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Tag Archives: 1904

-1979: Invasion Afghanistans durch die Sowjetunion – Einmarsch sowjetischer Truppen (der 5. und 108. Motorisierten Schützendivision) in Afghanistan. Mit der Operation Storm-333 erreichten etwa 700 sowjetische Fallschirmjäger sowie Angehörige von SpezNas– und KGB-Einheiten der Gruppen ALFA und ZENITH am 27. Dezember 1979 den Tajbeg-Palast in Kabul. Der afghanische Ministerpräsident Hafizullah Amin wurde von Soldaten in afghanischen Uniformen getötet.
-1831: der britische Naturforscher Charles Darwin begab sich auf dem britischen Schiff HMS „Beagle“ auf eine fast fünf Jahre andauernde Reise um die Welt.
-1932: die Radio City Music Hall (ein Konzertsaal im Herzen von Manhattan in New York City) eröffnete mit einer spektakulären Bühnenshow.
-1904: Premiere des Bühnenstücks “Peter Pan, or The Boy Who Wouldn’t Grow Up” („Peter Pan, oder der Junge, der nicht erwachsen werden wollte“) im Duke of York’s Theatre in London. „Peter Pan“ ist die bekannteste literarische Figur des schottischen Schriftstellers James Matthew Barrie.

 

 

-1991: der Augustputsch in Moskau gegen Staatspräsident Michail Gorbatschow scheiterte – eine Gruppe sowjetischer Funktionäre der Kommunistischen Partei der Sowjetunion setzte am 19. August 1991 einen Tag bevor Gorbatschow und eine Gruppe der Staatenführer der Republiken den Unionsvertrag unterzeichnen sollten Gorbatschow in Moskau ab und versuchte, die Kontrolle über das Land zu erlangen. Die Führer des Putschversuches waren Mitglieder einer konservativen Junta und reaktionäre Kommunisten der KPdSU (“Staatliches Komitee für den Ausnahmezustand”/GKTschP), in deren Augen die wirtschaftliche Umgestaltung zu weit ging und eine rechte Abweichung vom Kommunismus seine Abschaffung bedeute. Weiterhin fürchteten sie, der von Gorbatschow neu ausgehandelte Unionsvertrag gebe den Republiken zu viel Macht. Obgleich der Putschversuch in nur drei Tagen scheiterte und Gorbatschow wieder eingesetzt wurde, machte das Ereignis Gorbatschows Hoffnungen hinsichtlich des Fortbestehens einer, wenn auch dezentralisierten, Staatenunion zunichte und beschleunigte den Zerfall der Sowjetunion. Gorbatschow selbst war zu Beginn des Putschversuches im Urlaub in Foros auf der Halbinsel Krim. Dort wurde er am Nachmittag des 18. August bis zum 21. August festgesetzt und isoliert, nachdem er seine Zustimmung zur Verhängung des Notstandes und die Übertragung seiner Vollmachten an den Vizepräsidenten verweigerte. Er blieb dort bis zum Ende des Putsches drei Tage später. In Moskau und Leningrad folgten große Demonstrationen gegen die Putschführer. Der Putsch war nicht erfolgreich, da es an Loyalität der Streitkräfte gegenüber den Putschisten fehlte. Somit konnte der Widerstand, der hauptsächlich vom Präsidenten Russlands Boris Jelzin aus dem Regierungsgebäude, dem Weißen Haus, gegen den Putsch geführt wurde, nicht niedergeschlagen werden. Am 21. August bekannte sich die Mehrheit der Truppen offen zu den Demonstranten, die verbliebenen wurden abgezogen. Der Putsch scheiterte und Gorbatschow kehrte nach Moskau zurück. Durch ein Dekret Jelzins wurde daraufhin die KPdSU auf dem Gebiet der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) verboten. Gorbatschow trat als Generalsekretär der KPdSU zurück, blieb jedoch Präsident der Sowjetunion. Auch der Geheimdienst KGB wurde im Oktober abgeschafft. Die Putschisten wurden ihrer Ämter enthoben und inhaftiert.
-1940: Leo Trotzki (war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker. Er war Volkskommissar des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer der Roten Armee. Nach ihm wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Er wurde von Diktator Josef Stalin entmachtet und 1929 ins Exil getrieben) starb in Coyoacán/Mexiko einen Tag später nachdem er von dem sowjetischen Agenten Ramón Mercader in seinem Arbeitszimmer mit einem Eispickel am Kopf schwer verletzt worden war.
-1831: Nat Turner (ein amerikanischer Sklave) führte in Virginia einen Sklavenaufstand an. Nat Turner und sieben andere Sklaven töteten ihre Besitzer. Der Gruppe schlossen sich daraufhin weitere Sklaven und freie Schwarze an, die mit Messern, Äxten und Hacken von Siedlung zu Siedlung zogen und dort alle Weißen, die sie fanden, umbrachten. Die Weißen merkten, daß auch ihre Familie nicht von den Schwarzen verschont wurde. Insgesamt fielen dem Sklavenaufstand 55 weiße Menschen zum Opfer, bis eine Miliz in der Lage war, den Aufstand niederzuschlagen. Als Vergeltung wurden mehr als hundert unschuldige Sklaven getötet. Turner konnte fliehen, wurde aber sechs Wochen später, am 30. Oktober 1831, gefangengenommen. Turners fehlgeschlagener Aufstand führte zu weiteren Morden an Sklaven und noch schärferen Sanktionen bei Ungehorsam. Nat Turner wurde am 11. November 1831 gehenkt, sein Körper wurde Ärzten überlassen, die ihn köpften, abhäuteten und vierteilten.
-1959: Hawaii wurde 50. Bundesstaat der USA und William F. Quinn zum ersten hawaiischen Gouverneur erklärt, als US-Präsident Dwight D. Eisenhower den „Hawaii Admission Act“ unterzeichnete.
-1904: der US-Jazz-Pianist, Organist, Komponist Count Basie wurde in Red Bank/ New Jersey geboren.
-1938: der US-Country-Sänger, Songwriter, Schauspieler Kenny Rogers wurde in Houston/Texas geboren.

