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Tag Archives: 1863

-1863: die “Gettysburg Address” von US-Präsident Abraham Lincoln anlässlich der Einweihung des Soldatenfriedhofs auf dem Bürgerkriegsschlachtfeld von Gettysburg (US-Bundesstaat Pennsylvania) während des US-Bürgerkriegs fasste darin das demokratische Selbstverständnis der Vereinigten Staaten zusammen. Die Rede gilt allgemein als rhetorisches Meisterwerk und ist Teil des historisch-kulturellen Erbes der USA.
-1977: der ägyptische Staatspräsident Anwar as-Sadat besuchte als erstes arabisches Staatsoberhaupt Israel.
-1959: Ford stoppte die Produktion des unpopulären Ford Edsel.
-1905: der US-Jazzmusiker Tommy Dorsey wurde in Shenandoah/Pennsylvania geboren.
-1962: die US-Schauspielerin Jodie Foster wurde in Los Angeles/Kalifornien geboren. 

 

 

-1975: der US-Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa (als Präsident der Teamsters-Gewerkschaft war Hoffa in den USA als „Herr der Lastkraftwagen“ bekannt) verschwand gegen 14:30 Uhr im Alter von 62 Jahren von dem Parkplatz des Restaurants „Machus Red Fox“ in Bloomfield Hills nördlich von Detroit/Michigan und wurde sieben Jahre nach seinem Verschwinden am 30. Juli 1982 offiziell für tot erklärt.
-1965:  US-Präsident Lyndon B. Johnson unterzeichnete den „Social Security Act of 1965“ in Independence/Missouri im Beisein von Harry S. Truman (war ein US-Politiker der Demokratischen Partei und von 1945 bis 1953 der 33. US-Präsident). Dieser hatte während seiner Präsidentschaft ein ähnliches Gesetz schaffen wollen, war damit jedoch im US-Kongress gescheitert. Johnson wollte an Trumans Verdienst um das endlich zustande gekommene Gesetz erinnern, das die bereits 1935 eingeführte Sozialversicherung in den USA erweiterte. Der neu eingeführte steuer- und beitragsfinanzierte Gesundheitsschutz umfasste einerseits „Medicare“, eine öffentliche und bundesstaatliche Krankenversicherung überwiegend für Rentenbezieher ab einem Alter von 65 Jahren und andererseits die nur aus Steuern des Bundes, der Bundesstaaten und der Gemeinden finanzierte „Medicaid“, eine Krankenfürsorge für besonders bedürftige Menschen.
