-1877: der US-Erfinder Thomas Alva Edison kündigte den Phonographen (ein Gerät zur akustisch-mechanischen Aufnahme und Wiedergabe von Schall) an. Diese “Sprechmaschine“ wurde 8 Tage später vorgeführt und von ihm am 24. Dezember 1877 als Patent eingereicht. Ein Patent wurde ihm am 19. Februar 1878 erteilt.
-1973: während der “Watergate-Affäre” wurde eine Lücke von 18einhalb Minuten auf der White House-Tonbandaufnahme von US-Präsident Richard Nixon entdeckt. Ein entscheidender Teil eines Tonbandes, das niemals den Gewahrsam des Weißen Hauses verlassen hatte, war gelöscht worden.
-2001: Ottilie Lundgren, die 94-jährige Witwe eines prominenten Richters aus Oxford /Connecticut starb. Sie war das letzte Opfer der Anthrax-Anschläge 2001. Die Anthrax-Anschläge wurden in den USA im Verlauf mehrerer Wochen nach dem 18. September 2001 (eine Woche nach den Terroranschlägen am 11. September 2001) verübt. Briefe mit Milzbranderregern wurden an mehrere Nachrichtensender und US-Senatoren verschickt. Fünf Menschen starben. Ein Nachspiel der Anschläge war der Erlass des Anti-Terrorgesetzes USA PATRIOT Act. Am 6. August 2008 beschuldigten FBI und JustizministeriumBruce Edwards Ivins, alleinig für die Anschläge verantwortlich gewesen zu sein, eine Woche zuvor beging er Selbstmord.
-1985: Jonathan Pollard wurde verhaftet. Pollard ist ein US-amerikanischer, israelischer Staatsbürger, der 1987 wegen Spionage für den israelischen Geheimdienst Lakam zu lebenslanger Haft in den Vereinigten Staaten verurteilt wurde.
-1934: Broadway-Premiere der Musical Comedy “Anything Goes” (mit Musik und Gesangstexten des US-Komponisten Cole Porter) im Neil Simon Theatre in New York.
-1917: während der Oktoberrevolution (nach julianischem Kalender 25. Oktober) in Russland stürzten die Bolschewiki die provisorische Regierung und übernahmen die Macht. Die Oktoberrevolution beseitigte die aus der Februarrevolution hervorgegangene Regierung unter Alexander Kerenski und errichtete einen neuen Staat, der sich selbst als “Diktatur des Proletariats” verstand.
-2000: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten – in einer der knappsten Wahlen in der Geschichte der USA wurde George W. Bush (Republikaner) zum 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Durch die juristischen Probleme der korrekten Stimmenauszählung im US-BundesstaatFlorida dauerte es nach der Wahl mehr als einen Monat, bis ein Ergebnis feststand. Als der Supreme Court letztinstanzlich eine erneute Nachzählung in bestimmten Wahlkreisen Floridas verbot, war der Wahlsieg des republikanischen Kandidaten offiziell. George W. Bush hatte die Präsidentschaftswahl gegen Al Gore (Demokraten) mit einer bis heute umstrittenen Differenz von 537 Stimmen in Florida gewonnen. Von den entscheidenden insgesamt 538 Wahlmännerstimmen konnte George W. Bush mit 271 Stimmen die Mehrheit für sich gewinnen (eine Stimme mehr als die notwendigen 270). Da die Mehrzahl der Richter am Supreme Court von republikanischen Präsidenten ernannt worden waren, war bereits des Öfteren Kritik an der Objektivität der Entscheidung des Gerichts laut geworden. Durch die öffentliche Kritik an den Wahlmaschinen in Florida wurde der Help America Vote Act entworfen und am 29. Oktober 2002 verabschiedet.
-2000: Hillary Clinton wurde zur Senatorin für den US-Bundesstaat New York gewählt (84 Jahre nachdem die republikanische US-Abgeordnete Jeannette Rankin als erste Frau 1916 für den US-Bundesstaat Montana ins US-Repräsentantenhaus gewählt wurde).
