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(Samuel Aranda /Corbis/ The New York Times)

Der World Press Photo Award 2011 geht an den Spanier Samuel Aranda. Sein Bild ist die Aufnahme einer verschleierten jemenitischen Muslimin, die einen verletzten Verwandten im Arm hält. Die Aufnahme entstand am 15. Oktober 2011 in einer Moschee in Jemens Hauptstadt Sanaa am Rande einer Demonstration gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih. “Das Foto spricht für die gesamte Region”, begründete das Jurymitglied Koyo Kouoh die Auszeichnung. “Es steht für Jemen, Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien – einfach alles, was im “Arabischen Frühling” passiert ist.” Das Besondere an dem Foto sei, daß es eine private, intime Seite eines politischen Ereignisses zeige, aber auch eine Frau, die nicht nur fürsorgend, sondern auch aktiv ins Geschehen eingreife.

 

 

 

(Text-und Bild-Quelle:Spiegel.de)

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