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Tag Archives: 1927

-1927: Leo Trotzki (war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker) wurde von der Kommunistischen Partei Russlands ausgeschlossen. Josef Stalin wurde uneingeschränkter Herrscher über die Sowjetunion.
-1942: Beginn der Seeschlacht von Guadalcanal nahe der Salomonen-Insel Guadalcanal im Pazifik während des 2. Weltkriegs. US-Armee und japanische Einheiten trafen dort während des Pazifikkriegs aufeinander.
-1815: die US-Bürgerrechtlerin Elizabeth Cady Stanton wurde in Johnstown/New York geboren.
-1929: die US-Schauspielerin Grace Kelly wurde in Philadelphia/Pennsylvania geboren.
-1945:  der kanadische Rockmusiker Neil Young wurde in Toronto/Ontario geboren.

 

 

-1981: Anwar as-Sadat (war ein ägyptischer Staatsmann, 1970 wurde er Staatspräsident) wurde während einer Militärparade in Kairo, die an die Überquerung des Sueskanals zu Beginn des Jom-Kippur-Krieges erinnerte, durch einen Angriff von vier Islamisten der Gruppe Al-Dschihad ermordet.
-1973: Beginn des Jom-Kippur-Krieges mit einem Überraschungsangriff Ägyptens und Syriens am 6. Oktober 1973, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, auf dem Sinai und den Golan-Höhen, die sechs Jahre zuvor von Israel im Zuge des Sechstagekrieges erobert worden waren. Der Jom-Kippur-Krieg war 1973 nach dem Israelischen Unabhängigkeitskrieg (1948), der Sueskrise (1956) und dem Sechstagekrieg von 1967 der vierte arabisch-israelische Krieg im Rahmen des Nahostkonflikts.
-2004: die USA räumten ein, daß im Irak keine Massenvernichtungswaffen, einer der Gründe für den Irakkrieg 2003, gefunden wurden. Der Leiter der Iraq Survey Group, Charles Duelfer, legte im Oktober 2004 in Washington, D.C. den Abschlussbericht vor. Laut dem Bericht wurden keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden und die Programme zur Erlangung derselben lagen spätestens seit Mitte der 90er Jahre auf Eis.
-1989: die US-Schauspielerin Bette Davis starb in Neuilly-sur-Seine/Frankreich.
-1927: Erstaufführung des ersten Tonfilms in Spielfilmqualität „Der Jazzsänger“ („The Jazz Singer“) in New York City.

 

 

-2001: Amerika trauerte um die Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 – dies waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den USA. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City, American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm, United-Airlines-Flug 175 in den Südturm und eines, American-Airlines-Flug 77,  in das Pentagon in Arlington (Virginia). Das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, das wahrscheinlich ein Regierungsgebäude in Washington, D.C. treffen sollte, brachte der Pilot der Entführer während Kämpfen mit Passagieren bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord. Etwa 15.100 von etwa 17.400 Personen konnten sich aus den WTC-Gebäuden retten. Die 19 Flugzeugentführer gehörten zur islamistischen Terrororganisation al-Qaida. Die USA und ihre Verbündeten reagierten mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001, um al-Qaida zu zerschlagen, deren Anführer Osama bin Laden zu fassen oder zu töten und das Regime der Taliban zu entmachten. Die USA begründeten auch den Irakkrieg 2003 unter anderem mit den Anschlägen. Bin Laden bekannte sich 2004 erstmals dazu, die Anschläge initiiert zu haben. Osama bin Laden wurde am frühen Morgen des 2. Mai 2011 bei der von US-Präsident Barack Obama befohlenen Erstürmung seines Anwesens in Abbottabad/Pakistan von Spezialeinheiten der Navy Seals im zweiten Stock erschossen (“Operation Neptune’s Spear”).
-1901: US-Vizepräsident Theodore Roosevelt (Republikanische Partei) wurde nach dem tödlichen Attentat auf US-Präsident William McKinley im Alter von 42 Jahren zum 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt. Damit gilt Roosevelt als bislang jüngster Inhaber dieses Amtes in der Geschichte der USA.
-1814: der US-Anwalt Francis Scott Key schrieb am Morgen des 14. September 1814 den Text “The Star-Spangled Banner”. Francis Scott Key wollte damit seine Freude über den Sieg Amerikas über die Briten zum Ausdruck bringen, die in der Nacht im Zuge des Kriegs von 1812 Fort McHenry bei Baltimore/Maryland mit ihren Kriegsschiffen schwer bombardiert hatten. Der Grund für seine Reverenz an die amerikanische Flagge war seine Erleichterung darüber, daß am Tag nach den britischen Angriffen die amerikanische Flagge noch immer über dem Fort wehte. “The Star-Spangled Banner” wurde am 3. März 1931 die offizielle Nationalhymne der USA.
-1879: die US-Krankenschwester und Frauenrechtlerin Margaret Sanger wurde in Corning/New York geboren. Margaret Sanger war eine Aktivistin der Bewegung für Geburtenkontrolle und begründete 1921 die American Birth Control League, aus der 1942 die Organisation Planned Parenthood (Geplante Elternschaft) und später auch Pro Familia hervorgingen.
-1982: die US-Schauspielerin Grace Kelly starb in der Nähe von Monaco an den Folgen eines Autounfalles. Infolge der Hochzeit mit Fürst Rainier III. von Monaco im Jahr 1956 änderte sich ihr Name mit dem neuen Titel in „Princesse Grace de Monaco“ beziehungsweise „Grace Patricia Grimaldi“.
-1927: Isadora Duncan (war eine US-Tänzerin und Choreografin) starb in Nizza nach einem Unfall. Isadora Duncan war die Wegbereiterin des modernen sinfonischen Ausdruckstanzes.
-1994: die Baseball-Saison wurde aufgrund eines Spieler-Streiks abgesagt – die World Series entfiel.