-1962: Richard Nixon (Republikaner) verlor bei den Gouverneurswahlen in Kalifornien.
-1940: die erste Tacoma-Narrows-Brücke (eine Hängebrücke im US-Bundesstaat Washington) stürzte nach nur vier Monaten Betriebszeit aufgrund winderregter Schwingungen spektakulär ein. Menschen kamen bei dem Unglück nicht ums Leben.
-1918: der US-Baptistenpastor Billy Graham wurde in Charlotte/North Carolina geboren.
-1991: der US-Basketballspieler Magic Johnson (“Los Angeles Lakers”) gab in einer Pressekonferenz 1991 sein sofortiges Karriereende bekannt, nachdem er bei einer Routineuntersuchung vor der Saison 1991/92 positiv auf HIV getestet worden war.
-1943: die kanadische Sängerin Joni Mitchell wurde in Fort Macleod/Alberta geboren.
-1983: Anschlag auf einen US-Stützpunkt in der libanesischen Hauptstadt Beirut ereignete sich während des Libanesischen Bürgerkrieges – dabei wurden 241 US-Marines, 58 französische Fallschirmjäger und und 6 Zivilisten getötet. Der Anschlag hatte den Abzug der internationalen Friedenstruppen aus dem Libanon zur Folge. Sie waren seit dem Libanonkrieg 1982 dort stationiert gewesen. Zwei sprengstoffbeladene LKW, gesteuert von Selbstmordattentätern, zerstörten Gebäude, in denen Soldaten des US Marine Corps beziehungsweise französische Fallschirmjäger der Multinationalen Streitkräfte im Libanon untergebracht waren.
-1956: Beginn des Volksaufstands in Ungarn mit einer friedlichen Großdemonstration der Studenten der Universitäten in Budapest, die demokratische Veränderungen forderte. Die Regierung ließ am Abend in die rapide wachsende Menge schießen, daraufhin brach der bewaffnete Kampf aus. Die ungarische Armee stand unter der Leitung von Pál Maléter auf der Seite der Aufständischen. Binnen weniger Tage wurde die Einparteidiktatur durch Pluralismus und eine Mehrparteienregierung unter der Leitung von Imre Nagy abgelöst. Ungarn trat aus dem Warschauer Pakt aus, erklärte seine Neutralität und rief die Sowjetarmee zum Verlassen des Landes auf. Der Freiheitskampf endete mit der Invasion der durch Einmarsch verstärkten übermächtigen Sowjetarmee ab 4. November 1956.
-1973: US-PräsidentRichard Nixon erklärte sich während der “Watergate-Affäre” bereit, im Weißen Haus aufgenommene Tonbänder herauszugeben, die zur Aufklärung der Affäre hätten beitragen können.
-2006: Jeffrey Skilling (ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende des US-Unternehmens Enron und leitete das Unternehmen von Februar bis August 2001) wurde zu 24 Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Enron verursachte im Jahr 2001 aufgrund fortgesetzter Bilanzfälschungen einen der größten Unternehmensskandale, welche die US-Wirtschaft bislang erlebte. Skilling stellte sich am 19. Februar 2004 der amerikanischen Bundesbehörde FBI im Zusammenhang mit den gegen ihn und seinen Vorgänger an der Spitze des Konzerns, Kenneth Lay, erhobenen Betrugsvorwürfen. In dem folgenden Prozess wurde Skilling im Mai 2006 von der Jury in 19 von 28 gegen ihn erhobenen Anklagepunkten schuldig gesprochen.
-1925: der US-Moderator Johnny Carson (“The Tonight Show” wurde in Corning/Iowa geboren.
-1952: gegen die Vorwürfe der Korruption wehrte sich Richard Nixon (war von 1969 bis 1974 der 37. Präsident der Vereinigten Staaten. Nixon ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist) im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl 1952 durch einen spektakulären Fernsehauftritt, der sogenannten “Checkers-Rede”, in der er erklärte, das einzige Geschenk, das er je angenommen habe, sei sein Cockerspaniel “Checkers” gewesen, und auch diesen habe er nur behalten, um seiner kleinen Tochter Patricia nicht „das Herz zu brechen“.
