-der Irakkrieg 2003 (eine Invasion in den Irak durch US-Streitkräfte und die Streitkräfte des Vereinigten Königreichs mit militärischer und politischer Unterstützung verbündeter Staaten als der sogenannten Koalition der Willigen) wurde am 1. Mai nach der Eroberung Bagdads und dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein von US-Präsident George W. Bush für beendet erklärt. In einer medienwirksam inszenierten Rede erklärte er auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln (CVN-72) unter dem Schlagwort “Mission Accomplished” das Ende der Kampfhandlungen im Irak.
-der US-Pilot Francis Gary Powers wurde 1960 während eines Spionagefluges von der sowjetischen Luftverteidigung bei Swerdlowsk (Ural) mit einer damals neuartigen Flugabwehrrakete abgeschossen.
-das Empire State Building im New Yorker Stadtteil Manhattan wurde 1931 durch US-Präsident Herbert Hoover feierlich eröffnet.
-Premiere des US-Spielfilms “Citizen Kane” (mit Orson Welles in der Hauptrolle) 1941 im New Yorker Palace Theatre.
-der US-Sänger Elvis Presley heiratete 1967 in Las Vegas Priscilla Ann Beaulieu, die er Ende 1959 in Deutschland kennengelernt hatte und mit der er seit Frühjahr 1963 zusammenlebte. Das einzige gemeinsame Kind Lisa Marie Presley kam am 1. Februar 1968 in Memphis zur Welt.
“Oben” (“Up”/2009) – ist der zehnte computeranimierte US-Spielfilm der Pixar Animation Studios und der Walt Disney Company. Die Premiere war am 13. Mai 2009 als offizieller Eröffnungsfilm der internationalen Filmfestspiele von Cannes. Der deutschsprachige Kinostart erfolgte am 17. September 2009. Es ist die erste Pixar-Produktion eines 3D-Films.
Der kauzige 78jährige Rentner und ehemalige Luftballonverkäufer Carl Fredericksen (Edward Asner) hatte zusammen mit seiner Frau Ellie (Elizabeth Docter) immer den Traum, fremde Länder zu bereisen wie deren großes Vorbild, der Abenteurer Charles Muntz (Christopher Plummer). Als Carl nach Ellies Tod sein Haus räumen soll, beschließt er stattdessen, tausende Lufballons daran zu binden und endlich nach Südamerika zu fliegen, um den langgehegten Wunsch seiner Frau zu erfüllen. Versehentlich nimmt er als blinden Passagier den übermotivierten, rundlichen 9-jährigen Pfadfinderjungen Russell (Jordan Nagai) mit. In Südamerika müssen Carl und Russell gegen sprechende Hunde kämpfen und einen geheimnisvollen riesigen Paradiesvogel retten.
Das Video unten zeigt Ellie und Carl. Ihre Beziehung wird gezeigt, wie die Zeit vergeht, von ihrer Hochzeit bis zu Ellie’s Tod.
Mit einem Wort des Wissenschaftsoffiziers Spock aus der Science-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise” (“Star Trek: The Original Series”/TOS – 1966 bis 1969) ausgedrückt: ich finde Zeitreisen in Filmen, Serien, Comics oder Büchern “faszinierend”. Die Vorstellung, daß irgendjemand eine Zeitmaschine entwickelt oder daß es sonst wie möglich ist, durch die Zeit zu reisen, finde ich einfach Wow! Ich hätte da auch einige Ideen, welche Jahre in der Vergangenheit oder Zukunft ich da besuchen würde (aber bei einem Trip in die Vergangenheit bitte Vorsicht:Großvaterparadoxon ). Hier dann einige meiner Lieblings-Filme bzw. -Serien mit Zeitreisen.
