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Monthly Archives: Juni 2011

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zum umstrittenen Sparpaket gestern hat das Parlament in Athen auch den Einzelmaßnahmen zur Umsetzung des Pakets zugestimmt. Damit ist der Bankrott des Landes erst einmal abgewendet. Nun ist der Weg für weitere internationale Miliardenhilfen frei. Als Reaktion auf die Zustimmung des Parlaments zum Sparpaket, kam es in der griechischen Hauptstadt Athen zu Krawallen, die bis in die Nacht hinein andauerten. Rund um den Syntagma-Platz im Stadtzentrum lieferten sich Hunderte Vermummte
Straßenschlachten mit der Polizei, die erneut Tränengas einsetzte. Die Randalierer zündeten Straßenbarrikaden an und warfen Brandflaschen auf Gebäude. Das Gesundheitsministerium sprach von 150 Verletzten, die griechische Zeitung Kathimerini nannte 500 Verletzte. Nach Angaben des griechischen Rundfunks wurden Dutzende Menschen festgenommen.
Ich kann die Wut der Griechen verstehen. Durch die Sparmaßnahmen werden die Menschen ausgepreßt wie eine Zitrone. Ich habe von Wirtschaft null Ahnung, aber ich sehe, daß dieses Spielgeld Euro ein Riesenfehler ist. Der Euro zieht uns in einen tiefen Abgrund.

 

 

 

 

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(Quelle:Trekzone.de)
Mein Lieblingsschauspieler Brent Spiner (der vor allem durch seine grandiose Darstellung des Androiden Data in der Serie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert/Star Trek: The Next Generation berühmt wurde) ist zur Zeit in Fresh Hell zu sehen, einer Webserie auf YouTube freshhellseries. Fresh Hell wurde von Brent Spiner zusammen mit dem Immer wieder Jim-Autoren und Produzenten Harry Hannigan entwickelt. Spiner spielt in Fresh Hell sich selbst. Nach einem ominösen Vorfall verliert er Job und Familie. Fresh Hell zeigt seinen Kampf aus dieser Misere heraus. Noch ein Hinweis: die Geschichten sind alle Fiktion. Bis jetzt gibt es leider nur fünf Episoden. Ich hoffe auf eine Fortsetzung. Bei meinem nicht so guten Englisch wäre mir eine Synchronisierung lieb. Am Montag hatte Brent um 05:00 Uhr MESZ in einem Live-Chat Fragen seiner Fans beantwortet. Das Video ist angehängt, ebenso die fünf Fresh Hell-Episoden.

 

Cast:

Brent Spiner (spielt sich selbst)
Kat Steel (Dakota)
Karen Austin (Valerie)
Kate Connor (Jolinda)
Brian Palermo (Tommy)

Created by:

Christopher Ellis
Harry Hannigan
Brent Spiner

Written by:

Harry Hannigan

Directed by:

Christopher Ellis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


(Foto:Den Attentätern gelang es nach ersten Erkenntnissen, nicht über die Zufahrt, sondern über die Gartenanlage auf das Gelände vorzudringen. )

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Ein mit Mörsern, Sturmgewehren und Sprengstoffwesten bewaffnetes Taliban-Kommando hatte gestern Abend das Hotel Intercontinental in der afghanischen Hauptstadt Kabul gestürmt. Die insgesamt acht Terroristen suchten gezielt nach Ausländern und lieferten sich fast fünf Stunden Gefechte mit den afghanischen Sicherheitskräften. Erst der massive Eingriff von ISAF-Truppen konnte am frühen Morgen den Angriff der Attentäter niederschlagen. Mindestens 19 Menschen
wurden dabei getötet. Bei den elf zivilen Todesopfern des Angriffs handelt es sich unter anderem um fünf Hotelangestellte, drei afghanische Polizisten sowie einen Richter aus einer nicht näher bezeichneten Provinz, sagte der Sprecher des afghanischen Nationalen Sicherheitsdirektorats, Latifullah Maschal. Ausländer seien zwar nicht getötet worden, allerdings seien zwei von ihnen unter den 14 Verletzten.
Lokale Medien berichteten, afghanische Regierungsvertreter hätten sich in dem Hotel aufgehalten, um an einer Konferenz teilzunehmen, bei der es um die Übergabe der Verantwortung von der NATO an afghanische Sicherheitskräfte ging. Die Konferenz sollte ursprünglich am Mittwochmorgen beginnen.

