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Monthly Archives: Februar 2011

(Quelle:Tagesschau.de)
Die Luftwaffe des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi hat laut Augenzeugenberichten Angriffe auf Munitionsdepots im von den Aufständischen kontrollierten Osten des Landes geflogen. Depots in Adschabija, rund einhundert Kilometer südlich von Bengasi, sowie in Radschma, 15 Kilometer südlich von Bengasi, sollen bombadiert worden sein. Die Gaddafi-Gegner hätten mit Luftabwehrgeschützen zurückgefeuert. Gaddafi hat seit letzter Woche die Kontrolle über den Osten Libyens verloren. Der Gaddafi-Clan herrscht wohl nur noch in einigen Stadtvierteln der libyschen Hauptstadt Tripolis, sowie in Syrte, der Heimatstadt von Gaddafi. Er selber soll sich in Tripolis verschanzt haben. Oppositionelle gründeten inzwischen eine Übergangsregierung. Libyens Botschafter in den USA erkannte sie umgehend an.

 

Kennt jemand den Gaddafi-Song (Zanga Zanga) ? Das Video ist angehängt.

 

 

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(Quelle:Tagesschau.de)
Das Historiendrama „The King’s Speech“ von Regisseur Tom Hooper hat mit vier Auszeichnungen die 83. Oscarverleihung heute Nacht dominiert. Das Drama um den stotternden König Georg VI. gewann den Oscar für den besten Film. Auch Regisseur Tom Hooper und Hauptdarsteller Colin Firth wurden mit einem Oscar ausgezeichnet. Ebenfalls vier Oscars gingen an Christopher Nolans Science-Fiction-Film „Inception“, der in den technischen Kategorien abräumen konnte. Zur besten Hauptdarstellerin kürte die Akademie Natalie Portman für ihre Rolle in dem Ballett-Thriller „Black Swan“. Beste Nebendarsteller wurden Christian Bale und die Schauspielerin Melissa Leo, die beide in dem Boxer-Drama „The Fighter“ mitspielen. Das Drama „The Social Network“ von David Fincher, das bei der 68. Golden Globe-Verleihung am 16. Januar 2011 mit einem Golden Globe in der Kategorie bestes Drama ausgezeichnet wurde, erhielt immerhin noch drei Oscars in den Kategorien Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik und Bester Schnitt. Die Oscar-Gala fand im Kodak Theatre in Hollywood statt und wurde von den Schauspielern Anne Hathaway und James Franco moderiert.

Die Oscar-Gewinner 2011:

Bester Film:
„The King’s Speech“ von Regisseur Tom Hooper

Beste Regie:
Tom Hooper für „The King’s Speech“

Bester Hauptdarsteller:
Colin Firth für seine Rolle in „The King’s Speech“

Beste Hauptdarstellerin:
Natalie Portman für ihre Rolle in „Black Swan“

Bester Nebendarsteller:
Christian Bale für seine Rolle in „The Fighter“

Beste Nebendarstellerin:
Melissa Leo für ihre Rolle in „The Fighter“

Bester animierter Kurzfilm:
„The Lost Thing“ von Shaun Tan und Andrew Ruhemann

Bester Animationsfilm:
Toy Story 3 von Lee Unkrich

Beste Kamera:
Wally Pfister für „Inception“

Bestes adaptiertes Drehbuch:
Aaron Sorkin für „The Social Network“

Bestes Originaldrehbuch:
David Seidler für „The King’s Speech“

Bestes Make-Up:
„Wolfman“ -Maskenbildner Rick Baker

Beste Filmmusik:
„The Social Network“ -Komponisten Trent Reznor und Atticus Ross

Bester Filmsong:
„Toy Story 3“ – „We Belong Together“ Komponist Randy Newman

Bester Ton:
„Inception“ -Lora Hirschberg, Gary Rizzo und Ed Novick

Bester Tonschnitt:
„Inception“ -Richard King

Bestes Szenenbild:
„Alice im Wunderland“ -Szenenbildner Robert Stromberg und Karen O’Hara

