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Tag Archives: 1896

-1976: Patty Hearst (ist die Enkeltochter des einflussreichen US-Medienmoguls William Randolph Hearst) wurde nach ihrer Verhaftung am 18. September 1975 wegen Bankraubs in San Francisco/Kalifornien zu 35 Jahren Haft verurteilt. In einem Berufungsprozess wurde die Strafe auf sieben Jahre herabgesetzt. Nach 21 Monaten wurde sie vom damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter begnadigt und am 1. Februar 1979 aus dem kalifornischen Bundesgefängnis bei San Francisco entlassen. 2001 erhielt sie ein „presidential pardon“ (vollständige Begnadigung) durch US-Präsident Bill Clinton. Patty Hearst wurde am 4. Februar 1974 von der linksradikalen Symbionese Liberation Army (SLA) entführt und schloss sich dieser an.
-1896: der US-Schriftsteller F. Scott Fitzgerald wurde in St. Paul/Minnesota geboren.
-1968: die erste Folge von „60 Minutes“, einem investigativen US-Nachrichtenmagazin, wurde vom US-Sender CBS News ausgestrahlt.
-1957: das US-Baseballteam „Brooklyn Dodgers“ spielte sein letztes Spiel in New York im Stadion Ebbets Field gegen die „Pittsburgh Pirates“ und gewann 2:0. Seit ihrem Verkauf und Umzug nach Los Angeles/Kalifornien im Jahr 1958 spielen die „Dodgers“ unter dem Namen „Los Angeles Dodgers“.
-1936: der US-Puppenspieler, Regisseur und Fernsehproduzent Jim Henson („Muppet Show“) wurde in Greenville/Mississippi geboren.
-1991: der US-Kinderbuch-Autor und Cartoonzeichner Theodor Seuss Geisel („Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“/“How the Grinch Stole Christmas!“) starb in La Jolla/Kalifornien.

 

 

-1969: Hurrikan „Camille“ (war ein Hurrikan der Kategorie 5. „Camille“ hielt, bevor 2005 Hurrikan „Katrina“ auftrat, den Rekord über die höchste Sturmflut, die je in den USA gemessen wurde: 7,3 Meter) traf die Gegend um das Mississippi-Delta am 17./18. August. „Camille“ tötete in den US-Bundesstaaten Alabama, Mississippi und Louisiana 143 Menschen und verwüstete einen großen Bereich der Golfküste. Insgesamt wurden 8.931 Leute verletzt, 5.662 Häuser zerstört und 13.915 Häuser schwer beschädigt. Viele der Opfer waren Küstenbewohner, die sich einer Evakuierung verweigert hatten. Die geschätzten Gesamtschäden betrugen inflationsbereinigt 6,1 Mrd. US-Dollar (1996).
-1998: US-Präsident Bill Clinton gestand in der „Lewinsky“-Affäre vor einer Grand Jury in Washington, D.C., daß er eine „unangemessene“ Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky gehabt hatte. Am selben Abend erklärte er die Umstände in einer Fernsehübertragung.
-1896: der US-Goldsucher George Washington Carmack und seine indianischen Verwandten Tagish Charlie (eigentlicher Name Dawson Charlie) und Skookum Jim (war ein Angehöriger der Tagish First Nation im kanadischen Yukon) fanden Gold im Rabbit Creek, in der Nähe des Zuflusses des Klondike River in den Yukon River, der daraufhin flugs in Bonanza Creek umbenannt wurde. Die Gegend war so abgelegen, daß die Kunde vom großen Goldfund erst am 14. Juli 1897 mit dem Raddampfer „Excelsior“ die Außenwelt erreichte. Sofort begann der Klondike-Goldrausch.
-1807: der Seitenraddampfer „Clermont“ (war das erste kommerziell erfolgreich eingesetzte Dampfschiff der Welt) von US-Ingenieur Robert Fulton absolvierte seine Jungfernfahrt. Die „Clermont“ wurde ab 1807 als Linienschiff entlang des Hudson Rivers zwischen New York und Albany eingesetzt.
-1987: Rudolf Heß (war ein nationalsozialistischer Politiker. Heß war ab 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Mitglied des Ministerrates für Reichsverteidigung. 1933 ernannte ihn Diktator Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter) starb im Kriegsverbrechergefängnis Spandau durch Suizid. 1941 während des 2. Weltkrieges flog Heß nach Großbritannien, um die britische Regierung zu einem Friedensschluss zu bewegen. Er wurde in Kriegsgefangenschaft genommen und 1945 dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Heß wurde am 1. Oktober 1946 in zwei von vier Anklagepunkten schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt.
-1943: der US-Schauspieler Robert De Niro wurde in New York City/New York geboren. 

