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Tag Archives: 1889

-1889: der US-Politiker Jefferson Davis (von 1861 bis 1865 der einzige Präsident der Konföderierten Staaten von Amerika und damit Führer der Südstaaten im US-Bürgerkrieg) starb in New Orleans/Louisiana.
-1969: bei einem Rockmusik-Festival (Altamont Free Concert) der englischen Rockband „Rolling Stones“ auf dem Altamont Speedway bei Livermore/Kalifornien starben vier Menschen. Bei diesem kurzfristig umorganisierten Konzert, zu dem etwa 300 000 Menschen kamen, traten neben den „Rolling Stones“ unter anderem „Grateful Dead“, „Jefferson Airplane“, die „Flying Burrito Brothers“ und „Crosby, Stills, Nash and Young“ auf. Neben drei anderen Menschen, die in dem organisatorischen Chaos verunglückten (zwei Menschen kamen bei einem Autounfall und anschließender Fahrerflucht ums Leben, ein anderer ertrank in einem Kanal), kam der 18-jährige afroamerikanische Zuschauer Meredith Hunter bei einer Messerstecherei direkt vor der Bühne ums Leben, als die „Rolling Stones“ gerade ihren Song „Under My Thumb“ spielten. Erstochen wurde er von einem der als Sicherheitskräfte eingesetzten „Hells Angels“, unmittelbar zuvor hatte Hunter, unter Einfluss von Drogen, eine Schusswaffe gezogen.
-1957: der erste Startversuch eines US-Satelliten (Vanguard TV3) 1957 schlug fehl, die Rakete explodierte auf dem Versuchsstand.
-1920: der US-Jazz-Pianist Dave Brubeck wurde in Concord/Kalifornien geboren.

 

 

-1940: Luftangriffe auf Coventry – schwerer Bombenangriff auf die englische Industriestadt Coventry durch die deutsche Luftwaffe (“Unternehmen Mondscheinsonate”) während des 2. Weltkriegs.
-1851: Veröffentlichung des Romans “Moby Dick” (von US-Schriftsteller Herman Melville).
-1889: die US-Journalistin und Weltreisende Nellie Bly begann in New York eine 32.800 Kilometer lange Reise um die Welt (eine Nachahmung der Reise aus Jules Vernes Roman “In 80 Tagen um die Welt”). Bly reiste über England, Jules Vernes Wohnort Amiens, Brindisi in Italien, Colombo auf Ceylon, Hongkong, China, Japan und San Francisco.. Nach 72 Tagen, 6 Stunden, 11 Minuten und 14 Sekunden beendete sie die Reise in damaliger Rekordzeit am 25. Januar 1890. Sie war die erste Frau, die unbegleitet von einem Mann eine derartige Reise unternommen hatte, was sie zum Vorbild für viele Frauen machte.
-1943: US-Komponist und Dirigent Leonard Bernstein machte sein Debüt als Dirigent. Der Assistant Conductor des New York Philharmonic Orchestra unter Artur Rodziński musste kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einspringen. Die Aufführung von Robert Schumanns Manfred-Ouvertüre und Richard Strauss’ „Don Quixote“ wurde über Radio landesweit übertragen.
-1900: der US-Komponist Aaron Copland wurde in Brooklyn/New York geboren.

 

 

