Fort Macleod/Alberta geboren.

 

 

-2001: der Tag nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 – waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City, American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm, United-Airlines-Flug 175 in den Südturm und eines, American-Airlines-Flug 77,  in das Pentagon in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, das wahrscheinlich ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. treffen sollte, brachte der Pilot der Entführer während Kämpfen mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. Etwa 15.100 von etwa 17.400 Personen konnten sich aus den WTC-Gebäuden retten. Die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. Die USA und ihre Verbündeten reagierten mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001, um al-Qaida zu zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden zu fassen oder zu töten und das Regime der Taliban zu entmachten. Die USA begründeten auch den Irakkrieg 2003 unter anderem mit den Anschlägen. Bin Laden bekannte sich 2004 erstmals dazu, die Anschläge initiiert zu haben. Osama bin Laden wurde am frühen Morgen des 2. Mai 2011 bei der von US-Präsident Barack Obama befohlenen Erstürmung seines Anwesens in Abbottabad/Pakistan von Spezialeinheiten der Navy Seals im zweiten Stock erschossen (“Operation Neptune’s Spear”).
-1943: Benito Mussolini (war Diktator des Königreiches Italien von 1922 bis 1943 und der Italienischen Sozialrepublik von 1943 bis 1945) wurde im 2. Weltkrieg von deutschen Fallschirmjägern aus dem Campo Imperatore in den Abruzzen befreit („Unternehmen Eiche“). Nach der Landung der Alliierten auf Sizilien („Operation Husky“) setzte der Große Faschistische Rat Mussolini am 25. Juli 1943 mit einfachem Mehrheitsbeschluss ab. Mussolini wurde, als er seine Demission vom Amt des Ministerpräsidenten einreichen wollte, auf Befehl von König Viktor Emanuel III. verhaftet und an wechselnden Orten interniert, um eine eventuelle Befreiungsaktion zu erschweren. Inzwischen verhandelte Marschall Pietro Badoglio mit den USA und schloss mit ihnen den Waffenstillstand von Cassibile, der am 8. September 1943 öffentlich gemacht wurde. Deutsche Truppen besetzten daraufhin Italien („Fall Achse“).
-1960: Präsidentschaftskandidat John F. Kennedy (Demokratische Partei – war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten) hielt in der „Greater Houston Ministerial Association“, einer Gruppe von protestantischen Geistlichen, eine Rede über seine Ansicht von Religion.
-1953: John F. Kennedy heiratete Jacqueline Bouvier in Newport/Rhode Island.
-1977: Steve Biko (war ein bekannter Student und Bürgerrechtler in Südafrika. Er gilt als ein Begründer der Black-Consciousness-Bewegung) starb in Pretoria/Südafrika in einem Gefängniskrankenhaus, nachdem ihm in einem Gefängnis in Port Elizabeth durch Foltermaßnahmen während Verhöre schwere Kopfverletzungen zugefügt wurden.
-2003: der US-Country-Sänger Johnny Cash starb in Nashville/Tennessee.

 

