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Tag Archives: 1907

-1853: unter dem Kommando von Matthew Calbraith Perry (war ein US-Seeoffizier, zuletzt im Rang eines Commodore) landeten die sogenannten „Schwarzen Schiffe“ (war ein Name, der westlichen Schiffen gegeben wurde, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in Japan anlandeten) „Mississippi“, „Plymouth“„Saratoga“ und „Susquehanna“ im Hafen von Uraga nahe Edo (dem heutigen Tokio), um die Öffnung Japans gegenüber dem Westen zu erzwingen.
-1839: der US-Unternehmer John D. Rockefeller wurde in Richford/New York geboren.
-1947: „Roswell-Zwischenfall“ – bezeichnen sogenannte Ufologen seit 1980 den Absturz eines angeblichen unbekannten Flugobjekts im Juni oder Juli 1947 bei der Kleinstadt Roswell im Chaves County im US-Bundesstaat New Mexico. Die UFO-Theorie kam durch den Bericht einer Lokalzeitung vom 8. Juli 1947 auf und wurde durch das Buch „Der Roswell-Zwischenfall“ (1980) von Charles Berlitz und William L. Moore, weitere Bücher, Filme und Fernsehdokumentationen verbreitet. Die US-Luftwaffe hat diese Falschmeldung wiederholt, erstmals am 9. Juli 1947, zurückgewiesen: Der Fund sei ein abgestürzter Wetterballon gewesen.
-1994: Kim Il-sung (war ab 1948, spätestens ab Ende der 1950er Jahre, bis zu seinem Tode der unumstrittene diktatorische Machthaber in Nordkorea) starb nach offizieller nordkoreanischer Darstellung in Pjöngjang.
-1986: Kurt Waldheim (war ein österreichischer Diplomat und parteiloser Politiker. Er war von 1968 bis 1970 Außenminister, von 1972 bis 1981 Generalsekretär der Vereinten Nationen und von 1986 bis 1992 Bundespräsident Österreichs) wurde als österreichischer Bundespräsident vereidigt.
-1907: der US-Theater- und Filmproduzent Florenz Ziegfeld Jr.  brachte die „Ziegfeld Follies“ (ist der Titel einer Jahresrevue am New Yorker Broadway, die von 1907 bis 1957 – jährlich bis 1931 – stattfand und zwischen 1910 und 1930 prägenden Einfluss auf die dortige Showszene hatte) auf die Bühne.

 

-2005: Terroranschläge in London – waren eine Serie von islamistischen Selbstmordattentaten auf Zivilisten, die während der morgendlichen Hauptverkehrszeit den öffentlichen Nahverkehr der Stadt nutzten. Es handelt sich um die schwersten islamistischen Terroranschläge in der Geschichte von Großbritannien. Während des Berufsverkehrs kam es innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger (so genannte „Rucksackbomber“) in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen (inklusive der vier Selbstmordattentäter) getötet und über 700 teilweise schwer verletzt. Viele Menschen waren bis zum Nachmittag in den betroffenen Zügen eingeschlossen. Die Anschläge werden in den britischen Medien auch unter der Abkürzung 7/7 genannt, in Anlehnung an die islamistischen Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA, die unter 9/11 bekannt wurden. Drei der Explosionen fanden gleichzeitig um etwa 8:50 Uhr Londoner Zeit in fahrenden U-Bahn-Zügen (teilweise bei der Ein- oder Ausfahrt aus der Station) statt. Eine davon ereignete sich an der Liverpool Street und forderte sieben Todesopfer. Ebenfalls sieben Personen starben bei einer Detonation an der Edgware Road. Der schwerste der Anschläge ereignete sich auf der Piccadilly Line zwischen King’s Cross St. Pancras und Russell Square. Er fand mitten im Tunnel statt, was die Rettungsarbeiten erschwerte, und forderte 28 Tote. Die vierte Detonation forderte knapp eine Stunde später (um 9:47 Uhr) in einem Doppeldeckerbus am Tavistock Square (nahe Russell Square) weitere 13 Todesopfer.
-1865: Hinrichtung von Mary Surratt, Lewis Powell, David Herold und dem deutschstämmigen George Atzerodt –  den Mitverschwörern von dem Schauspieler John Wilkes Booth, einem fanatischen Sympathisanten der Südstaaten, der am Abend des 14. April 1865 US-Präsident Abraham Lincoln beim Besuch des Ford’s Theatre in Washington D.C. anschoss. Am folgenden Tag, dem 15. April, erlag Lincoln seinen schweren Kopfverletzungen. Das Attentat war Teil einer größeren Verschwörung: Eine Gruppe von Sklaverei-Anhängern um Booth hatte geplant, neben Lincoln weitere Regierungsmitglieder zu ermorden. So wurde auch US-Außenminister William H. Seward bei einem Mordanschlag schwer verletzt. Booth wurde am 26. April in Virginia gestellt und bei einem Schusswechsel mit seinen Verfolgern getötet. Seine Mitverschwörer wurden später von einem Militärgericht zum Tode verurteilt.
-1987: Lieutenant Colonel Oliver North (war im Weißen Haus als Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats für die Koordination verdeckter Operationen zuständig) sagte vor der Untersuchungskommission des US-Kongresses zur Untersuchung der „Iran-Contra-Affäre“ (war ein politischer Skandal während der Amtszeit von US-Präsident Ronald Reagan) aus.
-1981: Sandra Day O’Connor (ist eine US-Juristin. Sie war von 1981 bis 2006 als erste Frau Richterin am Obersten Gerichtshof der USA) wurde von US-Präsident Ronald Reagan für den Supreme Court als Nachfolgerin für den im Juni ausgeschiedenen US-Juristen Potter Stewart vorgeschlagen und offiziell am 19. August nominiert.
-1907: der US-Science-Fiction-Schriftsteller Robert A. Heinlein wurde in Butler/Missouri geboren.
-1940: der britische Musiker und Schauspieler Ringo Starr (war Schlagzeuger der Band „The Beatles“) wurde in Liverpool/England geboren.