-1916: Black Tom Explosion – war ein Sprengstoffanschlag, den deutsche Agenten auf die Umschlags- und Lagerungseinrichtung für Munitionsgüter auf Black Tom Island in Jersey City/New Jersey verübten, um die Verschiffung dieser Güter an die Entente-Mächte im 1. Weltkrieg – und damit ihren Gebrauch am europäischen Kriegsschauplatz – zu verhindern. Insgesamt wurden 1000 Tonnen Munition, darunter 50 Tonnen TNT, die nach Großbritannien und Frankreich verschifft werden sollten, durch die Explosionen zerstört. Bis zu sieben Menschen (darunter Polizisten, ein Barkassenkapitän und ein Säugling) starben. Der materielle Schaden, den die Explosion anrichtete, wird auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt (inflationsbereinigt heute etwa 365 Millionen Dollar). Der Schaden an der Freiheitsstatue auf Liberty Island wurde auf etwa 100.000 US-Dollar beziffert. Die Beschädigung, die das Denkmal durch die Explosion erfuhr, führte dazu, daß die eigentlich begehbare Fackel, die die Statue in ihrer rechten Hand hält, nach der Black-Tom-Explosion für Besucher gesperrt und bis heute nicht wieder zugänglich gemacht wurde.
-1945: der Schwere Kreuzer USS „Indianapolis“ (CA-35) (war ein Kriegsschiff der United States Navy und gehörte der Portland-Klasse an. Sie wurde während des 2. Weltkrieges im Pazifikkrieg gegen Japan eingesetzt. Benannt war das Schiff nach der Stadt Indianapolis in den USA) wurde vom japanischen U-Boot I-58  unter dem Kommando von Kommandant Kaigun-Taisa Mochitsura Hashimoto torpediert. Das U-Boot schoss einen Torpedofächer von sechs Torpedos ab, von denen zwei das Schiff unter dem vorderen Turm bzw. unter dem Brückenaufbau trafen. Das Schiff legte sich schnell zur Steuerbordseite über und sank in zwölf Minuten. Nach mehreren Tagen konnten nur noch 316 (andere Quellen nennen 317 bzw. 318) der insgesamt 1.196 Besatzungsmitglieder gerettet werden – allein durch die Explosion einer Munitionskammer starben schätzungsweise 300 Besatzungsmitglieder, die restlichen rund 900 Mann konnten das Schiff noch verlassen. Bis zu 100 von ihnen starben jedoch innerhalb weniger Stunden an ihren Verletzungen. Die „Indianapolis“ hatte wenige Tage zuvor u. a. die atomaren Bestandteile für die zum späteren Abwurf über der japanischen Stadt Hiroshima bestimmten Atombombe „Little Boy“ von der US-Westküste nach Tinian (nördlich von Guam) gebracht.
-1863: Henry Ford (gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company) wurde in Greenfield Township (einer Kleinstadt in Wayne County, in der Nähe von Dearborn, westlich von Detroit/USA) geboren.
-1947: der Schauspieler Arnold Schwarzenegger wurde in Thal/Steiermark/Österreich geboren. 