Im Jahre 1899 gelingt es dem englischen Erfinder George (Rod Taylor) eine Zeitmaschine zu bauen. Mit ihr reist er in die Zukunft in das Jahr 802701. Die Menschen dort leben in Harmonie friedlich zusammen, doch sie sind einander absolut Gleichgültig. Als die hübsche Weena (Yvette Mimieux) im Fluss fast ertrinkt, rettet George sie und erfährt von ihr, daß ihr Volk, die Eloi, Essen und Kleidung von den Morlocks erhalten, dafür erwarten sie absoluten Gehorsam. Sie zeigt ihm die sprechenden Ringe. Diese berichten vom Untergang der Menschheit. Einige haben sich unter die Erde verzogen, um dort zu überleben, diese entwickelten sich zu den Morlocks, die anderen blieben an der Oberfläche und warteten auf ihr Schicksal. Als eine Sirene ertönt, streben die Eloi wie in Trance zu einem Tor, das zu den Morlocks führt, unter Ihnen auch Weena. Als genug hindurchgegangen sind, schließt sich das Tor. Keiner stellt sich die Frage, was aus ihnen wird, die anderen wissen nur, daß sie nicht wieder kommen. George beschließt dem auf den Grund zu gehen. Durch einen Lüftungseinlass klettert er hinab in die Tiefe und macht eine grauenvolle Entdeckung.
Das Remake “The Time Machine” (2002) – nicht ganz so gut wie das Original aber doch ein unterhaltsamer Sci-Fi-Film.
Der ehrgeizige Wissenschaftler und Erfinder Alexander Hartdegen (Guy Pearce) will beweisen, daß Zeitreisen möglich sind. Ein persönlicher Schicksalsschlag – der Tod seiner Verlobten Emma (Sienna Guillory) treibt ihn umso unerbittlicher an, seine Erfindung zu vollenden und in die Vergangenheit zu reisen, um dort dem Lauf der Dinge eine neue Wendung zu geben. Als er die von ihm konstruierte Zeitmaschine ausprobiert, wird Hartdegen 800.000 Jahre in die Zukunft katapultiert. Dort im Jahr 802.701 muss er entdecken, daß die Menschheit in zwei Lager gespalten ist: die Eloi und und die Morlocks.
Die Erde im 23. Jahrhundert wird von einer außerirdischen Sonde bedroht, die seltsame Töne – wie Buckelwale – von sich gibt, und auf eine Antwort zu warten scheint. Dummerweise sind diese Säugetiere im der Zukunft ausgestorben. Also begeben sich Captain James Tiberius Kirk (William Shatner) und seine Mannschaft per Zeitreise in die 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts, um dort ein Paar Buckelwale zurück in die Zukunft zu bringen.
Als die Borg erneut die Erde im 24. Jahrhundert angreifen, kommt es zu einer gewaltigen Raumschlacht. Während dieser Schlacht löst sich ein Schiff der Borg vom Kampfgeschehen löst dringt in die Erdatmosphäre ein. Die Borg reisen in die Vergangenheit ins Jahr 2063 um alle Menschen auf der Erde ins Kollektiv “aufzunehmen”. Die einzige Hoffnung auf Rettung ist nun die USS Enterprise-E , die den Borg folgt und die Zeitlinie zu korrigieren versucht und dafür sorgt, daß der Erstkontakt mit den Vulkaniern zustande kommt.
Dezember 1979: Bei einem Routinemanöver gerät der hochmoderne amerikanische Flugzeugträger USS Nimitz in einen seltsamen elektromagnetischen Sturm. Schiff und Besatzung werden in der Zeit zurück geschleudert und finden sich am 7. Dezember 1941, dem Tag des japanischen Angriffs auf Pearl Harbour, vor dem Inselstützpunkt. Captain Matthew Yelland (Kirk Douglas) steht vor der schwerwiegendsten Entscheidung seines Lebens. Mit der überlegenen Feuerkraft des Schiffes und den hochmodernen F14 – Kampfjets könnte er die japanische Flotte stoppen und die Weltgeschichte neu schreiben.