-1889: die Johnstown-Flut – Dammbruch-Katastrophe der South-Fork-Talsperre (im US-Bundesstaat Pennsylvania), nach heftigen, mehrere Tage andauernden Regenfällen brach der Damm der Talsperre, die für Familien aus Pittsburgh ein beliebter Naherholungsort war. Die Flutwelle (20 Millionen m³ Wasser), die bis zu 15 Metern Höhe erreichte, raste 23 km talabwärts und überflutete die Stadt Johnstown. Dabei wurden ca. 2.200 Menschen getötet und es gab einen Schaden von 17 Millionen Dollar. Es war die erste Katastrophe, bei der das Amerikanische Rote Kreuz unter der Leitung von Clara Barton eingesetzt wurde. Hilfe für die Opfer kam aus den ganzen Vereinigten Staaten und aus 18 ausländischen Staaten. Es war eine der größten Katastrophen in der amerikanischen Geschichte.
-1962: Adolf Eichmann (SS-Obersturmbannführer, war während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland bzw. 2. Weltkrieges als Leiter des für die Organisation der Vertreibung und Deportation der Juden zuständigen Eichmannreferats des Reichssicherheitshauptamtes/RSHA in Berlin zentral mitverantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen im weitgehend von Deutschland besetzten Europa. Im Mai 1960 wurde er von israelischen Agenten in Argentinien entführt und anschließend nach Israel gebracht, wo ihm der Prozess gemacht wurde – Eichmann-Prozess – zwei Jahre später wurde er zum Tode verurteilt) wurde in Ramla bei Tel Aviv hingerichtet.
-1819: der US-Dichter Walt Whitman wurde in West Hills/Long Island/New York geboren.
-2003: Eric Rudolph (wurde bekannt als der Attentäter des Bombenanschlags auf die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta/Georgia) wurde in Murphy/North Carolina verhaftet.
-1930: der US-Schauspieler Clint Eastwood wurde in San Francisco/Kalifornien geboren.

 

Richard Nixon (ein US-Politiker der Republikanischen Partei und von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Nixon ist der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Grund dafür war die Watergate-Affäre) starb 1994 in New York City.
Elián González (Sohn von Juan Miguel González und Elizabeth Brottons, ein kubanischer Staatsbürger, der im November 1999 als fast Sechsjähriger von seiner Mutter bei deren Versuch, in die USA auszuwandern, aus Kuba mitgenommen wurde. Bei diesem Versuch ertrank die Mutter zusammen mit zehn weiteren Menschen infolge eines Schiffbruches; Elián trieb, ebenso wie zwei andere Überlebende, auf einem Reifenschlauch nach Florida) wurde 2000 von U.S. Marshals ergriffen, als diese das Haus seines Großonkels stürmten. Dies wurde in einer bekannten Fotografie dokumentiert, auf der zu sehen ist, wie ein Marshal eine Maschinenpistole auf Elián und einen Betreuer richtet, die sich zusammen im Kleiderschrank versteckt hatten. Elián wurde von seiner Mutter anscheinend ohne das Wissen und Einverständnis des Vaters aus Kuba mitgenommen, so daß neben der Frage des politischen Asyls dieser Fall auch unter dem Gesichtspunkt des Sorgerechtes zu beurteilen war. Die kubanische Regierung, nach einiger Zeit auch die Einwanderungs- und Einbürgerungsbehörde der USA und das amerikanische Justizministerium (Department of Justice) argumentierten, daß aus diesem Grund Elián zu seinem Vater nach Kuba zurückkehren solle. Der Fall gelangte schließlich bis vor den amerikanischen Kongress und das U.S.-Bundesgericht. Nachdem der Supreme Court der USA sich geweigert hatte, Eliáns Verwandte in Miami anzuhören, weigerten diese sich, Elián an die Behörden zu übergeben. Nach der Wiedervereinigung mit seinem Vater in Washington, D.C., kehrte Elián im Juni 2000 mit ihm nach Kuba zurück.
-der Oklahoma Land Rush 1889 – führte zur Besiedlung der Westhälfte des letzten Indianer-Territoriums (Indianerschutzgebiets) der USA im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Oklahoma durch Siedler.
„Tag der Erde“ („Earth Day“) – wird alljährlich seit 1970 (zuerst in den USA, seit 1990 auch international) am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Menschen dazu anregen, die Art ihres Konsumverhaltens zu überdenken.
-der US-Schauspieler Jack Nicholson wurde 1937 in New York City geboren.

