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Archiv für den Tag Juli 24th, 2012

-1974: in der “Watergate-Affäre” verlor US-Präsident Richard Nixon vor dem Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten das Verfahren United States v. Nixon (ist eine Grundsatzentscheidung zu den Grenzen der Befugnisse des Präsidenten der Vereinigten Staaten im Verhältnis zu den anderen Gewalten und zur innerstaatlichen Informationsordnung) und musste die im Weißen Haus aufgenommenen Tonbänder herausgeben, die zur Aufklärung der Affäre hätten beitragen können. Nixon war vom Sonderermittler Archibald Cox und später vom US-Kongress dazu aufgefordert worden, die Tonbänder herauszugeben. Nixon weigerte sich jedoch, die Tonbänder herauszugeben, und bot stattdessen Abschriften einiger der Mitschnitte an. Der Richter des zuständigen Bezirksgerichts für Washington D.C. beharrte jedoch auf der Herausgabe der Bänder, und der Streit kam schließlich vor den US-Supreme Court. Der Gerichtshof hatte letztlich darüber zu entscheiden, ob die Legislative bzw. die Judikative das Recht haben, vom Präsidenten der Vereinigten Staaten und damit der Exekutive eine solche Herausgabe zu verlangen, oder ob dies – wie Nixon argumentierte – eine Verletzung des Gewaltenteilungsprinzips darstellen würde. In seiner einstimmig ergangenen Entscheidung stellte der Gerichtshof zunächst klar, daß er die Kompetenz habe festzustellen, inwiefern die Verfassung der Vereinigten Staaten die Befugnisse des Präsidenten begrenze, und daß die Verfassung vorsehe, daß Gesetze auch gegenüber dem Präsidenten durchgesetzt werden können. In Bezug auf die Exekutivgewalt des Präsidenten stellte er fest, daß ihr jedenfalls dann kein Vorrang zukäme, wenn es um die Herausgabe nachweislich relevanten Beweismaterials in Strafverfahren ginge.
-1959: “Küchendebatte” zwischen dem damaligen US-Vizepräsidenten Richard Nixon und dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow – während des Besuchs der Amerikanischen Nationalausstellung 1959 in Moskau, die im Rahmen eines Kulturaustauschprogramms stattfand, führten Nixon und Chruschtschow vor laufenden Fernsehkameras eine improvisierte Debatte über Vor- und Nachteile des Kommunismus und des Kapitalismus. Die “Küchendebatte” spiegelte in überzeichneter Weise den Kalten Krieg auf persönlicher Ebene wider.
-1847: Brigham Young (war der zweite Präsident und Prophet der “Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage”/Mormonen – er war auch der erste Gouverneur des Utah-Territoriums) führte die Mehrheit der Mitglieder der Kirche ab 1846 aus den USA hinaus in das damals noch zu Mexiko gehörende, praktisch aber von niemandem beherrschte Gebiet der Rocky Mountains, das heute Utah heißt, und gründete dort die Stadt Salt Lake City und ihr eigenes Territorium am Großen Salzsee.
-1783: Simón Bolívar (war südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer und ist Nationalheld vieler südamerikanischer Länder. Er führte die südamerikanische Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanischen Kolonialherren in den heutigen lateinamerikanischen Staaten Venezuela, Kolumbien, Panamá, Ecuador, Peru und Bolivien an) wurde in Caracas/Capitania General de Venezuela (heute Venezuela) geboren.
-1969: Landung der “Apollo 11″-Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins nach der ersten Mondlandung auf der Erde – um 16:50 koordinierter Weltzeit (Universal Time Coordinated/UTC) wasserte die Kommandokapsel im Pazifischen Ozean und wurde vom Bergungsschiff USS “Hornet” an Bord genommen

 

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