1972 brechen 4 Astronauten zu einer Weltraummission durch Zeit und Raum auf. Der Flug dauerte für die Astronauten nur 18 Monate, doch auf der Erde sind über 2000 Jahre vergangen. Bei einer Notlandung im Wasser auf einen entfernten Planeten versinkt das Raumschiff, doch George Taylor (Charlton Heston), Landon (Robert Gunner) und Dodge (Jeff Burton) überleben. Sie treffen auf eine Gruppe stummer, wie wilde Tiere lebender Menschen. Diese werden von Affen gejagt, getötet und versklavt. Taylor wird verletzt und gefangen. Die herrschende Rasse sind zivilisierte Affen. Die Tierpsychologin Zira (Kim Hunter) und ihr Mann, der Archäologe Cornelius (Roddy McDowall), wollen Taylor helfen, doch der oberste Verkünder des Glaubens, Dr. Zaius (Maurice Evans), fürchtet um die Vorherrschaft der Affen. Er versucht diese, als Ketzer anzuklagen und will Taylor unschädlich machen
Los Angeles 2029 – Die Maschinen haben die Gewalt über die Stadt und über die Erde übernommen. Aus dieser Zeit wird der Terminator (Arnold Schwarzenegger) zurück geschickt. Und der Terminator scheint nur ein Ziel zu kennen: Zu töten! Schon bald fällt der Polizei auf, daß alle seine Opfer ein und denselben Namen tragen: Sarah Conner. Aber die “richtige” scheint noch nicht dabei gewesen zu sein – das Morden geht weiter. Irgendwann kommt er der richtigen Sarah (Linda Hamilton) auf die Spur – bevor der Terminator aber zuschlagen kann, wird sie von Kyle Reese (Michael Biehn) gerettet, den sie zunächst für einen Polizisten hält. Die Wahrheit ist jedoch unglaublich komplizierter: Auch Kyle kommt aus der Zukunft, um den Plan des Terminators zu verhindern. Sarahs ungeborener Sohn John Conner wird nämlich dereinst nahezu im Alleingang die Maschinen und ihre Herrschaft besiegen. Und um das zu verhindern, hat man den Terminator geschickt, dafür zu sorgen, daß John erst gar nicht geboren wird.
Marty McFly (Michael J. Fox) hat es nicht leicht, die Schule stinkt ihm, seine Rockband verliert einen Wettbewerb und er hat Angst als Loser wie sein Vater (Crispin Glover) zu enden. Sein einziger Trost ist der exzentrische Wissenschaftler DocBrown (Christopher Lloyd), der einen DeLorean-Sportwagen zu einer Zeitmaschine umgebaut hat. Ehe sich Marty versieht, rast er 30 Jahre in die Gegenwart zurück und stellt damit das komplette Zeitkontinuum seines Lebens auf den Kopf. Er trifft seine attraktive Mutter (Lea Thompson), die sich Hals über Kopf in ihn verliebt und deshalb seines zukünftigen Vater, der schon damals ein Loser war, links liegen läßt – damit hat Marty seine eigene Existenz auf’s Spiel gesetzt! In einem Rennen gegen die Zeit, muss Marty dafür sorgen, daß sich seine zukünftigen Eltern wieder verlieben und muss dabei auch noch den Familienwidersacher Biff Tannen (Thomas F. Wilson) ausschalten.
Kaum zurück aus der Vergangenheit muss Marty McFly (Michael J. Fox) Doc Brown (Christopher Lloyd) in die Zukunft begleiten, um im Jahre 2015 zu verhindern, daß seine Familie ins Unglück stürzt. Die erfolgreiche Mission hat Folgen auf verschiedenen Ebenen der Zeit. Ein Sportalmanach mit allen Spielergebnissen bis zum Jahr 2000 wird Martys Erzfeind Biff (Thomas F. Wilson) zugespielt. Der Schurke wird daraufhin mit seinen Wettgewinnen zum Herrscher von Martys Heimatstadt. Er hat sogar Martys Mutter (Lea Thompson) geheiratet. Die Zeitreisenden müssen erneut in das Jahr 1955 zurück, um alles wieder ins Lot zu bringen. Das gelingt – doch nicht ohne Folgen.
Kaum daß der Dr. Emmett ‘Doc’ Brown (Christopher Lloyd) des Jahres 1955 seinen Freund Marty McFly (Michael J. Fox) erfolgreich zurück in die Zukunft geschickt hat, steht dieser erneut vor ihm. In den Händen hält Marty einen von Doc geschriebenen Brief aus dem Jahr 1885, in dem steht, daß der Wissenschaftler glücklich als Schmied im Wilden Westen lebt und den defekten DeLorean, der Marty erneut zurück nach 1985 schicken soll, in einem nahegelegenen Stollen versteckt hat. Bei der Bergung der Zeitmaschine finden die beiden Männer jedoch auch einen Grabstein mit Docs Namen, auf dem steht, daß dieser kurz nach besagtem Brief im Jahr 1885 von Buford Tannen (Thomas F. Wilson) hinterrücks ermordet wurde. Marty entschließt sich, zurück in den Wilden Westen zu reisen, um Docs Leben zu retten.