Bestes Kostümdesign:
„Alice im Wunderland“ -Kostümbildnerin Colleen Atwood

Bester fremdsprachiger Film:
„In einer besseren Welt“ von Susanne Bier/Dänemark

Bester Dokumentar-Kurzfilm:
„Strangers No More“ von Karen Goodman und Kirk Simon

Bester Dokumentarfilm:
„Inside Job“ von Charles H. Ferguson und Audrey Marrs

Bester Kurzfilm:
„God of Love“ von Luke Matheny

Bester Schnitt:
„The Social Network“ –Kirk Baxter und Angus Wall

Beste visuelle Effekte:
„Inception“ -Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley und Peter Bebb

Produzenten-Preis:
Francis Ford Coppola (Regisseur)

Ehrenoscar:
Jean-Luc Godard (Regisseur)
Eli Wallach (Schauspieler)
Kevin Brownlow (Filmhistoriker)

 

 

 

(Quellen:Focus Online, Tagesschau.de)
Die US-Raumfähre „Discovery“ dockte auf ihrer letzten Mission gestern Abend um 20:14 Uhr MEZ an der 350 Kilometer von der Erde entfernten ISS an, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Das komplizierte Andock-Manöver dauerte insgesamt fast drei Stunden. Vor dem Andocken mußte die „Discovery“ den obligatorischen Rückwärtssalto machen, damit die ISS-Besatzung Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln von ihr schießen konnte. Die NASA will anhand der Aufnahmen prüfen, ob der Hitzeschild des Space Shuttle noch intakt ist. Auch bei diesem Start waren wieder Schaumstoffteile von der Tankisolierung abgebrochen und gegen die Außenhülle geprallt. Die „Discovery“ soll auf ihrer letzten Mission (Bezeichnung: STS-133) den „Robonaut 2“, einen menschenähnlichen Roboter abliefern, der nach Abschluß der Mission an Bord der ISS bleibt. Außerdem hat die Raumfähre ein multifunktionales Modul dabei, das der ISS mehr Stauraum verschaffen soll und unter anderem für Experimente genutzt werden kann. Der Space Shuttle soll am 7. März zur Erde zurückkehren. Die „Discovery“ war am Donnertag mit den sechs Astronauten Steven Lindsey, Eric Boe, Steve Bowen, Benjamin Drew, Michael Barratt und Nicole Stott an Bord am Kennedy Space Center in Florida zu ihrer 39. Mission gestartet. Der Jungfernflug der „Discovery“ fand 1984 statt, sie hat seitdem ungefähr 230 Millionen Kilometer zurückgelegt und ist die am weitesten gereiste Raumfähre der NASA. Erwähnenswert ist noch, daß an der ISS derzeit der europäische Raumtransporter „Johannes Kepler“, eine russische Sojus-Kapsel und ein japanisches Transportvehikel angedockt sind. Ich glaube, ich würde meine Seele geben, wenn ich dafür nur einmal mit auf die ISS könnte. Das muß einfach beeindruckend sein, aus dem Orbit auf die Erde zu schauen.

 

 

 

 

(Quelle:ZDF.de-Politbarometer)
Daß Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) weite Teile seiner Dissertation abgeschrieben haben soll, ist für 69 %, der im ZDF-Politbarometer Befragten weniger oder gar nicht wichtig -nur 31 % der Befragten halten dies für wichtig. Nur 22 % sind der Meinung, daß zu Guttenberg darum zurücktreten soll, 75 % verneinen dies. 55 % halten zu Guttenberg für noch glaubwürdig, 42 % halten ihn nicht für glaubwürdig. 60 % (!) halten zu Guttenberg für höchste Ämter geeignet, 35 % halten ihn nicht für höchste Ämter geeignet.

