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Tag Archives: 1860

-1803: Zeremonie in New Orleans/Louisiana markierte offiziell den Abschluss des Louisiana Purchase (Louisianakauf). Der Louisiana Purchase war der Kauf von 2.144.476 km² Land, das die USA 1803 von Frankreich erwarben. Der Kaufpreis betrug 15 Mio US-Dollar oder 80 Millionen französische Franc (7 US-$/km²). Verkauft wurde das Gebiet der ehemaligen Kolonie Louisiana, das westlich des Mississippi River lag. Es umfasste weit mehr als den heutigen Staat Louisiana, und beinhaltet außerdem die heutigen Staaten Arkansas, Missouri, Iowa, Oklahoma, Kansas, Nebraska und South Dakota sowie Teile von Minnesota, North Dakota, Texas, New Mexico, Colorado, Wyoming, Montana und Teile der kanadischen Provinzen Manitoba, Saskatchewan und Alberta.. Das damals gekaufte Land macht mehr als ein Viertel der heutigen USA aus und verdoppelte das Territorium des Staates.
Der Louisiana Purchase war das größte Grundstücksgeschäft der Geschichte. Am 20. Dezember 1803 übergab Frankreich die Stadt New Orleans an die USA.
-1860: der US-Bundesstaat South Carolina gab mit seiner Sezession von der Union den Anstoß zur Gründung der Konföderation. Dies führte direkt in den Amerikanischen Bürgerkrieg, der am 12. April 1861 mit der Beschießung von Fort Sumter (auf einer Insel vor Charleston/South Carolina gelegen) begann.
-1989: US-Invasion in Panama – dies war ein militärischer Einsatz der US-Streitkräfte („Operation Just Cause“) gegen Panama, der vom 20. Dezember 1989 bis zum 24. Dezember 1989 andauerte. Panamas Machthaber Manuel Noriega flüchtete in die Nuntiatur des Vatikan, die ihm zwar Asyl gewährte, ihm jedoch nahe legte, sich zu stellen. Nach zehn Tagen stellte sich Noriega am 3. Januar 1990 den Streitkräften der USA. Er wurde nach Miami/Florida ausgeflogen, wo er wegen Drogenhandels zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Strafmaß wurde 1999 auf 30 Jahre reduziert.
-1999: im Prozess Baker v. Vermont verfügte der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats Vermont, daß allen homosexuellen Paaren erlaubt sein müsse, sich zu verheiraten oder zumindest einen gleichwertigen rechtlichen Status zu besitzen.
-1946: Premiere des US-Spielfilms “Ist das Leben nicht schön?” (“It’s a Wonderful Life”) mit den US-Schauspielern James Stewart und Donna Reed in den Hauptrollen im Globe Theatre in New York City.

 

-1860: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten StaatenAbraham Lincoln wurde zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Er war der erste aus den Reihen der Republikanischen Partei. Der zusammen mit ihm gewählte Vizepräsident war Hannibal Hamlin. Da die Republikaner für die Abschaffung der Sklaverei waren, erklärten 11 Südstaaten in den Monaten nach der Wahl ihre Unabhängigkeit und schlossen sich zu den Konföderierten Staaten zusammen. Dies führte zum Sezessionskrieg (Bürgerkrieg) 1861 bis 1865.
-1854: der US-Komponist John Philip Sousa („Stars and Stripes Forever“) wurde in Washington D.C. geboren.
-1893: der russische Komponist Pjotr Iljitsch Tschaikowski starb in Sankt Petersburg.
-1931: der US-Regisseur Mike Nichols wurde in Berlin geboren.

 

 

-letzte Rede des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. (vor dem Attentat auf Martin Luther King) 1968 in Memphis/Tennessee. Am 3. April 1968 sagte er in seiner berühmten Rede „I ‚ve been to the mountaintop,“ daß er das Gelobte Land (Promised Land) gesehen habe. King sprach noch einmal mit den Demonstranten, um sie von der Gewaltlosigkeit zu überzeugen und legte den 8. April als neuen Termin für eine Demonstration fest.
Bruno Richard Hauptmann, ein deutscher Emigrant, der wegen der Entführung und der Ermordung von Charles Lindbergh III., dem Sohn des US-Piloten Charles Lindbergh, zum Tode verurteilt wurde, wurde am 1936 im Staatsgefängnis in Trenton/New Jersey durch den Elektrischen Stuhl hingerichtet.
-der Marshallplan (war ein großes Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem 2. Weltkrieg dem an den Folgen des Krieges leidenden Westeuropa zugute kam. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren. Das Programm wurde benannt nach dem US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger des Jahres 1953 George C. Marshall, auf dessen Initiative es zurückging) wurde am 3. April 1948 vom Kongress der Vereinigten Staaten verabschiedet und am selben Tag von US-Präsident Harry S. Truman in Kraft gesetzt.
-der US-Bandit Jesse James (das bekannteste Mitglied der James-Younger-Bande) wurde 1882 in Saint Joseph/Missouri von Bob Ford hinterrücks erschossen.
-der Pony-Express (war ein als Reiterstafette organisierter Postbeförderungsdienst in den Vereinigten Staaten) nahm nach einer Initiative des US-Geschäftsmanns William Hepburn Russell 1860 den Betrieb auf.
-der US-Schauspieler Marlon Brando wurde 1924 in Omaha/Nebraska geboren.