-1901: der Anarchist Leon Czolgosz schoss US-Präsident William McKinley (Republikanische Partei) beim Besuch der Pan-American Exposition, der Weltausstellung in Buffalo/New York an. McKinley erlag seiner Verwundung am 14. September 1901. Sein Nachfolger im Weißen Haus wurde der bisherige Vizepräsident Theodore Roosevelt, der erst im März desselben Jahres die Nachfolge des während McKinleys erster Amtsperiode verstorbenen Garret Hobart angetreten hatte. Als Reaktion auf die Ermordung McKinleys beauftragte der Kongress den Secret Service, der zuvor nur für die Bekämpfung von Finanzkriminalität zuständig war, mit dem Schutz des Präsidenten.
-1997: Beisetzungszeremonie für Diana, Princess of Wales, der ersten Ehefrau des britischen Thronfolgers Charles. Auf Londons Straßen nahmen etwa drei Millionen Menschen Anteil. Das Verfolgen der Fernsehübertragung war mit geschätzten 2,5 Milliarden Zuschauern das bis dahin weltweit größte Medienereignis. Die Trauerfeier fand in der Westminster Abbey statt. Als enger Freund der Verstorbenen sang der britische Popmusiker Elton John bei der Feier eine mit neuem Text versehene Version seines alten Liedes „Candle in the Wind“. Diana wurde im engsten Familienkreis in Althorp auf dem Familiensitz der Spencers begraben. Ladi Di starb am 31. August 1997 starb in Paris/Frankreich, nachdem der Wagen, in dem Diana mit ihrem damaligen Freund Dodi Al-Fayed saß, um 00:25 Uhr Ortszeit mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler im Autotunnel unter dem Place de l’Alma in Paris prallte. Dianas Partner Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul starben noch am Unfallort. Al-Fayeds Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte den Unfall mit schweren Gesichtsverletzungen. Diana war nicht sofort tot. Sie starb wenige Stunden nach dem Unfall an den Folgen ihrer schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière.
-1997: Trauer um Mutter Teresa (bürgerlich Anjezë Gonxhe Bojaxhiu), die am 5. September 1997 in Kalkutta/Indien gestorben war. Mutter Teresa war eine durch ihre humanitären Hilfsprojekte für Arme weltweit bekannte römisch-katholische Ordensschwester und Trägerin des Friedensnobelpreises (1979).
-1916: der erste Selbsteinkaufladen wurde von Clarence Saunders erfunden. Saunders eröffnete den ersten Laden („Piggly Wiggly“-Lebensmittelgeschäft) entsprechend seiner Vorstellungen in der Jefferson Street 79 in Memphis/Tennessee.
-1998: der japanische Regisseur Akira Kurosawa starb in Setagaya/Tokio.
-1943: der britische Sänger, Bassist, Komponist und Texter Roger Waters („Pink Floyd“) wurde in Great Bookham geboren.

 

 

-1969: Hurrikan „Camille“ (war ein Hurrikan der Kategorie 5. „Camille“ hielt, bevor 2005 Hurrikan „Katrina“ auftrat, den Rekord über die höchste Sturmflut, die je in den USA gemessen wurde: 7,3 Meter) traf die Gegend um das Mississippi-Delta am 17./18. August. „Camille“ tötete in den US-Bundesstaaten Alabama, Mississippi und Louisiana 143 Menschen und verwüstete einen großen Bereich der Golfküste. Insgesamt wurden 8.931 Leute verletzt, 5.662 Häuser zerstört und 13.915 Häuser schwer beschädigt. Viele der Opfer waren Küstenbewohner, die sich einer Evakuierung verweigert hatten. Die geschätzten Gesamtschäden betrugen inflationsbereinigt 6,1 Mrd. US-Dollar (1996).
-1998: US-Präsident Bill Clinton gestand in der „Lewinsky“-Affäre vor einer Grand Jury in Washington, D.C., daß er eine „unangemessene“ Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky gehabt hatte. Am selben Abend erklärte er die Umstände in einer Fernsehübertragung.
-1896: der US-Goldsucher George Washington Carmack und seine indianischen Verwandten Tagish Charlie (eigentlicher Name Dawson Charlie) und Skookum Jim (war ein Angehöriger der Tagish First Nation im kanadischen Yukon) fanden Gold im Rabbit Creek, in der Nähe des Zuflusses des Klondike River in den Yukon River, der daraufhin flugs in Bonanza Creek umbenannt wurde. Die Gegend war so abgelegen, daß die Kunde vom großen Goldfund erst am 14. Juli 1897 mit dem Raddampfer „Excelsior“ die Außenwelt erreichte. Sofort begann der Klondike-Goldrausch.
-1807: der Seitenraddampfer „Clermont“ (war das erste kommerziell erfolgreich eingesetzte Dampfschiff der Welt) von US-Ingenieur Robert Fulton absolvierte seine Jungfernfahrt. Die „Clermont“ wurde ab 1807 als Linienschiff entlang des Hudson Rivers zwischen New York und Albany eingesetzt.
-1987: Rudolf Heß (war ein nationalsozialistischer Politiker. Heß war ab 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Mitglied des Ministerrates für Reichsverteidigung. 1933 ernannte ihn Diktator Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter) starb im Kriegsverbrechergefängnis Spandau durch Suizid. 1941 während des 2. Weltkrieges flog Heß nach Großbritannien, um die britische Regierung zu einem Friedensschluss zu bewegen. Er wurde in Kriegsgefangenschaft genommen und 1945 dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Heß wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt.
-1943: der US-Schauspieler Robert De Niro wurde in New York City/New York geboren. 

