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Tag Archives: 1942

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-1954: nach tagelanger Diskussion stimmten im US-Senat eine Mehrheit von 67 zu 22 für eine Verurteilung von Senator Joseph McCarthy (“McCarthy-Ära”). Ende Juli 1954 beantragte Ralph Flanders im Senat, McCarthy wegen unpassenden Verhaltens zu rügen. Ein Unterausschuss unter Vorsitz von Senator Arthur Vivian Watkins wurde eingerichtet, um die 46 Vorwürfe zu untersuchen, die gegen McCarthy erhoben wurden. Die meisten dieser Punkte erwiesen sich nicht als stichhaltig oder fanden keine Mehrheit unter den Ausschussmitgliedern. Übrig blieben zwei Punkte: McCarthy hatte sich 1952 gegenüber einem Unterausschuss des Senats unkooperativ gezeigt und zweitens hatte er das Watkins Committee als „unwissentliche Magd“ der Kommunisten bezeichnet. Auf der Basis des Ergebnisses dieser Überprüfung empfahl der Ausschuss, Senator Joseph McCarthy zu rügen.
-1942: die erste kontrollierte kritische Kernspaltungs-Kettenreaktion fand im Chicago Pile 1Kernreaktor statt. Die Versuchsanlage wurde vom Metallurgical Laboratory an der privaten University of Chicago gebaut und war Teil des “Manhattan-Projekts”, dessen Ziel der Bau von Kernwaffen war. Sie sollte die theoretische Erwartung bestätigen, daß eine selbsterhaltende Spaltungs-Kettenreaktion tatsächlich auftritt. Ziel der Reaktorentwicklung des “Manhattan-Projekts” war die Herstellung von waffenfähigem Plutonium aus Uran-238 durch Neutroneneinfang im Reaktor. Das Metallurgical Laboratory stand unter der Leitung des US-Physikers und Nobelpreisträgers Arthur Holly Compton.
-2001: der Energiekonzern „Enron“ meldete Insolvenz an, da eine Übernahme durch den Konkurrenten „Dynegy“ am 28. November 2001 gescheitert war. In der Folge wurden Fälle massiver Bilanzfälschung und Insiderhandel aufgedeckt.
-1993: der kolumbianische Drogenbaron Pablo Escobar wurde in Medellín/Kolumbien durch eine US-Kolumbianische Elite-Einheit bei einer Razzia erschossen.
-1982: an der Universitätsklinik von Utah in Salt Lake City/Utah wurde 1982 dem 61 Jahre alten Barney Clark das erste dauerhafte Kunstherz (Jarvik-7 von Robert Jarvik) eingesetzt, mit dem er 112 Tage überlebte. Die Operation führte Doktor William DeVries aus.

 

 

-1950: Beginn der Schlacht um das Chosin-Reservoir (vom 26. November bis 13. Dezember 1950) während des Koreakrieges – den kommunistischen Verbänden gelang es unter schweren Verlusten, die UNO-Truppen zurückzuwerfen; diese zogen sich auf den Brückenkopf von Hŭngnam zurück, von wo sie bis Ende Dezember nach Südkorea evakuiert wurden. Der Koreakrieg war eine Auseinandersetzung zwischen Nordkorea zusammen mit der Volksrepublik China auf der einen Seite und Südkorea zusammen mit UNO-Truppen, vor allem den USA, auf der anderen Seite.  Er wurde am 25. Juni 1950 mit dem Überfall Nordkoreas auf Südkorea begonnen, und beide Parteien eroberten wechselseitig beinahe die gesamte Koreanische Halbinsel. Letzten Endes führte er wieder zu den Ausgangspositionen zurück, zementierte aber die Teilung Koreas. Dabei wurde fast die gesamte Industrie des Landes zerstört, und die Zivilbevölkerung erlitt große Verluste.
-1940: die Nationalsozialisten zwangen während des 2. Weltkriegs etwa 500.000 polnische und deutsche Juden ins Warschauer Ghetto. Es war das bei weitem größte Sammellager dieser Art. Es wurde Mitte 1940 im Stadtzentrum Warschaus, westlich der Altstadt im Stadtteil Wola zwischen Danziger Bahnhof und dem alten Hauptbahnhof Warszawa Główna und dem Jüdischen Friedhof errichtet. Hierher wurden vor allem Juden aus ganz Warschau, aus anderen unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft stehenden polnischen Regionen sowie aus dem deutschen Reichsgebiet und den besetzten Ländern deportiert. Es diente schließlich hauptsächlich als Sammellager für die Deportationen in das Vernichtungslager Treblinka der SS und ist als solches Teil des Holocausts (Schoah).
-1973: Rose Mary Woods, die Sekretärin von US-Präsident Richard Nixon, erklärte einem Gericht in Washington, D.C. die fehlenden 18 Minuten eines drei Tage nach dem „Watergate-Einbruch“ auf Tonband genommenen Gesprächs zwischen Nixon und seinem damaligen Stabschef Harry Robbins Haldeman, die sie aus Versehen gelöscht haben wollte.  Durch ihre Aussagen konnte aber nur die Löschung von fünf Minuten bei einer Lücke von insgesamt 18½ Minuten geklärt werden. Wie die restlichen Minuten verloren gingen, ist bis heute ungeklärt.
-1942: Premiere des US-Films “Casablanca” (mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in den Hauptrollen) im Hollywood Theatre in New York.
-1939: die US-Sängerin Tina Turner wurde in Brownsville/Tennessee geboren. 