 

-1215: Unterzeichnung der „Magna Carta“ („großer Freibrief“) durch König Johann Ohneland zu Runnymede in England. Sie war eine Vereinbarung mit dem revoltierenden englischen Adel und gilt als die wichtigste Quelle des englischen Verfassungsrechts.
-1904: die „General Slocum“ (war ein Raddampfer der New Yorker „Knickerbocker Steamship Company“) geriet auf dem New Yorker East River in Brand und sank. Bei der Katastrophe kamen 1021 Personen ums Leben, hauptsächlich Frauen und Kinder. Es ist bis heute die größte zivile Schiffskatastrophe in den USA. Namensgeber war Henry Warner Slocum, ein Kongressabgeordneter und früherer General der Union (Nordstaaten) während des Amerikanischen Bürgerkrieges .
-1978: Hussein I. (war von 1952 bis 1999 König von Jordanien) heiratete die Amerikanerin Lisa Halaby.
-1864: der Nationalfriedhof Arlington (ist einer der 139 Nationalfriedhöfe in den USA und liegt in Arlington im Bundesstaat Virginia unmittelbar südwestlich der Bundeshauptstadt Washington, D.C., von der er durch den Potomac River getrennt wird. Im Südosten grenzt er an das Gelände des Pentagons) wurde während des US-Bürgerkrieges errichtet. Nach der Enteignung von General Robert E. Lee , dessen Familie das Anwesen besaß, erklärte Kriegsminister Edwin M. Stanton das Gelände am 15. Juni 1864 offiziell zum Friedhof. Auf diesem Friedhof wurden bisher drei Staatsbegräbnisse abgehalten, für die US-Präsidenten William Howard Taft (1930) und John F. Kennedy (1963) sowie für General John J. Pershing (1948)
-1996: die US-Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald starb in Beverly Hills/Kalifornien.

 

 

-der US-Spielfilm „Vom Winde verweht“ („Gone with the Wind“/1939 mit den US-Schauspielern Vivien Leigh und Clark Gable in den Hauptrollen) wurde bei der Oscarverleihung 1940 mit zehn Oscars ausgezeichnet.
-in Chicago öffnete 1960 der erste Playboy-Club der Welt.
-der US-Jazzmusiker und Big-Band-Leiter Jimmy Dorsey wurde 1904 in Shenandoah/Pennsylvania geboren.
-der US-Rapper Ja Rule wurde 1976 in Hollis/Queens/New York City geboren.
-der US-Schauspieler James Mitchell wurde 1920 in Sacramento/Kalifornien geboren.
-der US-Schauspieler Dennis Farina wurde 1944 in Chicago geboren.