 

 

-1964: Tonkin-Zwischenfall – bezeichnet man die Ereignisse im Golf von Tonkin, vor der Küste des damaligen Nordvietnams, im August 1964, bei denen ein US-Kriegsschiff, der Zerstörer USS „Maddox“ angeblich in ein Gefecht mit nordvietnamesischen Schnellbooten verwickelt wurde.  Am Mittag des 2. August traf die in Gefechtsbereitschaft stehende „Maddox“ bei ihrer Fahrt entlang der Küste auf drei nordvietnamesische Schnellboote. Deren Versuche, den Zerstörer zu umkreisen und vor der Küste zu stellen, misslangen jedoch. Die „Maddox“ fuhr auf das offene Meer hinaus und forderte umgehend Luftunterstützung von dem in der Nähe befindlichen Flugzeugträger USS „Ticonderoga“ an, wo sich einsatzbereite Angriffsflugzeuge bereits in der Luft befanden. Nach amerikanischer Darstellung wurde eines der Schnellboote manövrierunfähig geschossen und die beiden anderen beschädigt, während die „Maddox“ mehreren Torpedos ausweichen konnte und nur leichte Treffer durch Maschinengewehrfeuer hinnehmen musste. Daraufhin zog sich das Schiff aus den Gewässern zurück. Am Abend des 4. August, gab US-Verteidigungsminister Robert McNamara eine Meldung von Admiral Ulysses S. Grant Sharp, Kommandeur der Einsatzgruppe Pazifik, an den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson weiter, wonach die beiden Zerstörer „Maddox“ und die USS „Turner Joy“ weiter südlich unter erneutem Torpedobeschuss lägen. Auf die Nachfrage des Präsidenten konnte er die Angreifer nicht genau identifizieren, erklärte aber, daß die Torpedos vermutlich von nordvietnamesischen Schiffen kämen. Wenige Stunden später gab Johnson den Befehl zu Vergeltungsschlägen mit Luftangriffen auf nordvietnamesische Hafenanlagen und Flugabwehrstellungen. Der Zwischenfall wurde von der US-Regierung unter Johnson als Begründung für die sogenannte Tonkin-Resolution angeführt, welche die offizielle Beteiligung der USA an den damals stattfindenden Feindseligkeiten zwischen den beiden Landesteilen vorsah, die sich in der Folge zum Vietnamkrieg (1965–75) ausweiteten. Spätere Aussagen von Beteiligten lassen darauf schließen, daß am 4. August kein Gefecht stattgefunden hatte bzw. daß die „Maddox“ und die „Turner Joy“ auf nicht vorhandene Gegner gestoßen waren. 1971 veröffentlichte der Pentagon-Mitarbeiter Daniel Ellsberg einen als „Pentagon-Papiere“ bekannt gewordenen Bericht, der die Darstellung des Zwischenfalls durch die frühere Regierung als bewusste Falschinformation entlarvte. Zu diesem Zeitpunkt hatten der Krieg in Vietnam und die US-Beteiligung bereits ihren Höhepunkt erreicht. Am 30. November 2005 gab der US-Geheimdienst NSA geheime Dokumente frei und bestätigte damit indirekt, aber offiziell, daß der Vietnamkrieg infolge einer bewussten Falschmeldung an US-Präsident Johnson begann.
-1990: 2. Golfkrieg – begann mit der gewaltsamen Annexion Kuwaits durch den Irak. Ungefähr 100.000 irakische Soldaten mit Panzertruppen und Infanterie und Unterstützung durch Flugzeuge drangen in Kuwait ein und eroberten strategische Positionen im Land, einschließlich des Palastes des Emirs. Der Scheich Jaber Al Ahmad Al Sabah floh mit seiner Familie nach Saudi-Arabien. Soldaten plünderten medizinische Versorgungseinrichtungen und bemächtigten sich der Medien. Tausende westlicher Touristen behielt der Irak als Geiseln zurück und versuchte später, sie als Verhandlungsmasse einzusetzen. Der Irak stellte zunächst eine „befreite“ kuwaitische Marionettenregierung unter Alaa Hussein Ali auf – die er aber schnell auflöste – und erklärte am 8. August die Annexion Kuwaits. Ab dem 16. Januar 1991 begann eine Koalition angeführt von den Vereinigten Staaten und legitimiert durch die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits („Operation Desert Storm“/“Operation Wüstensturm“).
-1943: John F. Kennedy (war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten und Mitglied der Demokratischen Partei. Die Hintergründe seiner Ermordung 1963 sind bis heute umstritten) nahm im 2. Weltkrieg als Kommandant des Schnellbootes PT-109 an einer geheimen Nachtaktion bei den Salomonen teil. PT-109 wurde während der Operation von dem japanischen Zerstörer „Amagiri“ gerammt und sank. Zwei Mitglieder von Kennedys Crew starben. Kennedy selbst wurde an seinem Rücken verletzt.
-1923: Warren G. Harding (war ein US-Politiker und der 29. Präsident der Vereinigten Staaten. Dieses Amt hatte er von 1921 bis 1923 inne) starb während der laufenden Amtszeit in San Francisco/Kalifornien.
-1876: der US-Western- beziehungsweise Revolverheld Bill Hickok (genannt „Wild Bill“) wurde in Deadwood/South Dakota von Jack McCall im Saloon No 10 hinterrücks ermordet.

