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Tag Archives: 1881

-2001: der USA PATRIOT Act wurde von US-Präsident George W. Bush unterzeichnet. Der USA PATRIOT Act war am 25. Oktober 2001 vom US-Kongress im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedet worden. Es war eine direkte Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 und die wenig später erfolgten Milzbrand-Anschläge.
-1972: zwölf Tage vor dem Wahltag zur Präsidentschaftswahl trat Henry Kissinger (von 1969 bis 1973 war Kissinger Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 US-Außenminister), der amerikanische Verhandlungsführer der Regierung von US-Präsident Richard Nixon, vor die Presse im Weißen Haus und gab bekannt: „Der Frieden liegt zum Greifen nahe“. Die USA standen im vierten Jahr der Friedensverhandlungen im Vietnamkrieg. Das formale Friedensabkommen erfolgte erst im Januar 1973. Im März 1973 waren letzte US-Truppen aus Vietnam abgezogen, 1975 waren alle Kämpfe beendet.
-1881: Schießerei am O. K. Corral – war eine Schießerei im Wilden Westen der USA und wurde gegen 14:30 Uhr Ortszeit in der Fremont Street in Tombstone/Arizona ausgetragen. An der Schießerei waren insgesamt acht Personen beteiligt: Wyatt Earp, Morgan Earp, Virgil Earp und Doc Holliday kämpften gegen Frank McLaury, Tom McLauryIke Clanton und Billy ClantonBilly Claiborne befand sich nur zufällig vor Ort und geriet als Unbeteiligter in die Auseinandersetzung hinein. Beide McLaurys und Billy Clanton wurden getötet, Holliday, Morgan Earp und Virgil Earp verwundet, Ike Clanton und Billy Claiborne flüchteten unverletzt.
-1942: der britische Schauspieler Bob Hoskins wurde in Bury St Edmunds/Suffolk geboren.
-1946: der US-Moderator Pat Sajak (moderiert die US-Variante des Glücksrads/Wheel of Fortune) wurde in Chicago/Illinois geboren.

 

-1972: die 101. US-Luftlandedivision verließ als letzte US-Kampftruppe Vietnam (Vietnamkrieg)
-1944: Joseph P. Kennedy junior (war der älteste Sohn unter den neun Kindern von Joseph und Rose Kennedy und somit der Bruder des 35. US-Präsidenten John F. Kennedy) starb im 2. Weltkrieg als sein mit Bomben voll beladenes Flugzeug kurz nach dem Start über dem Ärmelkanal explodierte. Seine Leiche wurde nie gefunden.
-2004: Jim McGreevey (ist ein US-Politiker der Demokratischen Partei. Er war der Gouverneur des US-Bundesstaates New Jersey) gabeine Pressekonferenz, in der er eine Affäre mit einem anderen Mann als Grund für seinen Rücktritt angab.
-2000: die K-141 „Kursk“ (war ein 1990/91 gebautes, mit Marschflugkörpern bestücktes russisches Atom-U-Boot) sank durch die Folgen einer Explosion, die vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Das russische Militär behauptete, es sei von einem US-U-Boot gerammt worden. Die 118 Besatzungsmitglieder starben. Später stellte sich heraus, daß etwa 23 Besatzungsmitglieder zunächst überlebt hatten und sich in die hinterste Sektion, wo auch die Notausstiegsluken waren, hatten retten können. Diese erstickten aber, aufgrund des Absinkens des Sauerstoffanteils der Atemluft, offenbar bereits wenige Stunden nach der Explosion, was aus der von einem Matrosen hinterlassenen letzten schriftlichen Aufzeichnung und einem Abschiedsbrief hervorgeht.
-1881: der US-Regisseur, Produzent und Schauspieler Cecil B. DeMille wurde in Ashfield/Massachusetts geboren.

 

 

-1945: Atombombenabwurf auf Hiroshima in Japan – wurde von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Kernwaffentests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. „Little Boy“ war der Codename der Atombombe, die vom US-Bomber „Enola Gay“ abgeworfen wurde. Am 9. August 1945 folgte der Atombombenabwurf der Bombe „Fat Man“ auf die japanische Hafenstadt Nagasaki. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der 2. Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten.
-1965: US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den „Voting Rights Act“, ein US-Bundesgesetz, das die gleiche Beteiligung von Minderheiten an US-Wahlen, besonders Afroamerikaner, gewährleisten soll. Im Einzelnen schaffte es Analphabetismus-Tests für potenzielle Wähler ab, verbot Gerrymandering, wenn es Minderheiten benachteiligte, zentralisierte die Wählerregistrierung auf Bundesebene in Gegenden, in denen weniger als 50 % der Einwohner registrierte Wähler waren und gab dem US-Justizministerium diverse Kontrollrechte über das Wahlgesetz in Gegenden, in denen Afroamerikaner mehr als 5 % der Bevölkerung stellen. Das Gesetz passierte beide Häuser des US-Kongresses mit großer Mehrheit und wurde 1970, 1975, 1982 und 2006 jeweils vom Kongress erneuert.
-1978: Paul VI. (war von 1963 bis 1978 nach kirchlicher Zählung der 262. Papst der Kirchengeschichte) starb im päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo in der Provinz Rom.
-1881: der schottische Bakteriologe Alexander Fleming (er erhielt 1945 als einer der Entdecker des Antibiotikums Penicillin den Nobelpreis) wurde in Lochfield bei Darvel/East Ayrshire geboren.
-2004: der US-Sänger, Songwriter und Musikproduzent Rick James starb in Los Angeles/Kalifornien geboren.