 

 

– zu Guttenberg könnte eine Bank ausrauben und die würden behaupten, er wolle das Geld den Armen schenken. Ich glaube der Diktator Muammar al-Gaddafi würde sagen: „Sie haben nachts Pillen bekommen.“ Die Pillen, wo draufsteht. Übrigens, was die Universität Bayreuth kann, das kann ich auch-ich verschenke hiermit einen Doktor, einfach nur kopieren.

 

 

ZDF-Video:Zu Guttenberg-Mehrheit gegen Rücktritt

(Quelle:Tagesschau.de)
In Libyen haben Regimegegner zum „Marsch der Millionen“ auf Tripolis aufgerufen. Bewohner der Hauptstadt berichten, daß SMS-Aufrufe verschickt wurden. Nach „BBC“-Berichten eröffneten regierungstreue Soldaten im Zentrum von Tripolis das Feuer auf eine Gruppe von 500 Demonstranten. Dabei soll es mindestens ein Todesopfer gegeben haben. Der arabische TV-Sender „Al Dschasira“ berichtet von mindestens zwei Toten. Die libysche Zeitung „Karina“ berichtete, daß bei einem Angriff auf eine Moschee in der Stadt Al-Sawijah mindestens 23 Menschen getötet wurden. Zuvor war von zehn Opfern die Rede gewesen. Auch aus der ostlibyschen Stadt Misrata wurden Übergriffe gemeldet. Ausländer, die in der Stadt festsitzen, berichteten „dpa“: „Es gibt große Protestaktionen und wir hören immer wieder Schüsse.“ In der Stadt Tobruk versammelten sich gestern Abend Regierungsgegner und forderten ein Ende des Regimes von Staatschef Muammar al-Gaddafi. Dort und in anderen Städten im Osten des Landes übernahmen Berichterstattern zufolge inzwischen Aufständische die Kontrolle. Um die Aufständischen zu bekämpfen setzt Gaddafi auch schwarzafrikanische Söldner ein. Heute Abend übertrug das libysche Staatsfernsehen eine kurze Ansprache von ihm. Darin rief Gaddafi seine Anhänger zur Verteidigung des Landes auf. Das war bereits die vierte Ansprache diese Woche. In einer Telefonansprache hatte sich der Revolutionsführer gestern an die Bevölkerung gewandt und darin das Terrornetzwerk Al-Qaida für die Aufstände verantwortlich gemacht. Die Demonstranten stünden unter Drogen. „Sie haben nachts Pillen bekommen“, so Gaddafi wörtlich. Vernünftige Menschen würden nicht gegen ihn protestieren. In Al-Sawijah, wo 23 Menschen getötet sein sollen, spiele sich eine „Komödie“ ab. „Wenn ihr einander töten wollt, dann tut das“, sagte Gaddafi an die Adresse der Einwohner.

 

Eine seiner Reden hielt Gaddafi aus einer Fabrik, die 1986 bombadiert wurde. Da dachte ich mir: noch so ein irrer „Führer“, der inmitten von Ruinen steht und jeden Bezug zur Wirklichkeit verloren hat.

 

 


Mit meinem Programmtip gab es eine kleine Pause aber als Science-Fiction-Fan kann ich nicht widerstehen. Heute sendet Pro 7 um 20:15 Uhr den ersten Teil der Star Wars-Filmreihe Star Wars:Episode I-Die dunkle Bedrohung. Dieser Science-Fiction-Film wurde 1999 von Regisseur George Lucas inszeniert und ist der erste Teil der zweiten Star Wars-Trilogie, welche die Vorgeschichte der berühmten Star Wars-Filme 1977-1983 erzählt. Der Film wurde unter anderem mit drei Oscars ausgezeichnet.

 

 

 
Die Handelsförderation hat den Planeten Naboo von Königin Amidala (Natalie Portman) angegriffen. Jedi-Meister Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und sein Schüler Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) fliehen mit der Königin und landen auf dem Planeten Tatooine, wo ihnen der Junge Anakin Skywalker (Jake Lloyd) hilft.