 

 

-1985: Live Aid-Konzert – ist der Name eines Benefizkonzerts, das zu Gunsten Afrikas stattfand. Es wurde maßgeblich von dem irischen Musiker Bob Geldof aus Anlass der damals akuten Hungersnot in Äthiopien organisiert. Es war die Fortführung des Band-Aid-Projekts, das Geldof zuvor organisiert hatte. Darauf folgten noch „Band-Aid-II“ (1989) und „Band Aid 20“ (2004). Live Aid war das bis dahin größte Rockkonzert der Geschichte. Es fand parallel im Londoner Wembley-Stadion (Untertitel „Feed the World“) und im John-F.-Kennedy-Stadion in Philadelphia statt. Auf den beiden Bühnen in London und Philadelphia traten abwechselnd für mehr als 16 Stunden die internationalen Topstars der damaligen Musikszene auf. Dazu gehörten u. a. „Queen“, David Bowie, Elton John, „Dire Straits“, Mick Jagger, Bob Dylan, Santana, Madonna, Paul McCartney, „Status Quo“, „The Who“, Tina Turner, Eric Clapton, Phil Collins, „U2“, „The Beach Boys“, „Simple Minds“, Sade, „Duran Duran“, „Judas Priest“, Bryan Adams und viele mehr. Das Konzert wurde weltweit per Satellit im Fernsehen und im Hörfunk übertragen und erreichte fast 1,5 Milliarden Menschen. So sicherte sich in den USA zum Beispiel der damals noch junge Musiksender MTV die Übertragungsrechte. Der Erlös der weltweiten Spendenaufrufe von ca. 200 Millionen DM (102,3 Millionen Euro) kam der Hungerhilfe in Afrika zugute.  Die Gelder flossen vor allem an die Organisationen UNICEF, „Brot für die Welt“ und Band Aid Trust.
-1793: der Arzt, Naturwissenschaftler und Verfasser naturwissenschaftlicher und politischer Schriften Jean Paul Marat (während der Französischen Revolution verlegte und schrieb er den „Ami du Peuple“, eine Zeitung, die mit scharfer Polemik die Vorgehensweisen der Gegenrevolution verfolgte. Er war auf Seiten der Bergpartei Abgeordneter im Nationalkonvent sowie für eine Periode Präsident des Klubs der Jakobiner) wurde in seiner Wohnung in Paris im Badezimmer von Charlotte Corday, einer Anhängerin der Girondisten, erstochen.
-1863: Beginn der „Draft Riots“ – bezeichnet die gewalttätigen Unruhen, die vom 13. bis 16. Juli 1863 in New York herrschten und die Stadt in das bis dahin schlimmste Chaos ihrer Geschichte stürzten.  Ihre Ursachen lagen zum einen in der durch den US-Bürgerkrieg bedingten Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Besonderen Unmut erregte die Bestimmung, die es ermöglichte, sich mit der Zahlung von 300 Dollar der Wehrpflicht zu entziehen. In der Mittel- und Unterschicht wurde der Amerikanische Bürgerkrieg daraufhin als „des reichen Mannes Krieg und des armen Mannes Kampf“ („the rich man’s war and the poor man’s fight“) angesehen. Zum anderen lag die Ursache der Unruhen in der Befreiung der Sklaven, die von US-Präsident Abraham Lincoln zum 1. Januar 1863 per Gesetz angeordnet wurde. Die weiße Bevölkerung fürchtete, daß ihnen massenhaft billige, schwarze Arbeiter die Arbeitsplätze streitig machen würden. Dunkelhäutige Männer wurden zudem nicht in die Armee eingezogen, da sie nicht als Bürger der Stadt galten. Hinzu kam, daß die Demokratische Partei, die schon seit geraumer Zeit ihren Unmut gegen die Regierung proklamierte, zu der Zeit großen Einfluss in der Stadt besaß. Horatio Seymour, der populäre Gouverneur des US-Bundesstaates New York, kämpfte entschieden gegen die Emanzipation der Sklaven, gegen die Wehrpflicht und kritisierte Abraham Lincolns Kriegspolitik. Mehr als 50.000 Menschen, hauptsächlich irisch-stämmige Bevölkerung aus Slum-Vierteln wie „Five Points“, zogen mordend und plündernd durch die Straßen. Zum Teil ermordeten sie Schwarze, denen sie eine Mitschuld am Bürgerkrieg gaben. Mindestens 120 Menschen kamen ums Leben (zumeist Aufrührer) und mindestens 300 wurden verletzt. Sachobjekte im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar wurden zerstört, darunter mehr als 100 Gebäude wie Polizeistationen, Wehreinzugsbüros und der Stammsitz der „New York Tribune“.
Nach vier Tagen gelang es der Regierung, mit Hilfe mehrerer Regimenter, die direkt vom Schlachtfeld von Gettysburg nach New York abkommandiert worden waren und unter dem Kommando von John Adams Dix (war ein US-Generalmajor, Politiker, Senator und Finanzminister) standen, die Ruhe wieder herzustellen. Die Rädelsführer der Unruhen konnten sich weitgehend einer Bestrafung entziehen.
-1977: in New York City und in Gebieten des Westchester County nördlich von New York fiel in der Nacht durch Blitzeinschläge der Strom aus. Es kam zu Plünderungen und Unruhen, 3800 Menschen wurden festgenommen, und die Feuerwehr musste über 1000 Feuer löschen (Liste historischer Stromausfälle).
-1942: der US-Schauspieler Harrison Ford wurde in Chicago geboren.

 