 

-1939: Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt – war ein auf zehn Jahre befristeter Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion, der am 24. August 1939 (mit Datum vom 23. August 1939) in Moskau vom Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und dem sowjetischen Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Wjatscheslaw Molotow in Anwesenheit Josef Stalins und des deutschen Botschafters Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg unterzeichnet wurde. Der Pakt garantierte dem Deutschen Reich die sowjetische Neutralität bei einer kriegerischen Auseinandersetzung mit Polen und den Westmächten und gestattete andererseits der Sowjetunion, im 1. Weltkrieg verlorene Territorien des russischen Kaiserreichs wiederzugewinnen. Mit einem geheimen Zusatzprotokoll wurden die Interessensphären beider Staaten abgegrenzt: Finnland, Estland, Lettland fielen in das sowjetische Interessengebiet, Litauen in das deutsche. Das umstrittene Wilnaer Gebiet wurde dabei Litauen zugerechnet. Im polnischen Staatsgebiet sollten die Flüsse Narew, Weichsel und San die Interessensphären abgrenzen. Im Südosten Europas wurde Bessarabien zum sowjetischen Interessengebiet deklariert. Deutschland wiederum erklärte, an Bessarabien politisch nicht interessiert zu sein. Der Nichtangriffspakt wurde mit dem Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag verändert und ergänzt. Dieser wurde am 28. September 1939 abgeschlossen, nachdem die Wehrmacht im Polenfeldzug das westliche Polen und die Rote Armee Ostpolen militärisch besetzt hatten. In einem begleitenden geheimen Abkommen wurde die Aufteilung Polens und des Baltikums vereinbart, sowie ein Austausch seiner deutschen, ukrainischen und weißrussischen Bevölkerung. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 brach die Reichsregierung den Vertrag.
-1927: Ferdinando Sacco und Bartolomeo Vanzetti, zwei aus Italien in die USA eingewanderte Arbeiter, die sich der anarchistischen Arbeiterbewegung angeschlossen hatten und wegen der Beteiligung an einem doppelten Raubmord in einem umstrittenen Prozess am 9. April 1927 zum Tode verurteilt wurden, wurden im Staatsgefängnis von Charlestown/Massachusetts auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Die Frage ihrer tatsächlichen Schuld oder Unschuld konnte bis in die Gegenwart nicht vollständig geklärt werden. Das Todesurteil vom 9. April 1927 hatte weltweite Massendemonstrationen zur Folge. Kritiker warfen der US-Justiz vor, es handele sich um einen politisch motivierten Justizmord auf der Grundlage fragwürdiger Indizien. Entlastende Hinweise seien unzureichend gewürdigt oder sogar unterdrückt worden. Hunderttausende von Menschen beteiligten sich an Petitionen und versuchten damit, einen Aufschub oder die Aussetzung der Urteilsvollstreckung zu erreichen. Im Jahr 1977 wurden beide postum durch den Gouverneur von Massachusetts, Michael Dukakis, rehabilitiert.
-2003: John Geoghan (war ein US-Pfarrer, der zur Schlüsselfigur für die Skandale um Sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten wurde. Geoghan wurde zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.) wurde in der Haft im Souza-Baranowski Correctional Center in Shirley/Massachusetts durch einen Mithäftling erdrosselt.
-1926: der italienische Stummfilm-Schauspieler Rudolph Valentino starb in New York City/New York.
-1960: der US-Musical-Produzent Oscar Hammerstein starb in Doylestown/Pennsylvania.