 



 

(Quelle:Tagesschau.de)
Seit gestern Abend darf sich unser schönes Land  nennen, das Land der Täuscher, Trickser und Blender Die Universität Bayreuth hat dem Bundeskopierminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) seinen summa cum laude -Doktor aberkannt. Universitätspräsident Rüdiger Bormann sagte, zu Guttenberg habe wissenschaftliche Standards „objektiv nicht eingehalten.“ Weil zu Guttenberg aber selbst um Rücknahme seiner Dissertation gebeten habe, wurde von der Promotionskommission nicht die Frage geklärt, ob zu Guttenberg vorsätzlich Textstellen ohne Kennzeichnung übernommen hat. „Das wäre sicherlich ein längerer Prozess gewesen, dies dezidiert nachzuweisen“, sagte Bormann. Mit anderen Worten die Uni Bayreuth wollte die Sache schnell vom Tisch haben. Und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dazu ihren Segen erteilt. Sie bezeichnete die Entscheidung der Universität als richtig und logisch. Sie liege „auf der Linie dessen, was der Verteidigungsminister vorgegeben hat. Sie macht daher Sinn.“ Das Votum zeige, dass zu Guttenberg mit seiner Selbsteinschätzung richtig liege. Der Minister sei durch die Uni-Entscheidung in seinem Amt nicht geschwächt.
In einer Fragestunde des Bundestages räumte zu Guttenberg Fehler ein, wies aber Täuschungsvorwürfe zurück. Da er einen Rücktritt ablehnte, muß man immer noch befürchten, daß der irgendwann mal Kanzler wird. Armes Deutschland-ein Land, in dem Werte wie Ehrlichkeit und Verantwortungsbewußtsein mit Füßen getreten werden und in dem laut „Bild“-Umfrage 87% der „Bild“-Leser gegen einen Rücktritt von Verteidigungsminister Felix Krull…zu Guttenberg sind! Als der Mubarak nicht zurücktreten wollte, haben ihm die Ägypter auf dem Tahrir-Platz ihre Schuhe gezeigt, was ein Zeichen der Verachtung sein soll. Nun denn, ihr Schuh, Herr zu Guttenberg:

 

 

Ich greife damit eine Idee vom Wellmann eXtremkabarett-blog auf.

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de,Spiegel Online)
Der Lieblings-Bundes-(Selbst)-Verteidigungsminister vieler Bundesbürger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich also nun entschlossen seinen Doktorgrad abzugeben bzw. ihn sich abnehmen zu lassen, weil ja nur die Universität Bayreuth, die ihm den Grad verlehen hat, diesen auch wieder aberkennen kann. In einem Brief hat der Minister die Universität gebeten, angesichts der Plagiatsvorwürfe gegen ihn den ihm verliehenen Doktorgrad zurückzunehmen. Ich zitiere aus „Spiegel Online“ :
„Mit diesem Schreiben möchte ich Sie bitten, die Verleihung meines Doktorgrades zurückzunehmen. In den letzten Tagen habe ich meine Dissertation nochmals selbst gründlich geprüft. Dabei kam ich zu dem Ergebnis, dass mir bei der Erarbeitung gravierende handwerkliche Fehler unterlaufen sind, die ordnungsgemäßem wissenschaftlichen Arbeiten widersprechen. Die Arbeit besitzt nach meiner Überzeugung dennoch ihren eigenen wissenschaftlichen Wert. Eine Ursache für mein Fehlverhalten ist darin zu sehen, dass ich über einen zu langen Zeitraum, über sieben Jahre hinweg, mit zahlreichen Unterbrechungen an der Arbeit geschrieben und offensichtlich den Überblick über die Verwendung von Quellen teilweise verloren habe. Eine abschließende Stellungnahme kann ich im Moment leider noch nicht abgeben. Aber festhalten will ich doch, dass ich zu keinem Zeitpunkt vorsätzlich oder absichtlich getäuscht habe.
Dieser Schritt ist für mich besonders schmerzhaft, aber er ist eine Konsequenz aus meinen Fehlern. Er ist auch notwendig, um bereits eingetretenen Schaden für den hervorragenden Ruf der Universität Bayreuth, für meinen überaus honorigen Doktorvater und meinen so geschätzten Zweitkorrektor zu begrenzen. Zum anderen verlangt mein Amtsverständnis, dass ich mich mit ungeteilter Aufmerksamkeit den großen Herausforderungen meines Ministeriums annehme.
Aus den genannten Gründen bitte ich die Promotionskommission der Universität Bayreuth, meiner Bitte um Rücknahme der Verleihung meines Doktorgrades zu entsprechen und danke Ihnen sehr für Ihre Bemühungen.“

