Skip navigation

Monthly Archives: September 2012

-1946: Verkündung der Urteile im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Es ergingen zwölf Todesurteile, sieben Haftstrafen und drei Freisprüche. Hermann Göring (war ein führender nationalsozialistischer Politiker und Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe) beging vor Vollstreckung seiner Todesstrafe Selbstmord. Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess wurden nach dem 2. Weltkrieg Politiker und Militärs sowie führende Personen aus der Wirtschaft für das Planen und Führen eines Angriffskrieges und für den Massenmord an Menschen in Vernichtungslagern strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Dieser Prozess war der erste der dreizehn Nürnberger Prozesse. Die Verhandlung fand vor einem eigens von den Drei Mächten eingerichteten Ad-hoc-Strafgerichtshof, dem Internationalen Militärgerichtshof, statt. Er dauerte vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946 und fand im Justizpalast an der Fürther Straße in der Stadt Nürnberg statt.
-1949: auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin landete der letzte „Rosinenbomber“ (ist der Name für die Flugzeuge der Westalliierten zur Zeit der Berliner Luftbrücke, die West-Berlin mit Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Hilfsmitteln versorgten) mit 10 t Kohle an Bord.
-1962: James Meredith (ist ein US-Bürgerrechtler) schrieb sich sich als erster afroamerikanischer Student unter dem Schutz von U.S. Marshals in der University of Mississippi in Oxford im US-Bundesstaat Mississippi ein.
-1791: Uraufführung der Oper „Die Zauberflöte“ des österreichischen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart im Freihaustheater in Wien.
-1955: der US-Schauspieler James Dean starb bei einem Unfall mit seinem Porsche 550 Spyder in der Nähe von Cholame/Kalifornien.

 

 

 

 

Advertisements

-1938: die Tschechoslowakei wurde gezwungen die Sudetengebiete (Sudetenland – ein teilweise heterogenes und nicht zusammenhängendes Gebiet entlang der Grenzen der damaligen Tschechoslowakei zu Deutschland sowie Österreich) an das Deutsche Reich abzutreten (Münchener Abkommen – wurde in der Nacht zum 30. September 1938 von den Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und des Deutschen Reichs unterzeichnet, die zur Lösung der Sudetenkrise zur Münchner Konferenz am 29. September im Münchner Führerbau am Königsplatz zusammengekommen waren. Vertreter der Tschechoslowakischen Republik waren nicht eingeladen).
-1988: Start der Mission STS-26 des USSpace Shuttle „Discovery“ der US-Raumfahrtbehörde NASA vom Kennedy Space Center in Florida. Nach einer Unterbrechung von über zweieinhalb Jahren, verursacht durch die „Challenger“-Katastrophe, wurde das Shuttle-Programm mit dieser Mission wieder aufgenommen. Es war die 26. Space-Shuttle-Mission und der siebte Flug der Raumfähre „Discovery“.
-1978: nach einem Pontifikat von nur 33 Tagen starb Johannes Paul I. (wurde am 26. August 1978 zum Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt als Nachfolger Pauls VI.) in der Nacht vom 28. zum 29. September in der Vatikanstadt. Eine Obduktion seines Leichnams wurde sowohl von seiner Familie als auch vom Vatikan verweigert. Sein Tod ließ rasch zahlreiche Verschwörungstheorien aufkommen.
-1954: der US-Baseballspieler Willie Mays wurde legendär durch Spiel 1 der World Series 1954 „New York Giants“ gegen „Cleveland Indians“, in dem im 10. Inning Larry Doby von den „Cleveland Indians“ auf der 2. Base stand und sein Teamkollege Vic Wertz einen langen Flyball schlug. Mays rannte bis fast an die Home Run-Mauer, und fing den Ball blind mit dem Rücken zum Ball. Mit dieser Aktion, die als „The Catch“ in die Major League Baseball-Historie einging, verhinderte Mays einen sicheren (und vorentscheidenden) Punkt.
-1935: der US-Rock-’n’-Roll- und Country-Musiker Jerry Lee Lewis wurde in Ferriday/Louisiana geboren.