-^1863: Ende der Schlacht von Gettysburg – sie fand vom 1. bis zum 3. Juli 1863 bei der Kleinstadt Gettysburg in Pennsylvania wenige Kilometer nördlich der Grenze zu Maryland statt. Sie war mit mehr als 44.000 Kampfunfähigen, davon 5.500 Toten, eine der blutigsten Schlachten auf dem amerikanischen Kontinent überhaupt und gilt gemeinsam mit der Schlacht um Vicksburg und der Schlacht von Chattanooga und neben der Schlacht am Antietam und der Schlacht bei Perryville 1862 sowie dem Fall von Atlanta und General Philip Sheridans Feldzug im Shenandoah-Tal 1864 als einer der entscheidenden Wendepunkte des Amerikanischen Bürgerkrieges. Mit der Niederlage der Nord-Virginia-Armee unter General Robert E. Lee endete die vorletzte Offensive der Konföderation auf dem Territorium der Union. Die Initiative ging danach im Wesentlichen auf die Union über.
Die dreitägige Schlacht begann am ersten Tag mit einem Begegnungsgefecht, das die Konföderierten für sich entscheiden konnten. Die Nord-Virginia-Armee griff am zweiten Tag die Potomac-Armee auf beiden Flügeln an, konnte die Stellungen der Nordstaatler jedoch nicht durchbrechen. Der zweite Tag endete unentschieden. General Lee versuchte am dritten Tag mit einem Angriff auf die Mitte der Potomac-Armee die Entscheidung zu erzwingen, scheiterte jedoch trotz eines vorübergehenden Einbruchs in die Stellungen der Nordstaatler. Die Angriffskraft der Nord-Virginia-Armee war damit erschöpft.
-1775: George Washington (war von 1789 bis 1797 der erste US-Präsident) übernahm in Cambridge/Massachusetts als Oberbefehlshaber das Kommando über die Kontinentalarmee (war die vereinheitlichte Armee der Dreizehn Kolonien, die im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 gegen das Königreich Großbritannien kämpften. Die Armee wurde durch eine Resolution des 2. Kontinentalkongresses am 15. Juni 1775 gebildet).
-1988: die USS „Vincennes“ (CG-49) (war ein Kreuzer der Ticonderoga-Klasse der United States Navy) schoss einen mit 290 Zivilisten besetzten iranischen Airbus A300 (Iran-Air-Flug 655) ab. Um die Sicherheit für ihre Öllieferungen zu gewährleisten, hatten die Vereinigten Staaten im Rahmen der „Operation Earnest Will“ 1988 Teile ihrer 5. Flotte in den Persischen Golf verlegt. Am 3. Juli 1988 hielt sich die USS „Vincennes“ in iranischen Hoheitsgewässern auf und war zum Zeitpunkt des Flugzeug-Abschusses in ein Abwehr-Gefecht mit iranischen Kanonenbooten verwickelt. In dieser Situation wurde Iran-Air-Flug 655 vom Aegis-Kampfsystem der USS „Vincennes“ fälschlicherweise als iranische F-14 Tomcat identifiziert. Nachdem das Flugzeug dann, angeblich nach einer Aegis-System-Meldung, schnell tiefer und auf Abfangkurs gegangen sein soll, entschied Captain William C. Rogers III, zwei Boden-Luft-Raketen auf das Flugzeug abzufeuern. Diese trafen den Passagierjet und zerstörten ihn völlig. Alle 290 Personen an Bord kamen um. Nach der offiziellen Untersuchung wurde Captain Rogers von US-Präsident George H. W. Bush 1990 mit dem Legion-of-Merit-Orden „für außerordentliche Pflichterfüllung im Einsatz“ ausgezeichnet.
-1962: Algerien wurde nach dem Algerienkrieg (1954 bis 1962 – wurde von der Kolonialmacht Frankreich und der seit Ende der 1930er Jahre bestehenden algerischen Unabhängigkeitsbewegung mit äußerster Härte geführt. Unter Führung der Nationalen Befreiungsfront – Front de Libération Nationale/FLN – erkämpfte Algerien die Unabhängigkeit, die am 18. März 1962 im Abkommen von Évian anerkannt und in zwei Referenden – in Frankreich wie in Algerien selbst – bestätigt wurde) unabhängig von Frankreich. Am 5. Juli (Nationalfeiertag neben dem Tag der Revolution am 1. November) 1962 wurde offiziell die Unabhängigkeit proklamiert.
-1962: der US-Schauspieler Tom Cruise wurde in Syracuse/New York
geboren.
-1971: der US-Musiker Jim Morrison (war der Frontmann der US-Rockgruppe „The Doors“) starb in Paris/Frankreich.