 

 

-1927: Leo Trotzki (war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker) wurde von der Kommunistischen Partei Russlands ausgeschlossen. Josef Stalin wurde uneingeschränkter Herrscher über die Sowjetunion.
-1942: Beginn der Seeschlacht von Guadalcanal nahe der Salomonen-Insel Guadalcanal im Pazifik während des 2. Weltkriegs. US-Armee und japanische Einheiten trafen dort während des Pazifikkriegs aufeinander.
-1815: die US-Bürgerrechtlerin Elizabeth Cady Stanton wurde in Johnstown/New York geboren.
-1929: die US-Schauspielerin Grace Kelly wurde in Philadelphia/Pennsylvania geboren.
-1945:  der kanadische Rockmusiker Neil Young wurde in Toronto/Ontario geboren.

 

 

-2001: der USA PATRIOT Act wurde von US-Präsident George W. Bush unterzeichnet. Der USA PATRIOT Act war am 25. Oktober 2001 vom US-Kongress im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedet worden. Es war eine direkte Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 und die wenig später erfolgten Milzbrand-Anschläge.
-1972: zwölf Tage vor dem Wahltag zur Präsidentschaftswahl trat Henry Kissinger (von 1969 bis 1973 war Kissinger Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 US-Außenminister), der amerikanische Verhandlungsführer der Regierung von US-Präsident Richard Nixon, vor die Presse im Weißen Haus und gab bekannt: „Der Frieden liegt zum Greifen nahe“. Die USA standen im vierten Jahr der Friedensverhandlungen im Vietnamkrieg. Das formale Friedensabkommen erfolgte erst im Januar 1973. Im März 1973 waren letzte US-Truppen aus Vietnam abgezogen, 1975 waren alle Kämpfe beendet.
-1881: Schießerei am O. K. Corral – war eine Schießerei im Wilden Westen der USA und wurde gegen 14:30 Uhr Ortszeit in der Fremont Street in Tombstone/Arizona ausgetragen. An der Schießerei waren insgesamt acht Personen beteiligt: Wyatt Earp, Morgan Earp, Virgil Earp und Doc Holliday kämpften gegen Frank McLaury, Tom McLauryIke Clanton und Billy ClantonBilly Claiborne befand sich nur zufällig vor Ort und geriet als Unbeteiligter in die Auseinandersetzung hinein. Beide McLaurys und Billy Clanton wurden getötet, Holliday, Morgan Earp und Virgil Earp verwundet, Ike Clanton und Billy Claiborne flüchteten unverletzt.
-1942: der britische Schauspieler Bob Hoskins wurde in Bury St Edmunds/Suffolk geboren.
-1946: der US-Moderator Pat Sajak (moderiert die US-Variante des Glücksrads/Wheel of Fortune) wurde in Chicago/Illinois geboren.