 

 

Am 28. September 1987 hatte die USScience-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” (“Star Trek: The Next Generation”/TNG – 1987 bis 1994) Premiere im US-Fernsehen.   für meine Lieblingsserie. Nach dem Ende der Serie 1994 nach sieben Staffeln wurde sie mit vier Kinofilmen zwischen 1994 und 2002 fortgesetzt:

„Star Trek: Treffen der Generationen“ („Star Trek: Generations“/1994)
„Star Trek: Der erste Kontakt“ („Star Trek: First Contact“/1996)
„Star Trek: Der Aufstand“ („Star Trek: Insurrection“/1998)
„Star Trek: Nemesis“ (2002)

Die Stammschauspieler der TNG:

 

Patrick Stewart (Captain Jean-Luc Picard)
Jonathan Frakes (Commander William Thomas Riker)
Brent Spiner (Android Lieutenant Commander Data)
LeVar Burton (Chefingenieur Lieutenant Commander Geordi La Forge)
Michael Dorn (Sicherheitschef Lieutenant Commander Worf)
Gates McFadden (Doktor Beverly Crusher)
Marina Sirtis (Counselor Deanna Troi)
Wil Wheaton (Fähnrich Wesley Crusher)
Denise Crosby (Sicherheitschefin Lieutenant Tasha Yar)

 

 

 

 

 

 

-2000: der israelische Politiker Ariel Scharon besuchte in Begleitung von rund 1000 Journalisten, Polizisten, Militärs und Politikern, den sowohl von Muslimen als auch von Juden und Christen als heilig deklarierten Tempelberg in Jerusalem, um zu verdeutlichen, daß der Tempelberg auch den Juden gehört. Er wollte damit auch deutlich machen, daß Israel die Kontrolle über ein vereinigtes Jerusalem an jedem Ort behalten müsse. Obwohl der Besuch mit der moslemischen Verwaltung des Tempelbergs abgestimmt war, kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei Demonstrationen im Anschluss wurde auch mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen und etliche verletzt und getötet. Der Tempelbergbesuch Scharons fällt zeitlich mit dem Beginn der 2. Intifada zusammen, welche nach arabischer Lesart durch diesen ausgelöst wurde.
-1781: mit der Belagerung von Yorktown/Virginia begann mit der Schlacht von Yorktown im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg der entscheidende Angriff der verbündeten Amerikaner und Franzosen unter dem Befehl von George Washington und dem von Comte de Rochambeau auf die von den Briten gehaltene Stadt. In Folge der Schlacht erkannte Großbritannien die Unabhängigkeit der ehemals britischen Kolonien an.
-1066: Wilhelm der Eroberer (war ab 1035 als Wilhelm II. Herzog der Normandie und regierte ab 1066 als Wilhelm I. das Königreich England) landete mit seinen Truppen bei Pevensey in Südengland, wo sie kaum Widerstand erwartete.
-1924: in Seattle/Washington ging die erste Weltumrundung in einem Flugzeug in zahlreichen Etappen nach 175 Tagen und einer Flugstrecke von 44.000 km zu Ende. Von vier gestarteten Torpedobombern des Typs Douglas World Cruiser der US-Army erreichten zwei, die „Chicago“ und die „New Orleans“, wieder ihren Abflugort.
-1989: Ferdinand Marcos (war vom 30. Dezember 1965 bis zum 25. Februar 1986 der zehnte Präsident der Philippinen und regierte ab 1972 das Land diktatorisch) starb in Honolulu/Hawaii. Ferdinand Marcos musste nach einem Volksaufstand – auch bekannt als EDSA-Revolution – das Land verlassen und floh in die USA.
-1991: der US-Jazz-Trompeter Miles Davis starb in Santa Monica/Kalifornien.

 

 

-1964: die Warren-Kommission (ist nach ihrem Vorsitzenden Earl Warren benannt, der damals Oberster Richter am US-Supreme Court war) kam nach zehnmonatiger Arbeit, die sich auf die Ermittlungsergebnisse der Polizei von Dallas/Texas und des FBI stützte, zu dem Ergebnis, daß Lee Harvey Oswald der alleinige Täter war und es keine Verschwörung gegeben habe. Oswald habe drei Schüsse aus dem fünften Stock des Schulbuchdepots auf die Präsidentenlimousine abgegeben und US-Präsident John F. Kennedyy getötet. Außerdem sei er für den Tod des Streifenpolizisten J. D. Tippit verantwortlich (Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963).
-1996: die Taliban (sind eine deobandischislamistische Miliz, welche von September 1996 bis Oktober 2001 große Teile Afghanistans beherrschte) nahmen nach zweijähriger Belagerung und Bombardement die Hauptstadt Kabul ein und errichteten das Islamische Emirat Afghanistan.
-1825: die von dem englischen Ingenieur Edward Pease initiierte Eisenbahnstrecke zwischen Stockton und Darlington/England wurde mit einer Lokomotive von George Stephenson eröffnet und gleichzeitig der erste Passagier-Transport mit einem lokomotiv-gezogenen Zug durchgeführt.
-1954: Premiere der „Tonight Show“ auf dem US-Sender NBC unter dem Namen „Variety Show“. Erster Moderator war der Komiker und Musiker Steve Allen. Die Sendung wechselte bis 1962 mehrfach den Gastgeber und ihren Namen. Dann übernahm Johnny Carson und moderierte 30 Jahre lang die Show. Seither trägt sie den Namen „Tonight Show“. Trotzdem zählt man auch die Zeit davor zur „Tonight Show“.