 

 

-1863: Beginn der Schlacht von Gettysburg – sie fand vom 1. bis zum 3. Juli 1863 bei der Kleinstadt Gettysburg in Pennsylvania wenige Kilometer nördlich der Grenze zu Maryland statt. Sie war mit mehr als 44.000 Kampfunfähigen, davon 5.500 Toten, eine der blutigsten Schlachten auf dem amerikanischen Kontinent überhaupt und gilt gemeinsam mit der Schlacht um Vicksburg und der Schlacht von Chattanooga und neben der Schlacht am Antietam und der Schlacht bei Perryville 1862 sowie dem Fall von Atlanta und General Philip Sheridans Feldzug im Shenandoah-Tal 1864 als einer der entscheidenden Wendepunkte des Amerikanischen Bürgerkrieges. Mit der Niederlage der Nord-Virginia-Armee unter General Robert E. Lee endete die vorletzte Offensive der Konföderation auf dem Territorium der Union. Die Initiative ging danach im Wesentlichen auf die Union über.
Die dreitägige Schlacht begann am ersten Tag mit einem Begegnungsgefecht, das die Konföderierten für sich entscheiden konnten. Die Nord-Virginia-Armee griff am zweiten Tag die Potomac-Armee auf beiden Flügeln an, konnte die Stellungen der Nordstaatler jedoch nicht durchbrechen. Der zweite Tag endete unentschieden. General Lee versuchte am dritten Tag mit einem Angriff auf die Mitte der Potomac-Armee die Entscheidung zu erzwingen, scheiterte jedoch trotz eines vorübergehenden Einbruchs in die Stellungen der Nordstaatler. Die Angriffskraft der Nord-Virginia-Armee war damit erschöpft.
-1946: „Operation Crossroads“ – war die zweite Kernwaffentestoperation der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Sie umfasste zwei Nukleartests, Able und Baker, auf dem Bikini-Atoll im US-Treuhandgebiet Pazifische Inseln im Sommer 1946, jeder mit einem TNT-Äquivalent von 23 kT. Test Able war eine am 1. Juli 1946 von einer abgeworfene und in 158 Metern Höhe über der Lagune gezündete Mk.3-Implosionsbombe.
Test Baker war eine Unterwasserzündung einer baugleichen Bombe in 27 Metern Tiefe und erfolgte am 25. Juli 1946. Ein dritter geplanter Test, Charlie, sollte am 1. März 1947 in noch größerer Tiefe stattfinden, wurde jedoch abgesagt An der „Operation Crossroads“ waren insgesamt über 42.000 Soldaten, davon die meisten Angehörige der US-Marine, und zivile Wissenschaftler beteiligt; darüber hinaus 149 Begleitschiffe und insgesamt 100 Zielschiffe sowie 156 Flugzeuge.
Die beiden Kernwaffentests waren die ersten Tests, die vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfanden. Über einhundert Reporter waren anwesend, ebenso militärische und wissenschaftliche Beobachter aus aller Welt, unter anderem aus der Sowjetunion.
-1898: Theodore Roosevelt (wurde am 14. September 1901 im Alter von 42 Jahren der 26. Präsident der Vereinigten Staaten und damit der jüngste Inhaber dieses Amtes in der US-Geschichte) war im Spanisch-Amerikanischen Krieg (war eine militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Königreich Spanien vom 25. April bis 12. August 1898. Er endete mit der Besetzung Kubas, Puerto Ricos, Guams und der Philippinen durch die USA und für Spanien mit dem Verlust seiner letzten bedeutsamen Kolonien) an der Spitze der  „Rough Riders“ (die sich aus verwegenen Cowboys, aber auch aus Sportreitern aus der Ostküsten-Oberschicht zusammensetzten) in der Schlacht von San Juan Hill auf Kuba.
-1961: Diana Spencer („Lady Di“ oder Prinzessin Diana – war als erste Ehefrau des derzeitigen britischen Thronfolgers Charles von 1981 bis 1996 Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches) wurde in Sandringham/Norfolk/England geboren.
-1997: die britische Kronkolonie Hongkong wurde vertragsgemäß (Vertrag von Nanking) an die Volksrepublik China zurückgegeben. Seitdem ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone mit einem hohen Maß an Autonomie.
-2004: der US-Schauspieler Marlon Brando starb in Los Angeles/Kalifornien.