 

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte am Montag Haftbefehle gegen Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi, sowie seinem Sohn Saif al-Islam al-Gaddafi und seinen Schwager, dem Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi, erlassen. Ihnen werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen, darunter Morde an Hunderten von Zivilisten, Folter, die Verfolgung unschuldiger Menschen und die Organisierung von Massenvergewaltigungen zur Einschüchterung der Bevölkerung.
Die libysche Führung hatte bereits angekündigt, einen möglichen Strafbefehl gegen Gaddafi ignorieren zu wollen. Das UN-Tribunal sei ein „Baby der Europäischen Union, um afrikanische Führer zu verfolgen“, sagte der stellvertretende Außenminister Chalid Kaim in Tripolis. Diese libyschen Rebellen haben natürlich erfreut auf den Haftbefehl reagiert. „Jetzt gibt es für Gaddafi keinen Fluchtort mehr“, sagte der Sprecher des Nationalen Übergangsrats in Bengasi, Mustafa al-Gherijani. Am liebsten wolle er Gaddafi selbst gefangen nehmen, und zwar in Libyen. „Wir wollen ihn auch in Libyen vor Gericht stellen, damit jeder Libyer das Gefühl hat, daß auch ihm persönlich Gerechtigkeit widerfahren ist, und damit diese Akte geschlossen werden kann.“
Eine weitere Nachricht im Zusammenhang mit Libyen. Die Bundesregierung ist offenbar bereit, die NATO indirekt zu unterstützen und Bauteile für die Bomben zu liefern, mit denen dann Zivilisten umgebracht werden. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums erklärte, daß ein Antrag der NATO-Versorgungsagentur (NATO Maintenance and Supply Agency/NAMSA) auf Unterstützung vorliege. „Es ist die grundsätzliche Bereitschaft signalisiert worden, unterstützend tätig zu werden“, so der Ministeriumssprecher. Spiegel Online berichtete, daß die Anfrage Technik und Bauteile für Bomben und andere Militärtechnik betreffe. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière habe bereits zugestimmt. Dann kann die NATO ihre „Friedensmission“ in Libyen ja mit solider deutscher Waffentechnik fortsetzen. Prima! Und beim Tod von Zivilisten können wir dann nicht mehr unsere Hände in Unschuld waschen.

 

 

 

 

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(Quellen:RTL.de-Formel 1, Formel 1.de)
Sebastian Vettel, der Bub aus Heppenheim und amtierender Formel 1-Weltmeister, baut seinen Punkte-Vorsprung in der Fahrerwertung der laufenden Formel 1-Saison 2011 gewaltig aus. Der Red Bull-Pilot hat beim Großen Preis von Europa 2011 auf dem Valencia Street Circuit in Valencia/Spanien den sechsten Sieg im achten Rennen geholt.   Zweiter wurde Fernando Alonso/Ferrari vor Vettels Teamkollegen Mark Webber. Nico Rosberg/Mercedes Grand Prix wurde siebter. Sein Teamkollege Michael Schumacher kollidierte gleich nach dem ersten Boxenstopp mit Lotus Renault
-Pilot Vitaly Petrov. Schumacher beendete das Rennen auf Platz 17. Nick Heidfeld/Lotus Renault GP wurde zehnter.
Noch zwei kleine Rekorde: noch nie gelangen einem Formel 1-Piloten zum Saisonstart sechs erste und zwei zweite Plätze. Und es gab keinen Ausfall. Alle 24 Autos sind ins Ziel gekommen. Noch nie zuvor in der 60-jährigen Formel 1-Geschichte hatten mehr Fahrer das Ziel erreicht.

 

 

1.Sebastian Vettel/Deutschland/Red Bull Racing

2.Fernando Alonso/Spanien/Ferrari

3.Mark Webber/Australien/Red Bull Racing

4.Lewis Hamilton/Großbritannien/McLaren Mercedes
5.Felipe Massa/Brasilien/Ferrari
6.Jenson Button/Großbritannien/McLaren Mercedes

 

 