 

 

-1960: erste Präsidentschaftsdebatte im US-TV zwischen Richard Nixon, dem Kandidaten der Republikaner und John F. Kennedy, dem Kandidaten der Demokraten während des Wahlkampfes zur Präsidentschaftswahl in den USA. Das Fernsehduell zwischen beiden Spitzenkandidaten, das von rund 70 Millionen Zuschauern gesehen wurde, konnte Kennedy zu seinen Gunsten nutzen.
-1980: Kuba beendete die Mariel-Bootskrise – dabei flüchteten zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 1980 circa 125.000 kubanische Staatsbürger hauptsächlich in den Süden des US-Bundesstaates Florida. Die Flüchtlinge reisten mittels einer Vielzahl privater Boote – von bootsähnlichen Behelfskonstruktionen bis hin zu Kuttern, Motorbooten und Jachten – über den Hafen in Mariel nahe der kubanischen Hauptstadt Havanna aus.
-1898: der US-Komponist, Pianist und Dirigent George Gershwin wurde in Brooklyn/New York City geboren.
-1888: der US-Lyriker, Dramatiker und Kritiker T. S. Eliot wurde in St. Louis/Missouri geboren.
-1981: die US-Tennisspielerin Serena Williams wurde in Saginaw/Michigan geboren.
-1957: Uraufführung des Musicals „West Side Story“ im Winter Garden Theatre am Broadway in New York City.

 

-1957: 1200 Soldaten der 101. US-Luftlandedivision schützten neun afroamerikanische Schüler, die als die “Little Rock Nine” bekannt wurden und ihr Grundrecht einforderten, die Little Rock’s Central High School in Little Rock/Arkansas.besuchen zu dürfen, auf dem Schulweg und im Gebäude bis vor die Türen der Klassenzimmer. Die National Guard hinderte die Jugendlichen bei ihrem ersten Versuch daran, sich als Schüler an der High School einzuschreiben. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen setzte die US-Bundesregierung die Armee zur Beruhigung der Lage ein.
-1919: US-Präsident Woodrow Wilson erlitt in Pueblo/Colorado während einer öffentlichen Vortragsreise für die Ratifizierung des Völkerbundes einen körperlichen Zusammenbruch, der aufgrund eines Schlaganfalls zur halbseitigen Lähmung führte. Aufgrund seines körperlichen Zustandes war er danach kaum in der Lage, seine Amtsgeschäfte wahrzunehmen. Sein Leibarzt Cary Travers Grayson weigerte sich jedoch aufgrund seiner engen Freundschaft zu Wilson und seiner Loyalität, ihn für amtsunfähig zu erklären.
-1897: der US-Schriftsteller William Faulkner wurde in New Albany/Mississippi geboren.
-1931: die US-Journalistin und Fernsehmoderatorin Barbara Walters wurde in Boston/Massachusetts geboren.
-1944: der US-Schauspieler Michael Douglas wurde in New Brunswick/New Jersey geboren.