 

-1945: Nazi Deutschlands Hauptstadt Berlin fiel während des 2. Weltkrieges und der Schlacht um Berlin . Diese Schlacht dauerte vom 16. April bis zum 2. Mai 1945 und hatte die Besetzung Berlins, der Hauptstadt des Deutschen Reiches, durch die Rote Armee zur Folge. Über den Ruinen der Stadt wurde am 2. Mai 1945 um 6.55 Uhr früh (Moskauer Zeit) auf dem Brandenburger Tor neben der sowjetischen auch die weiß-rote polnische Flagge gehisst. Am 1. Mai kämpfte die Rote Armee noch gegen zahlreiche deutsche Widerstandsnester, und in den Morgenstunden des 2. Mai kapitulierte General Helmuth Weidling im Divisionsgefechtsstand General Tschuikows in einem Gebäude am Schulenburgring 2 in Berlin-Tempelhof. Bis 15 Uhr waren schließlich alle Kampfhandlungen eingestellt und die meisten der überlebenden rund 130.000 deutschen Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft. Die Kämpfe forderten Schätzungen zufolge über 170.000 Gefallene und 500.000 verwundete Soldaten sowie den Tod von mehreren zehntausend Zivilisten.
-1519: der italienische Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph Leonardo da Vinci starb auf Schloss Clos Lucé/ Amboise.
-1863: Thomas Jonathan Jackson (war ein General im Heer der Konföderierten Staaten von Amerika im Amerikanischen Bürgerkrieg) wurde während des US-Bürgerkrieges vom Feuer der eigenen Truppen angeschossen. Sein linker Arm musste amputiert werden. Während der Rekonvaleszenz starb Jackson am 10. Mai 1863 an den Folgen einer Lungenentzündung in Guinea Station/ Spotsylvania County/Virginia.
-1994: nach den Parlamentswahlen in Südafrika beanspruchte Nelson Mandela (Führer des African National Congress/ANC und von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes) den Wahlsieg. Die Führung des ANC entschied sich für die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit mit der von Frederik Willem de Klerk geführten ehemaligen Arpartheids- und Regierungspartei Nationale Partei und der Zulu-Partei Inkatha Freedom Party. Am 9. Mai wurde Nelson Mandela vom neuen Parlament zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt.
-1972: J. Edgar Hoover (war der Begründer des Federal Bureau of Investigation/FBI und vom 10. Mai 1924 bis zu seinem Tod dessen Direktor) starb in Washington D.C..
-1903: der US-Schauspieler Bing Crosby wurde in Tacoma/ Washington geboren.

 

 

Thomas Paine (ein einflussreicher politischer Intellektueller und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten) veröffentlichte 1776 während der Amerikanischen Revolution sein Pamphlet „Common Sense“. Paine legte dar, daß es Aufgabe Amerikas sei, die Unabhängigkeit zu erringen und ein neues, demokratisches Regierungssystem einzuführen, das sich auf die Prinzipien der Menschenrechte gründe. „Common Sense“ hatte einen enormen Erfolg zu verbuchen und bewirkte einen Meinungsumschwung zu Gunsten der Patrioten und nahm Teile der amerikanischen Bevölkerung für die Unabhängigkeitsidee ein. „Common Sense“ beeinflusste entscheidend die von Thomas Jefferson verfasste, am 4. Juli 1776 unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung der USA. Paine war der Erste, der vorschlug, die neue Nation „Vereinigte Staaten von Amerika“ zu nennen.
-in der britischen Hauptstadt London wurde der erste Streckenabschnitt der „Metropolitan Railway“ (die heutige Metropolitan Line) 1863 als unterirdische, mit Dampflokomotiven befahrene Eisenbahn eröffnet (London Underground). Die London Underground ist das älteste und nach der Metro Shanghai zweitlängste U-Bahn-Netz der Welt.
-unter dem Titel „Introducing… The Beatles“ erschien 1964 das erste amerikanische Album der britischen Rockband The Beatles. Die Titelzusammenstellung glich größtenteils dem britischen Debütalbum „Please Please Me,“ mit dem Unterschied, daß die Lieder der ersten US-Single zunächst nicht auf das Album kamen.
-der britische Rock-und Pop-Sänger Rod Stewart wurde 1945 in Highgate/London geboren.