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Schlagwort-Archive: Russland

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(Asteroid 2012 DA14 am 14. Februar 2013, gesehen vom FRAM Teleskop in Argentinien, teil des GLObal Robotic-telescopes Intelligent Array – GLORIA – Projekts)

Der erdnahe Asteroid 2012 DA14 hat am 15. Februar 2013 die Erde passiert. Um 20:24 Uhr (MEZ) erreichte er mit 27.800 Kilometern über Sumatra und dem östlichen Indischen Ozean den geringsten Abstand zur Erde und entfernte sich danach wieder. Damit war der Asteroid dichter an der Erde als viele geostationäre Satelliten und weit näher dran als der Erdmond. So nah hatte noch nie ein vorhergesagter Asteroid die Erde passiert. Durch die Begegnung änderte sich die Umlaufbahn des Asteroiden. Er wurde vom Apollo-Typ zum Aten-Typ. 2012 DA14 hat nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA einen Durchmesser von 45 Metern, ist 130.000 Tonnen schwer und fliegt mit einer Geschwindigkeit von 28.600 Kilometern in der Stunde. Nur Stunden vorher schlug um 4:20 Uhr MEZ (9:20 Uhr Ortszeit) im Gebiet Verwaltungsbezirk Tscheljabinsk im Südural in Russland (rund 1500 Kilometer östlich von Moskau) ein Meteor ein. Dabei waren mehr als 1100 Menschen verletzt worden. Beide Himmelskörper hatten laut Experten aufgrund von Flugbahn und Ort des Eintretens in die Erdatmosphäre nichts miteinander zu tun.

 

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(Asteroid 2012 DA14 am 15. Februar 2013, gesehen vom Gingin Observatory in Australien)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen: Tagesschau.de)

Heute gab es um 4:20 Uhr MEZ (9:20 Uhr Ortszeit) im Gebiet Verwaltungsbezirk Tscheljabinsk im Südural in Russland (rund 1500 Kilometer östlich von Moskau) einen Meteoriteneinschlag. Nach Behördenangaben war ein Knall in 5.000 bis 10.000 Metern Höhe zu hören gewesen. Die durch die Explosion ausgelöste Druckwelle habe viele Fensterscheiben zerbrochen und Dächer zerstört. Die Behörden gehen davon aus, daß mindestens 950 Menschen verletzt wurden. Die meisten Verletzten seien durch umherfliegendes Glas getroffen worden. In sechs Städten der Region wurden Schäden registriert. Bruchstücke des Meteor gingen in der ganzen Region nieder. Ein etwa 80 Kilogramm schweres Trümmerteil des Meteorits sei in den zugefrorenen See Tschebarkul (rund 80 Kilometer westlich von Tscheljabinsk) gefallen. Am Boden wurden ein Krater mit sechs Metern Durchmesser sowie mehrere Splitter gefunden. Laut der Russischen Akademie der Wissenschaften hatte der Meteorit eine Masse von 10 Tonnen. Nach Angaben russischer Astronomen ist ein Meteorit mit etwa 1, vielleicht 2 Metern Durchmesser für die Zerstörungen verantwortlich. Andernorts wird von einer Größe bis zu 6 Metern geschrieben. Das Ereignis fand nur wenige Stunden vor der größten Annäherung des erdnahen Asteroiden 2012 DA14 (Durchmesser auf 40 m bis 89 Meter) statt, der heute Abend in minimalen Abstand von 27.700 Kilometern Entfernung an der Erde vorbeirasen wird, was innerhalb der Umlaufbahn der geostationären Satelliten liegt. Den geringsten Abstand zur Erde wird er voraussichtlich um 20:24 Uhr (MEZ) über Sumatra und dem östlichen Indischen Ozean erreichen. Laut einer ersten Einschätzung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) haben beide Ereignisse aufgrund von Flugbahn und Ort des Eintretens in die Erdatmosphäre nichts miteinander zu tun.