 

 

-1776: in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten proklamierten Philadelphia/Pennsylvania die dreizehn britischen Kolonien in Nordamerika ihre Loslösung von Großbritannien und ihr Recht, einen eigenen souveränen Staatenbund zu bilden. Der größtenteils von Thomas Jefferson ‚(war der dritte Präsident der Vereinigten Staaten 1801 bis 1809) verfasste und vom 2. Kontinentalkongress verabschiedete Text stellt die Gründungsurkunde der USA dar und ist eines der wirkungsmächtigsten Dokumente der demokratischen Staatsphilosophie.
-1826: John Adams (war von 1789 bis 1797 der erste Vizepräsident und nach George Washington von 1797 bis 1801 der zweite Präsident der Vereinigten Staaten) starb in Quincy/Massachusetts am 50. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung, nur einige Stunden später als Jefferson.
-1826: Thomas Jefferson starb auf Monticello bei Charlottesville.
-1976: im Rahmen der „Operation Entebbe“, einer militärischen Befreiungsaktion in der Nacht vom 3. Juli bis zum frühen Morgen des 4. Juli 1976 auf dem Flughafen von Entebbe in Uganda, wurde die Entführung eines Passagierflugzeugs 139 der Air France nach Entebbe durch palästinensische und deutsche Terroristen von israelischen Sicherheitskräften beendet. Die Entführer (Kommando „Che Guevara“) waren zwei Terroristen der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP), sowie zwei deutsche Terroristen der „Revolutionären Zellen“, Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann. Als Organisator der Entführung, wie auch weiterer Flugzeugentführungen, gilt Wadi Haddad (war ein führender Terrorist der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“). Die lokalen, ugandischen Behörden hatten die Geiselnehmer unterstützt, der Diktator Idi Amin persönlich begrüßte sie nach ihrem Eintreffen. Die Passagiere wurden in der alten Transithalle des Terminals von Entebbe als Geiseln gehalten. Die Terroristen trennten die anhand ihrer israelischen Reisepässe als Juden identifizierten Geiseln von den anderen. Dazu kamen solche, bei denen anhand ihrer vermeintlich jüdischen Namen oder anderer Indizien – teilweise fälschlich – angenommen wurde, dass es sich um Juden handelte. Neben den israelischen Staatsbürgern waren dies 22 Franzosen und ein Staatenloser. Die übrigen Geiseln wurden freigelassen. Diese Aussonderung wurde von dem deutschen Terroristen Wilfried Böse übernommen. Als ihm ein Holocaustüberlebender dabei seine eintätowierte Häftlingsnummer zeigte und ihn so an die Selektion in den Konzentrationslagern erinnerte, erwiderte Böse auf den darin implizierten Vorwurf, er sei kein Nazi, sondern Idealist. Bei der Befreiungsaktion wurden alle Geiselnehmer getötet. Drei Geiseln und etwa 25 ugandische Soldaten kamen bei Feuergefechten ums Leben. Eine weitere Geisel wurde später in einem ugandischen Krankenhaus von ugandischen Offiziellen ermordet. Da kenianische Stellen die Israelis unterstützt hatten, wurden in der Folge auf Veranlassung Amins mehrere hundert Kenianer in Uganda ermordet. Amin selbst wurde zwei Jahre später ins Exil gezwungen.
-1802: offizielle Eröffnung der United States Military Academy (ist eine Militärakademie der Vereinigten Staaten und ist in einem früheren Fort der Armee am westlichen Ufer des Hudson River in Orange County in West Point untergebracht und befindet sich etwa 80 Kilometer nördlich von New York City).
-1939: der US-Baseballspieler Lou Gehrig wurde in einer tränenreichen Zeremonie im Stadium der „New York Yankees“ verabschiedet. 1939 wurde bei Gehrig Amyotrophe Lateralsklerose (ALS – ist eine degenerative und unheilbare Erkrankung des motorischen Nervensystems), die man in den USA seither auch „Lou Gehrig’s disease“ nennt („Lou-Gehrig-Syndrom“), diagnostiziert.
-1927: der US-Dramatiker und Drehbuchautor Neil Simon wurde in New York City geboren.

