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Tag Archives: 1862

-2003: der irakische Diktator Saddam Hussein wurde von US-Besatzungstruppen („Operation Red Dawn“) festgenommen. Nach US-Darstellung wurde er nach einem Verrat eines früheren Gefolgsmannes, eines ehemaligen irakischen Geheimdienstlers, in dem Dorf Dur rund 15 Kilometer von seiner Heimatstadt Tikrit entfernt von US-Soldaten gefangen genommen. Demnach habe sich der einstmals mächtigste Mann des Landes zuletzt in einem engen gemauerten Erdloch vor einer ärmlichen Hütte versteckt gehalten. Als die Soldaten das Erdloch mit vorgehaltener Waffe inspizierten, habe sich Saddam Hussein ihnen kampflos und müde ergeben. Bei ihm soll Bargeld im Wert von etwa 750.000 US-Dollar gefunden worden sein. Der von der US-Führung verbreitete Hergang der Festnahme und der konkrete Zeitpunkt wurde durch den Anwalt Saddam Husseins sowie ihn selbst bestritten. Der ehemalige US-Soldat Nadim Abou Rabeh sagte im März 2005, daß die Szene mit dem so genannten Erdloch gestellt worden sei, Saddam Hussein in einem Haus gelebt habe und die US-Soldaten bei der Festnahme auf Widerstand gestoßen seien. In jedem Fall blieb Saddam Hussein bei seiner Ergreifung gänzlich unverletzt und machte einen recht heruntergekommenen Eindruck, wie Fotos während der ersten ärztlichen Untersuchung nach seiner Inhaftierung belegten.
-1981: der polnische Politiker und General Wojciech Jaruzelski (von 1981 bis 1985 Ministerpräsident der Volksrepublik Polen) verhängte in Warschau das Kriegsrecht, um den wachsenden Einfluss der Gewerkschaft Solidarność (Vorsitzender Lech Wałęsa), die 1980 aus einer Streikbewegung heraus entstand, zu brechen und weil diese für den 17. Dezember Massendemonstrationen geplant hatte.
-1950: die Schlacht um das Chosin-Reservoir (vom 26. November bis 13. Dezember 1950) endete. Diese Schlacht fand während des Koreakriegs statt, kurz nachdem die Chinesen in den Konflikt eingetreten waren. Eine große Anzahl chinesischer Soldaten gelangte über den Fluss Yalu in das Umland des Changjin-Stausees und kesselte dort die UN-Truppen (vor allem der USA) ein. Es folgte eine brutale Schlacht in eisiger Kälte. Obwohl die US-Streitkräfte in der Unterzahl den chinesischen Truppen große Verluste zufügten, mussten sie sich sehr schnell aus Nordkorea zurückziehen.
-1862: Unions-Truppen erlitten eine Niederlage in der Schlacht von Fredericksburg/Virginia während des US-Bürgerkriegs. Generalmajor Ambrose Burnside beabsichtigte, den Rappahannock bei Fredericksburg auf Pontonbrücken zu überqueren, die Nord-Virginia-Armee auf dem jenseitigen Ufer zu schlagen und Richmond einzunehmen. Da sich der Übergang über den Fluss jedoch aufgrund fehlender Pontonbrücken um mehrere Tage verzögerte, konnten die Konföderierten auf dem gegenüberliegenden Ufer Stellung beziehen. Am 13. Dezember kam es zur Schlacht. Alle Angriffe Burnsides scheiterten.
-1925: der US-Schauspieler Dick Van Dyke wurde in West Plains/Missouri geboren. 

 

 

-1862: Schlacht am Antietam – war die entscheidende Schlacht des konföderierten Maryland-Feldzuges während des amerikanischen Bürgerkrieges. Sie fand entlang des Antietam in der Nähe der Ortschaft Sharpsburg in Maryland, statt. Sie gilt als die wichtigste Schlacht auf dem östlichen Kriegsschauplatz im Jahr 1862 und brachte keine Entscheidung auf dem östlichen Kriegsschauplatz, gilt aber als verpasste Gelegenheit der Nordstaaten, der Nord-Virginia-Armee einen vernichtenden Schlag zuzufügen und den Bürgerkrieg vorzeitig zu beenden. Sie war die verlustreichste Ein-Tages-Schlacht des gesamten Bürgerkrieges. Wegen der rund 3.600 Gefallenen und Gesamtverlusten von etwa 23.000 Mann wird der 17. September 1862 auch als „blutigster Tag der amerikanischen Geschichte“ bezeichnet. Gleichzeitig bedeutete ihr Ausgang einen strategischen Sieg der Union, da sie nach Meinung führender Historiker politisch als einer der wichtigsten Wendepunkte des Krieges gilt.
-1787: die Delegierten der Philadelphia Convention beendeten mit einem Schlusswort Benjamin Franklins, Delegierter des Staates Pennsylvania, ihre Arbeit an der Verfassung der Vereinigten Staaten. Franklin erklärte, dass auch der endgültige Entwurf nicht vollständig zufriedenstellend sei, man aber nie Perfektion erreichen könne. Er unterstützte die neue Verfassung und bat auch alle Kritiker, sie anzunehmen. Unter der Führung George Washingtons wurde die US-Verfassung von den 39 Delegierten in Philadelphia unterzeichnet. Die Verfassung wurde von keinem Delegierten aus Rhode Island unterzeichnet, da dieser Staat keine Vertreter entsandte. Franklin war der einzige Gründervater der Vereinigten Staaten, der neben der Verfassung auch die Unabhängigkeitserklärung und den Friedensvertrag mit dem Königreich Großbritannien unterzeichnete.
-1978: Camp-David-Abkommen – basierte auf der Grundlage der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates und sollte zur Friedenssicherung im Nahen Osten beitragen. Auf Vermittlung des US-Präsidenten Jimmy Carter trafen die Verhandlungsteams Israels unter Leitung von Ministerpräsident Menachem Begin und Ägyptens unter Leitung von Präsident Anwar as-Sadat in Camp David (Maryland/USA), einer Erholungsanlage für den jeweiligen US-Präsidenten, zu vorerst geheimen Verhandlungen zusammen. Nach zwölf Tagen wurden die Ergebnisse präsentiert, die zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Ägypten und einer Beruhigung des Nahostkonfliktes beitragen sollten.
-1923: der US-Countrymusiker Hank Williams wurde in Mount Olive/Alabama geboren.
-1972: Erstausstrahlung der US-Fernsehserie „M*A*S*H“ im US-Sender CBS.

