überspringe Navigation

Monthly Archives: Februar 2011

(Quellen:Focus Online, Tagesschau.de)
Die US-Raumfähre „Discovery“ dockte auf ihrer letzten Mission gestern Abend um 20:14 Uhr MEZ an der 350 Kilometer von der Erde entfernten ISS an, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Das komplizierte Andock-Manöver dauerte insgesamt fast drei Stunden. Vor dem Andocken mußte die „Discovery“ den obligatorischen Rückwärtssalto machen, damit die ISS-Besatzung Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln von ihr schießen konnte. Die NASA will anhand der Aufnahmen prüfen, ob der Hitzeschild des Space Shuttle noch intakt ist. Auch bei diesem Start waren wieder Schaumstoffteile von der Tankisolierung abgebrochen und gegen die Außenhülle geprallt. Die „Discovery“ soll auf ihrer letzten Mission (Bezeichnung: STS-133) den „Robonaut 2“, einen menschenähnlichen Roboter abliefern, der nach Abschluß der Mission an Bord der ISS bleibt. Außerdem hat die Raumfähre ein multifunktionales Modul dabei, das der ISS mehr Stauraum verschaffen soll und unter anderem für Experimente genutzt werden kann. Der Space Shuttle soll am 7. März zur Erde zurückkehren. Die „Discovery“ war am Donnertag mit den sechs Astronauten Steven Lindsey, Eric Boe, Steve Bowen, Benjamin Drew, Michael Barratt und Nicole Stott an Bord am Kennedy Space Center in Florida zu ihrer 39. Mission gestartet. Der Jungfernflug der „Discovery“ fand 1984 statt, sie hat seitdem ungefähr 230 Millionen Kilometer zurückgelegt und ist die am weitesten gereiste Raumfähre der NASA. Erwähnenswert ist noch, daß an der ISS derzeit der europäische Raumtransporter „Johannes Kepler“, eine russische Sojus-Kapsel und ein japanisches Transportvehikel angedockt sind. Ich glaube, ich würde meine Seele geben, wenn ich dafür nur einmal mit auf die ISS könnte. Das muß einfach beeindruckend sein, aus dem Orbit auf die Erde zu schauen.