-63 v. Chr.: Augustus (gilt als erster römischer Kaiser) wurde als Gaius Octavius in Rom/Italien geboren. Der Großneffe und Haupterbe Gaius Iulius Caesars gewann die Machtkämpfe, die auf dessen Ermordung im Jahr 44 v. Chr. folgten, und war von 30 v. Chr. bis 14 n. Chr. Alleinherrscher des Römischen Reiches.
-1806: die Lewis-und-Clark-Expedition (14. Mai 1804 bis 23. September 1806) erreichte wieder die ihnen vertraute Zivilisation in St. Louis/Missouri. Sie war die erste US-Überlandexpedition zur Pazifikküste und zurück.
-1939: der österreichische Arzt, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse und Religionskritiker Sigmund Freud starb in London/England. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts; seine Theorien und Methoden werden bis heute kontrovers diskutiert.
-1930: der US-Musiker Ray Charles wurde in Albany/Georgia geboren.
-1949: der US-Rockmusiker Bruce Springsteen wurde in Long Branch/New Jersey geboren.
-1900: Galveston-Hurrikan – zerstörte die texanische Stadt Galveston. Der Hurrikan forderte eine hohe Zahl von Todesopfern, welche von manchen Quellen auf 6.000, von anderen auf bis zu 12.000 geschätzt wird. Die meisten offiziellen Berichte gehen von 8.000 Todesopfern aus.
-1974: US-PräsidentGerald Ford erließ wenige Wochen nach seiner Ernennung zum Präsidenten eine Begnadigung für seinen Vorgänger Richard Nixon, der am 9. August 1974 zurückgetreten war, um einer Amtsenthebung zuvorzukommen (“Watergate”-Affäre).
-1664: die Engländer übernahmen Nieuw Amsterdam von den Niederländern und benannten es in New York um.
-1941: Leningrader Blockade – die Belagerung Leningrads durch die deutsche Heeresgruppe Nord und finnische Truppen während des 2.Weltkrieges. Sie dauerte vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944. Schätzungen gehen von etwa 1,1 Millionen zivilen Bewohnern der Stadt aus, die in Folge der Blockade ihr Leben verloren. Die Einschließung der Stadt durch die deutschen Truppen, mit dem Ziel, die Leningrader Bevölkerung systematisch verhungern zu lassen, war eines der eklatantesten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht während des Krieges gegen die Sowjetunion.
-1922: der US-Jazz-Saxophonist und Schauspieler Sid Caesar wurde in Yonkers/New York geboren.
-1966: Erstausstrahlung der US-Science-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise” (“Star Trek: The Original Series”/TOS) auf dem US-Sender NBC. Die Serie wurde von Gene Roddenberry konzipiert.
-1945: Atombombenabwurf auf Nagasaki in Japan – wurde von US-PräsidentHarry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Kernwaffentests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. Nachdem am 6. August 1945 “Little Boy” (war der Codename der ersten Atombombe) vom US-Bomber “Enola Gay” auf die Hafenstadt Hiroshima abgeworfen worden war, folgte der Atombombenabwurf der zweiten Bombe “Fat Man” auf die japanische Hafenstadt Nagasaki. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 2. September 1945 die Kapitulation Japans, mit der der 2. Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten das Ende des Krieges beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch zu verantworten waren, ist seit 1945 stark umstritten.
-1974: US-Präsident Richard Nixon trat als Höhepunkt der teils dramatischen Entwicklungen der “Watergate-Affäre” von seinem Amt zurück. Am 8. August 1974 gab er in Washington, D.C. in einer Fernsehansprache bekannt, daß er am folgenden Tag zurücktreten werde. Er kam damit einer drohenden Amtsenthebung zuvor und ist der bisher einzige US-Präsident, der von seinem Amt zurückgetreten ist. Nach Nixons Rücktritt übernahm US-VizepräsidentGerald Ford mit den Worten „our long national nightmare is over“ (“unser langer nationaler Albtraum ist vorüber”) die Präsidentschaft. Am 8. September 1974 amnestierte er Nixon für alle Straftaten, die diesem während seiner Präsidentschaft vorgeworfen worden waren. Diese Entscheidung war zu jener Zeit äußerst umstritten.