 

-1976: Patty Hearst (ist die Enkeltochter des einflussreichen US-Medienmoguls William Randolph Hearst) wurde nach ihrer Verhaftung am 18. September 1975 wegen Bankraubs in San Francisco/Kalifornien zu 35 Jahren Haft verurteilt. In einem Berufungsprozess wurde die Strafe auf sieben Jahre herabgesetzt. Nach 21 Monaten wurde sie vom damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter begnadigt und am 1. Februar 1979 aus dem kalifornischen Bundesgefängnis bei San Francisco entlassen. 2001 erhielt sie ein „presidential pardon“ (vollständige Begnadigung) durch US-Präsident Bill Clinton. Patty Hearst wurde am 4. Februar 1974 von der linksradikalen Symbionese Liberation Army (SLA) entführt und schloss sich dieser an.
-1896: der US-Schriftsteller F. Scott Fitzgerald wurde in St. Paul/Minnesota geboren.
-1968: die erste Folge von „60 Minutes“, einem investigativen US-Nachrichtenmagazin, wurde vom US-Sender CBS News ausgestrahlt.
-1957: das US-Baseballteam „Brooklyn Dodgers“ spielte sein letztes Spiel in New York im Stadion Ebbets Field gegen die „Pittsburgh Pirates“ und gewann 2:0. Seit ihrem Verkauf und Umzug nach Los Angeles/Kalifornien im Jahr 1958 spielen die „Dodgers“ unter dem Namen „Los Angeles Dodgers“.
-1936: der US-Puppenspieler, Regisseur und Fernsehproduzent Jim Henson („Muppet Show“) wurde in Greenville/Mississippi geboren.
-1991: der US-Kinderbuch-Autor und Cartoonzeichner Theodor Seuss Geisel („Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“/“How the Grinch Stole Christmas!“) starb in La Jolla/Kalifornien.

 

 

-1952: gegen die Vorwürfe der Korruption wehrte sich Richard Nixon (war von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Nixon ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist)  im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 1952 durch einen spektakulären Fernsehauftritt, der sogenannten „Checkers-Rede“, in der er erklärte, das einzige Geschenk, das er je angenommen habe, sei sein Cockerspaniel „Checkers“ gewesen, und auch diesen habe er nur behalten, um seiner kleinen Tochter Patricia nicht „das Herz zu brechen“.
63 v. Chr.: Augustus (gilt als erster römischer Kaiser) wurde als Gaius Octavius in Rom/Italien geboren. Der Großneffe und Haupterbe Gaius Iulius Caesars gewann die Machtkämpfe, die auf dessen Ermordung im Jahr 44 v. Chr. folgten, und war von 30 v. Chr. bis 14 n. Chr. Alleinherrscher des Römischen Reiches.
-1806: die Lewis-und-Clark-Expedition (14. Mai 1804 bis 23. September 1806) erreichte wieder die ihnen vertraute Zivilisation in St. Louis/Missouri. Sie war die erste US-Überlandexpedition zur Pazifikküste und zurück.
-1939: der österreichische Arzt, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse und Religionskritiker Sigmund Freud starb in London/England. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts; seine Theorien und Methoden werden bis heute kontrovers diskutiert.
-1930: der US-Musiker Ray Charles wurde in Albany/Georgia geboren.
-1949: der US-Rockmusiker Bruce Springsteen wurde in Long Branch/New Jersey geboren.

 

 


(“Endeavour” über der Golden Gate Bridge/San Francisco/Kalifornien)

Die 2011 ausgemusterte USRaumfähre “Endeavour” ist in Kalifornien gelandet. Nach einigen Ehrenrunden über kalifornischen Sehenswürdigkeiten ist das Space Shuttle am 21. September 2012 auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 (Shuttle Carrier Aircraft/SCA) auf dem Flughafen Los Angeles in Los Angeles/Kalifornien gelandet. Die „Endeavour“ bleibt dort, bis sie am 12. Oktober 2012 mit einem Spezialtransporter zu ihrem endgültigen Bestimmungsort gebracht wird, dem California Science Center, wo sie als Museumsstück ausgestellt wird. Die “Endeavour” war am 19. September 2012 bei Sonnenaufgang (Ortszeit) vom Kennedy Space Center in Florida gestartet. Die “Endeavour” war das jüngste Raumschiff der Space-Shuttle-Flotte der NASA. Seit dem Jungfernflug (Mission STS-49) im Mai 1992 war das Shuttle insgesamt 299 Tage im All und legte bei seinen 25 Missionen mehr als 185 Millionen Kilometer zurück. Ende Mai vergangenen Jahres beendete die Raumfähre ihre letzte Mission (STS-134) zur Internationalen Raumstation (ISS). Der letzte Start fand am 16. Mai 2011 um 14:56 Uhr MESZ statt, die letzte Landung am 1. Juni 2011 um 8:35 Uhr MESZ in Florida. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung.  Im Juli 2011 war die “Atlantis” als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die “Discovery”, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Die “Discovery” wurde ins Smithsonian-Institut in Washington, D.C. gebracht, die “Atlantis” bleibt in Cape Canaveral und der Prototyp “Enterprise” wurde ins Intrepid Sea-Air-Space Museum in New York City verlegt.

