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(Quelle:Tagesschau.de)
Nein, heute ist nicht der 1. April, sondern der 1. März 2011 und der jetzt Ex-Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ist wegen der Plagiatsaffäre von allen politischen Ämtern zurückgetreten.

„Das ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens.“ Er wolle damit „politischen Schaden“ abwenden, sagte zu Guttenberg in Berlin. Er erklärte, er könne es nicht mehr verantworten, daß die Plagiatsaffäre auf dem Rücken der Bundeswehrsoldaten ausgetragen werde. Er habe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über seinen Schritt informiert, sagte zu Guttenberg. Daß er nicht schon früher zurücktrat, begründete er damit, daß er zuerst die vorletzte Woche in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten in Würde habe zu Grabe tragen wollen. Mit anderen Worten: er mißbraucht jetzt die toten Soldaten als Erklärung für seine Rücktrittsweigerung. Da die Kanzlerin so beharrlich an zu Guttenberg bis jetzt festgehalten hatte, müßte sie eigentlich auch zurücktreten.

 

 

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