“(T)Raumschiff Surprise – Periode 1″ (2004)
Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen. Königin Metapha (Anja Kling) befiehlt dennoch, “nicht den Sand in den Kopf zu stecken”. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des “(T)Raumschiff Surprise” – Mr. Spuck (Michael Herbig), Käpt’n Jürgen T. Kork (Christian Tramitz) und Schrotty (Rick Kavanian) – muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die “Miss Waikiki Wahl”. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde.
Auf einem unbekannten Planeten flieht Doktor Leonard McCoy (DeForest Kelley), der sich auf der USS Enterprise NCC-1701 zuvor aus Versehen eine Überdosis Cordrazine injiziert hat und deshalb unter schweren Wahnvorstellungen leidet, durch den Wächter der Zeit, ein Zeitportal, in die Vergangenheit. Er taucht auf der Erde im New York der 30er Jahre auf und verändert die Geschichte, so daß die Föderation nie entstand. Captain James Tiberius Kirk (William Shatner) und der Wissenschaftsoffizier Spock (Leonard Nimoy) folgen ihm und versuchen, die Geschichte zu korrigieren. Dafür muss aber die Pazifistin Edith Keeler (Joan Collins) bei einem Unfall sterben, ausgerechnet die Frau, in die Kirk sich verliebt hat.
Die Defiant transportiert einen Drehkörper, den der klingonische Spion Arne Darvin (Charlie Brill) benützt, um Crew und Schiff in die Vergangenheit zu versetzen. So gelangen Captain Benjamin Sisko (Avery Brooks) und seine Mannschaft ins 22. Jahrhundert und treffen auf der RaumstationK-7 auf den legendären Captain James Tiberius Kirk (William Shatner), der gerade Probleme mit einer Plage Tribbles und Klingonen hat. Da der Klingone Kirk für seine damalige Entlarvung töten will, müssen Sisko und seine Mannschaft nun alles tun, um Kirk zu retten und die Zeitlinie zu schützen.
Durch eine Raumanomalie gelangt die USS Enterprise NCC-1701-C 22 Jahre in die Zukunft und trifft auf die USS Enterprise NCC-1701-D. Das hat zur Folge, daß sie nie den klingonischen Außenposten auf Narendra III vor den Romulanern retten konnte, wodurch die Allianz mit den KJingonen erst Wirklichkeit wurde. Ohne dieses Ereignis befinden sich das Klingonische Reich und die Föderation im Krieg, wobei die Föderation diesen zu verlieren droht. Darum muss Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) die alte Enterprise zurückschicken, um so Milliarden zu retten.
“Star Trek: Deep Space Nine” – “Gefangen in der Vergangenheit 1 + 2” (“Past tense 1 + 2 “/1994)
Die Defiant fliegt zur Erde. Im Orbit geschieht ein Transporterunfall, der Commander Benjamin Sisko (Avery Brooks), Doktor Julian Bashir (Alexander Siddig) und Lieutenant Commander Jadzia Dax (Terry Farrell) ins San Francisco im 21. Jahrhundert versetzt. In dieser düsteren Zeit müssen sich die drei zurechtfinden, wobei Sisko und Bashir in einer Art Ghetto (Schutzzone) landen. Dort ist Sisko schließlich gezwungen, die Rolle des historisch wichtigen Gabriel Bell (John Lendale Bennett) zu übernehmen, der getötet wird, als er Sisko und Bashir gegen die Schatten hilft.
“Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” – “Gefahr aus dem 19. Jahrhundert 1 + 2” (“Star Trek: The Next Generation”/TNG – “Time’s Arrow 1 + 2″/1992)
Der Kopf des Androiden Lieutenant Commander Data (Brent Spiner) wird in einer Höhle in San Francisco gefunden. Um das zu untersuchen fliegt die Enterprise zum Planeten Devidia II. Dort angekommen, kann man triolische Wellen in einer Höhle orten, wie sie auch auf der Erde entdeckt wurden. Während Commander William Thomas Riker (Jonathan Frakes) mit einem Außenteam die Höhle untersucht, beläßt Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) Data vorsichtshalber auf dem Schiff. Chefingenieur Lieutenant Commander Geordi La Forge (LeVar Burton) erkennt eine temporale Verzerrung von 0,004 Sekunden. Um eine Verzerrung von nur 0,004 s mit einem Kraftfeld auszugleichen, benötigt man einen extrem genauen Compiler – so wie Datas positronische Matrix einen enthält. Data modifiziert seinen Kommunikator, damit die anderen ihn hören können, wenn er die Verzerrung ausgleicht und in die andere Dimension geht, allerdings wird er keine Signale von ihnen empfangen können. Als er soweit ist, berichtet er per Kommunikator, was er sieht: in der Höhle sitzen große, silbergraue Gestalten, die Energiefragmente aufnehmen, welche von einem sonderbaren Gerät abgegeben werden. Die Gestalten scheinen keine Notiz von ihm zu nehmen, doch dann geht etwas schief, und der Kontakt bricht ab und Data findet sich im San Francisco des 19. Jahrhunderts wieder. Dort entdeckt er, daß außerirdische Wesen sich hier aufhalten und ihr böses Spiel mit den Menschen treiben.
Die USS Voyager begegnet im Jahr 2373 im Delta-Quadranten dem FöderationszeitschiffAeon, das aus dem 29. Jahrhundert kommt und dessen Captain Braxton (Allan G. Royal) die Voyager zerstören will, um die Vernichtung der Förderation in dieser fernen Zukunft zu verhindern. Die Voyager aber wehrt sich gegen ihre Vernichtung und wird ins Jahr 1996 zur Erde in den Alpha-Quadranten geschleudert, wo Captain Kathryn Janeway (Kate Mulgrew) und ihre Crew in Los Angeles Bekanntschaft mit dem Computerexperten Henry Starling (Ed Begley Jr.), der über Technologie verfügt, die ihrer Zeit weit voraus ist und von der Aeon stammt, die ins Jahr 1967 geschleudert wurde. Starling will nun mit der Aeon ins 29. Jahrhundert reisen, um sich weitere Technologie anzueignen, was aber das die Förderation im 29. Jahrhundert vernichten würde. Die Voyager-Crew steht nun vor dem Problem dies zu verhindern.
Die US-Schauspielerin Jeri Ryan (geboren am 22. Februar 1968 in München) – ihre beste Rolle ist für mich die der Seven of Nine (ihr menschlicher Name Annika Hansen) ab der vierten Staffel der Science-Fiction-Serie “Star Trek: Raumschiff Voyager” (“Star Trek: Voyager”/1995 bis 2001). Jeri Ryan hat die Rolle der Borg-Drohne, die von der Voyager-Crew aus dem Kollektiv befreit wird und auf dem Weg der Voyager vom Delta-Quadranten in den Alpha-Quadranten ihre Menschlichkeit wiederentdeckt, brillant dargestellt. Ihre besten Szenen ergaben sich aus den Interaktionen mit dem Holo-Doc (genial gespielt von US-Schauspieler Robert Picardo), der ihr bei dieser Entwicklung half. Weitere Rollen von Jeri Ryan: Juliet in der US-Mystery-Serie “Dark Skies” (8 Folgen/1996 bis 1997), als Ronnie Cooke in der US-Serie “Boston Public” (59 Folgen/2000 bis 2004), als Jessica Devlin in der US-Krimiserie “Shark” (34 Folgen/2006 bis 2008) und als Dr. Kate Murphy in der US-Krimiserie “Body of Proof” (seit 2011/ in den USA auf ABC, in Deutschland erst auf ProSieben, mit dem Start der zweiten Staffel am 2. März 2012 Wechsel zum Schwestersender kabel eins).
Filme, Fernsehfilme, Fernsehserien oder Webserien mit Jeri Ryan:
-Patrick Henry (war ein prominenter Vertreter der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung) hielt 1775 vor der Virginia Convention in der St. John’s Church in Richmond eine Rede, deren letzter Satz, „I know not what course others may take; but as for me, give me Liberty, or give me Death!“, in die Geschichte der Vereinigten Staaten einging.