 

 


(diese Animation zeigt Asteroid 2012 DA14 am 14. Februar 2013 in einem Abstand von 465.000 Meilen/748.000 Kilometer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quellen: Raumfahrer.net, Tagesschau.de)

-die ersten regulären US-Kampftruppen landeten 1965 auf Drängen von William Westmoreland, dem Oberkommandierenden in Vietnam,  in Đà Nẵng/Südvietnam, um den dortigen Stützpunkt zu schützen. Zuvor war das südvietnamesische Regime bereits mit einem kontinuierlich verstärkten Kontingent von „Militärberatern“ gegen die Guerilla der kommunistisch dominierten Vietcong unterstützt worden. Den Vorwand für den Kriegseintritt der USA bildete der fingierte Tonkin-Zwischenfall, welcher eine bewusste Falschmeldung war und der Regierung von US-Präsident Lyndon B. Johnson den Anlass gab, den US-Kongress davon zu überzeugen, ein offenes Eingreifen zu legitimieren.
-Februarrevolution 1917 beendete die Zarenherrschaft in Russland-nach gregorianischer Zeitrechnung begann die Revolution am 8. März. Unmittelbare Ursachen der Februarrevolution waren die Auswirkungen des 1. Weltkrieges, die die bereits in der Revolution von 1905 zutagegetretenen sozialen Spannungen der Vorkriegszeit weiter zugespitzt hatten.
-unter dem Kommando von Matthew Calbraith Perry (ein US-amerikanischer Seeoffizier, zuletzt im Rang eines Commodore) landeten 1854 die Schwarzen Schiffe “Mississippi”, “Plymouth”, “Saratoga” und “Susquehanna” zum zweiten Mal in Japan, um die Öffnung Japans gegenüber dem Westen zu erzwingen (Vertrag von Kanagawa).
-der US-italienische Baseballspieler Joe DiMaggio starb 1999 in Hollywood/Florida.

 


Jahreswechsel in Sydney/Australien (Foto: REUTERS)


In Johannesburg/Südafrika tanzen die Menschen während des Neujahrkarnevals ausgelassen durch die Straßen. (Foto: AFP)


In Hongkong/China wird das neue Jahr mit einem Konfettiregen begrüßt (Foto: REUTERS)


Feuerwerk am Taipei 101 in Taiwan, dem dritthöchsten Wolkenkratzer der Welt (Foto: REUTERS)


Lichtershow in Peking/China – Das Neujahrsfest nach dem traditionellen chinesischen Kalender steht allerdings erst am 23. Januar an. (Foto: dpa)


Feuerwerk in Moskau/Russland – Vor dem Kreml feiern die Menschen den Abschied von 2011. (Foto: dapd)


Brandenburger Tor in Berlin (Foto: dpa)


Feuerwerk am Brandenburger Tor. (Foto: ZB)


Prater in Wien (Foto: REUTERS)


Champs Elysee – in Paris gibt es kein offizielles Feuerwerk, und Böllern war auch verboten. (Foto: AFP)


Big Ben in London (Foto: dapd)


Silvester-Spektakel am Times Square in New York (Foto: AFP)

 

 

 

 

 

 

-der russische Wanderprediger und Geistheiler Grigori Jefimowitsch Rasputin wurde 1916 in Sankt Petersburg von russischen Adligen unter Führung von engen Verwandten von Zar Nikolaus II., ermordet.
-das Massaker bei Wounded Knee (eine Ortschaft in der Pine-Ridge-Reservation im US-Bundesstaat South Dakota) fand 1890 statt. Die 7. US-Kavallerie tötete dabei zwischen 150 und 350 Männer, Frauen und Kinder der Minneconjou-Lakota-Sioux-Indianer unter Häuptling Spotted Elk (auch ‘Big Foot’)
-Texas trat 1845 als 28. US-Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei.
-der tschechische Schriftsteller und Politiker Václav Havel (von 1989 bis 1992 Präsident der Tschechoslowakei sowie von 1993 bis 2003 Präsident der Tschechischen Republik) wurde 1989 als Kandidat des Bürgerforums von den–bis dahin kommunistischen–Vertretern der Föderalversammlung zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt. In dieser Funktion führte er das Land am 5. Juli 1990 zu freien Wahlen. Das neue Parlament bestätigte ihn als Präsident.
-die erste Jugendorganisation Young Men’s Christian Association ((YMCA) wurde 1951 in Boston gegründet.