 

-1998: Luftangriffe der USA auf Stützpunkte des Terrornetzwerks al-Qaida im Sudan und Afghanistan nach den Terroranschlägen auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi am 7. August 1998. Die US-Regierung unter US-Präsident Bill Clinton ließ Ziele unweit der afghanischen Stadt Chost und die Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik bei der sudanesischen Stadt Khartum mit mehreren Marschflugkörpern beschiessen. Die Central Intelligence Agency (CIA) ging, kurz nach den Terroranschlägen davon aus, daß sich in den vermuteten Terrorcamps um Chost al-Qaida-Anführer Osama bin Laden befinden würde und vermutete eine Chemiwaffenfabrik in Khartum.
-1968: Truppen des Warschauer Paktes marschierten in die Tschechoslowakei ein und beendeten den Prager Frühling (die Bezeichnung für die Bemühungen der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei unter Alexander Dubček im Frühjahr 1968, ein Liberalisierungs- und Demokratisierungsprogramm durchzusetzen, sowie vor allem die Beeinflussung und Verstärkung dieser Reformbemühungen durch eine sich rasch entwickelnde kritische Öffentlichkeit). In der Nacht zum 21. August 1968 marschierten etwa eine halbe Million Soldaten der Sowjetunion, Polens, Ungarns und Bulgariens in die Tschechoslowakei ein und besetzten innerhalb von wenigen Stunden alle strategisch wichtigen Positionen des Landes. Es handelte sich hierbei um die größte Militäroperation in Europa seit 1945. Beim Einmarsch starben 98 Tschechen und Slowaken. Etwa 50 Soldaten der Interventionstruppen kamen ums Leben. Die Nationale Volksarmee der DDR nahm an der Besetzung nicht teil, allerdings standen zwei ihrer Divisionen an der Grenze bereit.
-1977: Voyager 2 (ist eine Raumsonde der US-Raumfahrtbehörde NASA zur Erforschung des äußeren Planetensystems) wurde vom Launch Complex 41 auf Cape Canaveral/Florida mit einer Titan-IIIE-Centaur-Rakete gestartet.
-1942: der US-Soulmusiker Isaac Hayes wurde in Covington/Tennessee geboren.
-1948: der britische Rockmusiker Robert Plant (von der Gründung 1968 bis zur Auflösung 1980 war er Leadsänger der britischen Rockband „Led Zeppelin“) wurde in West Bromwich/Staffordshire geboren.

 

-1974: US-Präsident Richard Nixon trat als Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen der „Watergate-Affäre“ von seinem Amt zurück. Am 8. August 1974 gab er in Washington, D.C. in einer Fernsehansprache bekannt, daß er am folgenden Tag zurücktreten werde. Er kam damit einer drohenden Amtsenthebung zuvor und ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist.
-1963: eine britische Räuberbande (Anführer war der damals 32-jährige Bruce Reynolds. Als gesichert gilt außerdem die Teilnahme von Ronald Biggs, Buster Edwards, Roger Cordrey, John Daly, Gordon Goody, Jimmy Hussey, Roy James, Robert Welch, Jimmy White, Charlie Wilson und Tommy Wisbey) überfiel bei der Bridego-Eisenbahnbrücke in Ledburn den königlichen Postzug der britischen Royal Mail von Glasgow nach London und erbeutete 2.631.684 Millionen Pfund Sterling (nach heutigem Wert etwa 40 Millionen Pfund Sterling bzw. 50 Millionen Euro). Dem Überfall gab man die Bezeichnung „The Great Train Robbery“ („Der Große Zugraub“).
-1942: für sechs Teilnehmer am Kommandounternehmen „Operation Pastorius“ während des 2. Weltkrieges endete ihre Bereitschaft, für das Deutsche Reich Sabotageakte in den Vereinigten Staaten zu begehen, kurz nach Verkündung des Urteils durch ein US-Militärgericht auf dem elektrischen Stuhl (Herbert Haupt, Edward John Kerling, Richard Quirin, Heinrich Harm Heinck, Hermann Otto Neubauer und Werner Thiel). Zwei weitere Täter in spe erhielten hohe Haftstrafen (George John Dasch und Ernst Burger).
-1879: Emiliano Zapata (war ein Führer der mexikanischen Revolution) wurde in San Miguel Anenecuilco/Morelos/Mexiko geboren.
-1937: der US-Schauspieler Dustin Hoffman wurde in Los Angeles/Kalifornien geboren.