-der Reichstag stimmte 1933 im Beisein von bewaffneten SA- und SS -Einheiten über das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich ab, das die legislative Gewalt in die Hände der Reichsregierung legen sollte. Die Reichstagsabgeordneten der KPD konnten an der Abstimmung nicht mehr teilnehmen, da sie zuvor verfassungswidrig festgenommen wurden beziehungsweise aufgrund Todesdrohungen untertauchen mussten. Trotz dieser Umstände stimmen die anwesenden Abgeordneten der SPD, auch hier fehlten einige wegen Festnahme oder Flucht, gegen das Gesetz, während die Abgeordneten aller anderen Parteien dafür stimmten (Machtergreifung der NSDAP unter Adolf Hitler).
-US-Präsident Ronald Reagan verkündete 1983 den Beginn des Raketenabwehrprogramms SDI (Initiative zum Aufbau eines Abwehrschirms gegen Interkontinentalraketen), das von der UdSSR als Versuch angesehen wurde, das Rüstungsgleichgewicht auszuhebeln. Die Initiative wurde in der Öffentlichkeit auch „Star-Wars-Programm“ genannt.
-die von der Sowjetunion erbaute, bemannte Raumstation “Mir” in den frühen Morgenstunden des 23. März 2001 mit drei Bremsschüben des letzten Progress-Raumfrachters zum kontrollierten Wiedereintritt in die Atmosphäre gebracht. Mehr als 1500 (ca. 40 Tonnen) nicht verglühte Trümmer der Station stürzten um 6:57 Uhr südöstlich der Fidschi-Insel in den Pazifischen Ozean. In ihrer 15-jährigen Geschichte umrundete die ursprünglich nur für eine Lebensdauer von sieben Jahren ausgelegte Station die Erde 86.325 Mal in einer Höhe von 390 Kilometern über der Erdoberfläche.
-bei der Oscarverleihung 1998 wurde der US- Film “Titanic” mit elf Oscars ausgezeichnet.
dem kanadischen Schauspieler, Sänger und Autor William Shatner (geboren am 22. März 1931 in Montréal). “The Shats” bekannteste Rolle ist wohl die des Captain James Tiberius Kirk in der Science-Fiction-Serie “Raumschiff Enterprise” (“Star Trek: The Original Series”/TOS/1966 bis 1969-Schöpfer von “Star Trek”:Gene Roddenberry) und den sieben Star Trek-Kinofilmen, die zwischen 1979 und 1994 gedreht wurden. Captain Kirk mit seinem ausgeprägten Pflichtgefühl gegenüber seinen Freunden, seinen Untergebenen und gegenüber der Sternenflotte (ähnlich dem britischen Romanhelden Horatio Hornblower), der immer wieder die Erde, die Vereinigte Föderation der Planeten und das Universum vor Bedrohungen rettet, wurde von William Shatner brilliant dargestellt. Einen anderen Schauspieler in dieser Rolle kann ich mir gar nicht vorstellen. Eine andere Serie, in der Bill Shatner die Hauptrolle hatte und die ich immer wieder sehr gerne sehe, ist die US-Krimiserie “T.J. Hooker” (1982 bis 1986), in der Shatner den Polizisten Sergeant Thomas Jefferson Hooker dargestellt hatte.
Ralph McQuarrie – (geboren am 13. Juni 1929 in Gary/ Indiana; gestorben am 3. März 2012 in Los Angeles/Kalifornien) war ein US-Konzeptdesigner und Futurist. 1975 engagierte ihn US-Produzent George Lucas, um an den Produktionszeichnungen für die Space Opera “Star Wars” (“Krieg der Sterne”) mitzuarbeiten. Zu dieser Zeit war der Film noch in der Entwicklungsphase. McQuarries Zeichnungen, in Kombination mit Lucas’ Drehbuch, konnten jedoch die Verantwortlichen bei 20th Century Fox überzeugen, die Produktion zu finanzieren. McQuarries Konzepte und Entwürfe waren auch bei der Herstellung des Produktionsdesigns und der Kostüme des Films unentbehrlich.
