-1957: die Skiffle-Gruppe “The Quarrymen” (ist eine englische Band, die von dem späteren Mitglied der “The Beatles” John Lennon und vier Schulfreunden 1956 gegründet wurde und somit als Vorgängerband von “The Beatles” gilt. Neben Lennon beteiligten sich mit Paul McCartney und George Harrison weitere zwei der insgesamt vier Mitglieder der klassischen “Beatles”-Besetzung) traten bei einem Gartenfest der Pfarrgemeinde von Liverpool-Woolton auf. Nach dem ersten der zwei Konzerte wurde John Lennon von seinem Schulfreund Ivan Vaughan dem 15-jährigen Paul McCartney vorgestellt. Lennon war beeindruckt, als McCartney textsicher eine Version des Stücks “Twenty Flight Rock” von US-Rock-’n’-Roll- und Rockabilly-Musiker Eddie Cochran zum Besten gab. Einige Tage später wurde er in die Gruppe aufgenommen.
-1933: das erste Major League Baseball All-Star Game der Major-League-Baseball fand im Comiskey Park (war ein Baseballstadion im Süden der Stadt Chicago/Illinois und die Heimstätte der “Chicago White Sox”) statt, das die American League (teilweise dank eines Home-Run des US-Baseballspielers Babe Ruth) gegen die National League mit 4:2 gewann.
-1967: Ausbruch des Biafra-Krieges (war ein Sezessionskrieg 1967 bis 1970 zwischen Nigeria und dem nigerianischen Gebiet Biafra mit der Hauptstadt Enugu). Die in der Biafra-Provinz beheimateten christlichen Igbo fühlten sich gegenüber den muslimischen Hausa und Fulani des Nordens benachteiligt. Im Januar 1966 putschten Igbo-Offiziere, um Major Chukwuma Kaduna Nzeogwu, um die Macht zu erringen. Dabei wurde der nigerianische Premierminister Abubakar Tafawa Balewa getötet. Von den Igbo-Offizieren übernahm General Johnson Aguiyi-Ironsi die Staatsgewalt. Durch diese Übernahme befürchtete die restliche Bevölkerung Nigerias, zukünftig von den Igbos unterdrückt zu werden. Bereits im Juli 1966 erfolgte jedoch der Gegenputsch, der die Vorherrschaft des Nordens wieder herstellte. In Folge des Gegenputsches, aber auch schon nach dem Putsch kam es zum Pogrom an den Igbo, der mehreren Zehntausend Igbo das Leben kostete. Ende Mai 1967 verabschiedete die nigerianische Zentralregierung eine Gebietsreform, in deren Folge Nigeria in zwölf Bundesstaaten aufgeteilt wurde. Dabei hatte man die administrativen Grenzen jedoch so gelegt, daß die Erdölgebiete im Nigerdelta außerhalb des Igbo-Zugriffes lagen. Dies und ein ebenfalls zu diesem Zeitpunkt stattfindender Pogrom gegen Igbos im Norden führten schließlich dazu, daß der Militärgouverneur der Ostregion Chukwuemeka Odumegwu Ojukwu vom Volk der Igbo am 30. Mai 1967 die Unabhängigkeit der Region Biafra ausrief. Trotz erbitterten Widerstands zeigte sich im darauf folgenden Krieg jedoch bald die militärische Unterlegenheit Biafras. Vor allem die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien unterstützte die Zentralregierung; weitere Waffenlieferanten an Nigeria waren die USA, die Sowjetunion, Spanien, Polen, die Tschechoslowakei, Belgien und die Niederlande, wobei die drei zuletzt genannten Staaten im Laufe des Jahres 1968 ihre Lieferungen einstellten. Die der Republik Biafra zur Verfügung stehenden Waffen stammten etwa je zur Hälfte aus eigener Produktion und von der Volksrepublik China; weitere Lieferanten waren Portugal und Frankreich. Diplomatisch anerkannt wurde Biafra jedoch von keinem dieser Staaten. Biafra heuerte zudem etliche weiße Söldner an, der bekannteste unter ihnen war der Deutsche Rolf Steiner. Nach fast drei Jahren Krieg musste die Republik Biafra am 15. Januar 1970 schließlich kapitulieren. Biafra wurde wieder dem nigerianischen Staat eingegliedert, während die Igbo auf Jahrzehnte keine bedeutenden Posten in Militär oder Verwaltung mehr erhielten.
-1907: die mexikanische Malerin Frida Kahlo wurde in Coyoacán/ Mexiko-Stadt geboren.
-1957: die US-Tennisspielerin Althea Gibson gewann im Tennisturnier Wimbledon Championships als sie Darlene Hard besiegte.
-1998: der US-Country-Sänger und Schauspieler Roy Rogers starb in Apple Valley/Kalifornien.