Laut eines Zwischenberichts auf GuttenPlag Wiki , wo zu Guttenbergs Dissertation auf Plagiate untersucht wird, wurden auf 271 Seiten (fast 70%) Plagiate gefunden. Da muß man wohl von Vorsatz ausgehen. Wer da noch was anderes glaubt, der möge bitte einen (echten) Doktor aufsuchen.

Die Plagiatsvorwürfe gegen zu Guttenberg bestätigen meine Ansicht über Politiker. Was will man von denen erwarten? Man zeige mir bitte einen Politiker, der grundehrlich ist! Selbst der „Messias“ Barack Obama, mit dem zu Guttenberg von Medien verglichen wurde, ist ein Schwindler, weil dieser das Internierungslager Guantanamo nicht, wie im Wahlkampf 2008 versprochen, geschlossen hat. Die Vasallentreue. mit der zu Guttenbergs Schwindel als Kavaliersdelikt hingestellt wird, schockiert etwas. Ist Deutschland schon so korrupt geworden? Wenn der Inhaber eines der wichtigsten Ministerposten im Land beim Schummeln erwischt wird, ist das nicht ganz unwichtig. Sagt er dann in seinem Ressort auch immer die Wahrheit? Wenn zu Guttenberg damit so durchkommt, dann hat Deutschland sich, in Anlehnung an Thilo Sarrazin, abgeschrieben. Jeder Normalsterbliche müßte bei so einem Betrug mit Konsequenzen rechnen, aber der „liebe Herrgutt“ wohl nicht.
Bei der Beliebtheit möchte ich nicht ausschliessen wollen, daß der vielleicht doch noch mal Bundeskanzler wird.
 

(Quelle:Tagesschau.de)
Die Lage in Libyen eskaliert immer mehr. In der Hauptstadt Tripolis brannte das Parlamentsgebäude nieder. Auch Regierungsgebäude wurden von Demonstranten angegriffen. Nach unbestätigten Berichten soll die Opposition die Stadt Bengasi kontrollieren und der Justizminister soll aus Protest gegen die Gewalt gegen die Demonstranten zurückgetreten sein.
Die libyschen Sicherheitskräfte versuchen mit aller Gewalt die Proteste gegen das Regime von Staatschef Muammar al-Gaddafi niederzuschlagen. Allein am Montag sollen mehr als 150 Menschen getötet worden sein. Der arabische Nachrichtensender „Al Dschasira“ berichtete, daß das Militär am Montagabend in Tripolis einen riesigen Demonstrationszug von Regierungsgegnern mit Flugzeugen angegriffen hatte. Soldaten feuerten aus Maschinengewehren auf die Menge. Ahmed el-Gasir, ein Menschenrechtsexperte des Libyan News Centre (LNC) in Genf, sagte „Al Dschasira“, die Sicherheitskräfte verübten ein Massaker an den Demonstranten. Eine Augenzeugin aus Tripolis habe über Telefon um Hilfe gebeten und von einem Massaker gesprochen. In einer Fernsehansprache sicherte Gaddafis Sohn, Saif al-Islam al-Gaddafi, Reformen, eine neue Verfassung sowie neue liberale Gesetze und höhere Löhne zu. Gleichzeitig warnte er vor einem Bürgerkrieg und betonte, daß sein Vater niemals abtreten werde. „Libyen ist nicht Ägypten oder Tunesien“, versicherte er in Anspielung auf die dortigen Revolutionen. Die Gerüchte von gestern, daß Machthaber Gaddafi sich nach Venezuela abgesetzt hat, scheinen sich wohl nicht zu bewahrheiten. Er hat sich erstmals seit Beginn der Revolution zu Wort gemeldet. Im libyschen Staatsfernsehen sagte er: „Ich bin in Tripolis und nicht in Venezuela.“ Die nur 20-sekündige Ansprache wirkte sehr skurril. Mit einem Regenschirm in der Hand saß er in einem Auto.