 

 

 

 

 

 

-1789: „Sturm auf die Bastille“ – die Bastille war ursprünglich eine besonders befestigte Stadttorburg im Osten von Paris/Frankreich, die später als Gefängnis genutzt wurde. Der „Sturm auf die Bastille“ kann als symbolischer Auftakt und Geburtsstunde der französischen Revolution interpretiert werden. Am 14. Juli belagerte eine Menschenmenge, die sich zuvor im Invalidenhaus Waffen beschafft hatte, die Bastille, um an die dort gelagerten Munitionsvorräte zu gelangen. Der Kommandant ließ bei der ersten Ansammlung der Menschenmenge vor der Zugbrücke auf die teils bewaffnete Menschenmenge schießen. 98 Personen fanden den Tod, 73 wurden verwundet. Nach erneutem Aufmarsch mit verbesserter Bewaffnung (Soldaten, Kanonen) und nach der Kapitulation der Wachmannschaft stürmte die Menge das Gefängnis und befreite die Gefangenen.
-1881: Billy the Kid (ist eine der bekanntesten legendären Figuren der Westerngeschichte) wurde in Fort Sumner/New Mexico von Pat Garrett (war US-Sheriff in Lincoln County/New Mexico) erschossen.
-1966: der US-Serienmörder Richard Speck überfiel in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli 1966 bewaffnet mit einem Messer ein Schwesternwohnheim in South Deering/Chicago im US-Bundesstaat Illinois. Eigentlich wollte er – laut eigener Aussage – „nur“ einen Raub begehen. Während der Tat beschloss Speck allerdings, die im Wohnheim anwesenden neun Schwesternschülerinnen zu ermorden, damit sie ihn nicht identifizieren konnten. Speck fesselte die Frauen und schleppte sie in verschiedene Räume. Dort tötete er die Opfer. Speck verlor allerdings, während er seine Opfer nach und nach aus dem Raum zerrte, die Übersicht. So versteckte sich ein Opfer unter einem Bett und wurde vom Täter schlicht vergessen. Nach der Bluttat verließ Speck das Wohnheim. Die überlebende Frau alarmierte die Polizei und konnte ihr eine ziemlich exakte Täterbeschreibung geben. Unter anderen informierte sie die Beamten, daß der Täter eine Tätowierung mit der Aufschrift „Born to raise Hell“ auf dem linken Arm hatte. Nachdem dieser Hinweis an die Krankenhäuser der Stadt Chicago geschickt wurde, konnte Speck wenige Tage später verhaftet werden. Er wollte in einem Krankenhaus eine Wunde behandeln lassen, und die Schwester erkannte die Tätowierung.
-1965: die US-Raumsonde Mariner 4 flog als erste irdische Raumsonde überhaupt am Mars in einer Entfernung von 9.844 Kilometern vorbei. Die Sonde nahm innerhalb von 22 Minuten 22 Bilder auf, die während der nächsten Tage zur Erde gesandt wurden.
-1912: der US-Folkmusiker Woody Guthrie wurde in Okemah/Oklahoma geboren.

 