 

 

-1998: Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi – waren eine Serie gleichzeitig gezündeter Autobomben, die in Daressalam, dem tansanischen Regierungssitz, und in der kenianischen Hauptstadt Nairobi gezündet wurden. Die Urheberschaft für die Anschläge, in deren Folge insgesamt 224 Menschen starben und mehrere Tausend verletzt wurden, wird regionalen Aktivisten des islamistisch-terroristischen Netzwerks al-Qaida unter der Leitung von Osama bin Laden zur Last gelegt.
-1964: der US-Kongress verabschiedete bei insgesamt nur zwei Gegenstimmen die Tonkin-Resolution, diese Resolution bevollmächtigte den damaligen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson zum offiziellen Kriegseintritt der USA mit dem kommunistischen Nordvietnam. Grund für das Ersuchen des Präsidenten für die Resolution war der wenige Tage vorhergehende Tonkin-Zwischenfall.
-1942: Beginn der Schlacht um Guadalcanal (war einer der Wendepunkte des 2. Weltkriegs auf dem pazifischen Kriegsschauplatz und lief bei den Amerikanern unter dem Codenamen „Operation Watchtower“. Zum ersten Mal ging die US-Army gegen die mehr und mehr pazifische Inseln besetzenden Japaner in die Offensive. Vom August 1942 bis in den Februar 1943 war die Insel Guadalcanal der Brennpunkt sehr heftiger Kämpfe zu Lande, zu Wasser und in der Luft). In der Nacht zum 7. August 1942 brachte die Task Force 61 unter Vizeadmiral Frank Jack Fletcher rund 19.000 US-Marineinfanteristen in Stellung, um die Insel Guadalcanal und das etwas nördlich gelegene, kleinere Tulagi anzugreifen und zu besetzen.
-1947: das Floß „Kon-Tiki“ (war ein Floß aus Balsaholz, mit dem der Norweger Thor Heyerdahl 1947 über den Pazifik segelte, um zu beweisen, daß die Besiedlung Polynesiens von Südamerika aus möglich war. Namensgeber war Qun Tiksi Wiraqucha, der Schöpfergott in der Mythologie der Inka. Dieser kam der Legende nach aus dem Osten und gründete als Kulturbringer „Kon-Tiki“ die Zivilisation der Inka. Nach einem Krieg segelte er weiter nach Westen) lief im Tuamotu-Archipel auf Grund. Es hatte ca. 3.770 sm (6.980 km) in 101 Tagen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 1,5 Knoten zurückgelegt. Die Crew konnte an Land gehen und wurde nach einer Woche von Polynesiern entdeckt, die auf der anderen Seite des Atolls lebten.
-1957: der US-Schauspieler Oliver Hardy starb in Hollywood/Kalifornien.
-2005: Peter Jennings (war der führende Nachrichtensprecher des US-Senders ABC) starb in New York City.
-2007: der US-Baseballspieler Barry Bonds („San Francisco Giants“) schlug im Spiel gegen die „Washington Nationals“ seinen 756. Home Run und führt seither die ewige Homerun-Liste der Major League Baseball an. Damit hatte Bonds die alte Bestmarke von Hank Aaron aus dem Jahr 1976 übertroffen.

 