 


(„Endeavour“ über der Golden Gate Bridge)

 


(„Endeavour“ über der Golden Gate Bridge)

 


(„Endeavour“ über dem Griffith Observatory/Los Angeles/Kalifornien)

 


(„Endeavour“ über dem  Los Angeles Memorial Coliseum/Los Angeles/Kalifornien)

 


(„Endeavour“ über dem California State Capitol/Sacramento/Kalifornien)

 


(„Endeavour“ über dem Lake Merritt/Oakland/Kalifornien)

 


(„Endeavour“ über dem Santa Monica Pier/Santa Monica/Kalifornien /via Jolene Blalock)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle: Die Welt.de)

-1776: Nathan Hale (war ein US-Offizier, Lehrer und einer der historischen Helden der USA) wurde im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg in New York von den Briten gehängt, da er beschuldigt wurde, ein Spion zu sein. Er war ein Mitglied des von George Washington gegründeten Culper Rings, einem Vorläufer des US-Geheimdienstes.
-1980: Beginn des 1. Golfkrieges, einem Grenzkrieg zwischen dem Iran und dem Irak, der vom 22. September 1980 bis zum 20. August 1988 andauerte. Er endete ohne einen Sieger durch einen Waffenstillstand und mit hohen menschlichen und wirtschaftlichen Verlusten auf beiden Seiten. Am 22. September 1980 um 14.00 Uhr Ortszeit begann der Krieg mit massiven Luftschlägen auf iranische Flughäfen der Städte Teheran, Täbris, Kermanschah, Ahvaz, Hamadan und Dezful. Gleichzeitig rückte die irakische Armee mit insgesamt 100.000 Mann an drei Stellen in die erdöl- und erdgasreiche Provinz Chuzestan vor.
-1975: die US-Attentäterin Sara Jane Moore versuchte vor dem St.-Francis-Hotel in San Francisco/Kalifornien US-Präsident Gerald Ford zu erschießen. Das konnte jedoch der Passant Oliver Sipple verhindern. Dies geschah nur 17 Tage, nachdem eine Frau namens Lynette „Squeaky“ Fromme ihrerseits versucht hatte, Ford Sacramento/Kalifornien zu ermorden. Der Secret Service konnte diesen Anschlag jedoch verhindern.
-1964: Uraufführung des Musicals „Anatevka“ („Fiddler on the Roof“) im Imperial Theatre am Broadway/New York City.
-1989: der US-Komponist Irving Berlin starb in New York City.

 

 

-1998: der US-Sender CNN und andere Fernsehsender strahlten eine vierstündige, drei Tage zuvor vom Justiz-Ausschuss des US-Repräsentantenhauses freigegebene Videoaufzeichnung der Vernehmung von US-Präsident Bill Clinton durch die Grand Jury aus, in der Clinton über seine Beziehung zu seiner Praktikantin Monica Lewinsky (Lewinsky-Affäre) aussagte.
-1981: die US-Juristin Sandra Day O’Connor wurde vom US-Senat als als Nachfolgerin für den im Juni ausgeschiedenen Potter Stewart am Obersten Gerichtshof der USA bestätigt. Sie war von 1981 bis 2006 als erste Frau Richterin am US-Supreme Court.
-1866: der englische Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur H. G. Wells wurde in Bromley/Kent/England geboren.
-1947: der US-Schriftsteller Stephen King wurde in Portland/Maine geboren.
-1970: Start der US-Sendung „Monday Night Football“ – ist eine Fernsehsendung, die ausschließlich American-Football-Spiele der National Football League (NFL) überträgt. Von ihrem Start im Jahre 1970 bis 2005 wurde sie auf dem Sender ABC gezeigt, seit der Saison 2006 läuft sie auf ESPN. Beide Fernsehsender gehören der Walt Disney Company an.
-1937: der Roman „Der kleine Hobbit“ („The Hobbit“) des britischen Schriftstellers J. R. R. Tolkien wurde im Verlag George Allen & Unwin veröffentlicht.
-1950: der US-Schauspieler Bill Murray wurde in Wilmette/Illinois geboren.