Fahrerwertung:
1.Sebastian Vettel/Deutschland/Red Bull Racing 186 Punkte
2.Jenson Button/Großbritannien/McLaren Mercedes 109 Punkte
3.Mark Webber/Australien/Red Bull Racing 109 Punkte
4.Lewis Hamilton/Großbritannien/McLaren Mercedes 97 Punkte
5.Fernando Alonso/Spanien/Ferrari 87 Punkte
6.Felipe Massa/Brasilien/Ferrari 42 Punkte
7.Nico Rosberg/Deutschland/Mercedes Grand Prix 32 Punkte
8.Vitaly Petrov/Russland/Lotus Renault GP 31 Punkte
9.Nick Heidfeld/Deutschland/Lotus Renault GP 30 Punkte
10.Michael Schumacher/Deutschland/Mercedes Grand Prix 26 Punkte

Teamwertung:
1.Red Bull Racing 295 Punkte
2.McLaren Mercedes 206 Punkte
3.Ferrari 129 Punkte
4.Lotus Renault GP 61 Punkte
5.Mercedes Grand Prix 58 Punkte
6.Sauber-Ferrari 27 Punkte
7.Scuderia Toro Rosso 16 Punkte
8.Force India F1 Team 12 Punkte
9.Williams F1 4 Punkte

 

 

Statements:

Sebastian Vettel: „Unglaublich, das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht sieht es langweilig aus, wenn man alleine vorne weg fährt. Aber ich liebe es, auf das Auto zu hören, mit der Box zu reden und das Rennen zu lesen. Und wenn man das schafft wie heute, dann bin ich einfach überglücklich. Wir hatten keine Probleme, ich bin sehr zufrieden.“

Christian Horner (Red Bull-Teamchef): „Es war ein hartes Rennen, sehr eng gegenüber Ferrari. Wenn du zu viel pushst, dann ist es schnell vorbei. Webbers Reifen waren eigentlich schon fertig und dann hat er bei der Boxeneinfahrt einen Fehler gemacht. Da hat er Zeit verloren und dann ist Alonso vorbeigezogen. Das war wirklich ein strategisches Rennen.“

Stefano Domenicali (Ferrari-Teamchef):
Ich denke wir sollten zufrieden sein. Es war ein schwieriges Rennen, wo man ständig pushen muss. Ich freue mich, daß wir mindestens einen Red Bull gekriegt haben. Jetzt müüssen wir hart arbeiten und mal Vettel kriegen.“

Nico Rosberg: „Das war okay heute, es war das Beste, was das Auto heute hergegeben hat. Der Rückstand ist aber viel zu groß. Der Funk ist auch wieder ausgefallen. In Silverstone wird sich nicht viel ändern denke ich. Wichtig ist, daß wir mal einen Schritt nach vorne machen und die Top 6 mal ärgern.“

Michael Schumacher: „Zu der Kollision mit Petrov kam es, weil ich ihn nach der Boxenausfahrt zu spät gesehen habe. Ich habe versucht, zu bremsen. Aber es war zu spät. Das war meine Dummheit und das Rennen war gegessen. Ich hab nicht sehen können, wie stark mein Frontflügel beschädigt war und ich musste dann extrem langsam fahren. Vielleicht verliere ich noch eine Position, weil ich die weiße Linie berührt habe.“

Lewis Hamilton: „Ich kann glücklich sein, im Vergleich mit dem letzten Rennen. Aber wir waren trotzdem nicht schnell genug. Ich war froh, daß ich vor Massa geblieben bin. Auf die Fans in Silverstone freue ich mich, aber über die Regeländerung freue ich mich nicht. Wir sind einfach nicht schnell genug, um mal ein Rennen zu gewinnen. Und mit den Regeländerungen wird es noch schwieriger.“

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Am Samstag gab es in Afghanistan im Distrikt Asra in der Provinz Logar einen Autobombenanschlag auf ein Krankenhaus. Dabei wurden mindestens 35 Menschen getötet und 53 verletzt. Die meisten Todesopfer seien Frauen und Kinder. Ein Flügel des Krankenhauses sei weitgehend zerstört worden, hieß es. Die Wachen hätten noch versucht, den Selbstmordattentäter daran zu hindern, mit seiner Geländelimousine auf das Krankenhausgelände zu fahren, so ein Vertreter des Gesundheitsministeriums. Doch der Fahrer habe nicht angehalten.
Die Taliban haben jede Verantwortung für diesen feigen Anschlag zurückgewiesen. „Wir ermitteln gerade, wer hinter dem Anschlag steckt“, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid. Präsident Hamid Karsai verurteilte den Anschlag. Dies sei das Werk „barbarischer und ignoranter Feinde Afghanistans“.
Wie kann man so einen Meldung wohl noch kommentieren? Wenn Terroristen einen Anschlag auf ein Krankenhaus verüben, dann ist das nur noch abartig und pervers.