-1776: der 2. Kontinentalkongress (der Kontinentalkongress bestand aus den Delegierten der 13 Kolonien Nordamerikas, die sich gegen Beschränkungen der Freiheit der amerikanischen Bürger wehren wollten. Der Kongress tagte zwischen 1774 und 1789 und ging somit unmittelbar dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg voraus. Es gab zwei Kontinentalkongresse. Der zweite Kontinentalkongress bestand vom 10. Mai 1775 bis zum 2. März 1789. Er tagte an wechselnden Orten. Seit 1775 bereitete der Kongress die amerikanische Revolution gegen England vor. Man schuf eine Kontinentalarmee und eine eigene Währung, den Kontinental-Dollar) verabschiedete in Philadelphia/Pennsylvania eine formelle Erklärung der Unabhängigkeit von Großbritannien. Am 4. Juli 1776 wurde die von Thomas Jefferson (war der dritte Präsident der Vereinigten Staaten 1801–1809) verfasste amerikanische Unabhängigkeitserklärung vorgelegt, erster Unterzeichner war John Hancock, Präsident des Kontinentalkongresses.
-1964: der Civil Rights Act von 1964 ( ist ein amerikanisches Bürgerrechtsgesetz, welches diskriminierende Wahltests für Afroamerikaner für ebenso illegal erklärte wie die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Hotels, Sportstadien, Bussen, Sanitäreinrichtungen etc. Es bevollmächtigte das Justizministerium, dieses Gesetz durchzusetzen, was nämlich nach dem Erlass der vorherigen Bürgerrechtsgesetze 1957 und 1960 nicht oder nur zögerlich geschehen war. Das Gesetz wurde nach langen Diskussionen im Juni 1964 vom US-Kongress beschlossen) erlangte durch die Unterschrift des US-Präsidenten Lyndon B. Johnson Gesetzeskraft.
-1937: die US-Pilotin Amelia Earhart verschwand bei einem zweiten Versuch als erster Mensch die Erde am Äquator zu umrunden. Mit ihrem Navigator Fred Noonan startete sie am 21. Mai 1937 in Miami. Nach Zwischenlandungen in Brasilien, Westafrika, Kalkutta und Rangun hatte sie am 29. Juni drei Viertel der Strecke zurückgelegt und startete am 2. Juli von Lae in Neuguinea, um das letzte Stück – den Pazifik – hinter sich zu bringen. Sie flog die Howlandinsel an, wo sie einen letzten Zwischenstopp einlegen wollte. Earhart hatte geplant, die kleine Howlandinsel mittels Funkpeilung zu finden. Zu diesem Zweck wartete dort das Schiff SS Itasca, das auf ihre Funksprüche wie vereinbart reagierte. Earhart meldete allerdings wiederholt, keinerlei Funksignale zu empfangen, und irrte offenbar zunehmend über dem Pazifik umher. Gegen 8:40 Uhr Ortszeit gab ihr Navigator die Flugrichtung durch – auf der Standlinie 157°/337° –, danach riss der Kontakt endgültig ab. Auf der Howlandinsel kam das Flugzeug nie an. Kurz nach ihrem letzten Funkspruch wurde von der US-Regierung eine große Suchaktion eingeleitet: 64 Flugzeuge und 8 Kriegsschiffe waren an der Suche beteiligt, der bis dahin größten in der Geschichte der Luftfahrt. Mehr als 402.000 km² Meer wurden durchkämmt, die Kosten beliefen sich auf ca. 4 Millionen US-Dollar. Weder das Flugzeug noch Earhart oder ihr Begleiter konnten gefunden werden, so daß die Suche am 19. Juli eingestellt wurde. Amelia Earhart wurde am 5. Januar 1939 für tot erklärt.
-1881: James A. Garfield (war ein US-Politiker der Republikanischen Partei und vom 4. März 1881 bis zu seinem Tod der 20. US-Präsident) wurde von  Charles J. Guiteau an der (später so genannten) Pennsylvania-Station in Washington D.C. angeschossen. Eine der Kugeln in seinem Rücken konnte nicht gefunden werden − der Präsident starb am 19. September 1881 in Elberon/New Jersey an den Folgen einer Infektion durch diese Kugel.
-1961: der US-Schriftsteller Ernest Hemingway (war einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – 1953 erhielt Hemingway den Pulitzer-Preis für seine Novelle „Der alte Mann und das Meer“/“The Old Man and the Sea“ und 1954 den Literaturnobelpreis) erschoss sich in Ketchum/Idaho.
-1997: der US-Schauspieler James Stewart starb in Beverly Hills/Kalifornien.

 

-1927: der US-Pilot Charles Lindbergh landete mit seiner Maschine “Spirit of St. Louis” nach seiner ersten Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung, dessen Strecke 5.808,5 Kilometer (3.610 Meilen) betrug, nach 33,5 Stunden auf dem Flughafen Le Bourget in Paris.
-1924: Nathan Leopold Junior und Richard Loeb, zwei wohlhabende Studenten an der University of Chicago, ermordeten den 14-jährigen Bobby Franks und wurden dafür zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Tat war deshalb bemerkenswert, weil sie hauptsächlich durch den Ehrgeiz der Studenten motiviert war, das perfekte Verbrechen im Sinne der Kunst des Mordes zu begehen. Auch spielte das Verbrechen eine Rolle in der amerikanischen Diskussion um die Todesstrafe.
-1881: das Amerikanische Rote Kreuz wurde von der Krankenschwester, Lehrerin und Philanthropin Clara Barton gegründet und ist die nationale Rotkreuz-Gesellschaft in den USA. Sie ist Mitglied der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung und hat ihren Sitz in der Hauptstadt Washington, D.C..
-1999: die US-Schauspielerin Susan Lucci (bekannt aus der US-Serie „All My Children“ in der sie bis 2009 in insgesamt 592 Episoden zu sehen war) erhielt den „Daytime Emmy“ als beste Schauspielerin.
-1959: Uraufführung des Musicals „Gypsy“ am Broadway in New York.