 

-1927: der US-Pilot Charles Lindbergh landete mit seiner Maschine “Spirit of St. Louis” nach seiner ersten Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung, dessen Strecke 5.808,5 Kilometer (3.610 Meilen) betrug, nach 33,5 Stunden auf dem Flughafen Le Bourget in Paris.
-1924: Nathan Leopold Junior und Richard Loeb, zwei wohlhabende Studenten an der University of Chicago, ermordeten den 14-jährigen Bobby Franks und wurden dafür zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Tat war deshalb bemerkenswert, weil sie hauptsächlich durch den Ehrgeiz der Studenten motiviert war, das perfekte Verbrechen im Sinne der Kunst des Mordes zu begehen. Auch spielte das Verbrechen eine Rolle in der amerikanischen Diskussion um die Todesstrafe.
-1881: das Amerikanische Rote Kreuz wurde von der Krankenschwester, Lehrerin und Philanthropin Clara Barton gegründet und ist die nationale Rotkreuz-Gesellschaft in den USA. Sie ist Mitglied der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und hat ihren Sitz in der Hauptstadt Washington, D.C..
-1999: die US-Schauspielerin Susan Lucci (bekannt aus der US-Serie „All My Children“ in der sie bis 2009 in insgesamt 592 Episoden zu sehen war) erhielt den „Daytime Emmy“ als beste Schauspielerin.
-1959: Uraufführung des Musicals „Gypsy“ am Broadway in New York.

 