 

 

 

 

Die syrische Armee hat angeblich ihren Beschuß von Wohngegenden in der Stadt Hama fortgesetzt. Augenzeugen berichten, daß das Zentrum und Wohngegenden der Stadt unter ständigem Feuer liegen, Rauch bedecke die Innenstadt. Bewohner seien in Schutzräume und unter Treppen geflüchtet, um den Kugeln der Scharfschützen zu entgehen. Es sei unklar, ob die Heckenschützen auf Menschen schössen oder zur Verunsicherung in die Luft. Krankenwagen könnten weder zu Toten noch zu Verwundeten durchkommen, so ein Aktivist. Zudem würden auch Panzer eingesetzt, um Demonstranten abzuschrecken. Die Panzer konzentrierten ihr Feuer auf Gebiete in der Nähe von Moscheen, um nächtlich Proteste zu verhindern. Die Protestbewegung gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad hatte erklärt, sie wolle während des Fastenmonats Ramadan (01. August 2011 bis 29. August 2011) jede Nacht demonstrieren. Laut Augenzeugenberichten war es die dritte Nacht in Folge, in der das syrische Militär mit Panzern auf Hama geschossen hat. Seit Sonntag versucht das Militär bisher offenbar vergeblich die Stadt zu erobern. Beim Beschuss mit Panzergranaten seien mindestens fünf Menschen getötet worden, berichteten syrische Aktivisten im Internet. Am Sonntag hatte es bei Angriffen möglicherweise rund 100 Tote gegeben. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist nicht möglich, da Syrien die meisten ausländischen Journalisten ausgewiesen hat. Die Nachrichten aus Syrien
sind oft sehr widersprüchlich. Die syrische Regierung veröffentlichte zum Beispiel jetzt Bilder aus Hama, auf denen zu sehen sein soll, wie von Demonstranten getötete Soldaten von einer Brücke in einen Fluss geworfen werden. Zu sehen sind mehrere Männer mit Waffen in der Hand. Dann werden viele in Blut getränkte Tote gezeigt, offenbar durch Schussverletzungen getötet. Dann werden sie von einer Brücke in einen Fluss geworfen. Die Opposition weist diese Vorwürfe zurück. Es seien Demonstranten, die dort in den Fluss geworfen würden. Außerdem sei unklar, ob die Bilder wirklich aus Hama stammen.
Zum ersten Mal hat dann auch der UN-Sicherheitsrat über einen konkreten Resolutions-Text zu Syrien verhandelt. Nach fast achtstündigen Gesprächen hat man sich nicht einigen können, allerdings gab es ernsthafte Gespräche zu einer möglichen Reaktion auf die eskalierende Gewalt in Syrien. Bisher blockieren vor allem Russland und China eine Resolution. Am Mittwochvormittag sollen die Verhandlungen um 10:00 Uhr New Yorker Zeit (16:00 Uhr MESZ) weitergehen.

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, N24.de)

(Quellen:RTL.de-Formel 1, Formel 1.de)
Sebastian Vettel, der Bub aus Heppenheim und amtierender Formel 1-Weltmeister, baut seinen Punkte-Vorsprung in der Fahrerwertung der laufenden Formel 1-Saison 2011 gewaltig aus. Der Red Bull-Pilot hat beim Großen Preis von Europa 2011 auf dem Valencia Street Circuit in Valencia/Spanien den sechsten Sieg im achten Rennen geholt.   Zweiter wurde Fernando Alonso/Ferrari vor Vettels Teamkollegen Mark Webber. Nico Rosberg/Mercedes Grand Prix wurde siebter. Sein Teamkollege Michael Schumacher kollidierte gleich nach dem ersten Boxenstopp mit Lotus Renault
-Pilot Vitaly Petrov. Schumacher beendete das Rennen auf Platz 17. Nick Heidfeld/Lotus Renault GP wurde zehnter.
Noch zwei kleine Rekorde: noch nie gelangen einem Formel 1-Piloten zum Saisonstart sechs erste und zwei zweite Plätze. Und es gab keinen Ausfall. Alle 24 Autos sind ins Ziel gekommen. Noch nie zuvor in der 60-jährigen Formel 1-Geschichte hatten mehr Fahrer das Ziel erreicht.

