Nach 6 Monaten im All sind drei Besatzungsmitglieder der ISS-Expedition 31 – der russische Roskosmos-Kosmonaut Oleg Dmitrijewitsch Kononenko (Kommandant), der niederländische ESA-Astronaut André Kuipers (Bordingenieur) und der NASA-Astronaut Don Pettit (Bordingenieur) – im russischen Raumschiff Sojus TMA-03M am 1. Juli 2012 um 10:14 MESZ sicher zur Erde zurückgekehrt. Das Raumschiff landete rund 147 Kilometer südöstlich der kasachischen Kupferstadt Dsheskasgan. Das Trio war am am 21. Dezember 2011 von der Startrampe 1 des Kosmodroms Baikonur zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Kuipers absolvierte im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in der ISS ein Forschungsprogramm- Es war sein zweiter Flug zur ISS (begleitet vom russischen Kommandanten Gennadi Iwanowitsch Padalka und dem US-Bordingenieur Edward Michael Fincke flog Kuipers im April 2004 an Bord von Sojus TMA-4 zur ISS). Nach dem Abdocken von Sojus TMA-03M mit Kononenko, Kuipers und Pettit übernahm der russische Bordingenieur Gennadi Iwanowitsch Padalka (Roskosmos) das Kommando und bildete mit Sergei Nikolajewitsch Rewin (Bordingenieur/Russland/Roskosmos) und Joseph Michael Acaba (Bordingenieur/USA/NASA) die anfängliche Crew der ISS-Expedition 32. Die ISS-Crew wird am 15. Juli beim Start von Sojus TMA-05M mit dem russischen Kommandanten Juri Iwanowitsch Malentschenko (Roskosmos) und den Bordingenieuren Sunita Lyn Williams (NASA) und Akihiko Hoshide (von der japanischen Weltraumorganisation JAXA) wieder verstärkt.
(Quellen: Raumfahrer.net, Spiegel Online)