-1927: der US-Pilot Charles Lindbergh startete mit seiner Maschine „Spirit of St. Louis“ um 7:54 Uhr vom Roosevelt-Flugplatz in New York/USA zu seiner ersten Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung, dessen Strecke 5.808,5 Kilometer (3.610 Meilen) betrug.
-1932: die US-Pilotin Amelia Earhart startete von Neufundland in Richtung Paris und überquerte als erste Frau den Atlantik im Alleinflug. Wegen schlechten Wetters und technischer Probleme erreichte sie Paris jedoch nicht, sondern musste bereits in der Nähe von Londonderry (Nordirland) notlanden. Für diesen Flug, durch den sie auch zum ersten Menschen wurde, der zweimal den Atlantik überflogen hatte, wurde sie von US-Präsident Herbert C. Hoover mit der Goldmedaille der National Geographic Society geehrt.
-1961: Freedom Rider (der Freedom Ride ist die Bezeichnung einer Widerstandsform, die aus der US-Bürgerrechtsbewegung entstand. Die Freedom Rider beteiligten sich an der Abschaffung der staatlich sanktionierten Rassentrennung, indem sie in Überlandbussen in die Südstaaten der USA fuhren, um die Umsetzung der Entscheidung 364 U.S. 454 1960 des US-Supreme Court über das Verbot der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gaststätten und Wartesälen zu testen.) wurden in Montgomery/Alabama von einem Mob angegriffen.
-1506: der italienische Seefahrer in spanischen Diensten Christoph Kolumbus (ihm gelang im Jahr 1492 die Wiederentdeckung Amerikas) starb in Valladolid.
-1989: die US-Schauspielerin Gilda Radner starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1970: Kent-State-Massaker – dabei wurden an der Kent State University in den USA vier Studenten erschossen und neun teils schwer verletzt, als die Nationalgarde des Staates Ohio während einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg das Feuer auf die Menge unbewaffneter Demonstranten eröffnete. Auslöser der massiven Proteste war die US-Invasion Kambodschas am 25. April 1970 gewesen, die US-Präsident Richard Nixon am 29. April bekannt gegeben hatte, obwohl er im Wahlkampf einen „anständigen Frieden“ versprochen hatte. Ziel des Feldzuges war die Vernichtung der dort verborgenen Viet-Kong-Kämpfer.
Daraufhin kam es landesweit zu massiven Protesten, auch an der Universität in Kent. Nachdem am 2. Mai ein vom „Reserve Officer Training Corps“ genutztes Gebäude auf dem Campus niedergebrannt worden war, erklärte der Bürgermeister den Ausnahmezustand und rief die Nationalgarde (Ohio Army National Guard), die mit ca. 1.000 Mann anrückte. Am 4. Mai versuchte diese, eine nicht genehmigte Protestkundgebung mit Tränengas aufzulösen, was nicht gelang. Darauf zog sich ein Trupp Nationalgardisten, unter ihnen ihr General, auf einen Hügel zurück, drehte sich um und eröffnete unvermittelt das Feuer auf die Menge – laut FBI „ohne bedroht oder in Gefahr zu sein“. Dabei wurden in 13 Sekunden mindestens 67 Schüsse abgegeben, einige Nationalgardisten verschossen ihr gesamtes achtschüssiges Magazin. Es gab vier Tote (Allison Krause, William Knox Schroeder, Sandy Scheuer und Jeffrey Miller), einen Querschnittsgelähmten (Dean Kahler) und acht weitere Verletzte. Einige der Opfer waren über hundert Meter entfernt und unbeteiligt.
-1979: Margaret Thatcher wurde nach dem Wahlsieg der Konservativen Partei bei der Parlamentswahl vom 3. Mai 1979 Nachfolgerin des  britischen Premierministers James Callaghan.
-1886: Haymarket Riot – am 1. Mai 1886 begann in Chicago/Illinois ein mehrtägiger, von den Gewerkschaften organisierter Streik, um eine Reduzierung der täglichen Arbeitszeit von zwölf auf acht Stunden durchzusetzen. Die mit diesem und den darauf folgenden Tagen verbundenen Ereignisse werden als Haymarket Riot bezeichnet. Die Lage eskalierte am 4. Mai, als jemand eine Bombe in die Menge warf, die sich wieder am Haymarket-Square versammelt hatte. Zwölf Menschen, darunter der Polizist Mathias J. Degan, starben noch am Ort des Geschehens. Sechs weitere Polizisten erlagen später ihren Verletzungen. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer und tötete und verletzte eine unbekannte Zahl von Protestierenden. Da einige der Redner dieses Tages Anarchisten gewesen waren, ging man davon aus, daß ein Anarchist die Bombe geworfen hatte. Ein Beweis für eine solche Verbindung konnte allerdings nicht erbracht werden. Bis heute ist unklar, wer die Bombe geworfen hat.
-1961: der erste Freedom Ride (ist die Bezeichnung einer Widerstandsform, die aus der US-Bürgerrechtsbewegung entstand. Die sogenannten Freedom Rider beteiligten sich an der Abschaffung der staatlich sanktionierten Rassentrennung, indem sie in Überlandbussen in die Südstaaten der USA fuhren, um die Umsetzung der höchstrichterlichen Entscheidung -364 U.S. 454 1960 – des US-Supreme Court über das Verbot der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gaststätten und Wartesälen zu testen) verließ Washington D. C. und sollte New Orleans am 17. Mai erreichen. Das Ziel der Fahrt war, mit einer gemeinsamen Fahrt von Weißen und Schwarzen, den status quo und die örtlichen Gesetze zu testen und anzuklagen. Die Fahrt und die gewaltsamen Proteste, die hervorgerufen wurden, gaben der Bürgerrechtsbewegung Aufwind und machten erst die amerikanische und dann die Weltöffentlichkeit auf das Problem aufmerksam. Die Teilnehmer wurden zum Teil wegen unbefugten Betretens, ungesetzmäßiger Versammlung und der Verletzung von Staats- und örtlichen Gesetzen verhaftet. Am 4. Mai 1961 verließen 7 schwarze und 6 weiße Fahrgäste Washington DC in Greyhound und Trailways Bussen. Die Taktik war es, gemischt zu sitzen, mit mindestens einem Schwarzen in der für Weiße reservierten Zone im vorderen Bereich. Mit kleineren Schwierigkeiten fuhren die Busse durch Virginia, North Carolina und Georgia.
-1927: Gründung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences/AMPAS (eine professionelle, ehrenamtlich arbeitende US-Organisation, die vor allem durch die Verleihung des Academy Awards Oscar ein Begriff ist).