Außer vielen konzeptionellen Entwürfen fertigte McQuarrie Matte Paintings für “Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück” (“Star Wars: Episode V: The Empire Strikes Back”/1980) und “Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter” (“Star Wars: Episode VI: Return of the Jedi”/1983) an. Unter seinen anderen Projekten befinden sich “Unheimliche Begegnung der dritten Art” (“Close Encounters of the Third Kind”/1977), “Battlestar Galactica” (2003–2009) und “E.T. – Der Außerirdische” (“E.T. the Extra-Terrestrial”/1982). McQuarrie arbeitete nicht nur an Star Wars, sondern erschuf auch Designs für den nie gedrehten “Star Trek” Film “Planet of Titans”, für welchen er eine neue Enterprise schuf. Später arbeitete er als Berater und Concept Artist bei “Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart” (“Star Trek IV: The Voyage Home”/1986). Für die Mitarbeit am Film “Cocoon” (1985) erhielt McQuarrie den
Oscar.
-der Kandidat der Republikaner Rutherford B. Hayes gewann mit einer Stimme Mehrheit vor dem Demokraten Samuel J. Tilden die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1876. Die Republikaner beschuldigten die Demokraten, durch Bildung paramilitärischer Einheiten und Einschüchterung Unterstützer der Republikaner von der Wahl abgehalten zu haben. Gleichzeitig beschuldigten die Demokraten die Republikaner, die in den Florida, Louisiana und South Carolina die Auszählung der noch ausstehenden Stimmen kontrollierten, der Unterschlagung demokratischer Stimmen. Da die Verfassung der Vereinigten Staaten ein eindeutiges Votum bis zum vorgesehenen Datum des Amtsantritts fordert, wurde dringend nach einer Lösung gesucht. Durch ein Gesetz vom 29. Januar 1877 wurde eine 15-köpfige Wahlkommission aus je fünf Mitgliedern von Senat, Repräsentantenhaus und Oberstem Gericht gebildet. Die Wahlkommission entschied am 2. März 1877 endgültig, daß Hayes die drei Südstaaten (und somit die Gesamtwahl) gewonnen habe. Am 5. März 1877 wurde Hayes als neuer Präsident vereidigt.
-Michail Gorbatschow (von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und von März 1990 bis Dezember 1991 Präsident der Sowjetunion. Durch seine Politik der Glasnost („Offenheit“) und der Perestroika („Umbau“) leitete er das Ende des Kalten Krieges ein) wurde 1931 in Priwolnoje in der sowjetischen Region Stawropol geboren.
-Premiere des US-Spielfilms “King Kong und die weiße Frau” (“King Kong”)-mit US-Schauspielerin Fay Wray in der Hauptrolle-1933 in New York.
-Premiere des US-Spielfilms “Meine Lieder–meine Träume” (“The Sound of Music”)-mit den Schauspielern Julie Andrews und Christopher Plummer in den Hauptrollen-1965 in New York.
-der US-Spielfilm “Vom Winde verweht” (“Gone with the Wind”/1939 mit den US-Schauspielern Vivien Leigh und Clark Gable in den Hauptrollen) wurde bei der Oscarverleihung 1940 mit zehn Oscars ausgezeichnet.
-in Chicago öffnete 1960 der erste Playboy-Club der Welt.
-der US-Jazzmusiker und Big-Band-Leiter Jimmy Dorsey wurde 1904 in Shenandoah/Pennsylvania geboren.
-der US-Rapper Ja Rule wurde 1976 in Hollis/Queens/New York City geboren.
-der US-Schauspieler James Mitchell wurde 1920 in Sacramento/Kalifornien geboren.
-der US-Schauspieler Dennis Farina wurde 1944 in Chicago geboren.
Der französische Stummfilm “The Artist” erhielt bei der Oscarverleihung 2012 fünf Oscars (bei zehn Nominierungen), die US-Schauspielerin Meryl Streep gewann ihren dritten Oscar für ihre Rolle der britischen Premierministerin Margaret Thatcher in dem englischen Spielfilm “Die Eiserne Lady” (“The Iron Lady”).
Die Verleihung fand im Hollywood & Highland Center (ehemals: Kodak Theatre) in Los Angeles statt. Es war die 84. Verleihung des Academy Award seit der ersten Verleihung 1929. Als Moderator der Gala wurde der US-Komiker und Schauspieler Billy Crystal engagiert, der zuvor bereits achtmal Gastgeber einer Oscarverleihung war.