-1985: Live Aid-Konzert – ist der Name eines Benefizkonzerts, das zu Gunsten Afrikas stattfand. Es wurde maßgeblich von dem irischen Musiker Bob Geldof aus Anlass der damals akuten Hungersnot in Äthiopien organisiert. Es war die Fortführung des Band-Aid-Projekts, das Geldof zuvor organisiert hatte. Darauf folgten noch „Band-Aid-II“ (1989) und „Band Aid 20“ (2004). Live Aid war das bis dahin größte Rockkonzert der Geschichte. Es fand parallel im Londoner Wembley-Stadion (Untertitel „Feed the World“) und im John-F.-Kennedy-Stadion in Philadelphia statt. Auf den beiden Bühnen in London und Philadelphia traten abwechselnd für mehr als 16 Stunden die internationalen Topstars der damaligen Musikszene auf. Dazu gehörten u. a. „Queen“, David Bowie, Elton John, „Dire Straits“, Mick Jagger, Bob Dylan, Santana, Madonna, Paul McCartney, „Status Quo“, „The Who“, Tina Turner, Eric Clapton, Phil Collins, „U2“, „The Beach Boys“, „Simple Minds“, Sade, „Duran Duran“, „Judas Priest“, Bryan Adams und viele mehr. Das Konzert wurde weltweit per Satellit im Fernsehen und im Hörfunk übertragen und erreichte fast 1,5 Milliarden Menschen. So sicherte sich in den USA zum Beispiel der damals noch junge Musiksender MTV die Übertragungsrechte. Der Erlös der weltweiten Spendenaufrufe von ca. 200 Millionen DM (102,3 Millionen Euro) kam der Hungerhilfe in Afrika zugute.  Die Gelder flossen vor allem an die Organisationen UNICEF, „Brot für die Welt“ und Band Aid Trust.
-1793: der Arzt, Naturwissenschaftler und Verfasser naturwissenschaftlicher und politischer Schriften Jean Paul Marat (während der Französischen Revolution verlegte und schrieb er den „Ami du Peuple“, eine Zeitung, die mit scharfer Polemik die Vorgehensweisen der Gegenrevolution verfolgte. Er war auf Seiten der Bergpartei Abgeordneter im Nationalkonvent sowie für eine Periode Präsident des Klubs der Jakobiner) wurde in seiner Wohnung in Paris im Badezimmer von Charlotte Corday, einer Anhängerin der Girondisten, erstochen.
-1863: Beginn der „Draft Riots“ – bezeichnet die gewalttätigen Unruhen, die vom 13. bis 16. Juli 1863 in New York herrschten und die Stadt in das bis dahin schlimmste Chaos ihrer Geschichte stürzten.  Ihre Ursachen lagen zum einen in der durch den US-Bürgerkrieg bedingten Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Besonderen Unmut erregte die Bestimmung, die es ermöglichte, sich mit der Zahlung von 300 Dollar der Wehrpflicht zu entziehen. In der Mittel- und Unterschicht wurde der Amerikanische Bürgerkrieg daraufhin als „des reichen Mannes Krieg und des armen Mannes Kampf“ („the rich man’s war and the poor man’s fight“) angesehen. Zum anderen lag die Ursache der Unruhen in der Befreiung der Sklaven, die von US-Präsident Abraham Lincoln zum 1. Januar 1863 per Gesetz angeordnet wurde. Die weiße Bevölkerung fürchtete, daß ihnen massenhaft billige, schwarze Arbeiter die Arbeitsplätze streitig machen würden. Dunkelhäutige Männer wurden zudem nicht in die Armee eingezogen, da sie nicht als Bürger der Stadt galten. Hinzu kam, daß die Demokratische Partei, die schon seit geraumer Zeit ihren Unmut gegen die Regierung proklamierte, zu der Zeit großen Einfluss in der Stadt besaß. Horatio Seymour, der populäre Gouverneur des US-Bundesstaates New York, kämpfte entschieden gegen die Emanzipation der Sklaven, gegen die Wehrpflicht und kritisierte Abraham Lincolns Kriegspolitik. Mehr als 50.000 Menschen, hauptsächlich irisch-stämmige Bevölkerung aus Slum-Vierteln wie „Five Points“, zogen mordend und plündernd durch die Straßen. Zum Teil ermordeten sie Schwarze, denen sie eine Mitschuld am Bürgerkrieg gaben. Mindestens 120 Menschen kamen ums Leben (zumeist Aufrührer) und mindestens 300 wurden verletzt. Sachobjekte im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar wurden zerstört, darunter mehr als 100 Gebäude wie Polizeistationen, Wehreinzugsbüros und der Stammsitz der „New York Tribune“.
Nach vier Tagen gelang es der Regierung, mit Hilfe mehrerer Regimenter, die direkt vom Schlachtfeld von Gettysburg nach New York abkommandiert worden waren und unter dem Kommando von John Adams Dix (war ein US-Generalmajor, Politiker, Senator und Finanzminister) standen, die Ruhe wieder herzustellen. Die Rädelsführer der Unruhen konnten sich weitgehend einer Bestrafung entziehen.
-1977: in New York City und in Gebieten des Westchester County nördlich von New York fiel in der Nacht durch Blitzeinschläge der Strom aus. Es kam zu Plünderungen und Unruhen, 3800 Menschen wurden festgenommen, und die Feuerwehr musste über 1000 Feuer löschen (Liste historischer Stromausfälle).
-1942: der US-Schauspieler Harrison Ford wurde in Chicago geboren.

 