 

 

-1893: Lizzie Borden (war eine US-Amerikanerin, die des Mordes an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter verdächtigt wurde) wurde freigesprochen. Die Umstände der Verhandlung und der Urteilsspruch bekamen große mediale Aufmerksamkeit. Der tatsächliche Tathergang ist bis heute nicht vollständig geklärt.
-1837: Victoria (war von 1837 bis 1901 Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und trug ab 1876 als erster britischer Monarch und zweiter Mensch überhaupt den Titel Kaiser von Indien) bestieg im Alter von 18 Jahren nach dem Tod ihres Onkels Wilhelm IV. den Thron. Am 21. Juni erfolgte die Proklamation im St. James’s Palace.
-1943: Rassenunruhen in Detroit (im US-Bundesstaat Michigan) – die dreitägigen Tumulte konnten erst durch Bundestruppen beendet werden und 34 Menschen starben.
-1967: der US-Boxer Muhammad Ali wurde wegen Wehrdienstverweigerung während des Vietnamkrieges zu fünf Jahren Gefängnis und 10.000 US-Dollar Strafe verurteilt, blieb aber gegen Kaution auf freiem Fuß. Später wurde das Urteil aufgehoben, aber er erhielt keine Boxlizenz. Sein Reisepass wurde eingezogen und er musste drei Jahre inaktiv bleiben.
-1975: US-Premiere des US-Spielfilms „Der weiße Hai“ („Jaws“/Regie Steven Spielberg, mit den Schauspielern Roy Scheider, Robert Shaw und Richard Dreyfuss).