 

 

-1896: William Jennings Bryan (war ein US-Politiker, der als US-Außenminister dem Kabinett von US-Präsident Woodrow Wilson angehörte. Von 1891 bis 1895 saß er für den US-Bundesstaat Nebraska im US-Repräsentantenhaus) hielt in Chicago eine begeistert aufgenommene Parteitagsrede im Wahlkampf um die Präsidentschaft 1896 (er kämpfte darin gegen die Einführung des Goldstandards, es sollte beim Bimetallismus – Gold und Silber –  bleiben), in der er davor warnte, die arbeitende Bevölkerung unter ein „Kreuz aus Gold“ zu zwingen („Kreuz aus Gold“-Rede).
“Wir werden auf ihre Forderung nach einem Goldstandard antworten: Sie werden diese Dornenkrone nicht auf die Brauen der Arbeiterschaft pressen, Sie werden die Menschheit nicht an einem Kreuz aus Gold kreuzigen.”
Seine Nominierung verdankte er dieser Rede und schuf damit eine breite Grundlage für die Demokratische Partei, die sich als „Partei des kleinen Mannes“ und der Sozialreformen gegen Großkapital und imperialistische US-Außenpolitik präsentierte und vor allem im ländlichen Mittleren Westen viele Wählerstimmen errang.
-1947: Verlobung zwischen Prinzessin Elizabeth (am 6. Februar 1952, dem Todestag ihres Vaters Georg VI., des Königs des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirlands, wurde Elisabeth vom Thronfolgerat zur Königin proklamiert) und dem britischen Kriegsmarineoffizier Lieutenant Sir Philip Mountbatten, der vor der Hochzeit zum Duke of Edinburgh ernannt worden war.
-1997: der US-Boxer Mike Tyson wurde aufgrund seines äußerst unsportlichen Verhaltens im letzten Kampf gegen Evander Holyfield (der Rückkampf am 28. Juni 1997  endete nach drei Runden mit der Disqualifikation von Tyson, als dieser seinem Gegner Holyfield, nach Punkten zurückliegend, ein Stück des rechten Ohres abbiss) auf Beschluss der Sportkommission des US-Bundesstaates Nevada die Box-Lizenz auf unbestimmte Zeit entzogen. Zudem musste er drei Millionen Dollar Strafe zahlen.
-1956: der US-Schauspieler Tom Hanks wurde in Concord/Kalifornien geboren.
-2002: der US-Schauspieler Rod Steiger starb in Los Angeles.

 

 

-1989: Tian’anmen-Massaker – wird die gewaltsame Niederschlagung eines Volksaufstandes bezeichnet, bei dem der „Platz des himmlischen Friedens“ in Peking/China durch eine ursprünglich studentische Demokratiebewegung besetzt wurde. Am 3. und 4. Juni 1989 schlug das chinesische Militär im Zentrum Pekings gewaltsam die Proteste der Bevölkerung nieder.
-1942: Schlacht um Midway – war eine große Trägerschlacht während des Pazifikkrieges im 2. Weltkrieg. Vom 4. bis zum 7. Juni 1942 kämpften bei den Midwayinseln große Verbände der Kaiserlich Japanischen Marine und der United States Navy. Die Schlacht, die mit der Versenkung von vier japanischen Flugzeugträgern endete, gilt als Wendepunkt des Pazifikkriegs.
-1896: Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) testete ein selbst-angetriebenes Fahrzeug, das Quadricycle.
-1783: die Brüder Joseph Michel Montgolfier und Jacques Étienne Montgolfier (waren die Erfinder des Heißluftballons, der Montgolfière) ließen in Annonay/Frankreich einen verbesserten Ballon aus Leinwand, der mit Papier abgedichtet worden war, vor Publikum aufsteigen. Dieser Flug dauerte zehn Minuten und soll eine Höhe von über 2000 Meter erreicht haben.
-1984: das Album „Born in the U.S.A.“ von US-Rockmusiker Bruce Springsteen wurde veröffentlicht.

