
Journalist stirbt nach Angriff im Irak
(Quellen:Tagesschau.de, Focus Online, Sueddeutsche.de, Welt Online, ARD-Text 128)
Extremisten hatten am Dienstag im Irak das Provinzparlament in Tikrit, etwa 175 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, gestürmt und die dort tagenden Abgeordneten als Geiseln genommen. Teilweise sollen die Angreifer Polizeiuniformen getragen haben, einige von ihnen waren mit Sprengstoffwesten ausgerüstet. Zehn Geiseln sollen von ihnen sofort getötet worden sein. Als irakische Sicherheitskräfte am Ort des Geschehens eintrafen, explodierten zwei Autobomben. Das Überfallkommando lieferte sich anschließend ein stundenlanges Feuergefecht mit der Polizei. Als die Sicherheitskräfte wenige Stunden später das Gebäude stürmten, kamen zahlreiche weitere Geiseln ums Leben. Die Zahl der Todesopfer ist auf 65 gestiegen, darunter sind auch die zehn Geiselnehmer. 95 Menschen wurden verletzt, berichtete der arabische Nachrichtensender “Al-Dschasira”. Es ist der schwerste Anschlag seit Beginn des Jahres im Irak.
Unter den Getöteten sind neben zahlreichen Abgeordneten und Beamten auch vier Generäle der irakischen Militärpolizei sowie, Sabah al Bazee, ein freier Mitarbeiter der Nachrichtenagentur “Reuters”. Die Behörden verhängten noch am späten Abend ein Ausgangsverbot für Tikrit. Die Stadt galt früher als Hochburg des 2003 gestürzten Ex-Machthabers Saddam Hussein. Nach der blutigen Geiselnahme hat Ministerpräsident Nuri al-Maliki eine Sonderkommission eingesetzt, um die Hintergründe des Angriffs aufklären zu lassen. Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand., aber Experten zufolge trägt die Aktion die Handschrift des Terrornetzwerks Al-Qaida. 
So sieht ein befriedeter Irak aus.
Ich bin mal gespannt,ob Libyen ebenso befriedet wird. Die Regierungen der USA und Frankreich denken ja allen ernstes daran, die Aufständischen in Libyen mit Waffen zu versorgen. 














