 

 

-US-Präsident Lyndon B. Johnson verkündete 1968 während des Vietnamkriegesdie Einschränkung der amerikanischen Bombenangriffe auf Nordvietnam — und seinen Verzicht auf eine Wiederwahl.
-wenige Wochen vor Eröffnung der Weltausstellung in Paris 1889 wurde der Eiffelturm eröffnet. Sein Erbauer Gustave Eiffel bestieg – da der Fahrstuhl noch nicht fertiggestellt war – mit einer Delegation gegen 13:30 Uhr den Turm und hisste an dessen Spitze eine französische Trikolore, die 7 Meter lang und 4,40 Meter breit war.
Terri Schiavo (war eine US-Amerikanerin aus Saint Petersburg/Florida, die bei einem Zusammenbruch eine durch Sauerstoffmangel ausgelöste schwere Gehirnschädigung erlitten hatte und sich infolge dessen von 1990 bis zu ihrem Tod 15 Jahre lang im Wachkoma befand. Sie war Gegenstand einer von den Medien verfolgten Auseinandersetzung zwischen ihrem Ehemann Michael Schiavo und ihren Eltern Mary und Bob Schindler über die Fortsetzung lebenserhaltender Maßnahmen, wodurch sie in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte über dieses Thema geriet) starb 2005 in Pinellas Park/Florida – 13 Tage nachdem die künstliche Ernährung am 18. März auf eine Anordnung eines Richters erneut abgebrochen wurde.
-Uraufführung des Musicals „Oklahoma!“ 1943 im St. James Theatre am New Yorker Broadway.
-die mexikanisch-US-amerikanische Tejano-Sängerin Selena Quintanilla-Pérez wurde 1995 in Corpus Christi/Texas von Yolanda Saldivar (gehörte zum engsten Freundeskreis der Sängerin. Sie wurde Managerin der Boutiquen und Präsidentin von Selenas Fanclub) erschossen.

 

 

-der philippinische Diktator Ferdinand Marcos floh 1986 nach einem Volksaufstand („EDSA-Revolution“) zusammen mit seiner Familie mit Hilfe der auf den Philippinen stationierten US-Armee nach Guam. Marcos war der zehnte Präsident der Philippinen und regierte ab 1972 das Land diktatorisch.
Nikita Chruschtschow (ein sowjetischer Politiker. Von 1953 bis 1964 war er Parteichef der KPdSU, von 1958 bis 1964 außerdem Regierungschef) machte auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956 in Moskau mit einer fünfstündigen Geheimrede hinter verschlossenen Türen einige von Diktator Josef Stalins Verbrechen, vor allem die „Säuberungen“ der 1930er Jahre an kommunistischen Parteimitgliedern, bekannt und verurteilte sie. Er wollte die KPdSU so auf eine Entstalinisierung vorbereiten und Handlungsspielraum für eine vorsichtige Reformpolitik gewinnen.
-US-Erfinder Samuel Colt erhielt 1836 das U.S. Patent mit der Nummer 9.430X für seine Revolverkonstruktion. Colt gilt als der Erfinder der ersten funktionierenden Feuerwaffe mit Drehzylinder, allgemein als Revolver bekannt. Genau genommen war er nur Produzent und Patentinhaber. Seine verbesserte Revolver-Konstruktion geht auf die Erfindungen und Patente von Artemus Wheeler (Percussionsrevolver), Elisha Collier (Collier-Revolver) und Cornelius Coolidge zurück.
-der US-Boxer Cassius Marcellus Clay Jr. (Muhammad Ali) wurde 1964 nach einem Weltmeisterschaftskampf gegen Sonny Liston in Miami Beach/Florida Boxweltmeister im Schwergewicht.
-der englische Musiker George Harrison (Leadgitarrist der „Beatles“) wurde 1943 in Liverpool/England geboren.

 

 