 

 

-1957: die Skiffle-Gruppe „The Quarrymen“ (ist eine englische Band, die von dem späteren Mitglied der „The Beatles“ John Lennon und vier Schulfreunden 1956 gegründet wurde und somit als Vorgängerband von „The Beatles“ gilt. Neben Lennon beteiligten sich mit Paul McCartney und George Harrison weitere zwei der insgesamt vier Mitglieder der klassischen „Beatles“-Besetzung) traten bei einem Gartenfest der Pfarrgemeinde von Liverpool-Woolton auf. Nach dem ersten der zwei Konzerte wurde John Lennon von seinem Schulfreund Ivan Vaughan dem 15-jährigen Paul McCartney vorgestellt. Lennon war beeindruckt, als McCartney textsicher eine Version des Stücks „Twenty Flight Rock“ von USRock-’n’-Roll– und Rockabilly-Musiker Eddie Cochran zum Besten gab. Einige Tage später wurde er in die Gruppe aufgenommen.
-1933: das erste Major League Baseball All-Star Game der Major-LeagueBaseball fand im Comiskey Park (war ein Baseballstadion im Süden der Stadt Chicago/Illinois und die Heimstätte der „Chicago White Sox“) statt, das die American League (teilweise dank eines Home-Run des US-Baseballspielers Babe Ruth) gegen die National League mit 4:2 gewann.
-1967: Ausbruch des Biafra-Krieges (war ein Sezessionskrieg 1967 bis 1970 zwischen Nigeria und dem nigerianischen Gebiet Biafra mit der Hauptstadt Enugu). Die in der Biafra-Provinz beheimateten christlichen Igbo fühlten sich gegenüber den muslimischen Hausa und Fulani des Nordens benachteiligt. Im Januar 1966 putschten Igbo-Offiziere, um Major Chukwuma Kaduna Nzeogwu, um die Macht zu erringen. Dabei wurde der nigerianische Premierminister Abubakar Tafawa Balewa getötet. Von den Igbo-Offizieren übernahm General Johnson Aguiyi-Ironsi die Staatsgewalt. Durch diese Übernahme befürchtete die restliche Bevölkerung Nigerias, zukünftig von den Igbos unterdrückt zu werden. Bereits im Juli 1966 erfolgte jedoch der Gegenputsch, der die Vorherrschaft des Nordens wieder herstellte. In Folge des Gegenputsches, aber auch schon nach dem Putsch kam es zum Pogrom an den Igbo, der mehreren Zehntausend Igbo das Leben kostete. Ende Mai 1967 verabschiedete die nigerianische Zentralregierung eine Gebietsreform, in deren Folge Nigeria in zwölf Bundesstaaten aufgeteilt wurde. Dabei hatte man die administrativen Grenzen jedoch so gelegt, daß die Erdölgebiete im Nigerdelta außerhalb des Igbo-Zugriffes lagen. Dies und ein ebenfalls zu diesem Zeitpunkt stattfindender Pogrom gegen Igbos im Norden führten schließlich dazu, daß der Militärgouverneur der Ostregion Chukwuemeka Odumegwu Ojukwu vom Volk der Igbo am 30. Mai 1967 die Unabhängigkeit der Region Biafra ausrief. Trotz erbitterten Widerstands zeigte sich im darauf folgenden Krieg jedoch bald die militärische Unterlegenheit Biafras. Vor allem die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien unterstützte die Zentralregierung; weitere Waffenlieferanten an Nigeria waren die USA, die Sowjetunion, Spanien, Polen, die Tschechoslowakei, Belgien und die Niederlande, wobei die drei zuletzt genannten Staaten im Laufe des Jahres 1968 ihre Lieferungen einstellten. Die der Republik Biafra zur Verfügung stehenden Waffen stammten etwa je zur Hälfte aus eigener Produktion und von der Volksrepublik China; weitere Lieferanten waren Portugal und Frankreich. Diplomatisch anerkannt wurde Biafra jedoch von keinem dieser Staaten. Biafra heuerte zudem etliche weiße Söldner an, der bekannteste unter ihnen war der Deutsche Rolf Steiner. Nach fast drei Jahren Krieg musste die Republik Biafra am 15. Januar 1970 schließlich kapitulieren. Biafra wurde wieder dem nigerianischen Staat eingegliedert, während die Igbo auf Jahrzehnte keine bedeutenden Posten in Militär oder Verwaltung mehr erhielten.
-1907: die mexikanische Malerin Frida Kahlo wurde in Coyoacán/ Mexiko-Stadt geboren.
-1957: die US-Tennisspielerin Althea Gibson gewann im Tennisturnier Wimbledon Championships als sie Darlene Hard besiegte.
-1998: der US-Country-Sänger und Schauspieler Roy Rogers starb in Apple Valley/Kalifornien.