 

 

 

 

 

 

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(Quelle:Tagesschau.de)
Seine Markenzeichen: scheinbar naive Fragen, Zigarren, beigefarbener zerknautschter Trenchcoat und ein altes graues verbeultes Peugeot 403-Cabriolet , sein Beruf: Lieutenant (in der deutschen Synchronisation Inspektor) bei der Mordkommission des Los Angeles Police Department-das ist die Hauptfigur der Krimiserie „Columbo“. Der Hauptdarsteller Peter Falk starb am Donnerstag im Alter von 83 Jahren in seinem Haus in Beverly Hills/Kalifornien. Im Dezember 2008 wurde Falks Demenz-und Alzheimer-Erkrankung bekannt.
Peter Falk spielte die Rolle des „Columbo“ 1968 zum ersten Mal in „Mord nach Rezept“ („Prescription: Murder“). 1970 folgte ein Pilotfilm für die von 1971 bis 1978 produzierte Serie „Columbo“ (insgesamt 45 Folgen). 1989 kehrte Falk völlig überraschend als „Columbo“ auf den Bildschirm zurück und zwar mit dem Fernsehfilm „Tödliche Tricks“ („Columbo goes to the guillotine“). Bis zur letzten „Columbo“-Episode 2003 „Die letzte Party“ („Columbo Likes the Nightlife“) erschienen 24 weitere Folgen. Insgesamt hat „Columbo“ im Laufe von 35 Jahren 69 Fälle gelöst.
Peter Falk wurde am 16. September 1927 in New York City als Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland und Polen geboren. Als Dreijähriger verlor Peter Falk wegen eines Tumors sein rechtes Auge, das durch ein Glasauge ersetzt wurde-sein Markenzeichen. Bevor er 1955 zur Schauspielerei kam, war Falk Koch bei der Marine, zeitweise Chef einer Rockerbande, er studierte Literatur- und Politikwissenschaften (Bachelor of Arts), er studierte Verwaltungslehre (Master of Public Administration), er bewarb sich erfolglos bei der CIA und er arbeitete als Rationalisierungsexperte bei einer Finanzbehörde.
Nach Schauspielunterricht und Bühnenengagements wirkte Peter Falk ab 1958 in ersten Spielfilmnebenrollen mit. Für einen Oscar nominiert wurde Falk für seine Leistungen in „Unterwelt“ („Murder, Inc“/1960) und „Die unteren Zehntausend“ („Pocketful of Miracles“/1961). Meine Lieblingsfilme mit Peter Falk sind der Blake Edwards-Film „Das große Rennen rund um die Welt“ („The Great Race“/1965) und „Eine Leiche zum Dessert“ („Murder by Death“/1976).
Wer den „Columbo“-obligatorischen Satz „Eine Frage hätte ich da noch…“ hören möchte: „Columbo“-Folgen werden Sonntags im Abendprogramm auf Super-RTL gezeigt.

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de)
Die USA werden bis zum Sommer nächsten Jahres 33.000 der 100.000 in Afghanistan stationierten US-Soldaten abziehen. Der Teilabzug werde
in zwei Schritten vollzogen. In einer Rede an die Nation hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, daß bis Ende diesen Jahres 10.000 US-Soldaten abgezogen werden, 23.000 sollen bis 2012 folgen. „Dies ist der Anfang und nicht das Ende unserer Anstrengungen diesen Krieg zu beenden“, so Obama. Obama sagte, daß die USA weiterhin weltweit Terroristen bekämpfen wollten. Der Gesamtumfang des Abzugs entspricht der Unterstützung, die der Präsident Ende 2009 nach Afghanistan geschickt hatte.
Abgeordnete der Republikaner und der Demokraten im US-Kongress haben Obamas Pläne zum Truppenabzug kritisiert. Den Demokraten geht der Abzug nicht weit und schnell genug, die Republikaner sehen die Erfolge
(wobei ich mir die Frage stelle: welche Erfolge) in Afghanistan durch einen ihrer Meinung nach übereilten Abzug gefährdet. Wegen der hohen Kriegskosten, der schwachen Wirtschaft und der riesigen Staatsverschuldung war Obama immer mehr unter Druck geraten, die Soldaten schnell nach Hause zu bringen.
Die USA und die ausländischen Truppen sind jetzt 10 Jahre in Afghanistan und was als Erfolg verkauft wird ist nichts als ein Witz. Für Afghanistan gibt es keine perfekte Lösung. Ich finde es besser, wenn alle US-Truppen und die ISAF komplett aus dem Land abziehen. Wenn die Taliban tatsächlich versuchen sollten, eine neue Schreckensherrschaft in Afghanistan zu errichten, hoffe ich, daß die Afghanen sich ein Beispiel an den Menschen in Tunesien oder Ägypten nehmen und die Taliban dann zum Teufel jagen. Der Arabische Frühling zeigt, daß die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können und keine Besatzungstruppen brauchen.