-die britische Rockband „The Beatles“ hatte 1964 in den USA ihren ersten Auftritt in der „Ed Sullivan Show“ (CBS). Die „Beatles“ traten mit fünf Stücken („All My Loving“, „Till There Was You“, „She Loves You“, „I Saw Her Standing There“ und „I Want to Hold Your Hand“) in der Show auf. 73,7 Millionen Zuschauer an den Fernsehschirmen verfolgten die Live-Sendung.
-Beginn der antikommunistischen Kampagne (gegen die angebliche Unterwanderung des US-Regierungsapparats durch Kommunisten) des republikanischen US-Politikers Joseph McCarthy („McCarthy-Ära“) 1950. Vor dem Republican Women’s Club in Wheeling/West Virginia, erklärte McCarthy am 9. Februar 1950, er sei im Besitz einer Liste mit den Namen von 250 Personen, von denen US-Außenminister Dean Acheson wisse, daß es sich bei ihnen um „Mitglieder der kommunistischen Partei“ handle und die „dennoch weiterhin im Außenministerium arbeiten und dessen Politik mitbestimmen“ dürften.
-während des 2. Weltkriegs endete auf dem pazifischen Kriegsschauplatz 1943 die Schlacht um Guadalcanal. Vom August 1942 bis in den Februar 1943 war die Insel Guadalcanal (eine pazifische Insel der Salomon-Inseln) der Brennpunkt sehr heftiger Kämpfe zu Lande, zu Wasser und in der Luft zwischen den pazifischen Alliierten und den Japanern. Auch die Nachschubwege nach Guadalcanal waren dabei heftig umkämpft. Beide Seiten verloren Flugzeugträger, mehrere Kreuzer und zahlreiche kleinere Schiffe. Im Verlaufe des Konfliktes um Guadalcanal wurden etwa 50 Schiffe beider Seiten durch Luftangriffe und Seeschlachten versenkt.
-der sowjetische Politiker Juri Wladimirowitsch Andropow (war ab November 1982 bis zu seinem Tod Generalsekretär des ZK der KPdSU sowie ab Juni 1983 als Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets das Staatsoberhaupt der Sowjetunion) starb 1984 in Moskau.
-die US-Schriftstellerin und politische Aktivistin Alice Walker wurde 1944 in Eatonton/Georgia geboren.

 

-die Vernichtung der deutschen 6. Armee in Stalingrad (Schlacht von Stalingrad) 1943 während des 2. Weltkrieges. Nach dem deutschen Angriff auf die Stadt in Sommer und Herbst 1942 wurden über 230.000 Soldaten der Wehrmacht und ihrer Verbündeten im November 1942 durch die Rote Armee der Sowjetunion eingekesselt. Die meisten verbliebenen Soldaten stellten Ende Januar/Anfang Februar 1943 die Kampfhandlungen ein und gingen in Gefangenschaft, ohne daß es jedoch eine offizielle Kapitulation gab. Der Nordkessel mit 21 deutschen und zwei rumänischen Divisionen und dem General der Infanterie Karl Strecker als Kommandierendem General kapitulierte am 2. Februar 1943.
-der ugandische Diktator Idi Amin erklärte sich 1971 zum Präsidenten von Uganda und zum Chef der Streitkräfte. Am 25. Januar 1971 ergriff Idi Amin in einem zuerst unblutigen Putsch die Macht, während Premierminister Milton Obote an einer Konferenz der Commonwealth-Staaten in Singapur teilnahm.
-der irische Schriftsteller James Joyce wurde 1882 in Dublin geboren.
-der US-Schauspieler Gene Kelly starb 1996 in Beverly Hills/Los Angeles
-der britische Punkrock-Musiker Sid Vicious (Bassist der Band Sex Pistols) starb 1979 in New York.

 

 

-der US-Schriftsteller Edgar Allan Poe wurde 1809 in Boston/ Massachusetts geboren. Poe prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorgeschichte.
Robert Edward Lee wurde 1807 auf der Stratford Hall Plantage/Virginia geboren. Robert Edward Lee war Oberst des US-Heeres und der erfolgreichste General des konföderierten Heeres (Confederate States Army), sein bedeutendstes Kommando während des amerikanischen Bürgerkrieges (1861–1865) war der Oberbefehl über die Nord-Virginia-Armee. Schließlich wurde er im Januar 1865 zum Oberbefehlshaber des konföderierten Heeres ernannt.
Indira Gandhi (von 1966 bis 1977 und von 1980 bis 1984 Premierministerin Indiens) wurde 1966 vom Unterhaus des indischen Parlamentes (Lok Sabha) zur Premierministerin gewählt.
-einen Tag vor seinem Ausscheiden aus dem Amt räumte US-Präsident Bill Clinton 2001 ein, in der Lewinsky-Affäre nicht die volle Wahrheit gesagt zu haben. Im Gegenzug wollte die Justiz gegen Clinton keine Anklage mehr erheben. Er verlor aber für fünf Jahre seine Anwaltslizenz im Heimatstaat Arkansas und musste 25.000 US-Dollar Strafe zahlen.
-die US-Sängerin Janis Joplin wurde 1943 in Port Arthur/ Texas geboren.
-die US-Country-Sängerin Dolly Parton wurde 1946 in Sevierville/Sevier County/Tennessee geboren.