-1969: die hochschwangere US-Schauspielerin Sharon Tate und ihre Freunde Jay Sebring, Abigail Folger und Voyteck Frykowski und der zufällig auf dem Grundstück anwesende 18 Jahre alte Student Steven Parent wurden von Susan Atkins, Patricia Krenwinkel, Linda Kasabian und Charles Watson (“Manson Family” – war eine Hippiekommune um den Musiker und Sektengründer Charles Manson) ermordet. Die Gruppe drang in der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 in Tates Haus am Cielo Drive in Bel Air/Los Angeles/Kalifornien ein und ermordete die Anwesenden durch Schüsse und zahlreiche Messerstiche. Mit dem Blut von Sharon Tate schrieb Susan Atkins das Wort „PIG“ an die Haustür. Manson hatte die Morde angeordnet, aber nicht selbst ausgeführt. Er wurde wegen Verabredung zum Mord zum Tode verurteilt und verbüßt nach Abschaffung der Todesstrafe 1972 in Kalifornien eine lebenslange Haftstrafe im kalifornischen Staatsgefängnis in Corcoran.
-1854: das Buch “Walden. Or life in the Woods” (“Walden. Oder das Leben in den Wäldern”) des US-Schriftstellers Henry David Thoreau wurde veröffentlicht. In seinem Werk beschrieb er sein einfaches Leben am See und dessen Natur, aber er integrierte auch Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft.
-1964: die US-Musikerin Whitney Houston wurde in Newark/New Jersey geboren.
-1995: der US-Musiker Jerry García (wurde bekannt als Bandleader der Rockgruppe “Grateful Dead”) starb in Lagunitas-Forest Knolls/Kalifornien.
-1953: nach weiteren verlustreichen Kämpfen und zähen Verhandlungen im Koreakrieg (war eine Auseinandersetzung zwischen Truppen der „Demokratischen Volksrepublik Korea“ – Nordkorea – zusammen mit der Volksrepublik China auf der einen Seite und der „Republik Korea“ – Südkorea – zusammen mit UNO-Truppen, vor allem den USA, auf der anderen Seite. Er wurde am 25. Juni 1950 mit dem Überfall Nordkoreas auf Südkorea begonnen, und beide Parteien eroberten wechselseitig beinahe die gesamte Koreanische Halbinsel. Letzten Endes führte er wieder zu den Ausgangspositionen zurück, zementierte aber die Teilung Koreas. Dabei wurde fast die gesamte Industrie des Landes zerstört, und die Zivilbevölkerung erlitt große Verluste. Ihm waren 940.000 Soldaten und etwa 3 Millionen Zivilisten zum Opfer gefallen) schlossen die UNO und Nordkorea in Panmunjeom ein Waffenstillstandsabkommen. Es bestätigte im Wesentlichen den 38. Breitengrad als Grenze zwischen Nord- und Südkorea und legte eine vier Kilometer breite demilitarisierte Zone entlang der Grenze fest. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht abgeschlossen.
-1974: vom Rechtsausschuss des US-Repräsentantenhauses wurde ein Amtsenthebungsverfahren (Verfassung der Vereinigten Staaten – Artikel II, Abschnitt 4) gegen US-PräsidentRichard Nixon eingeleitet. Der erste Gesetzesartikel wurde mit 28 gegen 10 Stimmen verabschiedet.
-1996: während der XXVI. Olympischen Spiele in Atlanta/Georgia/USA kam es im Centennial Olympic Stadium zu einem Bombenattentat, bei dem zwei Menschen getötet und 111 verletzt wurden. Als Täter wurde Eric Rudolph, ein Aktivist der Terrororganisation “Army of God”, zu lebenslanger Haft verurteilt. verurteilt.