 

Amoklauf an der Virginia Tech 2007 – dabei wurden auf dem Campus der Virginia Polytechnic Institute and State University  in Blacksburg/USA, 32 Menschen getötet und 29 weitere verletzt. Der Täter erschoss sich anschließend selbst. Die Tat wurde von dem 23-jährigen südkoreanischen Studenten Cho Seung-hui verübt. Es gehört neben dem Schulmassaker von Bath (1927) und dem Columbine-Massaker (1999) zu den folgenschwersten
Massakern an einer Bildungseinrichtung in den Vereinigten Staaten.
-die Texas-City-Katastrophe 1947 – begann mit einem Feuer am Vormittag und gipfelte in der Detonation von ungefähr 2.300 Tonnen Ammoniumnitrat an Bord des in Frankreich eingetragenen Schiffs Grandcamp im Hafen von Texas City/Texas. Dabei wurden 581 Menschen getötet, mehr als 5.000 Personen wurden verletzt. Der Unfall war Gegenstand der ersten Sammelklage von 8.485 Opfern gegen die Regierung der Vereinigten Staaten.
Wladimir Iljitsch Lenin (ein kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker und gilt als Begründer der Sowjetunion) kehrte 1917 aus seinem Exil in der Schweiz nach Russland zurück. Nachdem in der Februarrevolution 1917 der Zar gestürzt worden war, die russische Armee aber noch weiterkämpfte, kehrten Lenin und andere prominente Kommunisten mit Unterstützung der deutschen Obersten Heeresleitung aus der Schweiz über das Gebiet des Kriegsgegners Deutschland, Schwedens und Finnlands nach Russland zurück.
-der britische Schauspieler Charles Chaplin wurde 1889 in London geboren.
-der britische Prinz Andrew und seine Frau Sarah Ferguson („Fergie“) gaben 1996 Pläne zur Scheidung bekannt.
-die englische Rockband „The Rolling Stones“ veröffentlichte 1964 ihre erste Langspielplatte „The Rolling Stones“.
-der US-Basketballspieler Michael Jordan (zwischen 1984 und 2003 spielte er – mit Unterbrechungen – in der US-Profiliga NBA, zunächst bei den „Chicago Bulls“, später bei den „Washington Wizards“) bestritt 2003 sein letztes Spiel für die „Wizards“, welches in einer 87:107 Niederlage gegen die „Philadelphia 76ers“ endete. In diesem Spiel erzielte er 15 Punkte, 4 Assists und 4 Rebounds.

 

 

-US-Präsident Lyndon B. Johnson verkündete 1968 während des Vietnamkriegesdie Einschränkung der amerikanischen Bombenangriffe auf Nordvietnam — und seinen Verzicht auf eine Wiederwahl.
-wenige Wochen vor Eröffnung der Weltausstellung in Paris 1889 wurde der Eiffelturm eröffnet. Sein Erbauer Gustave Eiffel bestieg – da der Fahrstuhl noch nicht fertiggestellt war – mit einer Delegation gegen 13:30 Uhr den Turm und hisste an dessen Spitze eine französische Trikolore, die 7 Meter lang und 4,40 Meter breit war.
Terri Schiavo (war eine US-Amerikanerin aus Saint Petersburg/Florida, die bei einem Zusammenbruch eine durch Sauerstoffmangel ausgelöste schwere Gehirnschädigung erlitten hatte und sich infolge dessen von 1990 bis zu ihrem Tod 15 Jahre lang im Wachkoma befand. Sie war Gegenstand einer von den Medien verfolgten Auseinandersetzung zwischen ihrem Ehemann Michael Schiavo und ihren Eltern Mary und Bob Schindler über die Fortsetzung lebenserhaltender Maßnahmen, wodurch sie in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte über dieses Thema geriet) starb 2005 in Pinellas Park/Florida – 13 Tage nachdem die künstliche Ernährung am 18. März auf eine Anordnung eines Richters erneut abgebrochen wurde.
-Uraufführung des Musicals „Oklahoma!“ 1943 im St. James Theatre am New Yorker Broadway.
-die mexikanisch-US-amerikanische Tejano-Sängerin Selena Quintanilla-Pérez wurde 1995 in Corpus Christi/Texas von Yolanda Saldivar (gehörte zum engsten Freundeskreis der Sängerin. Sie wurde Managerin der Boutiquen und Präsidentin von Selenas Fanclub) erschossen.