 

 

-US-Bürgerrechtler Martin Luther King wurde 1929 in Atlanta/Georgia geboren.
-US-Präsident Richard Nixon erklärte 1973 das Ende offensiver militärischer Aktionen durch die USA im Vietnamkrieg. Der Pariser Friedensvertrag 1973 wurde am 27. Januar 1973 von allen Beteiligten unterzeichnet und sah die Beendigung des US-Militäreinsatzes in Vietnam vor. Es handelte sich um das „Abkommen über die Beendigung des Krieges und die Wiederherstellung des Friedens in Vietnam. Damit wurden jegliche Kriegshandlungen in Vietnam eingestellt, man erhoffte sich ohne weiteres Eingreifen der Vereinigten Staaten und anderer Länder den Weg zum Frieden, den Südvietnam fortan im Sinne der nationalen Eintracht einlenken sollte. Am 29. März 1973 verließ schließlich der letzte US-Soldat Südvietnam, kurz zuvor waren 591 amerikanische Kriegsgefangene entlassen worden.
Elisabeth I. wurde 1559 im Alter von fünfundzwanzig Jahren in der Westminster Abbey zur Königin von England und Irland gekrönt.
-das Pentagon, der Hauptsitz des US-Verteidigungsministeriums bei Washington, wurde 1943 fertiggestellt.
-der erste Super Bowl nach heutigem Vorbild wurde 1967 zwischen den Green Bay Packers und den Kansas City Chiefs (35-10) im Los Angeles Memorial Coliseum als AFL-NFL World Championship Game ausgetragen. Der Super Bowl ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga National Football League (NFL). Er findet in der Regel am ersten Sonntag im Februar statt.

 

 

-Amtsantritt des US-Politikers George Wallace (Demokratische Partei) als Gouverneur des US-Bundesstaates Alabama 1963. In seiner Rede zur Amtseinführung 1963 erklärte Wallace: „Rassentrennung heute, Rassentrennung morgen und Rassentrennung für immer!“ Diese Zeilen wurden von Wallaces neuem Redenschreiber, Asa Carter, geschrieben. Wallace behauptete später, er habe diesen Teil der Rede nicht gelesen, bevor er sie hielt, und daß er es unmittelbar danach bedauert habe.
-der amerikanische Kontinentalkongress ratifizierte 1784 den mit Großbritannien ausgehandelten Frieden von Paris, welcher den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete.
Casablanca-Konferenz 1943-sie wurde vom 14. bis zum 26. Januar 1943 in der marokkanischen Stadt Casablanca abgehalten und war ein Geheimtreffen der Anti-Hitler-Koalition zwischen US-Präsident Franklin D. Roosevelt, dem britischen Premierminister Winston Churchill und den Combined Chiefs of Staff (CCS) während des 2. Weltkriegs.
-US-Schauspielerin Marilyn Monroe und Baseballstar Joe DiMaggio heirateten 1954. Die Ehe dauerte nur neun Monate. Am 31. Oktober 1954 wurde die Ehe wegen gegenseitiger seelischer Grausamkeit wieder geschieden.
-die US-Show „Today“ (US-Network NBC) startete 1952. Der Erfinder von „The Today Show“ war Pat Weaver. Nach seinen Ideen ging am 14. Januar 1952 die Sendung mit Dave Garroway erstmals auf Sendung. Das Maskottchen der ersten Jahre war der Schimpanse J. Fred Muggs.