 

Die 2011 ausgemusterte USRaumfähre „Endeavour“ ist auf ihrem letzten Flug nach Los Angeles/Kalifornien. Das Space Shuttle wird dort im California Science Center ausgestellt. Die „Endeavour“ war am 19. September 2012 bei Sonnenaufgang (Ortszeit) auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 (Shuttle Carrier Aircraft/SCA) vom Kennedy Space Center in Florida gestartet. Zum Abschluss der insgesamt dreitägigen Tour soll die „Endeavour“ am 21. September 2012  nach Zwischenstopps auf dem Flughafen Los Angeles landen und von dort mit einem Spezialtransporter in ein Museum gebracht werden. Die „Endeavour“ war das jüngste Raumschiff der Space-Shuttle-Flotte der NASA. Seit dem Jungfernflug (Mission STS-49) im Mai 1992 war das Shuttle insgesamt 299 Tage im All und legte bei seinen 25 Missionen mehr als 185 Millionen Kilometer zurück. Ende Mai vergangenen Jahres beendete die Raumfähre ihre letzte Mission (STS-134) zur Internationalen Raumstation (ISS). Der letzte Start fand am 16. Mai 2011 um 14:56 Uhr MESZ statt, die letzte Landung am 1. Juni 2011 um 8:35 Uhr MESZ in Florida. Die US-Weltraumbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr aus Kostengründen nach drei Jahrzehnten eingestellt. Die Raumfähren waren zu teuer, zu selten nutzbar und zu aufwändig in der Instandhaltung.  Im Juli 2011 war die “Atlantis” als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt (letzte Mission STS-135 8. Juli 2011 bis zum 21. Juli 2011). Die “Discovery”, mit insgesamt 39 Mission und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste US-Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden (letzte Mission STS-133 24. Februar bis zum 9. März 2011). Die “Discovery” wurde ins Smithsonian-Institut in Washington, D.C. gebracht, die “Atlantis” bleibt in Cape Canaveral und der Prototyp “Enterprise” wurde ins Intrepid Sea-Air-Space Museum in New York City verlegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle: Die Welt.de)

-1519: im Auftrag der spanischen Krone brach der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan von Sanlúcar de Barrameda zu einer Reise auf, die in zwei Jahren um die Erde führte und den endgültigen Beweis für die Kugelgestalt der Erde erbrachte. Magellan begann die erste Weltumsegelung, konnte sie aber persönlich nicht beenden, da er während der Reise getötet wurde.
-1958: der US-Bürgerrechtler Martin Luther King jr. wurde beim Signieren seines neuen Buches „Stride Toward Freedom: The Montgomery Story“ in der 125th Strasse in Harlem durch Izola Curry mit einem Brieföffner niedergestochen und schwer verletzt.
-2005: der Publizist und Schriftsteller Simon Wiesenthal (war ein österreichischjüdischer Überlebender des Holocaust) starb in Wien.
-1934: die italienische Schauspielerin Sophia Loren wurde in Rom geboren.
-1973: die US-Tennisspielerin Billie Jean King schlug in einem zum „Battle of the Sexes“ („Der Kampf der Geschlechter“) hochstilisierten Schaukampf im Astrodome in Houston/Texas den damals 55-jährigen US-Tennisspieler Bobby Riggs vor 30.492 Zuschauern (der zweitgrößten Zuschauerzahl, die je ein Tennisspiel hatte).
-1973: der US-Singer-Songwriter Jim Croce starb in Natchitoches/Louisiana bei einem Flugzeugabsturz.

 

Auf der Montreal Comiccon 2012 vom 14. bis 16. September 2012 im Palais des Congrès waren einige “Star Trek”-Schauspieler: William Shatner (Captain James Tiberius Kirk in der US-Science-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise” (“Star Trek: The Original Series”/TOS – 1966 bis 1969), aus der US-Sci-Fi-Serie “Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” (“Star Trek: The Next Generation”/TNG – 1987 bis 1994): Patrick Stewart (Captain Jean-Luc Picard), Brent Spiner (Android Lieutenant Commander Data) und Wil Wheaton (Fähnrich Wesley Crusher). Hier sind einige Bilder und Videos. Wil Wheatons Blogposts zur Convention gibt es hier zu lesen:

 

2012 Montreal Comicon – Day One

2012 Montreal Comicon – Day Two

In which Rock Paper Scissors is played at the Montreal Comicon