-1940: Winston Churchill (war zweimal Premierminister und führte Großbritannien durch den 2. Weltkrieg) hielt vor dem vor dem britischen Unterhaus seine „This Was Their Finest Hour“-Rede („Dies war ihre beste Stunde“-Rede) – diese gilt als eine der vier großen Ansprachen, mit denen Churchill – neben weiteren Reden – den Selbstbehauptungswillen der britischen Bevölkerung während der deutschen Sommeroffensive des Jahres 1940 zu stärken versuchte. Sie ist eine der berühmtesten im 2. Weltkrieg.
„Let us therefore brace ourselves to our duties, and so bear ourselves that, if the British Empire and its Commonwealth last for a thousand years, men will still say: ‘This was their finest hour.'“
„Lasst uns darum unsere Pflicht tun, und lasst sie uns so tun, dass sogar nach tausend Jahren, wenn es dann noch ein britisches Reich und sein Commonwealth gibt, die Menschen sagen werden: Das war ihre beste Stunde.“
-1815: Schlacht bei Waterloo – war die letzte Schlacht Napoleon Bonapartes.
Sie fand ca. 15 Kilometer südlich von Brüssel in der Nähe des Dorfes Waterloo statt. Die Niederlage der von Napoleon geführten Franzosen gegen die alliierten Truppen unter General Wellington und die mit ihnen verbündeten Preußen unter Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher beendete Napoleons Herrschaft der Hundert Tage und führte mit dessen endgültiger Abdankung am 22. Juni 1815 zum Ende des Ersten Französischen Kaiserreichs. Nach dieser zweiten völligen militärischen Niederlage innerhalb kurzer Zeit wurden Frankreich im Zweiten Pariser Frieden verschärfte Friedensbedingungen auferlegt und Napoleon selbst wurde als Kriegsgefangener der Briten auf die Atlantikinsel St. Helena gebracht, wo er als Verbannter am 5. Mai 1821 starb.
-1812: Beginn des Britisch-Amerikanischen Krieges mit der Kriegserklärung der USA an Großbritannien.
-1928: die US-Pilotin Amelia Earhart überquerte am 17. und 18. Juni 1928 in einem 20-stündigen Flug als erste Frau in einem Flugzeug den Atlantik zwar nur als Passagierin, was aber zu jener Zeit dennoch eine Sensation war.
-1983: die US-Astronautin Sally Kristen Ride war die erste Amerikanerin im Weltraum als Mitglied der Mission STS-7 an Bord der Raumfähre „Challenger“ (und nach den Kosmonautinnen Walentina Tereschkowa und Swetlana Sawizkaja die dritte Frau, die einen Raumflug absolvierte).
-1942: der britische Musiker Paul McCartney (Sänger und Bassist der „Beatles“) wurde in Liverpool/England geboren.

 

 

-1937: die Hindenburg-Katastrophe – der Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ (benannt nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg) verunglückte bei der Landung in Lakehurst/New Jersey während einer Linienfahrt im Rahmen des Nordamerika-Programms der DZR, als sich die Wasserstofffüllung entzündete. 36 Menschen, darunter ein Mitglied der Landemannschaft, kamen zu Tode. 23 Passagiere und 39 Crewmitglieder überlebten das Unglück. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Auf Grund eines Gewitters verzögerte sich die geplante Landung. Bei dieser brach im Heckteil des Schiffes ein Wasserstoff-Feuer aus, das sich dann schnell ausbreitete, das Luftschiff verlor dadurch seinen statischen Auftrieb und sank in etwa einer halben Minute auf den Boden. Durch die Flammen entzündete sich auch der für die Antriebsmotoren mitgeführte Dieselkraftstoff. Es war das erste tödliche Unglück in der zivilen Luftfahrt mit Zeppelin-Luftschiffen nach dem 1. Weltkrieg.
-1856: der österreichische Arzt, Tiefenpsychologe und Religionskritiker Sigmund Freud wurde in Freiberg/Mähren damals Kaisertum Österreich geboren.
-1915: der US-Schauspieler Orson Welles wurde in Kenosha/Wisconsin geboren.
-1942: während des 2. Weltkrieges ergaben sich Amerikaner und Philippinos auf der zu den Philippinen gehörenden Insel Corregidor den japanischen Truppen.
-1954: Roger Bannister (ein britischer Mittelstreckenläufer und Neurologe) stellte auf der Leichtathletikanlage der University of Oxford an der Iffley Road bei einem Rekordversuch einen Weltrekord auf und lief die Meile (= 1609 Meter) in 3:59,4 Minuten.

