Roman Lob (geboren am 2. Juli 1990 in Düsseldorf) wurde am Donnerstag von den Fernsehzuschauern zum Gewinner der Casting-Show “Unser Star für Baku”/”USfB” (vom 12. Januar bis zum 16. Februar in insgesamt acht Fernsehsendungen veranstaltet, die bei ProSieben und der ARD zu sehen waren) gewählt und ist damit deutscher Vertreter beim Eurovision Song Contest 2012 am 26. Mai 2012 in Baku (die Hauptstadt von Aserbaidschan). Die Fernsehzuschauer wählten in der deutschen Vorentscheidung zum Song Contest via Televoting auch das Lied aus, das Roman Lob dort singen soll: “Standing Still”-komponiert von Jamie Cullum, Steve Robson und Wayne Hector.
Mir gefällt das Lied und deshalb gibt es von mir auf jeden Fall schon mal
(Foto:Dutzende Libyer schauen sich am Montag die Zerstörung rund 35 Kilometer westlich von Bengasi an: Französische Kampfjets hatten zuvor Angriffe geflogen.)
(Quellen:Tagesschau.de, Spiegel Online, Focus Online, Bild.de, ARD-Text 120/121, ZDF-Text 120/124, N24-Text 115)
Bei den Nachrichten aus Libyen kann man nur noch den Kopf schütteln, das ist jetzt richtig Krieg, da fehlen nur noch Bodentruppen. In der dritten Nacht in Folge haben die alliierten Truppen Luftschläge gegen militärische Ziele des Machthabers Muammar al-Gaddafi durchgeführt. Der arabische Fernsehsender “Al-Dschasira” berichtete von Attacken auf Marine-Einrichtungen in der Hauptstadt Tripolis. Auch Luftabwehrstellungen der Gaddafi-Truppen bei der Rebellen-Hochburg Bengasi, eine Hafenstadt im Nordosten von Libyen, seien beschossen worden, auch Flughäfen in Surt und Sabha. In den Medien wurde berichtet, daß erstmals in diesem Konflikt ein US-Kampfjet vom Typ F-15 E abgestürzt ist. Die Piloten würden gerettet, so das US-Militär. Man gehe nicht davon aus, daß die Maschine von feindlichem Beschuß getroffen worden sei, sagte ein Sprecher des US-Afrikakommandos (Africom) in Stuttgart. Der UN-Sicherheitsrat lehnte einen Antrag Libyens auf eine Dringlichkeitssitzung wegen der “militärischen Aggression” durch die Koalitionstruppen ab. Die Luftschläge finden im Rahmen der Militäroperation “Odyssey Dawn” („Odysee Morgendämmerung“) statt und dienen der Durchsetzung der am Freitag vom Weltsicherheitsrat verabschiedeten UN-Resolution 1973, welche dem Diktator Gaddafi verbietet, weiterhin Krieg gegen die eigene Zivilbevölkerung zu führen. Am Montag hatten die an der Operation beteiligten Nationen 70 bis 80 Einsätze geflogen. An der Operation sind vor allem Truppen der USA, Frankreich und Großbritannien beteiligt.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal wiederholen, daß ich die Idee einer Flugverbotszone für gut halte, aber die Umsetzung für zu brutal. Eine Flugverbotszone sollte doch eigentlich zivile Opfer verhindern und jetzt sind in den letzten drei Tagen ziemlich massive Luftangriffe geflogen worden, wobei es wohl viele zivile Opfer gegeben haben könnte. Darüber weiß man ja nichts genaues. Die Alliierten verneinen dies, die libysche Führung behauptet es habe welche gegeben-Propaganda-Krieg eben. Ich hoffe nur, daß dieser Konflikt nicht noch mehr eskaliert und Gaddafi bald eine schwenkt. Angesichts dessen kann ich gut verstehen, warum sich die NATO bis jetzt nicht auf eine eigene Rolle bei diesem Konflikt einigen konnte. Bei den Luftschlägen gegen Libyen haben die Franzosen den größten Eifer gezeigt, der Großteil der Bombardements ging auf das Konto der USA. Während die Regierung in Washington sich möglichst schnell aus der Verantwortung stehlen Führung dieser Militäroperation zurückziehen möchte, will die französische Regierung von einer NATO-Leitung, die von anderen NATO-Ländern gefordert wurde, nichts wissen. Frankreichs Außenminister Alain Juppé verwies auf den schlechten Ruf der NATO in der islamischen Welt: “Für die Arabische Liga ist klar, daß es keine Führung der NATO geben sollte.” Auch die Türkei verwies auf Vorbehalte im arabischen Lager.