-1980: Mohammad Reza Pahlavi (war vom 17. September 1941 bis zum Sturz durch die Islamische Revolution am 11. Februar 1979 Schah Schahinschah (Großkönig oder Kaiser) von Persien – Iran – und letzter Herrscher auf dem Pfauenthron) starb in Kairo/Ägypten.
-2003: der US-Schauspieler Bob Hope starb in Toluca Lake/Kalifornien.
-1974: in der “Watergate-Affäre” verlor US-PräsidentRichard Nixon vor dem Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten das Verfahren United States v. Nixon (ist eine Grundsatzentscheidung zu den Grenzen der Befugnisse des Präsidenten der Vereinigten Staaten im Verhältnis zu den anderen Gewalten und zur innerstaatlichen Informationsordnung) und musste die im Weißen Haus aufgenommenen Tonbänder herausgeben, die zur Aufklärung der Affäre hätten beitragen können. Nixon war vom Sonderermittler Archibald Cox und später vom US-Kongress dazu aufgefordert worden, die Tonbänder herauszugeben. Nixon weigerte sich jedoch, die Tonbänder herauszugeben, und bot stattdessen Abschriften einiger der Mitschnitte an. Der Richter des zuständigen Bezirksgerichts für Washington D.C. beharrte jedoch auf der Herausgabe der Bänder, und der Streit kam schließlich vor den US-Supreme Court. Der Gerichtshof hatte letztlich darüber zu entscheiden, ob die Legislative bzw. die Judikative das Recht haben, vom Präsidenten der Vereinigten Staaten und damit der Exekutive eine solche Herausgabe zu verlangen, oder ob dies – wie Nixon argumentierte – eine Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips darstellen würde. In seiner einstimmig ergangenen Entscheidung stellte der Gerichtshof zunächst klar, daß er die Kompetenz habe festzustellen, inwiefern die Verfassung der Vereinigten Staaten die Befugnisse des Präsidenten begrenze, und daß die Verfassung vorsehe, daß Gesetze auch gegenüber dem Präsidenten durchgesetzt werden können. In Bezug auf die Exekutivgewalt des Präsidenten stellte er fest, daß ihr jedenfalls dann kein Vorrang zukäme, wenn es um die Herausgabe nachweislich relevanten Beweismaterials in Strafverfahren ginge.
-1959: “Küchendebatte” zwischen dem damaligen US-Vizepräsidenten Richard Nixon und dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow – während des Besuchs der Amerikanischen Nationalausstellung 1959 in Moskau, die im Rahmen eines Kulturaustauschprogramms stattfand, führten Nixon und Chruschtschow vor laufenden Fernsehkameras eine improvisierte Debatte über Vor- und Nachteile des Kommunismus und des Kapitalismus. Die “Küchendebatte” spiegelte in überzeichneter Weise den Kalten Krieg auf persönlicher Ebene wider.
-1847: Brigham Young (war der zweite Präsident und Prophet der “Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage”/Mormonen – er war auch der erste Gouverneur des Utah-Territoriums) führte die Mehrheit der Mitglieder der Kirche ab 1846 aus den USA hinaus in das damals noch zu Mexiko gehörende, praktisch aber von niemandem beherrschte Gebiet der Rocky Mountains, das heute Utah heißt, und gründete dort die Stadt Salt Lake City und ihr eigenes Territorium am Großen Salzsee.
-1783: Simón Bolívar (war südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer und ist Nationalheld vieler südamerikanischer Länder. Er führte die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanischen Kolonialherren in den heutigen lateinamerikanischen Staaten Venezuela, Kolumbien, Panamá, Ecuador, Peru und Bolivien an) wurde in Caracas/Capitania General de Venezuela (heute Venezuela) geboren.
-1969: Landung der “Apollo 11″-AstronautenNeil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins nach der ersten Mondlandung auf der Erde – um 16:50 koordinierter Weltzeit (Universal Time Coordinated/UTC) wasserte die Kommandokapsel im Pazifischen Ozean und wurde vom Bergungsschiff USS “Hornet” an Bord genommen