 

 

Der ehemalige (Cowboy)-USPräsident Ronald Reagan hat Gaddafi 1986 mal als „Verrückter Hund aus dem Nahen Osten“ bezeichnet. Man muß diesen Diktator nun wohl als bezeichnen. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Westen ist mit solchen Verbrechern wie Ben Ali, Mubarak und Gaddafi, die auf ihre eigene Bevölkerung schiessen lassen, quasi verbündet.

 

 

(Quelle:Spiegel Online)
Unser Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) spaltet die Nation. Die einen halten zu Guttenberg für einen Blender und Wichtigtuer und würden ihn am liebsten mit der „Gorch Fock“ versenken, die anderen beten den Mann auf geradezu peinliche Weise an und glauben vielleicht sogar, daß er über Wasser laufen kann. Aufgrund der negativen Schlagzeilen von um den Verteidigungsminister gehöre ich wohl zu der ersten Gruppe. Der Truppenbesuch von zu Guttenberg mit Gattin und Talkshow-Moderator Johannes B. Kerner, die „Waffenspiele“ von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan, die illegal geöffnete Feldpost von Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan und die „Meuterei“ auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ lassen Zweifel aufkommen, ob zu Guttenberg der richtige Mann für den Posten des Bundesverteidigungsministers ist. Und nun scheint der Mann so richtig schön reingetreten zu sein. Auf jeden Fall muß sich der Verteidigungsminister mal wieder selbst verteidigen. Ihm wird nämlich vorgeworfen, Teile seiner 475 Seiten umfassenden Doktorarbeit „Verfassung und Verfassungsvertrag“ nicht selbst verfasst zu haben, sondern von anderen Quellen zitiert zu haben, ohne dies zu kennzeichnen. Der Bremer Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano hatte die Dissertation von zu Guttenberg für eine Rezension in der Zeitschrift „Kritische Justiz“ untersucht und stieß nach einer Plagiatsprüfung auf mehrere Textstellen, die zu Guttenberg ohne Kennzeichnung von anderen Autoren übernommen hatte. Fischer-Lescano kam zu dem Ergebnis, daß sich diese ungekennzeichneten Textpassagen durch die „gesamte Arbeit und durch alle inhaltlichen Teile“ zögen. In seiner Rezension unterstellte er dem Minister „systematisches“ Vorgehen. Zu Guttenberg hatte unter anderem aus Artikeln der „Neuen Zürcher Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitiert. Die Vorwürfe werden nun durch die Universität Bayreuth geklärt. In zu Guttenbergs Dissertation sollen sich auch seitenlange Passagen befinden, die der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in seinem Auftrag geschrieben hatte. „Spiegel Online“ zufolge übernahm er den Text aus dem Jahr 2004 komplett in seine Doktorarbeit, obwohl Abgeordnete die Wissenschaftlichen Dienste nur mandatsbezogen nutzen dürfen.
Der Minister hat am Freitag jedenfalls in einer Stellungnahme Täuschungsvorwürfe zurückgewiesen. Wörtlich sagte er: „Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir.“ Die Dissertation enthalte „fraglos Fehler“. „Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewußt getäuscht oder bewußt die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht“, sagte der Minister weiter. Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliege jetzt der Universität Bayreuth.