 

 

„Operation Eagle Claw“ – eine geheime Rettungsmission in der Nacht vom 24. zum 25. April 1980 während der Geiselnahme von Teheran (dabei wurden 52 US-Diplomaten 444 Tage lang vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten, nachdem eine Gruppe iranischer Studenten die US-Botschaft in Teheran im Verlauf der Islamischen Revolution besetzt hatte). Als erster Teil der Operation trafen sich einige C-130 Transportflugzeuge in der Ausführung MC-130E Combat Talon mit acht RH-53D Sea Stallion-Hubschraubern auf einem Behelfslandeplatz in der Großen Salzwüste im Südosten des Iran. Zwei der Hubschrauber fielen wegen eines Sandsturms aus, ein dritter wurde bei der Landung beschädigt. Daraufhin wurde die Mission abgebrochen, doch beim Start der Flugzeuge berührte ein Hubschrauber eine Lockheed C-130 und stürzte ab. Dabei starben acht US-Soldaten und mindestens vier weitere wurden verletzt. Später wurden die Leichen einiger der Männer während massiver Protestdemonstrationen in den Straßen Teherans von dem schiitischen Ayatollah Sadegh Khalkali vorgeführt – vor Fernsehkameras aus aller Welt. Am 6. Mai 1980 wurden die Leichen der US-Soldaten in die USA überführt und US-Präsident Carter ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Die Geiseln in der Botschaft wurden in den folgenden Tagen in verschiedene Städte im Iran gebracht, um einem erneuten Befreiungsversuch vorzubeugen. Die Geiseln wurden erst 444 Tage nach ihrer Entführung nach der Aufnahme von Verhandlungen zwischen den USA und Iran im Januar 1981 freigelassen.
Irischer Osteraufstand 1916 – war ein Versuch militanter irischer Republikaner, die Unabhängigkeit von Großbritannien gewaltsam zu erzwingen. Obwohl militärisch fehlgeschlagen, gilt er als Wendepunkt in der Geschichte Irlands, der dann letztlich zur Unabhängigkeit führte.
-Verhaftungswelle und Deportationen von Armeniern durch die Osmanen 1915 während des 1. Weltkriegs (Völkermord an den Armeniern).
-protestierende Studenten hielten 1968 fünf Gebäude der Columbia University eine Woche lang besetzt. Sie protestierten gegen den Bau einer Sporthalle im Morningside Park, die Präsenz von Offizieren und Regierungsbeamten auf dem Campus zur Rekrutierung von Vietnamkämpfern und gegen die Universitätsverwaltung generell.
-die US-Sängerin Barbra Streisand wurde 1942 in Brooklyn/New York geboren.

 

 

-der dritte der Selma-nach-Montgomery-Märsche (waren drei Märsche im Jahr 1965, die den politischen Höhepunkt der US-Bürgerrechtsbewegung markierten. Sie waren die Zuspitzung im Kampf für Wahlrechte nach dem Civil Rights Act von 1964 in Selma/Alabama, der von Amelia Boynton und ihrem Ehemann gestartet wurde. Boyton brachte viele Führer des „African-American Civil Rights Movement“ nach Selma, darunter James Bevel, der als erster zum Marsch aufrief, Martin Luther King jr. und Hosea Williams) erreichte nach fünf Tagen und vier Nächten die etwa 86 Kilometer von Selma entfernte Hauptstadt Montgomery. Abends fand dort das Konzert „Stars for Freedom“ statt, bei dem unter anderem Harry Belafonte, Tony Bennett, Frankie Laine, Peter, Paul and Mary, Sammy Davis, Jr. und Nina Simone auftraten.
Brand der Triangle Shirtwaist Factory 1911 in New York – war eine Feuerkatastrophe, die 146 Menschen – vorwiegend minderjährige Mädchen aus Immigrantenfamilien – das Leben kostete. Die Katastrophe ist eingehend untersucht worden und löste eine Gesetzesnovelle zur Einführung von Brand-, Arbeitsschutzbestimmungen in New York und den USA und gegen die Kinderarbeit aus.
-der ehemalige US-Präsident (von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der USA) George H. W. Bush unternahm 1997 über der Wüste von Arizona einen Fallschirmabsprung.
-die US-Soul-Sängerin Aretha Franklin wurde 1942 in Memphis/Tennessee geboren.
-der britische Sänger Elton John wurde 1947 in Pinner/Middlesex/Greater London geboren.

 

 