-1980: Ausbruch des Vulkans Mount St. Helens – der Ausbruch des Mount St. Helens im Süden des US-Bundesstaates Washington war einer der stärksten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts. Ein Gebiet von etwa 500 Quadratkilometern war direkt betroffen. 57 Menschen starben, darunter der Vulkanologe David A. Johnston, der gerade die Gase einer Fumarole maß. Asche und Gaswolken wurden bis in eine Höhe von 18 km, also über die Troposphäre hinaus in die Stratosphäre geschleudert. Der Aschenauswurf dauerte neun Stunden und konnte drei Tage später im Osten der USA registriert werden. Ein Teil der Asche gelangte in den Jetstream und umrundete so die Erde in zwei Wochen.
-1896: der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschied, daß Rassentrennung durch die Staaten erlaubt ist, solange die Einrichtungen für Schwarze und Weiße vergleichbar sind (Plessy v. Ferguson – eine Grundsatzentscheidung in der Geschichte des US-Supreme Court). Das Gericht hatte darüber zu entscheiden, ob ein Gesetz des Staates Louisiana, das getrennte Abteile für Bürger weißer und schwarzer Hautfarbe in Eisenbahnzügen vorschrieb, gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstieße. Es verneinte dies mit 7 zu 1 Richterstimmen und erklärte damit die Bereitstellung getrennter Einrichtungen für Weiße und Schwarze unter bestimmten Voraussetzungen für zulässig.
-1920: Johannes Paul II. (war vom 16. Oktober 1978 bis zu seinem Tod 26 Jahre und 5 Monate lang Papst der römisch-katholischen Kirche) wurde unter seinem bürgerlichen Namen Karol Józef Wojtyła in in Wadowice/Polen geboren.
-1897: der US-Regisseur Frank Capra wurde in Bisacquino/Sizilien/Italien geboren.
-2003: das Musical „Les Misérables“ (die Handlung basiert auf dem Roman „Die Elenden“ von Victor Hugo) erlebte seine letzte Aufführung am Broadway in New York, nach 16 erfolgreichen Jahren, die „Les Miz“ zu dem Musical mit der bisher drittlängsten Laufzeit am Broadway machten.

 

 

-Kriegseintritt der USA in den 1. Weltkrieg 1917
-der geographische Nordpol wurde offiziell von den US-Forschern Robert Edwin Peary und Matthew Henson sowie den vier Inuit Sigloo, Eghingwah, Ooqueah und deren Anführer Uutaaq am 6. April 1909 erreicht.
-die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit wurden 1896 vor 60.000 Zuschauern in Athen eröffnet, an denen 295 männliche Sportler (ausschließlich Amateure) aus 13 Nationen teilnahmen. Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung des französischen Pädagogen, Historikers und Sportfunktionärs Pierre de Coubertin beschlossen. Um die Spiele zu organisieren, erfolgte die Gründung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Erster Präsident wurde der Grieche Demetrius Vikelas, während de Coubertin zunächst als Generalsekretär amtierte.
Harry Houdini, ein US-amerikanischer Entfesselungs- und Zauberkünstler österreichisch-ungarischer Herkunft, wurde am 6. April 1874 (auf dem Gregorianischen Kalender mit 13 Tagen Unterschied gegenüber dem Julianischen Kalender -24. März 1874- in Ungarn zu dieser Zeit) in Budapest geboren.
-der US-Country-Musiker Merle Haggard wurde 1937 in Bakersfield/Kalifornien geboren.
-die US-Country-Sängerin Tammy Wynette starb 1998 in Nashville/Tennessee