 

 

Warum hat zu Guttenberg fremde Inhalte kopiert, ohne diese deutlich zu machen. War das nur ein Versehen oder war das Absicht, um sich den Doktortitel zu erschleichen, was man dann ja wohl als  bezeichnen müßte. Auf jeden Fall verliert er an Glaubwürdigkeit, aber die war ja eigentlich schon bei den widersprüchlichen Aussagen im Zusammenhang mit dem Schießunfall in Frage gestellt. Wenn der Minister vorsätzlich betrogen hat, dann muß man ihm den Doktor entziehen und er gehört dann bestraft. Ich hoffe, daß dann nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Falls zu Guttenberg je Bundeskanzler werden wollte-das kann er nun abschreiben.

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
In Bengasi und anderen libyschen Städten gehen die Proteste gegen das Regime von Staatschef Muammar al-Gaddafi weiter. Augenzeugen berichten, daß Demonstranten und Polizisten sich Straßenschlachten lieferten. Scharfschützen würden auf die Demonstranten schießen. Gestern waren in Bengasi mindestens zwölf Menschen getötet worden, als Menschen bei einem Trauermarsch eine Kaserne angriffen.
Der Organisation „Human Rights Watch“ zufolge wurden seit Dienstag 173 Menschen getötet. Sie beruft sich dabei auf Berichten von Ärzten.

 

 

Euronews-Video:Inzwischen vermutlich mehr als hundert Tote in Libyen

 

 

(Quelle:Spiegel Online)
Noch ein Eintrag zu Dresden und den Neonazis. Mit stundenlangen Protesten und Blockaden haben dort gestern Tausende Menschen erneut einen genehmigten Aufmarsch der Rechtsextremen verhindert.
Leider gab es dabei auch wie befürchtet unschöne Ausschreitungen zwischen linksgerichteten Demonstranten und der Polizei. Polizisten wurden mit Pflastersteinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen, umstehende Autos wurden demoliert, die Polizei setzte ihrerseits Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Augenzeugen sprachen von einer Straßenschlacht. Insgesamt wurden mehr als 50 Polizisten verletzt. Die Polizei hatte versucht beide politischen Lager zu trennen. Den Gegendemonstranten gelang es aber, an mehreren Stellen Absperrungen zu durchbrechen. Durch die Blockaden waren die meisten Neonazis am Hauptbahnhof eingekesselt. Etwa 500 Rechtsextreme fuhren mit Erlaubnis der Polizei mit dem Zug nach Leipzig. Die Polizei dort verbot ihnen eine spontane Kundgebung. Am Abend reisten die Neonazis wieder ab. Statt der erwarteten 4.000 Rechtsextremen war nur ein Bruchteil nach Dresden gekommen. Augenzeugenberichten zufolge befanden sich etwa 2000 Rechtsextremisten in der Stadt.

 

 

Gewalt gegen Polizisten ist ein „No go“ .
Und noch etwas, was ich gestern getwittert habe: im Nahen Osten demonstrieren die Menschen unter Einsatz ihres Lebens für Demokratie und in Dresden versuchen linke und rechte Krawalldemonstranten unsere Demokratie zu zerstören.Pfui!

 

 

Spiegel Online-Video:Wütende Neonazis-Linke bejubeln Blockaden in Dresden

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online)
Gestern wurden auf dem Bundeswehr-Außenposten „OP North“ in der nordafghanischen Provinz Baghlan bei einer Schiesserei drei Bundeswehrsoldaten getötet, sechs verletzt, einige schwer. Ein afghanischer Soldat, der eigentlich für den Schutz des Camps zuständig war, eröffnete auf einem Parkplatz nahe der Einfahrt des Außenpostens das Feuer auf eine Gruppe Bundeswehrsoldaten. Ein 30-jähriger Hauptfeldwebel wurde bei der Attacke mit einer Handfeuerwaffe aus nächster Nähe getötet. Zwei weitere Soldaten erlagen später ihren Verletzungen. Der Täter wurde bei dem Schusswechsel getötet. Laut einer Kurzmitteilung der Bundeswehr für das Parlament vom Freitagmorgen ereignete sich der Vorfall um 8.30 Uhr deutscher Zeit. Es war der schlimmste Angriff auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan seit einem Jahr. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes kamen insgesamt 48 deutsche Soldaten ums Leben.