 

 

1.Sebastian Vettel/Deutschland/Red Bull Racing

2.Fernando Alonso/Spanien/Ferrari

3.Mark Webber/Australien/Red Bull Racing

4.Lewis Hamilton/Großbritannien/McLaren Mercedes
5.Felipe Massa/Brasilien/Ferrari
6.Jenson Button/Großbritannien/McLaren Mercedes

 

 

Fahrerwertung:
1.Sebastian Vettel/Deutschland/Red Bull Racing 186 Punkte
2.Jenson Button/Großbritannien/McLaren Mercedes 109 Punkte
3.Mark Webber/Australien/Red Bull Racing 109 Punkte
4.Lewis Hamilton/Großbritannien/McLaren Mercedes 97 Punkte
5.Fernando Alonso/Spanien/Ferrari 87 Punkte
6.Felipe Massa/Brasilien/Ferrari 42 Punkte
7.Nico Rosberg/Deutschland/Mercedes Grand Prix 32 Punkte
8.Vitaly Petrov/Russland/Lotus Renault GP 31 Punkte
9.Nick Heidfeld/Deutschland/Lotus Renault GP 30 Punkte
10.Michael Schumacher/Deutschland/Mercedes Grand Prix 26 Punkte

Teamwertung:
1.Red Bull Racing 295 Punkte
2.McLaren Mercedes 206 Punkte
3.Ferrari 129 Punkte
4.Lotus Renault GP 61 Punkte
5.Mercedes Grand Prix 58 Punkte
6.Sauber-Ferrari 27 Punkte
7.Scuderia Toro Rosso 16 Punkte
8.Force India F1 Team 12 Punkte
9.Williams F1 4 Punkte

 

 

Statements:

Sebastian Vettel: “Unglaublich, das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht sieht es langweilig aus, wenn man alleine vorne weg fährt. Aber ich liebe es, auf das Auto zu hören, mit der Box zu reden und das Rennen zu lesen. Und wenn man das schafft wie heute, dann bin ich einfach überglücklich. Wir hatten keine Probleme, ich bin sehr zufrieden.”

Christian Horner (Red Bull-Teamchef): “Es war ein hartes Rennen, sehr eng gegenüber Ferrari. Wenn du zu viel pushst, dann ist es schnell vorbei. Webbers Reifen waren eigentlich schon fertig und dann hat er bei der Boxeneinfahrt einen Fehler gemacht. Da hat er Zeit verloren und dann ist Alonso vorbeigezogen. Das war wirklich ein strategisches Rennen.”

Stefano Domenicali (Ferrari-Teamchef):
Ich denke wir sollten zufrieden sein. Es war ein schwieriges Rennen, wo man ständig pushen muss. Ich freue mich, daß wir mindestens einen Red Bull gekriegt haben. Jetzt müüssen wir hart arbeiten und mal Vettel kriegen.”

Nico Rosberg: “Das war okay heute, es war das Beste, was das Auto heute hergegeben hat. Der Rückstand ist aber viel zu groß. Der Funk ist auch wieder ausgefallen. In Silverstone wird sich nicht viel ändern denke ich. Wichtig ist, daß wir mal einen Schritt nach vorne machen und die Top 6 mal ärgern.”

Michael Schumacher: “Zu der Kollision mit Petrov kam es, weil ich ihn nach der Boxenausfahrt zu spät gesehen habe. Ich habe versucht, zu bremsen. Aber es war zu spät. Das war meine Dummheit und das Rennen war gegessen. Ich hab nicht sehen können, wie stark mein Frontflügel beschädigt war und ich musste dann extrem langsam fahren. Vielleicht verliere ich noch eine Position, weil ich die weiße Linie berührt habe.”

Lewis Hamilton: “Ich kann glücklich sein, im Vergleich mit dem letzten Rennen. Aber wir waren trotzdem nicht schnell genug. Ich war froh, daß ich vor Massa geblieben bin. Auf die Fans in Silverstone freue ich mich, aber über die Regeländerung freue ich mich nicht. Wir sind einfach nicht schnell genug, um mal ein Rennen zu gewinnen. Und mit den Regeländerungen wird es noch schwieriger.”