-die Zuganschläge in Madrid 2004 – waren eine Serie von zehn durch islamistische Terroristen ausgelösten Bombenexplosionen in der spanischen Hauptstadt Madrid. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen 191 Menschen ums Leben, 2051 wurden verletzt, 82 davon schwer. Damit stellt dieses Ereignis nach dem Anschlag auf die Pan-Am-Maschine 1988 über dem schottischen Lockerbie in der Geschichte der Europäischen Union (EU) den terroristischen Anschlag mit den meisten Todesopfern dar.
Slobodan Milošević (von 1989 bis 1990 Präsident der Sozialistischen Republik Serbien, von 1990 bis 1997 Präsident der Republik Serbien, von 1997 bis 2000 Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien – im Zusammenhang mit den Jugoslawienkriegen wurde er 1999 als erstes Staatsoberhaupt noch während seiner Amtsausübung von einem Kriegsverbrechertribunal, dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag wegen Völkermordes angeklagt) starb 2006 während des im Jahre 2002 begonnenen Prozesses. Milošević wurde tot in seiner Zelle in der United Nations Detention Unit, dem Gefängnis des ICTY aufgefunden. Eine erste Obduktion der Leiche durch vom Gericht bestellte Gutachter ergab, daß er an einem Herzinfarkt verstorben war.
Michail Gorbatschow ( war von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und von März 1990 bis Dezember 1991 Präsident der Sowjetunion. Durch seine Politik der Glasnost und der Perestroika  leitete er das Ende des Kalten Krieges ein) wurde am 11. März 1985, dem Tag nach dem Tod des damaligen Generalsekretärs der KPdSU, Konstantin Tschernenko, mit 54 Jahren zum zweitjüngsten Generalsekretär in der Geschichte der Kommunistischen Partei gewählt.
-General of the Army Douglas MacArthur (hatte im 2. Weltkrieg gemeinsam mit Admiral Chester W. Nimitz den Oberbefehl über den pazifischen Kriegsschauplatz) wurde 1942 vom US-Kriegsministerium von den Philippinen abgezogen und zum Oberbefehlshaber der alliierten Truppen im Südwestpazifik ernannt. In dieser Funktion leitete MacArthur von Australien aus den Feldzug zur Befreiung Neuguineas
-die Rockband Crosby, Stills, Nash and Young (David Crosby, Stephen Stills, Graham Nash und Neil Young) veröffentlichte 1970 ihr Album „Déjà Vu“.

 

-Beginn der Schlacht um Iwojima (zu den Ogasawara-Inseln gehörend) 1945. Die Schlacht um Iwojima ist eine der bekanntesten Schlachten des 2. Weltkriegs. Sie wurde zwischen den Streitkräften Japans und denen der USA im Rahmen des Pazifikkrieges ausgetragen. Diese äußerst blutige und verlustreiche Schlacht währte vom 19. Februar bis zum 26. März 1945. Sie gilt heute als Paradebeispiel einer klassischen Amphibienlandeoperation.
-nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg vom Dezember 1941 unterzeichnete US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1942 die Executive Order 9066, auf deren Grundlage große Teile der Pazifik-Anrainerstaaten zum Sperrgebiet erklärt wurden. Alle Bewohner Kaliforniens, des westlichen Oregons und Washingtons sowie eines kleinen Streifens im Süden Arizonas und Alaskas mit japanischen Vorfahren wurden durch die War Relocation Authority (Kriegs-Umsiedelungs-Behörde) in Internierungslager östlich der Pazifik-Region eingewiesen.
Nikolaus Kopernikus (ein Frauenburger Domherr, Jurist, Administrator und praktizierender Arzt im Dienste des Bistums Ermland in Preußen, der seine freie Zeit der Mathematik und Astronomie widmete) wurde 1473 in Thorn/Preußen Königlichen Anteils (Polen) geboren.
Deng Xiaoping (führte die Volksrepublik China faktisch von 1979 bis 1997) starb 1997 in Peking.
-der US-Soul- und R&B-Sänger Smokey Robinson wurde 1940 in Detroit/Michigan geboren.

 

 

-in Frankreich wurde König Ludwig XVI. im Zuge der Französischen Revolution (1789 bis 1799) von den Revolutionären 1793 mit der Guillotine in Paris hingerichtet.
Wladimir Iljitsch Lenin (war ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und gilt als Begründer der Sowjetunion) starb 1924 in Gorki bei Moskau.
Alger Hiss (ein US-Rechtsanwalt und US-Regierungsbeamter, den man nach dem 2. Weltkrieg der Spionage bezichtigte) wurde in den USA 1950 wegen Meineids zu 5 Jahren Haft verurteilt.
-US-Präsident Jimmy Carter gewährte 1977 eine bedingungslose Vergebung für Hunderttausende von Männern, die den Kriegsdienst im Zuge des Vietnamkriegs verweigert hatten.
-Indienststellung des Überschall-Passagierflugzeugs „Concorde“ 1976.
-Aufnahme der Jazz-Komposition „One O’Clock Jump“ 1942 von US-Jazz-Komponist Count Basie (Bandleader des Count Basie Orchestra).