 

 

-1940: „Operation Dynamo“ – war der Codename für eine militärische Evakuierungsaktion der britischen Admiralität im 2. Weltkrieg (Schlacht von Dünkirchen). Im Rahmen der Operation wurden vom 26. Mai bis zum 4. Juni 1940 das Gros des britischen Expeditionskorps (BEF) und Teile der französischen Armee, die von deutschen Truppen bei Dünkirchen/Frankreich eingekesselt waren, zu Schiff nach Großbritannien transportiert. Bis zum 4. Juni konnten insgesamt 338.226 alliierte Soldaten, davon etwa 110.000 Franzosen, evakuiert werden.
-1868: bei einer erneuten Abstimmung über zwei weitere Anklagepunkte in einem zweiten Impeachment-Verfahren vor dem US-Senat gegen US-Präsident Andrew Johnson (der 17. Präsident der Vereinigten Staaten von 1865 bis 1869) entschieden sich 35 Senatoren für schuldig, 19 für nicht schuldig. Im Senat verfehlte die Amtsenthebung somit die zur Absetzung notwendige Zweidrittelmehrheit mit einer Stimme, weil sich sieben Republikaner gegen die Parteilinie stellten.
-1907: der US-Schauspieler John Wayne wurde in Winterset/Iowa geboren.
-1994: der US-Sänger Michael Jackson heiratete die US-Sängerin Lisa Marie Presley (die Tochter von US-Sänger Elvis Presley und der US-Schauspielerin Priscilla Presley). Die Ehe dauerte etwa zwei Jahre.
-1949: der US-Countrymusiker Hank Williams Jr. wurde in Shreveport/Louisiana geboren.

 

 

-1949:Ende der Berlin-Blockade – so wird die Blockade West-Berlins nach Ende des 2. Weltkrieges am Beginn des Ost-West-Konfliktes durch die Sowjetunion vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 bezeichnet. Als Folge dieser Blockade war eine Versorgung West-Berlins, das mitten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lag, durch die Westalliierten über die Land- und Wasserverbindungen nicht mehr möglich. Die Blockade war eine direkte Reaktion auf die Währungsreform in den Westzonen und den westlichen Sektoren Berlins und führte zur Versorgung West-Berlins durch die Berliner Luftbrücke. Die Sowjetunion, die mit dieser Blockade einen Rückzug der Westmächte aus Groß-Berlin erzwingen und zudem ihren Anspruch auf das gesamte Berlin demonstrieren wollte, gab schließlich erfolglos auf.
-1932: die Leiche von Charles Lindbergh III., der Sohn des berühmten US-Piloten Charles Lindbergh wurde gefunden. Am 1. März 1932, wurde das Kind von Unbekannten entführt, die 50.000 Dollar Lösegeld verlangten. Aufgrund von Lindberghs Berühmtheit erregte der Fall großes Aufsehen. Für die Tat wurde der deutschstämmige Bruno Richard Hauptmann verurteilt und 1936 hingerichtet. Hauptmann bestritt stets die Tat, und bis heute gibt es Zweifel an seiner Schuld.
-1907: die US-Schauspielerin Katharine Hepburn wurde in Hartford/Connecticut geboren.
-1937: der US-Komiker, Schauspieler, Sozialkritiker und Autor George Carlin wurde in New York geboren.
-1928: der US-Pianist und Komponist Burt Bacharach wurde in Kansas City/Missouri geboren.