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei kam am Mittwoch nach fast zweieinhalb Monaten Haft gegen Kaution auf freien Fuß. Die Freilassung wurde laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua mit „Schuldeingeständnissen“ in Steuerfragen und dem Gesundheitszustand des Künstlers begründet. Ai habe seine „Vergehen zugegeben“ und damit eine „gute Haltung“ bewiesen.
Weiwei war am 3. April am Flughafen von Peking verhaftet worden, als er nach Hongkong fliegen wollte. Seitdem wurde er an einem unbekannten Ort festgehalten. Die Festnahme war international scharf kritisiert worden. Die Bundesregierung und die US-Regierung hatten die sofortige Freilassung Weiweis gefordert. Die chinesische Regierung hatte ohne Angaben von Details lediglich mitgeteilt, daß Ai Weiwei „Wirtschaftsverbrechen“ vorgeworfen würden. Laut Menschenrechtsgruppen haben chinesische Behörden schon in anderen Fällen den Vorwurf von Wirtschaftsverbrechen gegen Bürgerrechtler erhoben. Weiweis Familie hatte den gegen ihn erhobenen Vorwurf des Steuerbetrugs zurückgewiesen.
Ai Weiwei wurde nun ausgerechnet wenige Tage vor den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen, zu denen auch der chinesische Premierminister Wen Jiabao in Berlin erwartet wird, freigelassen. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch
(HRW) rechnet mit schweren Auflagen für Ai Weiwei. Er werde wahrscheinlich einige Zeit lang mit lästigen Beschränkungen seiner Aktivitäten und seines Kontakts zur Außenwelt konfrontiert sein, sagte eine Sprecherin von HRW, Sophie Richardson.

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(Bei dem Anschlag wurde auch das Haus des Goouverneurs von Diwanija schwer beschädigt. Foto: „Reuters“)

(Quellen:Tagesschau.de, n-tv.de, Spiegel Online)
In der irakischen Stadt Diwanija , 160 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad, sind bei einem Terroranschlag auf das Haus des Provinzgouverneurs Salam Hussein Alwan mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Autobomben detonierten kurz hintereinander vor dem Haus des Gouverneurs, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der erste Attentäter habe sein Fahrzeug direkt vor dem Eingang des Anwesens in die Luft gesprengt, drei Minuten später sei die zweite Bombe hochgegangen. Unter den Toten waren demnach zahlreiche Polizisten, rund 30 weitere Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt. Der Gouverneur blieb nach Angaben seines Büros unverletzt. Ein Mitarbeiter des Gouverneurs machte die Terrororganisation Al-Qaida für den Anschlag verantwortlich.
Die Terroranschläge im Irak sind die Ernte eines Krieges, der 2003 von US-Präsident George W. Bush mit Hilfe von Lügen angezettelt wurde. Mag ja sein, daß das irakische Volk jetzt frei ist vom Diktator Saddam Hussein, dafür werden die Iraker von der Hydra des Terrorismus heimgesucht. Ein schlechter Tausch-danke George W.Bush.

 

 

 

