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Daily Archives: September 15th, 2013

 

Die NASARaumsonde Voyager 1 ist offiziell das erste von Menschen hergestellte Objekt, das sich in den interstellaren Raum wagt. Die 36-jährige Sonde ist rund 12 Milliarden Meilen (19 Milliarden Kilometer) von unserer Sonne entfernt. Neue und unerwartete Daten zeigen, daß Voyager 1 für etwa ein Jahr unterwegs war in Plasma oder ionisiertem Gas, das sich im Raum zwischen den Sternen befindet. Voyager ist in einem Übergangsbereich unmittelbar außerhalb der Solar-Blase, wo einige Effekte von unserer Sonne immer noch deutlich sind. Ein Bericht über die Analyse dieser neuen Daten, eine Leistung unter der Leitung von Don Gurnett und des Plasmawellen-Wissenschaftsteams an der University of Iowa in Iowa City, wurde veröffentlicht in der Donnerstags-Ausgabe der Fachzeitschrift „Science“. „Jetzt da wir neue, wichtige Daten haben, glauben wir, das ist der historische Sprung der Menschheit in den interstellaren Raum“, sagte Ed Stone, Voyager-Projektwissenschaftler am California Institute of Technology in Pasadena.  „Das Voyager-Team brauchte Zeit, um diese Beobachtungen zu analysieren. Aber wir können jetzt die Frage beantworten, die wir alle schon immer gefragt haben – ‚Sind wir schon da?‘ Ja, das sind wir.“ Voyager 1 erkannte im Jahr 2004 zuerst den erhöhten Druck des interstellaren Raums auf die Heliosphäre, die Blase aus geladenen Teilchen um die Sonne, die weit über die äußeren Planeten reicht. Die Wissenschaftler fuhren dann ihre Suche nach Beweisen für die interstellare Ankunft der Sonde hoch, wissend daß die Datenanalyse und-interpretation Monate oder Jahre dauern könnte. Voyager 1 hat keinen funktionierenden Plasma-Sensor, so benötigten die Forscher einen anderen Weg, um die Plasma-Umgebung der Sonde zu messen und um eine endgültige Bestimmung ihrer Lage zu machen. Ein koronaler Massenauswurf, oder ein massiver Ausstoß von Sonnenwind und Magnetfeldern, der im März 2012 von der Sonne ausbrach, bot den Wissenschaftlern die Daten, die sie brauchten. Als dieses unerwartete Geschenk von der Sonne schließlich 13 Monate später, im April 2013, bei der Position von Voyager 1 ankam, begann das Plasma um die Sonde wie eine Violin-Saite zu vibrieren. Am 9. April erkannte das PlasmawellenInstrument von Voyager 1 die Bewegung. Der Abstand der Schwingungen half den Forschern die Dichte des Plasmas zu bestimmen. Die speziellen Schwingungen bedeuteten, daß die Sonde in Plasma „badete“, das mehr als 40-mal dichter war als das, was sie in der äußeren Schicht der Heliosphäre gefunden hatten. Dichte dieser Art wird im interstellaren Weltraum erwartet. Das Plasmawellen-Wissenschaftsteam überprüfte seine Daten und fand eine frühere, schwächere Reihe von Schwingungen im Oktober und November 2012. Durch Hochrechnung der gemessenen Plasmadichten von beiden Ereignissen, ermittelte das Team, daß Voyager 1 in den interstellaren Raum im August 2012 zuerst eindrang. „Wir sprangen buchstäblich aus unseren Sitzen, als wir diese Schwingungen in unseren Daten sahen – sie zeigten uns die Sonde war in einer völlig neuen Region, vergleichbar zu dem, was im  interstellaren Raum erwartet wurde und ganz anders als in der Solar-Blase“, sagte Gurnett. „Eindeutig hatten wir die Heliopause, welche die lange vermutete Grenze zwischen dem solaren Plasma und dem interstellaren Plasma ist, passiert.“ Die neuen Plasma-Daten legten einen Zeitrahmen nahe, der im Einklang ist mit abrupten dauerhaften Änderungen in der Dichte der energetischen Teilchen, die zuerst am 25. August 2012 entdeckt wurden. Das Voyager-Team akzeptiert allgemein dieses Datum als Zeitpunkt der interstellaren Ankunft. Die geladenen Teilchen und Plasma-Veränderungen waren das, was bei einer Durchquerung der Heliopause zu erwarten gewesen wäre. „Die harte Arbeit des Teams um eine langlebige Sonde zu bauen und die vorsichtige Verwaltung der begrenzten Ressourcen von Voyager haben sich gelohnt für die NASA und die Menschheit“, sagte Suzanne Dodd, Voyager-Projektleiterin am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena/Kalifornien. „Wir erwarten, daß die wissenschaftlichen Instrumente an Bord der Sonde bis mindestens 2020 weiterhin Daten zurück senden werden. Wir können es kaum erwarten zu sehen, was uns die Voyager-Instrumente als nächstes von den tiefen des Weltraums zeigen.“ Voyager 1 und ihre Zwillingssonde, Voyager 2, wurden 1977 im Abstand von 16 Tagen gestartet. Beide Sonden flogen vorbei an Jupiter und Saturn. Voyager 2 flog auch an Uranus und Neptun vorbei. Voyager 2, vor Voyager 1 gestartet, ist das am längsten kontinuierlich betriebene Raumfahrzeug. Es ist etwa 9.5 Milliarden Meilen (15 Milliarden Kilometer) von unserer Sonne entfernt. Die Missionskontrolleure von Voyager empfangen täglich Daten von Voyager 1 and Voyager 2, obwohl die gesendeten Signale derzeit sehr schwach sind, bei etwa 23 Watt – die Leistung einer Kühlschrank-Glühbirne. Zu dem Zeitpunkt an dem die Signale die Erde erreichen, sind sie ein Bruchteil von einem Milliarden-Milliardstel eines Watt. Daten von den Voyager 1-Instrumenten werden typischerweise mit 160 Bits pro Sekunde zur Erde übertragen und mit 34- und 70-Meter-Parabolantennen des NASA-Deep Space Network eingefangen. Ein Signal von Voyager dauert mit Lichtgeschwindigkeit etwa 17 Stunden, um zur Erde zu reisen. Nachdem die Daten zum JPL übertragen und durch die Wissenschaftsteams verarbeitet worden, wurden die Voyager-Daten öffentlich zugänglich gemacht. „Voyager ist mutig dorthin gegangen, wo keine Sonde zuvor gewesen ist, das markiert eine der wichtigsten technologischen Errungenschaften in den Annalen der Geschichte der Wissenschaft und fügt ein neues Kapitel in den menschlichen wissenschaftlichen Träumen und Bestrebungen hinzu” , sagte John Grunsfeld, Chef des Nasa-Wissenschaftsdirektorats in Washington, D.C.. „Vielleicht werden einige zukünftige Weltraum-Forscher aufholen mit Voyager, unserem ersten interstellaren Gesandten und darüber nachdenken, wie diese unerschrockene Raumsonde half ihre Reise zu ermöglichen.“ Die Wissenschaftler wissen nicht, wann Voyager 1 den ungestörten Teil des interstellaren Raumes erreicht, wo es keinen Einfluss von unserer Sonne gibt. Sie sind sich auch nicht sicher, wann Voyager 2 den interstellaren Raum durchqueren wird, aber sie glauben, es ist nicht sehr weit zurück.