 

 

 

 

 

 

(Quellen:Tagesschau.de, ZDF-heute.de, Spiegel Online)
Ein von Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Portugal eingebrachter Entwurf für eine offizielle Erklärung, die die Gewalt in Syrien gegen Regimegegner verurteilen und das sofortige Ende der Angriffe fordern sollte, fand nicht die Zustimmung des UN-Sicherheitsrats. Russland und China weigerten sich, die Ereignisse in Syrien als Bedrohung des internationalen Friedens anzuerkennen. Syriens UN-Botschafter Bashir Jaafari bezeichnete den Vorstoß der Europäer als “Propaganda”.
Die Opposition in Syrien befürchtet ein Massaker in ihrer Hochburg, der südsyrischen Stadt Dar’a. Zahlreiche Panzer der Armee und Tausende Sicherheitskräfte wurden in die Stadt geschickt, Scharfschützen sollen im Einsatz sein. Aus mehreren Städten wurden Festnahmen berichtet, Verletzten Oppositionellen wurde der Zugang zu Krankenhäusern versperrt. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) wurden seit Mitte März mindestens 453 Menschen bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften getötet. Aus Protest gegen die Niederschlagung der Proteste durch die Sicherheitskräfte und wegen der Hunderten Toten und Tausenden Verletzten haben mehr als 200 Mitglieder der regierenden Baath-Partei von Präsident Baschar al-Assad ihren Rücktritt erklärt.

Euronews-Video:Syrien-Hunderte Mitglieder verlassen die Baath-Partei

(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, ARD-Videotextseiten 120/122, ZDF-Videotextseite 122)
Zum Abschluß der Woche gibt es gute Nachrichten. Der UN-Sicherheitsrat hat eine Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen verabschiedet. Für den Entwurf stimmten zehn Mitglieder des Rates, fünf enthielten sich, darunter Deutschland (!), Russland und China. Zum Schutz von Zivilisten dürfen zudem “alle notwendigen Maßnahmen” ergriffen werden, hieß es in der Erklärung. Damit genehmigte der Sicherheitsrat de facto ein militärisches Eingreifen in Libyen. Erlaubt ist militärisch fast alles-außer Bodentruppen. Auch Panzer und Artilleriestellungen werden möglicherweise bombadiert. Inzwischen hat die libysche Regierung ein sofortiges Ende aller Kampfhandlungen verkündet. Sein Land akzeptiere die UNO-Resolution, sagte der Außenminister Mussa Kussa heute auf einer Pressekonferenz in Tripolis. Libyens Vizeaußenminister Chaled Kaaim hatte zuvor erklärt, die Resolution bedrohe die Einheit des Landes und sei “ein Aufruf an die Libyer, sich gegenseitig zu töten”. Seine Regierung sei aber bereit zu Waffenstillstandsverhandlungen mit den Aufständischen. In der Hafenstadt Bengasi, die eine Hochburg der Rebellen ist, wurde die UN-Resolution begeistert gefeiert.

 

 

Da kann man nur sagen: besser spät als nie. Wenn vor zwei Wochen diese Entscheidung gefallen wäre, dann könnten einige Menschen mehr leben. Ich schäme mich für Deutschland. Aber unbedingt einen Sitz im Weltsicherheitsrat haben wollen und sich dann aus der Verantwortung stehlen.

 

 

 

 

(Quelle:Tagesschau.de)
Was viele sich gedacht (oder befürchtet haben) ist wohl bestätigt worden. Der Terroranschlag am Flughafen Moskau-Domodedowo geht auf das
Konto von Tschetschenen. Der tschetschenische Rebellenführer Doku Umarow
hat in einer Videobotschaft die Verantwortung für das Selbstmordattentat übernommen. Er habe die Tat angeordnet, sagte der auch “Bin Laden Russlands” genannte Umarow. Der Anschlag sei die Vergeltung für “russische Verbrechen im Kaukasus“, sagte Umarow. Die Muslime in der Region befänden sich “im Krieg gegen die russische Besatzungsarmee”, so Umarow weiter. Er drohte Russland mit weiteren Selbstmordanschlägen. Bei dem Flughafen-Anschlag am 24. Januar 2011 waren 36 Menschen getötet worden. 2010 hatte Umarow sich übrigens bereits zu einem Anschlag in der Moskauer Metro mit 40 Todesopfern bekannt. Wenn man die Greueltaten der russischen Truppen in Tschetschenien bedenkt, dann gibt es nur eins dazu zu sagen:

 

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