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(Quellen:oekonews.at, Telepolis-heise.de, IWR.de-News)
Hallo,Protest! In den USA säuft ein Atomkraftwerk ab und die großen Medien berichten überhaupt nichts darüber. Wie finde ich denn das? Es geht um das Kernkraftwerk Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska, das vom Hochwasser im Missouri-River bedroht ist. Medienberichten zufolge sind mehrere Dämme des Missouri gebrochen, sodaß die Fluten ungehindert in Richtung Kraftwerk strömen konnten. Das Kraftwerk sei derzeit völlig vom Wasser umschlossen. Eine akute Gefahr soll angeblich von dem AKW nicht ausgehen. Es wurde im April für einen Brennelementewechsel heruntergefahren und ist noch nicht wieder am Netz. Am 7. Juni fiel nach dem Beginn der Missouri-Flut das Kühlsystem in einem Abklingbecken für 90 Minuten aus, eine Ersatzpumpe konnte die weitere Erwärmung des Beckens verhindern. Der Betreiber Omaha Public Power District (OPPD) erklärt, daß auch bei einem weiteren Ansteigen des Hochwassers die Sicherheit gewährleistet sei. Mit einem provisorischen Damm aus Sandsäcken und mobilen Barrieren ist das Kernkraftwerk Cooper, in der Nähe von Brownville/Nebraska, gesichert. Das Kraftwerks-Personal bereitet sich darauf vor, bei einem weiteren Anstieg des Missouris das Innere der Reaktor-Gebäude mit Barrikaden zu sichern. 5000 Tonnen Sand seien dafür angeliefert worden. Laut dem Betreiber Nebraska Public Power District (NPPD) gibt es auch angeblich keine Gefahr für Angestellte und die Allgemeinheit. Am gestrigen Sonntag wurde bereits wegen des Hochwassers ein „ungewöhnliches Ereignis“ erklärt. Meteorologen erwarten diese Woche weitere Regenfälle und einen weiteren Anstieg des Missouri-Pegels. Schlimm ist, daß es keine ausreichende Berichterstattung darüber gibt. Es scheint so, als ob unsere Medien absichtlich so spärlich darüber berichten.

 

 

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(Das Regime zeigte ausländischen Journalisten das angeblich von der NATO zerstörte Haus. Foto:„AP“)

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Wichtige Nachrichten aus Libyen über den Krieg. Offenbar hat die NATO bei einem Luftschlag auf die Hauptstadt Tripolis am Samstag auch ein Wohnhaus bombadiert. Dabei wurden mehrere Zivilisten getötet. Die NATO hat das eingeräumt.

Ein Geschoss habe nicht „das geplante Ziel getroffen“, teilte die NATO mit. „Obwohl wir die Einzelheiten des Zwischenfalls noch ermitteln, scheint es so, daß ein Fehler in einem Waffensystem diesen Zwischenfall verursacht hat“, heißt es in einer Erklärung des Oberbefehlshabers des NATO-Libyen-Einsatzes, General Charles Bouchard. „Die NATO bedauert den Verlust unschuldiger Menschenleben.“ Der Angriff galt der NATO zufolge einem Raketenlager. Die libysche Regierung warf der NATO vor, ein Wohngebiet in Tripolis angegriffen zu haben. Dabei seien mindestens neun Menschen getötet worden, unter ihnen zwei Kinder, erklärte die Regierung.
Bereits am Samstag hatte sich die NATO für einen versehentlichen Beschuss der libyschen Rebellen entschuldigt. Nach NATO-Angaben wurden mehrere Militärfahrzeuge in der Nähe der ostlibyschen Hafenstadt Brega von NATO-Flugzeugen beschossen. Die Fahrzeuge seien als Gefahr für die Zivilbevölkerung eingestuft worden. „Wir bedauern den möglichen Verlust von Menschenleben bei diesem unglückseligen Zwischenfall“, hieß es weiter. Nach Rebellen-Angaben waren 16 Aufständische verletzt worden.
Die NATO wollte in Libyen die UN-Resolution 1973 zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Gaddafi-Truppen umsetzen. Die NATO bringt aber selbst Zivilisten um. darum ist dieser ganze Einsatz nur noch absurd und verbrecherisch. Saif al-Islam al-Gaddafi, einer der Söhne von Staatschef Muammar al-Gaddafi, hatte in einem Interview vorgeschlagen, in Libyen international überwachte Wahlen abzuhalten. Dieser Vorschlag wurde von den USA einfach so zurückgewiesen. Lieber will die NATO noch mehr unschuldige umbringen.

 

 

 

 

 

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(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Und wieder gibt es einen Selbstmordanschlag auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Gottlob starb laut NATO und Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam kein deutscher Soldat, aber es wurden drei afghanische Zivilisten getötet und neun weitere verletzt, teilte Mahbubullah Sahidi, der Sprecher des Provinzgouverneurs, in Kundus mit. Ein Selbstmordattentäter hatte sein Fahrzeug am Morgen auf einer belebten Straße am Stadtrand von Kundus in der Nähe eines Transportfahrzeugs mit Bundeswehrsoldaten in die Luft gesprengt. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt.  Gestern hatte der afghanische Präsident Hamid Karsai erstmals bestätigt, daß die USA mit den Taliban Gespräche über ein Ende des Krieges führen.