 

NASA:NASA Spacecraft Embarks on Historic Journey Into Interstellar Space


“Mecca, home to both 3 million and more than billion of us simultaneously.” /via Chris Hadfield/CSA/NASA (Click here for bigger picture)

 

Bild via Astronaut Chris Hadfield (Kanada/CSA) auf Twitter (@Cmdr_Hadfield). Mekka (ist eine Stadt mit 1.484.858 Einwohnern – Stand 2010 – im westlichen Saudi-Arabien) ist zu sehen. Mekka ist mit dem Heiligtum der Kaaba gleichzeitig der zentrale Wallfahrtsort des Islams. Jedes Jahr pilgern rund 2,5 Millionen Muslime zur Haddsch nach Mekka, während Nicht-Muslimen das Betreten der Stadt verboten ist. Mekka ist Hauptstadt der Provinz Mekka in der Region Hedschas. Aufgrund der großen religiösen Bedeutung, die die Stadt im Islam hat, wird sie im Arabischen üblicherweise mit einem ehrenden Beinamen versehen und als ‏مكة المكرّمة‎ Makka al-Mukarrama, „Mekka, die Ehrwürdige‘ bezeichnet. Mekka ist die Geburtsstadt Mohammeds, des Propheten des Islam. Das wichtigste Wallfahrtsziel bildet die Kaaba, ein fensterloses, würfelförmiges Gebäude im Hof der Hauptmoschee, das nach islamischer Auffassung erstmals vom Propheten Adam erbaut und dann vom Propheten Abraham im Auftrag Gottes wiedererbaut wurde. Historisch gesichert ist, daß die Kaaba schon in vorislamischer Zeit ein zentrales Heiligtum der arabischen Stämme des Umlandes war. In ihrer südöstlichen Ecke befindet sich ein Schwarzer Stein – möglicherweise ein Hadschar (Meteorit) –, den der Überlieferung nach der Prophet Abraham vom Engel Gabriel empfing.

 

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(Quelle:Wikipedia)

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via rwillia532

 

Brent Spiner auf der Shore Leave 35 Convention (fand vom 2. -4. August 2013 im Hunt Valley Inn in Hunt Valley/Maryland statt).

 

 

Bilder und Videos von der Shore Leave 35 Convention

Brent Spiner Shore Leave 35 Convention Panel

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„Cyprus. September 10.“ /via Karen Nyberg/NASA (Click here for bigger picture)

 

Bilder vom 14. September 2013 via Karen Nyberg (USA/NASA) und Luca Parmitano (Italien/ESA) auf Twitter (@AstroKarenN  und @astro_luca). Die Astronauten Karen Nyberg und Luca Parmitano gehören zur ISS-Expedition 36/ISS-Expedition 37.

 

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„The Black Hills & Badlands of South Dakota. September 14.“ /via Karen Nyberg/NASA (Click here for bigger picture)

 

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„Flying over Mt. Vesuvius. #Volare sopra il #Vesuvio“ /via Luca Parmitano/ESA (Click here for bigger picture)

 

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„Calgary #Canada #Volare“ /via Luca Parmitano/ESA (Click here for bigger picture)