 

-Beginn des Völkermordes in Ruanda/Afrika 1994 (dauerten bis Mitte Juli 1994 an) – Sie kosteten zirka 800.000 bis 1.000.000 Menschen das Leben, die niedrigsten Schätzungen gehen von mindestens 500.000 Toten aus. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu, die sich am Völkermord nicht beteiligten oder sich aktiv dagegen einsetzten. Die Täter kamen aus den Reihen der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei (Gendarmerie) und der Verwaltung. Zudem spielten die Milizen der Impuzamugambi sowie vor allem der Interahamwe eine besonders aktive Rolle. Auch weite Teile der Hutu-Zivilbevölkerung beteiligten sich am Völkermord. Der Genozid ereignete sich im Kontext eines langjährigen Konflikts zwischen der damaligen ruandischen Regierung und der Rebellenbewegung Ruandische Patriotische Front (RPF). Im Verlauf und im Nachgang der Ereignisse wurden die Vereinten Nationen (UN) und Staaten wie die USA, Großbritannien und Belgien wegen ihrer Untätigkeit kritisiert. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, aus welchen Gründen eine frühzeitige humanitäre Intervention nicht erfolgte, beziehungsweise warum die vor Ort stationierten Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die United Nations Assistance Mission for Rwanda (UNAMIR), bei Ausbruch der Gewalt nicht gestärkt, sondern verkleinert wurden. Gegen Frankreich wurde überdies der Vorwurf erhoben, sich an den Verbrechen beteiligt zu haben. Die Ermordung von Präsident Juvénal Habyarimana löste den Völkermord aus. Die Dassault Falcon 50, mit der er am 6. April 1994, begleitet vom burundischen Präsidenten Cyprien Ntaryamira, von einer Konferenz aus Daressalam zurückkehrte, wurde gegen 20:30 Uhr beim Landeanflug auf den Flughafen von Kigali mit Boden-Luft-Raketen abgeschossen. Alle Passagiere und die Crew kamen ums Leben. Wer für den Abschuss des Flugzeugs verantwortlich war, ist bis heute nicht bekannt. Ungefähr 30 Minuten nach dem Attentat begannen in Kigali die Morde an oppositionellen Hutu, prominenten Tutsi und Befürwortern des Arusha-Friedensabkommens.
-die Bell Laboratories (sind Teil der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Alcatel-Lucent. Der Hauptsitz der Bell Labs ist in Murray Hill/New Jersey in den USA) übertrugen 1927 mittels Telefonkabeln eine Rede von US-Wirtschaftsminister (und späteren US-Präsidenten) Herbert Hoover auf eine Distanz von 200 Meilen (ca. 321 Kilometer). Dies war die erste erfolgreiche Fernübertragung eines Fernsehsignals.
Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) starb 1947 in Dearborn/Michigan.
-das Musical „South Pacific“ (mit der Musik von Richard Rodgers und den Liedtexten von Oscar Hammerstein II.) erlebte 1949 seine Uraufführung auf dem Broadway im Majestic Theatre.
-die US-Jazzsängerin Billie Holiday wurde 1915 in Philadelphia geboren.

 

 

John Glenn (ein ehemaliger US-Testpilot, Astronaut und US-Senator) war 1962 der erste Amerikaner, der die Erde in einem Raumschiff umkreiste. Am 20. Februar 1962 startete er als Pilot an der Spitze einer Atlas-Rakete von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida zur Mercury-Atlas 6 Mission „Friendship 7“. Er umkreiste damit als erster US-Amerikaner drei Mal die Erde. Die gesamte Mission dauerte vier Stunden, 55 Minuten und 23 Sekunden.
Brandkatastrophe im Nachtclub „The Station“ 2003 in der Kleinstadt West Warwick (Rhode Island/an der Nordostküste der USA), als bei einem Auftritt der US-Hard-Rock-Band „Great White“ eingesetzte Pyrotechnik einen Brand verursachte. Obwohl Rettungskräfte innerhalb weniger Minuten an dem Nachtclub „The Station“ eintrafen, kamen in Folge des sich schnell ausbreitenden Feuers 100 Menschen ums Leben, weitere 230 wurden verletzt.
-der US-Schauspieler Sidney Poitier wurde 1927 in Miami/ Florida geboren.
-die US-Eiskunstläuferin Tara Lipinski wurde bei den  XVIII. Olympischen Winterspielen in Nagano/Japan 1998 die jüngste Eiskunstlaufolympiasiegerin der Geschichte.