(Quelle:Tagesschau.de)
Ich finde die Berichterstattung aus Krisengebieten im Allgemeinen und im Moment speziell aus Ägypten wichtig und mein gilt den Journalisten, die sich dorthin begeben, um über die (blutige und schmutzige) Wahrheit zu berichten. Darum macht es mich wütend und ich empfinde es als , daß sich während der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern von Präsident Husni Mubarak und den Regimegegnern die Aggressionen gegen ausländische Medienvertreter in der ägyptischen Hauptstadt Kairo gestern ausgeweitet haben. Zahlreiche TV-Sender wie z.B. ARD und ZDF sowie Zeitungsredaktionen aus aller Welt berichteten von gewaltsamen Übergriffen auf Journalisten und Festnahmen von Mitarbeitern. ZDF-Korrespondent Dietmar Ossenberg berichtete in der “heute”-Sendung, sein Team sei von “marodierenden Banden” bedroht und “beim Drehen behindert” worden. In Kairo werde versucht, “Berichterstattung mit aller Gewalt zu unterdrücken”. Ossenberg sagte, er habe zusammen mit seinen Mitarbeitern in der deutschen Botschaft Zuflucht gesucht. Auch sein ARD-Kollege Jörg Armbruster floh mit seinem Team in die Botschaft. “Die Mubarak-Anhänger verfolgten Journalisten bis ins Hotel”, sagte er in einer ARD-”Brennpunkt”-Sendung am Donnerstag. Journalisten würden geschlagen und von Mitgliedern des ägyptischen Geheimdienstes unter Druck gesetzt. Nachdem die Zerstörung des Studios gedroht habe und auch das Hotel nicht mehr sicher gewesen sei, hätten sich die ARD-Mitarbeiter zur Flucht in die Botschaft entschieden. Die griechische Nachrichtenagentur ANA berichtete, ein Zeitungskorrespondent und ein Fotograf aus Griechenland seien von regierungskritischen Demonstranten verletzt worden. Der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge wurden ein Fernsehjournalist des Senders TRT und ein Zeitungsfotograf bei Protesten auf dem Tahrir-Platz von Regierungsanhängern verprügelt. Beiden Teams sei die Ausrüstung gestohlen worden. Nach Angaben des polnischen TV-Senders TVP nahm die ägyptische Polizei drei seiner Mitarbeiter vorübergehend fest. Auch jeweils drei Journalisten der französischen Sender TF1 und France 24 wurden nach Informationen beider Sender verhaftet.
Auch heute wurden Journalisten in Kairo bedroht und bei ihrer Arbeit behindert. Medienvertreter am Tahrir-Platz wurden aufgefordert, nicht von den Balkonen aus zu filmen oder zu fotografieren. Das Militär drohte damit, andernfalls Ausrüstungen zu beschlagnahmen. Der Sender “Al Dschasira” teilte mit, sein Büro in Kairo sei verwüstet worden.
Die Gewalt gegen Journalisten ist international verurteilt worden.UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte, die Repressionen seien BundespräsidentChristian Wulff
(CDU) betonte, die Übergriffe müßten sofort gestoppt werden. Das US-Außenministerium sprach von Einschüchterungsversuchen.
Im 1980 unter der Regie von Jack Gold inszenierten Weihnachtsfilm Der kleine Lord (heute 20:15 Uhr/ARD) ist Sir Alec Guinness in der Rolle des Earl of Dorincourt zu sehen,der zu Beginn des 20.Jahrhunderts seinen 8-jährigen Enkel Ceddie (Ricky Schroder) aus New York nach England holt,damit der dort standesgemäß erzogen wird.Die bürgerliche Mutter duldet der alte Mann nur in der Nachbarschaft.Ceddie ahnt nicht,wie schlecht es zwischen seiner Mama und dem Opa steht.
Ich glaube dies ist der Weihnachtsfilm.Den sehe ich jedes Jahr immer wieder gerne.Besonders brilliant:Sir Alec Guinness als griesgrämiger Lord.In einer Nebenrolle ist Patrick Stewart zu sehen,der als Captain Jean-Luc Picard in der Serie Raumschiff Enterprise:Das nächste Jahrhundert einem größeren Publikum bekannt wurde.