 

 

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(Alltag: Frauen in Saudi-Arabien müssen mit dem Taxi fahren, wollen sie ohne ihre Männer unterwegs sein.Foto:„AP“)

(Quellen:n-tv.de, Spiegel Online, Stern.de)
Der „Arabische Frühling“ hat Saudi-Arabien bis jetzt noch nicht richtig erfasst. Aber am Freitag gab es dort so etwas wie ein zartes Pflänzlein. Dutzende Frauen beteiligten sich am „Tag des Autofahrens“ in Saudi-Arabien und setzten sich trotz eines Verbots hinter das Steuer.   Das Autofahren von Frauen ist hier bei uns ja selbstverständlich, aber in Saudi-Arabien ist es verboten. Genauer gesagt gibt es in dem Land kein Gesetz, daß Frauen das Fahren verbietet, aber nur eine als Fahrverbot interpretierte Fatwa, ein islamisches Rechtsgutachten. Frauen müssen sich entweder von den Männern aus ihrer Familie fahren lassen oder Chauffeure engagieren. Frauenrechtlerinnen in Saudi-Arabien hatten den 17. Juni zum „Tag des Autofahrens“ erklärt. Sie hatten Frauen aufgerufen, sich trotz des geltenden Frauenfahrverbotes ans Steuer eines Autos zu setzen und durch die Innenstadt von Riad zu fahren. Die Bewegung „Women2Drive“ will die Kampagne so lange fortsetzen, bis ein königliches Dekret den Frauen ausdrücklich erlaubt, sich selbst ans Steuer zu setzen.  Der König Abdullah ibn Abd al-Asis Al Saʿud selber unterstützt angeblich die Aufhebung des Fahrverbotes, macht diese jedoch von der Zustimmung der Allgemeinheit abhängig. Gestern
fuhren laut Augenzeugenberichten in der östlichen Hafenstadt Dammam
mehrere Frauen in Begleitung von Verwandten die Uferstraße entlang und auch in der Hauptstadt Riad, sowie auf der Schnellstraße zwischen Dschidda und Riad, waren nach Angaben von Aktivisten mehrere Autofahrerinnen unterwegs. Diese seien weder von der Polizei noch von der Religionspolizei belästigt worden.
Als Mann wünsche ich den Frauen in Saudi-Arabien mehr Gleichberechtigung. Und als Mann schäme ich mich, daß es auf dieser Welt Staaten gibt, in denen Frauen unterdrückt werden und keine Rechte haben.

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)
Die Terrororganisation Al-Qaida hat mit dem Ägypter Aiman al Sawahiri einen neuen Anführer. Das geht aus einer Botschaft hervor, die jetzt auf einer Islamistenseite im Internet veröffentlicht wurde. Darin heißt es, das „Generalkommando“ von Al-Qaida habe nach ausführlichen Debatten beschlossen, daß al Sawahiri der Nachfolger von Osama bin Laden werden solle. Er solle als „Emir“ der Organisation den „Heiligen Krieg“ fortsetzen. Weiter heißt es: „Wir loben die arabischen Revolutionen und „Wir werden alles tun, um die muslimischen Gefangenen zu befreien.“ Desweiteren erklärten sie: „Wir bereiten uns vor für den Heiligen Krieg gegen die ungläubigen Invasoren und an ihrer Spitze die Kreuzfahrer aus den USA und ihr Mündel Israel sowie gegen jeden Herrscher, der sie unterstützt.“  Die Authentizität der neuen Al-Qaida-Botschaft ließ sich nicht überprüfen. Aber Inhalt und Art und Weise der Veröffentlichung, legt die Vermutung nahe, daß die Botschaft tatsächlich von der Al-Qaida-Führungsebene ist.
Sawahiri gilt als einer der Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 und der Terroranschläge auf die Botschaften der Vereinigten Staaten in Daressalam und Nairobi 1998. Die US-Behörden haben für seine Ergreifung eine Belohnung von 25 Millionen Dollar ausgesetzt. Die Hydra namens Al-Qaida hat also einen neuen Kopf. Ich bin gespannt, wie lange dieser dran bleibt.

 

 

 

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