 

 

Ich schwimme etwas gegen den Strom, weil ich nicht über die Plagiatsvorwürfe gegen zu Guttenberg blogge, aber ich fand den Tod der drei Soldaten im Gegensatz zu den Medien wichtiger. Aber auch zu den Vorwürfen habe ich eine (negative) Meinung, die ich schon noch bloggen werde.

 

Tagesschau.de-Video:Drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan von Verbündetem getötet

 

 

Stern.de-Video:Afghane tötet Bundeswehrsoldaten

(Quelle:Tagesschau.de)
In Libyen sind Proteste gegen Staatschef Muammar al-Gaddafi blutig niedergeschlagen worden. Am Freitag wurden in der Stadt Bengasi nach Angaben eines Arztes mindestens 35 Menschen getötet. Gesicherte Informationen über Todesopfer und Verletzte gibt es offenbar nicht. Demonstranten in Bengasi hätten Berichten zufolge Gaddafis Sturz gefordert, als Sicherheitskräfte das Feuer eröffneten. Die meisten Opfer soll es vor einem von Gaddafi für Besuche in der Stadt benutzten Gebäude gegeben haben. Auch aus der libyschen Haupstadt Tripolis wurden am Abend Proteste gemeldet. Die libysche Regierung hat mittlerweile auch das Internet unterbrochen. Die US-Organisation „Arbor Networks“ teilte mit, Libyen habe das Internet am Samstag um 1:15 Uhr MEZ „abrupt abgeschaltet“. In Libyen hatten Oppositionsgruppen über Internet für Donnerstag zu einem „Tag des Zorns“ gegen das Gaddafi-Regime ausgerufen. Bei den Protesten sind nach Angaben von „Amnesty International“ seit Mittwoch mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. Die Organisation „Human Rights Watch“ geht sogar von 84 Toten in den letzten drei Tagen aus.

 

 

Wir hatten jetzt Proteste in dieser Woche Proteste im Jemen, in Bahrain und in Libyen. Und in jedem dieser Länder gab es dabei Tote und Verletzte. Auch wenn ich mich jetzt wiederhole: Bitte

 

Euronews-Video:Unruhen-Gaddafi schickt Söhne ins Feld

 

 

(Quelle:MDR.de)
Es gibt Ereignisse, die sind so richtig zum Die Stadt Dresden bekommt am heutigen Samstag ein fettes Rattenproblem. Dort werden dann zu Kundgebungen drei-bis sechstausend Neonazis aus ganz Europa und bis zu 20.000 Gegendemonstranten erwartet. Und anstatt diese Nazi-Veranstaltungen zusammemzufassen, wie es die Stadtverwaltung wollte, darf sich dieser braune Abschaum auch noch an mehreren Orten im schönen „Elbflorenz“ tummeln. Das Verwaltungsgericht Dresden erklärte die Auflagen der Stadt für ungültig, nach denen die drei Neonazi-Demonstrationen zu einer einzigen zusammengefasst werden sollten. Das Gericht verwies dabei auf Vorschriften des Versammlungsgesetzes. Demonstrationen und Kundgebungen von verschiedenen Anmeldern dürften nicht zu einer gemeinsamen zusammengefasst werden. Die Stadt teilte mit, daß sie die Kundgebungen erlaubt, allerdings als stationäre Kundgebungen.

 

 

Liebe Dresdener! Zeigt diesem braunen Gesindel, daß es in eurer schönen Stadt unerwünscht ist. Zeigt denen, daß ihr von diesen braunen Gedanken nichts haltet.