 

 

 

-1862: die 2. Schlacht am Bull Run endete – sie fand zwischen dem Abend des 28. und dem 30. August 1862 während des Amerikanischen Bürgerkrieges in der Nähe von Manassas im nördlichen Virginia statt. Die Virginia-Armee der Union unter Generalmajor John Pope zog sich geschlagen, aber nicht vernichtet, in Richtung Washington, D.C. zurück.
-1967: Thurgood Marshall (war ein US-Jurist und der erste afroamerikanische Richter am Obersten Gerichtshof der USA) wurde vom US-Senat als erster schwarzer Richter am Obersten Gerichtshof bestätigt, wo er die Nachfolge von Tom C. Clark antrat.
-1983: der US-Astronaut Guion Bluford flog mit der US-Raumfähre „Challenger“ zum ersten Mal ins All (Mission STS-8). Bluford war der erste Afroamerikaner, der an einer Raumfahrtmission teilnahm.
-1797: die britische Schriftstellerin Mary Shelley („Frankenstein“) wurde in London/England geboren.
-1905: der US-Baseballspieler Ty Cobb gab sein Major League-Debüt bei den „Detroit Tigers“ gegen die „New York Highlanders“.
-1993: der US-Moderator David Letterman startete beim US-Sender CBS mit seiner „Late Show with David Letterman“.

 

-der US-Journalist Edward R. Murrow bewertete 1954 kritisch die antikommunistische Kampagne von US-Senator Joseph McCarthy (McCarthy-Ära). Am 9. März 1954 wurde der 30-Minuten-Bericht „Ein Report über Senator McCarthy“ auf CBS gesendet, der McCarthys eigene Reden und Aussagen verwendete, um ihn zu kritisieren und Widersprüche aufzuzeigen.
Schlacht von Hampton Roads 1862-war ein Seegefecht während des Amerikanischen Bürgerkrieges. Sie ging als erstes Gefecht zwischen gepanzerten Kriegsschiffen, „CSS Virginia“ und „USS Monitor“, in die Geschichte ein und fand am 8. und 9. März 1862 in der Mündung des James, den Hampton Roads, in Virginia statt.
-der US-Schauspieler George Burns starb 1996 in Beverly Hills.
-der US-Rapper The Notorious B.I.G. wurde 1997 in Los Angeles/Kalifornien nach dem Besuch der Soul Train Music Award Opfer eines Drive-by-Shootings.

 

 

-die Schlacht um Fort Donelson (war eine Schlacht auf dem westlichen Kriegsschauplatz des US-Bürgerkrieges, die vom 12.–16. Februar 1862 in der Nähe der Kleinstadt Dover/Tennessee stattfand) endete. Die Einnahme Fort Donelsons öffnete den Cumberland als Einfallsroute der Union für eine Invasion des Südens und zwang die Konföderierten, Teile von Tennessee und Kentucky aufzugeben, darunter auch die Hauptstadt Nashville.
Tri-State Crematory Scandal 2002 in Noble im US-Staat Georgia-mehr als 300 Leichen wurden nicht kremiert, sondern in Gruben und Gewölben verscharrt, den Angehörigen wurden Urnen mit der Asche von verbranntem Holz übergeben. Diese, meist bereits stark verwesten, Leichen konnten von einem Team unter der Leitung des US-amerikanischen forensischen Anthropologen William M. Bass alle identifiziert und ordentlich bestattet werden. Brent Marsh, der das Unternehmen seit 1996 leitete, erklärte, die Toten seien nicht eingeäschert worden, weil die Brennkammer defekt sei.
-Beginn des Prozesses gegen John Demjanjuk (ein ehemaliger ukrainischer KZ-Aufseher. Er gehörte während des 2. Weltkrieges zu Hilfstruppen der SS, die Personal für den Betrieb von Konzentrationslagern stellten) 1987 in Israel.
Einführung des zentralen 911-Notrufes in den USA in Haleyville/Alabama 1968.
Gary Bettman, ein Commissioner der NHL (eine seit 1917 bestehende Eishockey-Profiliga in Nordamerika), gab 2005 die komplette Saisonabsage bekannt (Lockout). Als sich Spieler und Clubs auf kein neues Vertragswerk einigen konnten, stand bereits am 15. September 2004 fest, dass auch die Saison 2004/05 höchstens stark verkürzt stattfinden würde, weshalb auch in dieser Spielzeit viele NHL-Profis zu europäischen Vereinen wechselten. Danach gab es neue Verhandlungen zwischen NHL und NHLPA (eine Gewerkschaft, die die Interessen des Spielerpersonals der nordamerikanischen Eishockeyprofiliga National Hockey League vertritt), um die nächste Saison komplett austragen zu können. Diese Verhandlungen waren am 13. Juli erfolgreich, als sich beide Parteien einigen konnten.